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SCA verliert auch sein letztes Saisonspiel

Auswärts beim FC Flawil verliert der SC Aadorf sein letztes Spiel der Saison 2017/18 mit 5:2 und dürfte froh sein, die laufende Spielzeit endlich ad acta legen zu können. Zwar war der Auftritt der Thurgauer phasenweise durchaus in Ordnung, die fehlende Kaltblütigkeit vor dem Tor sowie defensive Aussetzer sorgte am Ende aber dennoch eine deutliche Niederlage.

 

Fussball. Sportlich gesehen glich die letzte Partie der Saison zwischen dem FC Flawil und dem SC Aadorf einem Freundschaftsspiel. Für beide Mannschaften ging es lediglich noch darum, die Saison möglichst erfolgreich zu beenden. Am Ende galt es festzuhalten, dass dies den Flawilern deutlich besser gelang, als dem Gast aus Aadorf.

SCA früh in Rückstand

Mit bereits schwer dezimiertem Kader angereist, wurde die Aufgabe für den SCA in Flawil bereits nach vier gespielten Minuten noch ein Stück schwieriger. Das Heimteam hatte sich an der Strafraumgrenze ein erstes Mal durch die gegnerischen Reihen kombiniert und schloss den Angriff durch Captain Bruggmann erfolgreich ab – 1:0. Die Gäste aus dem Thurgau liessen sich in der Folge vom frühen Rückstand aber nicht weiter beirren und fanden ihrerseits zunehmend besser ins Spiel. Bezeichnend für die, über weite Strecken verkorkste Rückrunde, bekundete der SCA in der 8. Spielminute gleich doppeltes Pech. Zuerst klatschte ein satter Schuss von Verteidiger Samuele Serafino von der Querlatte zurück ins Feld und auch der zweite Versuch von Captain Meier per Kopf landete erneut am Aluminium. Die Bemühungen der Schaub-Elf sollten gut zehn Minuten später aber dennoch belohnt werden. Nach einem zügig vorgetragenen Angriff drosch Aleandro Serafino die Kugel von der Strafraumgrenze zum 1:1 Ausgleich in die Maschen. Wie so oft in den letzten Partien dieser Saison brachte sich der SCA aber nur kurze Zeit später selbst um den Lohn für seine Arbeit und kassierte nur fünf Zeigerumdrehungen später den Treffer zum 2:1 Pausenstand.

Flawiler eiskalt vor dem Tor

Zwei Minuten nach Wiederanpfiff hätte der SCA erneut in die Partie zurückfinden können, ja gar müssen. Nach einer schön vorgetragenen Kombination über links gelangte der Ball am Ende im Strafraum zum völlig freistehenden Gianforte. Letzter zeigte alleinstehend vor FCF Keeper Wagner aber Nerven und schoss diesen aus kurzer Distanz an. Vorbei war die Chance auf den möglichen Ausgleich. Und es kam sogleich noch schlimmer für die Gäste. Noch in der gleichen Spielminute leistete sich Verteidiger Stalder einen kapitalen Fehlpass im Spielaufbau. Strebel liess sich nicht zweimal bitten und verwertete trocken zum 3:1. Weil in der 55. Minute ein Freistoss von Aadorfs Stalder zum insgesamt dritten Mal an diesem sommerlich heissen Sonntag von der Querlatte zurück ins Spielfeld sprang und sich die Aadorfer acht Minuten später einen weiteren Fehlpass in der eigenen Spielhälfte leisteten, war die Partie nach gut einer Stunde entschieden. Dieses Mal war Pereira der Profiteur und traf im Strafraum mittels Flachschuss in die entfernte Torecke zum 4:1. Die Messe war damit endgültig gelesen. Zwar gelang dem SCA durch den eingewechselten Philipp Moser nochmals der Anschlusstreffer zum 4:2, mehr lang dann aber nicht mehr drin. Mit einem letzten Konter traf Flawils Edipi zum 5:2 und besiegelte damit die insgesamt fünfte Niederlage in Serie für den SC Aadorf.

Für die Hinterthurgauer endet damit eine über weite Strecken enttäuschende Saison 2017/18 auf dem achten Tabellenplatz. Noch vor Jahresfrist hatte man die Spielzeit mit total 48 Punkten auf dem zweiten Platz beendet. Nun also holte der SCA insgesamt 20 Punkte weniger und bleibt damit deutlich unter den Erwartungen. Die Gründe dafür sind vielseitig und wurden bereits intern analysiert. Man darf gespannt sein, ob die Aadorfer nach der Sommerpause wieder zurück in die Erfolgsspur finden.

FC Flawil – SCA Aadorf 5:2 (2:1) – Schützenwiese – 100 Zuschauer – SR: Edripi. Tore: 4. Bruggmann 1:0, 19. A. Serafino 1:1, 24. Pereira 2:1, 47. Strebel 3:1, 63. Pereira 4:1, 74. P. Moser 4 :2, 90+2. Edipi 5 :2. FC Flawil : Wagner ; Brugmann, Ferati, Chiavuzzi ; Baftijaj, Edipi, Giabanica, Khangsar; Pereira, Musaj, Strebel. SC Aadorf: A. Bitzer; S. Serafino, Stalder, Bannwart, Fischbacher; Traxler; A. Serafino, Luginbühl, Meier, Gianforte; Staffieri. Einwechslungen: E. Moser, P. Moser, Düring. Verwarnungen: 43. Gianforte (Reklamieren), 56. Chiavuzzi (Foul), 57. Ferati (Foul), 70. A. Bitzer (Reklamieren), 88. Stalder (Reklamieren).

Bittere Derby-Pleite für den SCA

Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie wollte der SC Aadorf zuhause beim Derby gegen Tobel-Affeltrangen zurück in die Siegerspur finden. Zwar zeigten die Aadorfer Mal wieder eine ansprechende Leistung, mussten sich am Ende gegen einen bescheiden auftretenden Gegner aber dennoch knapp geschlagen geben.

 

Fussball. «Die Leistung meiner Mannschaft war am heutigen Tag grundsätzlich in Ordnung, ich kann den Jungs diesbezüglich keine grossen Vorwürfe machen. Wir waren bemüht und hätten genügend Möglichkeiten gehabt, die Partie frühzeitig zu unseren Gunsten zu entscheiden. Es passt allerdings zur aktuellen Situation, dass wir am Ende auch heute mit leeren Händen dastehen», so SCA Trainer Ramon Schaub mit seinem Fazit zur Partie gegen Tobel-Affeltrangen.

SCA mit gutem Start

Der Start in die Partie glückte dem Heimteam nach zuletzt mehrfach schwachen Auftritten für einmal wieder wunschgemäss. Der SCA war von Beginn weg die spielbestimmende Mannschaft und agierte auch in den Zweikämpfen mehrheitlich entschlossener als der Gegner aus Tobel. Der verdiente Ertrag aus der guten Startphase folgte für die Platzherren in der 14. Spielminute. Nach einem Pass in die Tiefe setzte sich Stürmer Egli entschlossen gegen seinen Bewacher durch und schob im Strafraum überlegt an FCTA Keeper Meienberger vorbei zum 1:0 ein. Drei Minuten nach dem Führungstreffer tauchten die Gäste ihrerseits ein erstes Mal gefährlich vor dem gegnerischen Kasten auf. Den strammen Abschluss von der Strafraumgrenze konnte Keeper A. Bitzer allerdings ohne grössere Probleme entschärfen. In den verbleibenden Minuten bis zum Pausentee konnte der SC Aadorf wiederum mehr vom Spiel für sich beanspruchen, verpasste es trotz einiger Möglichkeiten aber, die Führung auszubauen.

Ein Sonntagsschuss bringt die Wende

Bei sommerlich heissen Temperaturen durfte man gespannt sein, welche der beiden Mannschaften am Ende den längeren Schnauf beweisen würde. Auf Seiten des Heimteams war die Devise für Halbzeit Nummer zwei klar. «Aufgrund unserer angespannten Kadersituation mit vielen Verletzten und angeschlagenen Spielern waren wir uns bewusst, dass es mit Fortdauer der Partie für uns eher schwieriger werden dürfte. Wir wollten deshalb zwingend den zweiten Treffer suchen.» Der Wunsch von SCA Trainer Schaub wäre nur drei Minuten nach Wiederanpfiff beinahe in Erfüllung gegangen. Nach einer präzisen Flanke von rechts köpfte Captain Meier das Leder am hinteren Pfosten mustergültig zur Mitte. Der erst 16-jährige Aliti stand dort zwar goldrichtig, blieb aber mit seinem Abschluss aus kürzester Distanz an einem Gästeverteidiger hängen. Es folgte nur zwei Minuten später der grosse Auftritt von Tobel Akteur Hollenstein. Nach einem Entlastungsangriff, welcher zunächst nichts Zählbares einbrachte, flankte ein Tobler das Leder von der rechten Seite nochmals in den Strafraum, wo besagter Akteur aus gut 11 Metern zum Fallrückzieher ansetzte und das Spielgerät in Gareth Bale Manier sehenswert zum 1:1 Ausgleich in den Maschen versorgte. Ein wunderbarer Treffer, wenn auch für das Heimteam besonders bitter, hatte man bis dato doch soweit alles im Griff. Passend zur aktuellen Negativspirale kassierte der SCA rund zehn Minuten nach dem Ausgleich auch noch einen zweiten Treffer und lag plötzlich im Hintertreffen. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung schaltete Tobel Stürmer Iapcevic am schnellsten um und bezwang SCA Keeper A. Bitzer mit einem strammen Schuss in die entfernte Torecke zum 1:2. Zwar versuchte das Heimteam in den verbleibenden 30 Minuten nochmals zu reagieren, agierte aber vor allem beim Abschluss oft zu ungenau und verwehrte sich damit selbst die Möglichkeit auf einen Punktgewinn. So blieb es am Ende beim knappen Auswärtserfolg für die Gäste, welche abgesehen von den beiden Torerfolgen ansonsten kaum Aktionen setzen konnten, sich ihrerseits aber effizient zeigten.

Am kommenden Sonntag, 10. Juni wird die letzte Runde der laufenden Saison ausgetragen. Für den SCA führt die Reise auswärts zum FC Flawil. Nach nun vier Niederlagen in Folge wird man trotz schwierigen Umständen nochmals alles versuchen, eine über weite Strecken misslungen Saison doch noch versöhnlich abzuschliessen. Anpfiff ist um 16 Uhr.

SC Aadorf – FC Tobel-Affeltrangen 1:2 (1:0) – Unterwiesen – 100 Zuschauer – SR: Kurt. Tore: 14. Egli 1:0, 51. Hollenstein 1:1, 61. Iapcevic 1:2. SC Aadorf: A. Bitzer; Fischbacher, Bannwart, Stalder, S. Serafino; Aliti, Meier, Luginbühl, A. Serafino; P. Moser, Egli. Einwechslungen: Selimi, Dölger, Traxler. FC Tobel-Affeltrangen: Meienberger; Wagner, Eisenring, Widmer, Loser; Hollenstein, Vetter, Bachmann; Flück, Iapcevic, Misimi. Einwechslungen: Hagenbüchli, Marti, Fischer, Schwarz, Di Bella. Verwarnungen: 43. Luginbühl (Foul), 56. Hollenstein (Foul), 64. Iapcevic (Foul), 90+3. Meier (Unsportlichkeit), 90+6 Selimi (Unsportlichkeit), Schwarz (Unsportlichkeit), 90+7. Misimi (Foul).

SCA gegen Aufstiegsaspiranten chancenlos

Der SC Aadorf verliert nach den beiden Niederlagen zuletzt auch auswärts gegen Wattwil-Bunt und befindet sich nun endgültig in einer Negativspirale. Zwar startete der SCA im Toggenburg zunächst ansprechend in die Partie, musste sich aber am Ende dennoch klar mit 6:2 geschlagen geben.

 

Fussball. Gleich zwölf Gegentore haben die Thurgauer damit in den letzten beiden Partien kassiert. Es ist dies ein Wert, welcher normalerweise auf Teams zutrifft, welche am Ende einer Spielzeit den bitteren Gang in eine tiefere Liga antreten müssen. Davon ist der SC Aadorf zwar deutlich entfernt und hat sich den Ligaerhalt bereits einige Runden zuvor gesichert, die Leistungen das Fanionteams in den letzten drei Wochen lassen aber dennoch stark zu wünschen übrig. Die Gründe dafür sind gemäss Cheftrainer Ramon Schaub vielseitig. Klar sei aber, dass man aktuell so manche Baustelle offen habe. Dass die Mannschaft nun aber bereits im dritten Spiel hintereinander den nötigen Biss vermissen liess, um ein 3. Liga Spiel erfolgreich zu gestalten, stört den SCA-Trainer gewaltig. «Klar fehlt uns aufgrund der Platzierung im bedeutungslosen Mittelfeld der sportliche Antrieb für Höchstleistungen. Das ist aber noch lange kein Grund, sich Woche für Woche praktisch kampflos seinem Schicksal hinzugeben. Dies kann nicht der Anspruch eines Spielers der 1. Mannschaft sein.» Nebst der mangelhaften Einstellung manch eines Akteurs plagen die Aadorfer zudem schmerzhafte Personalsorgen. Gleich ein halbes Dutzend Leistungsträger fehlen aktuell aufgrund verschiedener Absenzen.

Desaströse 10 Minuten

Zu Gast beim FC Wattwil-Bunt, welcher seinerseits im Fernduell mit dem FC Henau um den Aufstieg in die 2. Liga regional kämpft, präsentierte sich ein stark ersatzgeschwächter SCA zunächst in ansprechender Verfassung. Defensiv standen die Gäste aus dem Thurgau in der Startviertelstunde mehrheitlich solide und mussten nur einmal auf die Dienste von Keeper A. Bitzer zählen, als dieser nach zwei Minuten einen tückischen Abschluss entschärfen konnte. Offensiv setzte sich die Schaub-Elf hin und wieder auch in Szene, kombinierte sich gut durch die gegnerischen Reihen, konnte aber in der letzten Zone zu wenig Druck aufbauen um Zählbares zu verbuchen. Was anschliessend zwischen der 18 und 28 Minuten folgte, wiederspiegelt die aktuelle Verfassung der Mannschaft. Gleich viermal konnte das Heimteam in dieser Zeit mit dem jeweils fast identisch vorgetragenen Angriff die Aadorfer aushebeln und in der Folge vor dem Tor eiskalt vollstrecken. Ein langer Ball aus der Defensive auf die Flügelspieler, gefolgt von einem zielstrebigen Sprint in Richtung SCA Strafraum und einem präzisen Zuspiel in die Mitte reichte jeweils, um die ersehnten Tore zu erzielen. Bei allen vier Aktionen machte der SC Aadorf punkto Zweikampfverhalten und defensive Organisation keine gute Falle. Die Quittung folgte prompt, man lag zur Pause bereits entscheidend mit 4:0 im Hintertreffen.

Kurzes Aufbäumen

Wie schon in der Woche zuvor als man gegen Zuzwil zur Pause ebenfalls zurücklag, war die Schaub-Elf nach dem Pausentee auch dieses Mal zu einer Reaktion fähig. SCA Captain Meier vollstreckte in der 50. Minute nach einem gut vorgetragenen Angriff zum 4:1. Das Aufbäumen war allerdings nur von kurzer Dauer. Bereits wenige Momente nach dem Anschlusstreffer lag die Kugel wieder hinter SCA Keeper A. Bitzer in den Maschen. Das Heimteam zeigte keinerlei Anzeichen, diese Partie nochmals spannend zu machen und stellte seinerseits auf 5:1. Spätestens mit dem sechsten Gegentor nach rund 70 Minuten war eine erneut sehr schwache Leistung der Aadorfer Tatsache. Zwar gelang Routinier Bannwart kurz vor Schluss nach einem Freistoss von Luginbühl per Kopf noch der zweite Treffer zum 6:2. Mehr als Resultatkosmetik konnte diesem Tor aber auch nicht mehr zugeschrieben werden.

In der laufenden Meisterschaft verbleiben noch zwei Runden zu absolvieren. Zunächst empfängt der SCA am kommenden Sonntag, 10. Juni 2018 zuhause den FC Tobel-Affeltrangen. Möchte sich das Fanionteam zumindest einigermassen versöhnlich aus der Saison 2018/19 verabschieden, ist ein Sieg im Heimspiel Pflicht. Anpfiff ist um 16 Uhr auf dem Sportplatz Unterwiesen.

FC Wattwil-Bunt – SCA Aadorf 6:2 (4:0) – Grüenau – 60 Zuschauer – SR: Nüesch. Tore: 18. Marino 1:0, 20. R. Scardanzan 2:0, 24. Bechtiger 3:0, 28. R. Scardanzan 4:0, 50. Meier 4:1, 52. Kipfer 5:1, 70. P. Scardanzan 6:1, 84. Bannwart 6:2. FC Wattwil-Bunt: Grillo; P. Scardanzan, Bollhalder, Kipfer, Pfister; Özdemir, Schneider, Bechtiger, R. Scardanzan; Marino, Redzic. Einwechslungen: Appius, Zöllig, Monteiro. SC Aadorf: A. Bitzer; Fischbacher, Düring, Stalder, S. Serafino; Bannwart, Traxler, Meier, Luginbühl, Eberhard; A. Serafino. Einwechslungen: Müller, Selimi, Weber. Verwarnungen: keine.

SCA verliert zuhause gegen Zuzwil deutlich

Der SC Aadorf kann auf den schwachen Auftritt vor Wochenfrist in Neckertal nicht reagieren und verliert zuhause gegen Tabellennachbar Zuzwil gleich mit 2:6. Zwar finden die Thurgauer nach einem 0:2 Rückstand in die Partie zurück und gleichen das Skore zwischenzeitlich aus, am Ende reichte das kurze Aufbäumen aber dennoch nicht.

 

Fussball. Aadorf Trainer Ramon Schaub zeigte sich nach dem Abpfiff sichtlich enttäuscht von der Leistung seiner Mannschaft. Insbesondere die Tatsache, dass man bereits sechs Tage zuvor in Neckertal eine absolut ungenügende Leistung auf den Platz gelegt hatte und nun gegen Zuzwil wiederum deutlich unter seinen Möglichkeiten blieb, stiess dem Übungsleiter sauer auf. «Wir wollten nach dem schwachen Auftritt vor vergangenen Wochenende heute vor heimischer Kulisse eigentlich eine deutliche Reaktion zeigen. Herausgekommen ist dabei aber alles andere. Abgesehen von der Viertelstunde nach dem Pausentee war unsere Leistung schlicht ungenügend.»

Zuzwil legt frühzeitig vor
Bis noch vor zwei Wochen war der SCA in der laufenden Rückrunde dafür bekannt, jeweils gleich zu Beginn der Partie Druck auf den Gegner auszuüben und dadurch rasch in die Partie zu finden. Mit den Partien gegen Neckertal und Zuzwil scheint dieser positive Umstand nun aber verflogen zu sein. Erneut bekundeten die Aadorfer Mühe, nach Spielbeginn den Tritt zu finden. Die Gäste aus Zuzwil wirkten in ihren Aktionen jederzeit einen Tick entschlossener und kreierten so bereits nach wenigen Minuten die ersten nennenswerten Aktionen. Sechs Minuten waren absolviert, als Zuzwil Stürmer Roth nach einer Hereingabe von Kuhn seine Farben in Front brachte. Lediglich neun Zeigerumdrehungen später doppelte der Gast nach und schloss einen zügig vorgetragenen Angriff durch Silvan Moser erfolgreich zum 0:2 ab. Auf der Gegenseite tauchten die Platzherren ihrerseits nur selten gefährlich vor dem gegnerischen Kasten auf. Die vielfach langen Zuspiele auf Stürmer Egli entschärfte die solid organisierte Zuzwil Defensive jeweils bereits in der neutralen Zone.

SCA aus dem Tiefschlaf erwacht

Die Pausenworte der SCA Trainercrew schien ihre Wirkung offenbar nicht verfehlt zu haben. Kaum war die Partie wieder angepfiffen, drückte das Heimteam auf das Gaspedal und tauchte seinerseits gefährlich vor dem Zuzwiler Tor auf. Den Anschlusstreffer brachte drei Minuten nach Wiederanpfiff eine schöne Einzelaktion von Egli. Der Stürmer übernahm die Kugel auf Höhe der Mittellinie und gab diese erst wieder ab, als er im Strafraum zum erfolgreichen Abschluss, vorbei an FCZ Keeper Castiglioni, ansetzte. Der eingewechselte P. Moser hatte mit seinem gut gewählten Laufweg vorab sämtliche Verteidiger auf sich gezogen und damit den Weg zum Tor geebnet. Beflügelt von diesem Erfolgserlebnis spielte die Einheimischen in der Folge immer besser auf und strebten den Ausgleichstreffer an. 57 Minuten waren absolviert, als wiederum Egli nach einem schönen Steilpass von P. Moser alleine im gegnerischen Strafraum auftauchte und dort eiskalt zum 2:2 verwertete. Das Heimteam hatte die Partie innert Kürze ausgeglichen und sah sich nun vermeintlich im Vorteil. Es spricht allerdings für den FC Zuzwil, welcher sich durch die kurze Negativphase nicht aus dem Konzept bringen liess und nur wenige Sekunden nach dem Ausgleich bereits wieder reagieren konnte. Einmal mehr agierte der SCA an diesem sonnigen Samstag zu wenig konsequent und gewährte dem Gegner dadurch die gesuchten Freiräume. Zuzwil Stürmer Kuhn liess sich nicht zweimal bitten und schob nach gut getimtem Zuspiel gleich nach Wiederanpfiff zum 2:3 ein. SCA Keeper A. Bitzer war dabei, ebenso wie bei allen anderen Gegentreffern, ohne Abwehrchance. Dieser erneute Rückschlag war für die Aadorfer offenbar der eine zu viel. Drei weitere Gegentreffer zwischen der 68. und 75. Spielminute besiegelten am Ende die deutliche Niederlage, welche auch in dieser Höhe nicht ganz unverdient zustande kam.

Am kommenden Samstag, 26. Mai führt der Weg für den SCA nach Wattwil-Bunt. Möchten die Aadorfer beim Aufstiegsaspiranten aus dem Toggenburg nach zuletzt zwei Niederlagen zurück auf die Gewinnerstrasse kehren, ist eine massive Steigerung der gesamten Mannschaft nötig. Anpfiff ist um 17 Uhr.

SC Aadorf – FC Zuzwil 2:6 (0:2) – Unterwiesen – 100 Zuschauer – SR: Fürer. Tore: 6. Roth 0:1, 15. Moser 0:2, 48. Egli 1:2, 57. Egli 2:2, 58. Kuhn 2:3, 68. Gähwiler 2:4, 71. Gähwiler 2:5, 75. Fritsche 2:6. SC Aadorf: A. Bitzer; Ammann, Stalder, Düring, Fischbacher; Bannwart; A. Serafino, Meier, Traxler, Selimi; Egli. Einwechslungen: P. Bitzer, Weber, Müller, P. Moser. FC Zuzwil: Castiglioni; Signer, Derungs, Bossert, Hitz; Oswald, Gähwiler, Steiner, Moser; Roth, Kuhn. Einwechslungen: Fritsche, Benz, Jud. Verwarnungen: 42. P. Moser (Foul), 62. Bossert (Foul), 85. Meier (Reklamieren).

SCA zurück auf der Siegerstrasse

Der SC Aadorf bleibt im sechsten Spiel der laufenden Rückrunde zum fünften Mal ungeschlagen und gewinnt zuhause gegen Tabellennachbar Eschenbach mit 2:1. Der Sieg hätte durchaus auch höher ausfallen können, hätte der SCA seine Möglichkeiten konsequenter ausgenutzt.

 

Fussball. Die Trainercrew des SCA musste nach 96 intensiven Minuten und dem lang ersehnten Schlusspfiff erst einmal kräftig durchatmen. Zwar hatte das Heimteam über die gesamte Spielzeit hinweg einen tollen Auftritt hingelegt, die Angelegenheit aber aufgrund der teils fahrlässig vergebenen Torchancen am Schluss noch unnötig spannend gemacht. Nichts desto trotz durfte sich Trainer Schaub zufrieden zeigen. «Diesen Sieg haben wir uns heute redlich verdient. Wie schon vor Wochenfrist beim Gastspiel in Henau hat die Mannschaft wiederum eine hervorragende Leistung auf den Platz gebracht. Wir sind froh, dass wir im Gegensatz zur letzten Partie heute mit drei Punkten belohnt wurden.»

Viele Chancen, nur zwei Tore

Der Start in die Partie gegen den direkten Tabellennachbarn glückte dem SCA wunschgemäss. Wie fast immer in der laufenden Rückrunde drückten die Thurgauer sogleich auf das Gaspedal und kreierten bereits in den ersten Minuten zahlreiche Möglichkeiten. Nachdem Ammann mit seinen Abschlüssen in der 1. und 8. Spielminute zweimal nicht reüssieren konnte, hätte spätestens nach zehn Zeigerumdrehungen Teamkollege Egli seine Farben in Front schiessen müssen. Einen tückischen Abschluss von A. Serafino liess der starke Eschenbach Keeper Schmucki zunächst nach vorne abprallen, parierte dann aber beim Abschluss von Egli aus kurzer Distanz ein zweites Mal vorzüglich. Die Anhängerschaft des Heimteams sah wohl bereits wieder dunkle Wolken über dem Sportplatz Unterwiesen aufziehen. Bereits am vergangenen Wochenende hatten man im Abschluss fahrlässig gesündigt und wurde dafür am Ende bitter bestraft. In der Tat verloren die Platzherren in den folgenden Minuten etwas ihren Fokus und liessen die Gäste zunehmend besser in die Partie finden. Der FC Eschenbach tat sich in der Offensive allerdings schwer und biss sich an der gut organisierten SCA Hintermannschaft Mal für Mal die Zähne aus. Nach überstandenem Zwischentief schickten sich die Aadorfer folglich an, ihrerseits wieder das Heft in die Hand zu nehmen. 24 Minuten waren absolviert, als Captain Meier nach einer schönen Kombination im Mittelfeld Teamkollege Ammann mit einem präzisen Pass in die Tiefe schickte und Letzterer an der Strafraumgrenze das Leder präzise zum 1:0 in die entfernte Torecke drosch. Es war der Startschuss zu einer furiosen SCA Viertelstunde während dieser das Heimteam die Partie hätte frühzeitig entscheiden müssen. Weil aber kurz nach Wiederanpfiff ein Weitschuss von Egli vom Lattenkreuz zurück ins Feld klatschte und auch A. Serafino nach schönem Pass von Luginbühl mit seinem Abschluss am FCE Schlussmann scheiterte, blieb es vorerst beim Eintore-Vorsprung. Der zweite Treffer für das Heimteam fiel dann aber doch noch vor dem Pausentee. Egli vernaschte im Mittelfeld in unwiderstehlicher Manier seinen Gegenspieler, stiess anschliessend mit dem Ball am Fuss bis zur Grundlinie vor und legte dort die Kugel überlegt zur Mitte. Der heraneilende Meier nahm dankend an und schob zum hoch verdienten 2:0 ein. Dass kurze Zeit später A. Serafino aus kurzer Distanz den dritten Treffer und damit die vorzeitige Entscheidung verpasste, sollte sich später in dieser Partie beinahe noch rächen.

Zum Schluss gezittert

Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich die Partie etwas ausgeglichener als noch in Halbzeit 1. Die Gäste aus Eschenbach hinterliessen trotz mehr Spielanteilen allerdings nur selten den Eindruck, diese Partie noch zu ihren Gunsten wenden zu können. Zur Seite sprang den Gästen aber ausgerechnet der Gegner, welcher nach gut einer Stunde zwar wieder das Tempo erhöhte, es aber nicht fertigbrachte, den dritten Treffer zu erzielen. Die omnipräsenten SCA Stürmer Egli und A. Serafino scheiterten der Reihe nach aus besten Positionen. Und so kam es, dass Eschenbach in der 73. Minute nach einer schönen Einzelaktion und dem Treffer zum 1:2 von Stojanov plötzlich doch noch jubelte und der Ausgang der Partie wieder völlig offen war. Ein stark parierender Aadorf Keeper in der Person von A. Bitzer und eine vorbildliche Teamleistung reichten aber Ende dennoch für den verdienten Sieg. Die Gäste hatten sich in den Schlussminuten durch einen Platzverweis selber geschwächt und damit auch noch die letzte Möglichkeit vergeben, einen Punkt aus dem Thurgau zu entführen.

Der SCA überholt mit diesem Sieg den FC Eschenbach in der Tabelle und rangiert neu auf dem 5. Platz. Am kommenden Sonntag, 13. Mai gastiert das Team auswärts beim FC Neckertal-Degersheim und möchte dort weitere drei Punkte in die eigene Tasche verdienen. Anpfiff ist um 16 Uhr.

SC Aadorf – FC Eschenbach 2:0 (2:1) – Unterwiesen – 130 Zuschauer – SR: Lukic. Tore: 24. Ammann 1:0, 37. Meier 2:0, 73. Stojanov 2:1. SC Aadorf: Bitzer; S. Serafino, Stalder, Bannwart, Fischbacher; Ammann, Luginbühl, Meier, Gianforte; A. Serafino, Egli. Einwechslungen: Weber, Traxler, Dölger, Selimi. FC Eschenbach: Schmucki; Federspiel, Hefti, Y. Helbling, Nyangpo; Brunner, Kuster, T. Helbling, Bolliger; Stojanov, Meier. Einwechslungen: Huber, Bachmann, Moser. Verwarnungen: 40. Meier (Reklamieren), 52. Kuster (Foul), 90. Y. Helbling (Reklamieren). Platzverweis: 90+1. Y. Helbling gelb/rot (Reklamieren).

SCA mit bitterer Niederlage beim Leader

Mit einem dezimierten Kader aber dennoch breiter Brust reiste der SCA am vergangenen Samstag nach zuletzt zwei Siegen in Folge zum Gastspiel bei Leader Henau. Trotz einer über weite Strecken sehr guten Leistung mussten die Aadorfer am Ende die Heimreise ohne Punkte im Gepäck antreten. Die mangelnde Chancenverwertung brachte den SCA um den verdienten Lohn.

Fussball. Auf allen Seiten war man sich nach Spielschluss einig, dass der Gast aus Aadorf nach dieser Partie es durchaus verdient hätte, die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Doch wie so oft bewährte sich auch an diesem schönen Samstagnachmittag auf dem Sportplatz Rüti eine alte Sportlerweisheit: Wer sie vorne nicht macht, kriegt sie hinten rein. Trotz bitterer Enttäuschung und dem Ärger über all die verpassten Chancen konnte SCA-Trainer Rämi Schaub nach Spielschluss seiner Mannschaft kaum einen Vorwurf machen. «Kompliment an das Team. Wir haben hier trotz diverser Absenzen eine kompakte und vorbildliche Mannschaftsleistung an den Tag gelegt und waren über die gesamte Partie hinweg die tonangebende Mannschaft. Leider wurden wir für das Auslassen unserer Chancen bitter bestraft, daraus müssen wir unsere Lehren ziehen.»

SCA spielt, Henau trifft
Einmal mehr fand der SCA nach Anpfiff rasch den Tritt und setzt bereits in der 1. Spielminute eine erste Duftmarke. Einen Freistoss von Ammann köpfte der erst 16-jährige Aliti über das Gehäuse. Als sieben Minuten später ein Luginbühl-Eckball im Strafraum der Platzherren knapp an Freund und Feind vorbeisegelte war die Partie endgültig lanciert. Der Leader meldete sich seinerseits in der 12. Minute ein erstes Mal zu Wort. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff über die rechte Seite sah Henaus Bürge seinen Abschluss vom Torpfosten zurück ins Spielfeld klatschen. Glück für Aadorf, hier nicht in Rückstand geraten zu sein. In den folgenden dreissig Minuten bis zum Pausenpfiff reihte sich Chance an Chance, wobei vorwiegend der Gast aus dem Thurgau tonangebend war. Immer wieder kombinierte sich der SCA durch die gegnerischen Reihen, kreierte vielversprechende Möglichkeiten, scheiterte aber regelmässig an Henau Keeper Eberle oder am eigenen Unvermögen. Allen voran in der 18. Minute, als Ammann nach herrlichem Zuspiel von Luginbühl alleine auf den gegnerischen Torwart losziehen konnte, hätte sich die Schaub-Elf in Führung bringen müssen. Praktisch im Gegenzug prallte SCA Verteidiger S. Serafino im eigenen Strafraum das Spielgerät unglücklich an den Arm. Henaus Meier liess sich nicht zweimal bitten und verwandelte den fälligen Strafstoss entgegen dem Spielverlauf eiskalt zum 1:0. Die Aadorfer liessen sich aber auch davon nicht aufhalten und marschierten weiterhin vorwärts.  Einzig mit dem Tore schiessen wollte es an diesem Samstag schlicht und einfach nicht klappen. Spätestens als Egli nach schöner Einzelleistung in der 40. Minute den Ball alleine vor dem Tor knapp am Pfosten vorbeischob, war die Anhängerschaft der Gäste nahe an der puren Verzweiflung. Als der FC Henau praktisch mit dem Pausenpfiff einer seiner seltenen Vorstösse sogleich zum 2:0 ausnutzte, dürfte auch dem letzten SCA-Fan die Lust auf die bevorstehende Pausenwurst vergangen gewesen sein. Regazzoni traf mit einem satten Schuss zur Zweitore Führung und liess SCA Keeper A. Bitzer dabei keine Abwehrchance.

Der verdiente Lohn bleibt aus
Trotz moralisch schwer verdaulicher 45 Minuten steckte der Gast auch nach dem Seitenwechsel nicht auf und drückte nach Wiederanpfiff erneut aufs Gaspedal. Der zur Pause eingewechselte A. Serafino brachte sichtlich frischen Wind in die Angriffe. Doch auch der quirlige Offensivallrounder brachte es nicht fertig, die Kugel trotz bester Möglichkeiten in den Maschen unterzubringen. Spätestens nach 55 Minuten und einer weiteren vergebenen Grosschance zeigte sich: der SCA hätte an diesem Samstag wohl noch Stunden spielen können, ein Torerfolg hätte es trotzdem nicht zu feiern geben. Auf der anderen Seite machte das Heimteam keinerlei Anstalten, seinen Teil zu einer animierten Partie beizutragen. Manch ein Zuschauer dürfte sich an der Seitenlinie wohl gefragt haben, wie der FC Henau im Verlaufe dieser Saison den Sprung an die Tabellenspitze erreicht hatte. Die Marku-Elf agierte praktisch ausschliesslich mit langen Bällen und bot ihrem Anhang über weite Strecken magere Fussballkost. Interessieren dürfte dies aber wohl bald niemanden mehr. Nach 94 Minuten und weiteren ausgelassenen Aadorfer Grosschancen pfiff der Unparteiische eine ereignisreiche Partie ab, der Sieg für die Henauer war damit Tatsache.

Die Enttäuschung stand den SCA-Akteuren nach Spielende ins Gesicht geschrieben. Trotz aufopferungsvoller Arbeit und tollem Fussball stand man am Ende mit leeren Händen da. Dieser engagierte Auftritt hätte bei weitem mehr als eine Niederlage verdient gehabt. Nun gilt es diesen Rückschlag rasch zu verarbeiten, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und mit gleicher Leistung am kommenden Wochenende zuhause gegen Eschenbach den verdienten Lohn abzuholen. Anpfiff am Samstag, 05. Mai ist um 17 Uhr auf dem Unterwiesen.

FC Henau – SC Aadorf 2:0 (2:0) – Rüti – 120 Zuschauer – SR: unbekannt. Tore: 18. Meier (Elfmeter) 1:0, 45. Regazzoni 2:0. FC Henau: Eberle; Ceka, Dal Molin, Fraefel, Meier; Zerres (88. Gämperli), Bürge (61. Obrist), Bürge (S. Regazzoni); D. Regazzoni, Obrist (51. Wiedemeier). SC Aadorf: A. Bitzer; S. Serafino, Bannwart, Meier, Fischbacher; Ammann, Luginbühl, Traxler, Aliti; Egli, Selimi. Einwechslungen: A. Serafino, Weber, Messina. Verwarnungen: 24. Bürge (Foul), 27. Obrist (Foul), 72. Traxler (Foul).

SCA gewinnt zuhause gegen Bütschwil

Der SC Aadorf gewinnt zuhause auf dem Unterwiesen gegen den abstiegsbedrohten FC Bütschwil mit 3:2 und schiebt sich mit diesem Sieg in der Tabelle weiter nach vorne. Nach einer durchzogenen ersten Halbzeit steigerte sich das Heimteam nach der Pause, zog die Partie auf seine Seite, musste am Schluss aber dennoch um die drei Punkte bangen.

 

Fussball. «Nach dem 3 zu 0 rund eine Viertelstunde vor Schluss haben wir den Spielbetrieb plötzlich eingestellt und dadurch fahrlässig riskiert, den bereits sicher geglaubten Sieg doch noch aus der Hand zu geben. Das ist absolut unnötig und gleichzeitig auch schade, hatten wir doch nach dem Pausentee einen äusserst ansprechenden Auftritt dargelegt.» Cheftrainer Schaub zeigte sich nach Spielende zwar glücklich über die soeben gewonnen drei Punkte, mahnte aber sogleich zur Vorsicht. «Gegen andere Gegner können wir uns einen solchen Tiefschlaf zum Ende einer Partie nicht erlauben, ansonsten kostet es Punkte.»

Gut angefangen, stark abgebaut

Wie so oft in der laufenden Rückrunde fanden die Aadorfer zügig in die Partie und konnten das Zepter rasch an sich reissen. Zwar war ein gepflegter Fussball auf dem holprigen Untergrund wohl eher Wunschdenken aber das Heimteam war dennoch bemüht, den Ball und damit gleichzeitig auch den Gegner laufen zu lassen. Erste Warnschüsse in Richtung Tor von Bütschwil Keeper Oswald verfehlten ihr Ziel zunächst noch knapp. Immer mal wieder gefährlich zeigte sich der SCA auch bei ruhenden Bällen. Einen präzis getretenen Luginbühl Freistoss verwertete Stürmer Egli nach rund einer Viertelstunde sehenswert per Kopf. Jubel kam allerdings keiner auf, hatte doch der souverän pfeifende Schiedsrichter Ringeisen das Geschehen vorzeitig wegen einer Offside Position des Aadorfers unterbrochen. In der Folge senkte sich das Niveau der Partie entgegen den hitzigen Temperaturen nahe dem Nullpunkt. Das Heimteam stellte seine Bemühungen zugunsten eines gepflegten Spiels ein und liess sich vom «Kick and Rush» Fussball des Gegners anstecken. Nur wenige der unzähligen langen Bälle auf beiden Seiten resultierten anschliessend in einer vielversprechenden Folgeaktion.

SCA zeigt Reaktion

Auf Seiten des Heimteams war man sich einig, dass trotz oder gerade wegen der sommerlich heissen Bedingungen nach dem Seitenwechsel ein Effort nötig sein würde um die angestrebten drei Punkte einzufahren. Erneut fanden die Thurgauer den Tritt nach Wiederanpfiff schnell und drückten der Partie den Stempel auf. Der Gast aus dem Toggenburg bekundete zunehmende Mühe mit dem höheren Rhythmus und sah sich vorwiegend mit Defensivarbeit konfrontiert. Als in der 54. Spielminute Aadorfs Luginbühl zum wiederholten Male zu einem Freistoss antreten durfte, dieser erneut präzis getreten war und folglich auch keine Abseitsposition vorlag, war die Führung für das Heimteam perfekt. Innenverteidiger Stalder hatte am hinteren Pfosten freistehend zum 1:0 eingeköpft. Als dann Topscorer Egli innerhalb von neun Minuten (65. und 74.) nach jeweils schönen Zuspielen das Skore auf 3:0 hochschraubte, schien die Messe endgültig gelesen. Die Gäste aus Bütschwil resignierten zunehmend, ein mögliches Comeback schien beinahe ausgeschlossen. Im Fussball kann es allerdings sehr schnell gehen und alles ist anders als noch kurz zuvor. Ein langer Ball in den Strafraum konnte FCB Stürmer Kolb in der 80. Minute mittels Schulter über SCA Keeper Otto hinweg zum 3:1 Anschlusstreffer in die Maschen befördern. Zurück war der Glaube an einen möglichen Punktgewinn. Als fünf Zeigerumdrehungen später auch noch ein Bütschwil Abschluss von Aadorfs Stalder regelwidrig auf der Torlinie mit der Hand abgewehrt wurde, war die hektische Schlussphase endgültig perfekt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Marjakaj trocken zum 3:2. Mit einem Mann mehr auf dem Feld warf der Gast nochmals alles nach vorne. Ein starker Schlussmann in der Person des jungen Ottos sowie etwas Glück liessen den SCA aber am Ende dennoch jubeln. Die Gäste brachten keinen weiteren Treffer mehr zustande.

Frei nach dem Motto «auf der zweiten Halbzeit lässt sich weiter aufbauen, an der Schlussphase lässt sich arbeiten» wird der SCA die kommende Woche bestreiten. Am nächsten Samstag, 28. April führt die Reise zum Leader nach Henau. Die Marku-Elf hat am vergangenen Wochenende nach zuletzt neun Siegen in Folge eine empfindliche 7:2 Auswärtsniederlage gegen Schmerikon eingesteckt. Anpfiff auf der Rüti ist um 17 Uhr.

SC Aadorf – FC Bütschwil 3:2 (0:0) – Unterwiesen – 130 Zuschauer – SR: Ringeisen. Tore: 54. Stalder 1:0, 65. Egli 2:0, 74. Egli 3:0, 80. Kolb 3:1, 86. Marjakaj 3:2 (Elfmeter). SC Aadorf: Otto; S. Serafino, Stalder, Düring, Fischbacher; Bannwart; Ammann, Luginbühl, Meier, Gianforte; Egli. Einwechslungen: Traxler, Holenstein, Schreiber, Messina, P. Bitzer. FC Bütschwil: Oswald; Va. Domgjoni, Vi. Domgjoni, Schönenberger, Mazenauer; Marjakaj, Fäh, Keller, Fust; Waldvogel, Kolb. Einwechslungen: Segmüler, Oberholzer. Verwarnungen: 39. Marjakaj (Unsportlichkeit), 51. Bannwart (Foul). Platzverweis: 85. Stalder (Handspiel).

Verdienter Auswärtssieg für den SCA

Nach zwei Heimspielen zum Rückrundenstart war der SC Aadorf am vergangenen Samstag erstmals auswärts im Einsatz. Beim Tabellenschlusslicht in Uznach strebte man an einen klaren Sieg an, nicht zuletzt auch deshalb, weil sich der SC Aadorf nach den ersten beiden Spielen jeweils mit einem Punkt zufrieden geben musste.

 

Fussball. Die Gäste aus dem Thurgau legten den Vorgaben entsprechend einen animierten Start in diese Partie hin. Konsequent wurde der Gegner unter Druck gesetzt und so oftmals der Ballgewinn in der neutralen Zone erzwungen. Im Spiel nach vorne zeigte sich der SCA an diesem sonnig schönen Samstag bestens aufgelegt und kombinierte sich immer wieder sehenswert durch die gegnerischen Reihen.

Doppelschlag vor dem Pausentee

Zehn Minuten waren absolviert, als die Gäste ihr ganz persönliches Chancenfestival eröffneten. Nach einem guten Pass in die Tiefe scheiterten sowohl Ammann als auch Gianforte mit seinem Nachschuss aus bester Position. Sechs Zeigerumdrehungen später versuchte sich der bestens aufgelegte Luginbühl alleine vor FCU Schlussmann Fritschi, konnte diesen aber ebenfalls nicht bezwingen. Als dann nach 25 Minuten SCA Stürmer Egli aus aussichtsreicher Position ebenfalls nicht reüssierte und nur Minuten später weitere Abschlüsse ihr Ziel verfehlten, wurden die Nerven auf der Gästebank zunehmend strapaziert. Umso mehr, weil das Heimteam aus Uznach seinerseits nach 37 Minuten ein erstes Mal gefährlich vor dem gegnerischen Tor auftauchte. Ein präzis getretener Eckball fand den Kopf von Caduff. Dessen Abschluss aber wurde zur sicheren Beute von Gästekeeper Russo. Die verbleibenden Minuten der ersten Halbzeit nutzte das Team von Cheftrainer Schaub um die Weichen doch noch frühzeitig Richtung Sieg zu stellen. 37 Minuten waren absolviert als Stürmer Egli auf Zuspiel von Luginbühl zum befreienden 0:1 einnetzen konnte. Die Führung für die Gäste war zu diesem Zeitpunkt absolut verdient. Als dann SCA Captain Meier nur zwei Minuten nach dem ersten Tor einen Gianforte-Eckball am vorderen Pfosten zum 0:2 in die Maschen beförderte, entwickelte sich das Resultat dem Geschehen auf dem Platz entsprechend.

Den Deckel drauf gemacht

Die Vorgabe aus Sicht der Aadorf war für die zweite Halbzeit relativ klar. Die Uzner sollten in den Zweikämpfen weiterhin konsequent gestört werden und seinerseits wollte man schnellstmöglich den dritten Treffer ins Auge fassen. Gesagt getan. Die Matchuhr hatte nach Wiederanpfiff kaum drei Umdrehungen zurückgelegt, da knallte Luginbühl das Leder volley aus rund 30 Metern sehenswert in die Maschen. Allfällige Hoffnungsschimmer seitens des Heimteams wurden damit umgehend im Keim erstickt, der SCA gab fortan wie schon im ersten Umgang mehrheitlich den Ton an. In der 52. Spielminute probierte sich Traxler nach schöner Kombination mit einem Abschluss von der Strafraumgrenze, sah seinen Versuch allerdings souverän pariert. Kurz vor Ablauf einer Stunde war die endgültige Entscheidung dann dennoch Tatsache. Spielmacher Luginbühl bediente Topscorer Egli mit einem herrlichen Pass in die Tiefe. Letzter umspielte gekonnt den Torhüter und schob zum 0:4 ein. In der verbleibenden 30 Minuten kontrollierte der Gast aus dem Thurgau die Partie stilsicher und gestand den Platzherren über weite Strecken kaum Möglichkeiten zu. Einzig in der 63 Minuten, als der eingewechselte Elezi alleine vor Schlussmann Russo auftauchte, diesen umspielte, dann aber das leere Tor nicht traf, bekundete der SC Aadorf sein persönliches Glück.

Die Aadorfer festigen mit diesem Sieg ihren gesicherten Mittelfeldplatz und halten sich sogleich auf Sichtdistanz zu den vorderen Tabellenplätzen. «Der Abstand zum aktuell Zweitplatzierten beträgt sechs Punkte. In den kommenden Wochen arbeiten wir intensiv daran, diesen Abstand nach Möglichkeiten weiter zu verringern», so ein zufriedener SCA Trainer Schaub nach Spielschluss in Uznach. Die nächste Chance auf drei Punkte bietet sich am kommenden Samstag, 21. April. Zuhause empfangen die Aadorfer den FC Bütschwil. Anpfiff ist um 17 Uhr auf dem Sportplatz Unterwiesen.

FC Uznach – SCA Aadorf 0:4 (0:2) – Benknerstrasse – 100 Zuschauer – SR: Daniel. Tore: 37. Egli 0:1, 39. Meier 0:2, 48. Luginbühl 0:3, 60. Egli 0:4. FC Uznach: Fritschi; Villiger, Abdi, A. Elsener, Hüppi; E. Elsener, Caduff, Bernet, Bernardy; Vita, Marsicovetere. SC Aadorf: Russo; Fischbacher, Düring, Stalder, S. Serafino; Traxler; Gianforte, Meier, Luginbühl, Ammann; Egli. Einwechslungen: Schreiber, Bannwart, Messina, Gehrig. Verwarnungen: 21. Gianforte (Foul), 80. Caduff (Foul), 85. Bernardy (Foul).

Mageres Remis gegen einen Abstiegskandidaten

Beim zweiten Heimspiel in Folge kommt der SC Aadorf gegen den abstiegsbedrohten FC Wagen nicht über ein 2:2 Remis hinaus. Trotz zweimaliger Führung und zahlreich hochkarätiger Chancen brachten die Thurgauer bei frühlingshaftem Wetter die drei Punkte nicht ins Trockene.

 

Fussball. «Wir haben zunächst sehr gut in die Partie gefunden, den Gegner gleich von Beginn weg unter Druck gesetzt und nach Ballgewinn konstruktiv nach vorne gespielt. Die frühe Führung nach knapp einer Viertelstunde war exakt das, was wir in unserem Matchplan angestrebt haben. Nach einer verpassten Grosschance in Minute 25 haben wir aus mir unerklärlichen Gründen unsere Prinzipien plötzlich über Bord geworfen und uns dadurch fortan sehr schwer getan.» Das Fazit von Neo-Cheftrainer Rämi Schaub traf den Nagel auf den Kopf. Der SCA hätte mit konsequenterem Vorgehen an diesem Sonntag durchaus die Möglichkeit gehabt, die drei Punkte auf heimischem Terrain zu belassen.

Starker Beginn

Zunächst sah es nicht danach aus, dass die favorisierten Thurgauer gegen die Gäste aus Wagen etwas anbrennen lassen würden. Spielmacher Luginbühl verbuchte bereits in den ersten 10 Minuten zwei vielversprechende Abschlüsse auf das Gästetor. Ein erstes Mal jubeln durfte das Heimteam nach 13 Zeigerumdrehungen. Nach einem schön vorgetragenen Angriff über die linke Seite fand das präzise Zuspiel von Ammann den heranstürmenden Captain Meier, welcher aus kurzer Distanz zum 1:0 einschob. Die frühe Führung ging zu diesem Zeitpunkt absolut in Ordnung. Der FC Wagen operierte seinerseits fast ausschliesslich mit langen Bällen, welche bis zu diesem Zeitpunkt aber noch keine Gefahr für die SCA Defensive darstellten. Als nach 25 Minuten FCW Keeper Tsonang einen Rückpass unerlaubt in die Hände nahm und der Unparteiische folgerichtig auf indirekten Freistoss entschied, lag das Heimteam nur Bruchteile später vermeintlich mit 2:0 in Front. Der schnell ausgeführte Freistoss fand zwar den Weg in die Maschen, wurde aber fälschlicherweise vom Schiedsrichter nicht anerkannt. Beim zweiten Versuch knallte Luginbühl das Leder aus knapp 10 Metern knapp am Torpfosten vorbei. Es sollte rückblickend jene Szene sein, welche die Schaub-Elf aus dem Konzept warf und gleichzeitig dem Gegner Auftrieb verlieh. Nur wenige Zeigerumdrehungen später erzielten die Gäste nach einem Eckball zunächst den Ausgleich zum 1:1, bevor sie nach erfolgtem Wiederanpfiff eine Grosschance zur möglichen Führung vergaben. Weil in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit SCA Stürmer Egli seine Grosschance ebenfalls vergab, schritten die Teams mit einem Remis zum Pausentee.

Offener Schlagabtausch

Kaum war die Partie wieder angepfiffen, folgte der nächste Aufreger. Aadorfs P. Moser, erst kurz zuvor eingewechselt, scheiterte nach gutem Zuspiel von Luginbühl am herauseilenden FCW Keeper. Vier Minuten später hätte auf der Gegenseite die erstmalige Führung für Wagen fallen müssen. Gleich zweimal knallte das Leder vom Lattenkreuz zurück ins Spielfeld. SCA Keeper Russo hatte beim ersten Versuch noch seine Hände im Spiel und bewahrte das Heimteam damit vor einem Rückstand. Es sollte für die Aadorfer noch besser kommen. In der 55. Minute enteilte Ammann nach Zuspiel des präsenten Luginbühl seinem Bewacher und schoss trocken zur 2:1 Führung ein. Die Freude hielt aber nur kurz. Nur wenige Minuten später glich Palumbo mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze die Partie wieder aus. Die Abstimmung in der SCA Defensive hatte bei diesem Gegentreffer gewisse Schwächen offenbart. Es folgte ein Aufreger nach dem anderen. 64 Minuten waren absolviert, als das Spielgerät nach einem Freistossknaller von Aadorfs Ammann an den Querbalken und von dort aus zurück ins Feld sprang. Als dann nach 72 Minuten wiederum Ammann in letzter Sekunde am Torabschluss gehindert wurde und wenige Zeigerumdrehungen später auch noch der eingewechselte Schreiber aus kurzer Distanz über das Tor köpfte, war es um die Moral der Einheimischen endgültig geschehen. In der verbleibenden Schlussviertelstunde passierte auf beiden Seite nicht mehr viel, man hatte sich wohl gegenseitig mit der Punkteteilung abgefunden.

Lässt man die Partie Revue passieren, sind es für den SCA sicherlich zwei verlorene Punkte. Auf heimischem Terrain gegen einen Gegner aus dem Tabellenkeller müssten grundsätzlich drei Punkte resultieren. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich den Thurgauern am kommenden Samstag, 14. April 2018 gegen das Schlusslicht. Die Partie in Uznach wird um 17 Uhr angepfiffen.

SC Aadorf – FC Wagen 2:2 (1:1) – Unterwiesen – 130 Zuschauer – SR: Mike. Tore: 13. Meier 1:0, 29. Schneider 1:1, 56. Ammann 2:1, 58. Palumbo 2:2. SC Aadorf: Russo; S. Serafino, Stalder, Düring, Fischbacher; Bannwart; Ammann, Luginbühl, Meier; Gianforte, Egli. Einwechslungen: P. Moser, Schreiber, Traxler, Messina. Weber. FC Wagen: Tsonang; Rüesch, Inglin, Ott, K. Hegner; Gross, A. Hegner, Buduri, Nguyen; Schneider, Palumbo. Verwarnungen: 79. Ott, 88. Morais, 90. K. Hegner (alle Foulspiel).

SCA mit spätem Punktgewinn zum Rückrundenstart

Nach wochenlanger Vorbereitungsphase und immer wiederkehrenden Wetterkapriolen rollte am vergangenen Ostwochenende der Ball endlich wieder. Anlässlich des Rückrundenstarts empfing der SCA auf heimischen Terrain den FC Schmerikon und sicherte sich gegen die Seebuben dank zweier Tore in der Schlussphase einen verdienten Punkt.

 

Fussball. Der SC Aadorf hatte etwas unruhigere Tage hinter sich. Anfangs der Woche gab der Verein bekannt, dass man die Zusammenarbeit mit dem bis dato Cheftrainer Sepp Roth per sofort beende. Die Entwicklung der Mannschaft seit dem vergangenen Sommer bereitete der Vereinsleitung doch so einige Sorgen, man sah sich deshalb zum Handeln gezwungen.

Früher Rückstand

Der nächste Paukenschlag für das neu von Ramon Schaub geleitete Team folgte nur wenige Sekunden nach Anpfiff der Partie. Die Gäste aus Schmerikon nutzten in der 2. Spielminute einen Freistoss zur frühen Gästeführung. Ein langer Ball in den Strafraum verpasste SCA Keeper A. Bitzer um Haaresbreite, sodass die Kugel via Stirn von FCS Stürmer Polat den Weg in die Maschen fand. Das Heimteam sah sich damit bereits früh mit einem Rückstand konfrontiert. Sichtlich davon hemmen schien sich das ersatzgeschwächte Team, mit Luginbühl, Meier und Narciso fehlten gleich drei Stammkräfte, allerdings nicht. Die Aadorfer führten in der Folge die feinere Klinge und besassen deutlich mehr Spielanteile. Immer wieder brenzlig wurde es vor dem Gästetor nach Eckbällen. SCA Innenverteidiger Stalder sah in den ersten 45 Minuten gleich zwei seiner Abschlüsse in letzter Sekunde von einem Gegenspieler auf der Linie abgewehrt. Somit blieb es bis zum Pausenpfiff des Unparteiischen bei der knappen Führung für das Gästeteam.

Moral bewiesen

Der zweite Durchgang gestaltete sich in der Folge zunehmend umkämpfter. Viele Duelle im Mittelfeld prägten das Geschehen wobei auch vermehrt Foulspiele den Spielfluss immer wieder unterbrachen und so ein etwas zerfahrenes Bild aufkommen liess. Bis zur ersten wirklichen Gelegenheit der zweiten Halbzeit verstrichen auf der Matchuhr beinahe 70 Minuten. SCA Flügelspieler Ammann konnte auf der linken Seite seinen Gegenspieler abschütteln, zog in den Strafraum und legte dort mustergültig auf den heranbrausenden P. Moser auf. Letzterer traf die Kugel aber nicht wunschgemäss und vorbei war die Chance auf den möglichen Ausgleich. Im Gegenzug zeigte sich der Gast deutlich effizienter. Nachdem den Seebuben aus vielversprechender Position ein Freistoss zugesprochen wurde, liess sich Stürmer Polat nicht zweimal bitten und versenkte das Leder sehenswert zum 0:2 in den Maschen. Die Platzherren brauchten in der Schlussviertelstunde somit zwei Treffer, um am Ende trotz ansprechendem Auftritt nicht mit leeren Händen dazu stehen. Als nach 81 Minuten und einem weiteren Eckball für den SCA der Penaltypfiff ertönte, keimte nochmals Hoffnung auf. Der omnipräsente Stalder wurde von seinem Gegenspieler in den Rücken gestossen, Captain Bannwart verwandelte den fälligen Elfmeter stilsicher zum 1:2. Der Glaube an einen Punktgewinn war zurück, der SCA drückte in den verbleibenden Minuten weiter munter auf den Ausgleich. Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit fand ein Freistoss aus dem Halbfeld von Gianforte den Kopf von Notnagel P. Bitzer, welcher aus kurzer Distanz zum 2:2 einköpfte. Dass Schiedsrichter Passeri dabei etwas frühzeitig gepfiffen hatte, sorgte zunächst für kurze Verwirrung. Die Gäste reklamierten eine Abseitsstellung des Torschützen, fanden damit aber kein Gehör und mussten korrekterweise den späten Ausgleich hinnehmen. In der ganzen Aufregung verpasste nur Sekunden nach Wiederanpfiff FCS Stürmer Polat alleinstehend vor dem Tor seinen persönlichen Hattrick. Der Stürmer zögerte einen Moment zulange, Aadorfs S. Serafino konnte deshalb mit einer Grätsche den Abschluss entscheidend ablenken.

«Aufgrund der Spielanteile hätten wir durchaus auch mehr als nur 1 Punkt verdient gehabt. Wenn man aber nach 80 Minuten mit 0:2 im Rückstand liegt, ist es am Ende natürlich auch ein gewonnener Punkt, welchen wir gerne so mitnehmen.» Neo-Cheftrainer Ramon Schaub durfte insbesondere mit der Bereitschaft und Aufopferung seines Teams zufrieden sein. Am kommenden Sonntag, 8. April werden genau diese Tugenden wiederum entscheidend sein. Zu Gast auf dem Sportplatz Unterwiesen ist der abstiegsbedrohte FC Wagen. Anpfiff ist um 14 Uhr.

SC Aadorf – FC Schmerikon 2:2 (0:1) – Unterwiesen – 130 Zuschauer – SR: Passeri. Tore: 1. Polat 0:1, 75. Polat 0:2, 81. Bannwart 1:2 (Elfmeter), 89. P. Bitzer 2:2. SC Aadorf: A. Bitzer; S. Serafino, Stalder, Düring, Fischbacher; Bannwart; Ammann, Gianforte, A. Serafino; P. Moser, Egli. Einwechslungen: Schreiber, P. Bitzer, Messina. FC Schmerikon: Pereira; U. Pehlivan, Lindemann, Fehr, Gasser; Dello Stritto, Mandra, O. Pehlivan, Peduto; Tschirky, Polat. Einwechslungen: Misirli, Haindler, Dhokar, Marins, Kabashi. Verwarnungen: 29. Peduto (Foul), 44. Polat (Foul), 51. P. Moser (Foul), 54. Fischbacher (Foul), 59. Stalder (Foul), 67. Fehr (Foul), 85. S. Serafino (Unsportlichkeit), 86. A. Bitzer (Unsportlichkeit), 86. Kabashi (Unsportlichkeit).

Die schlechteste Saisonleistung

Wenn man nach 15 Minuten daheim mit 0 : 3 in Rückstand gerät, wird es schwer noch etwas zählbares zu holen ! Im letzten Spiel dieser Vorrunde, bei dem es immerhin darum ging den Anschluss ans Spitzenquartett zu halten, geriet der Heimklub bereits nach 7 Minuten in Rücklage.

Pires der brandgefährliche rechte Flügel der Flawiler setzte sich gegen Serafino durch und bediente in der Mitte Edipi der die Kugel im Aadorfer Tor unterbrachte. Nur vier Minuten später hiess es schon 0:2 für die aggressiveren Gäste. Gibanica stieg nach einem Eckball am 2. Pfosten am höchsten und köpfte das Leder in die Maschen. Weitere 4 Minuten danach legte Serafino den wirbligen Pires im Strafraum, was einen Strafstoss zur Folge hatte. Den verwandelte Musay souverän. Nach 18 Minuten gaben die Aadorfer ein erstes Lebenszeichen von sich, der Versuch Ammanns wurde aber zunichte gemacht. In der 25. Minute wurde Serafino, der sich auch noch leicht verletzt hatte erlöst und durch Pippo Moser ersetzt. Nur eine Minute später schlitterten 2 Aadorfer Spieler an einer raffinierten Kopfballvorlage von Bannwart vorbei. In Minute 32 kam es zur nächsten vielversprechenden Aktion. Luginbühl sonst ein guter Freistosschütze zirkelte den Ball aus 17 Meter weit übers Tor. 5 Minuten später zeigten die Flawiler erneut wie es geht, nach einem blitzschnell vorgetragenen Angriff erzielten sie das 0:4. Kurz vor dem Pausentee scheiterte Narciso einmal mehr an der Latte und Egli sah seinen Alleingang vom Flawiler Torhüter gehalten. Dann endlich in der letzten Minute von Durchgang 1 konnte Kapitän Meier das runde Leder per Kopf über die Linie drücken.

Die 2 . Hälfte hatten dann die Platzherren mehr Ballbesitz und waren sichtlich bemüht das Resultat zu korrigieren, aber viel mehr als ein herrlicher Schuss von Egli der glänzend pariert wurde, sprang nicht heraus. Im Gegenteil, der FC Flawil blieb weiter gefährlich und traf in der 68. Minute nur den Pfosten. Und als Schlusspunkt in der 87. Minute nach einem schönen Alleingang zum brutalen 1:5. Zu diesem Spiel passte , dass der eingewechselte Selimi in der 95. Minute alleine vor dem Flawiler Hüter in die Wolken schoss.

Fazit : Nach 3 Niederlagen in Serie ist die erste Mannschaft und der Staff des SC Aadorf brutal auf den Boden der Realität zurückgeholt worden. Am Schluss der Vorrunde passte nicht mehr viel zusammen. Da muss der SC Aadorf in der Winterpause über die Bücher und analysieren. Trotz dieser durchzogenen Vorrunde gibt es auch Lichtblicke : Der gerade erst 17 gewordene Severin Weber zeigte bei seinem ersten Einsatz im Fanionteam als Rechter Verteidiger einen gelungenen Einstand und spielte trotz Krämpfen 95 Minuten durch. Noch ein Jahr jünger, nämlich erst zarte 16 Jahre alt, feierte Blertan Aliti mit einem viertelstündigen Einsatz seine Feuertaufe in der ersten Mannschaft des SC Aadorf. Beides Versprechen für die Zukunft !

Tore : 7. Minute 0 : 1 Edipi / 11. Minute 0 : 2 Gibanica / 15. Minute 0 : 3 Musay / 35. Minute 0 : 4 Imper / 45. Minute 1 : 4 Meier / 89. Minute 1 : 5 Stäbler

Aufstellung : A. Bitzer / D. Messina / M. Meier / S. Serafino / S. Weber / R. Bannwart / D. Luginbühl / M. Narciso / M. Ammann / M. Egli / J. Dölger

Wechsel : 24. Minute P. Moser für S.Serafino / 52. Minute L. Gianforte für J. Dölger/ 60. Minute A. Selimi für M. Narciso / 75. Minute B. Aliti für D.Luginbühl / 78.Minute V. Traxler für M. Ammann

Gelbe Karten : 37. Minute M. Meier / 62. Minute D. Luginbühl

Die nächste Niederlage

Nach dem 2:3 beim bisher eher enttäuschenden Absteiger Tobel  Affeltrangen, rutscht der SC Aadorf auf den 5. Tabellenrang ab. Vor zwei Wochen noch stolzer Leader , haben sich die Jungs von Trainer Sepp Roth mit der 2. Niederlage in Folge von der Tabellenspitze verabschiedet.

Eines hat diese Partie auf schwerem Geläuf gezeigt: solche Spiele werden auch ihm Kopf entschieden! Denn etwas hatten die fussballerisch teils limitierten Platzherren ihren Kontrahenten voraus: Sie wollten diesen Sieg um jeden Preis, sie fighteten um jeden Ball und dazu war Ihnen jedes Mittel recht. Dabei hatte es für die Gäste wunschgemäss begonnen: In der 14. Minute schickte Luginbühl Narciso auf die Reise, und dieser krönte seinen tollen Sololauf mit dem Führungstreffer. Statt mit dieser Führung im Rücken das Spiel zu kontrollieren, verlor man zu viele Zweikämpfe und gab das Spiel aus der Hand. In der 21. Und 27. Minute drehten die Platzherren die Partie. Bei beiden Toren sahen die Aussenverteidiger der Gäste nicht gut aus. Kurz darauf setzte sich Egli endlich mal am Flügel durch, seine Hereingabe traf aber Luginbühl nicht wunschgemäss. Nach 45 Minuten beendete der Unparteiische die erste Hälfte mit dem 2:1 Zwischenstand für die Platzherren.
Dann musste es wohl ziemlich laut geworden sein in der Aadorfer Kabine, denn die Gäste nahmen jetzt endlich die Zweikämpfe an und dominierten die Partie. Schöne Distanzschüsse von Ammann und Luginbühl verfehlten das Ziel nur knapp, und als dann in der 52. Minute der Torhüter von Tobel endlich bezwungen schien, klatschte der Flachschuss von Egli an den Pfosten. Das war bereits der 6. Aluminiumtreffer in dieser Vorrunde des SC Aadorf. Dann ereignete sich in der 70. Minute wohl eine spielentscheidende Szene: Der kurz zuvor eingewechselte Dölger stürmte alleine auf den Tobler Goalie zu, umspielte diesen und wurde klar gelegt. Foulelfmeter und Rot oder Gelb wäre das einzig richtige Verdikt nach dieser Szene gewesen, aber die Pfeiffe des Schiedsrichters blieb stumm. Die Gäste haderten wohl noch immer mit diesem Fehlentscheid, und liessen sich im Gegenzug mit dem 3:1 eiskalt erwischen. Nun wurde das Spiel noch hektischer; beinharte Zweikämpfe, verbale Entgleisungen und Zuschauer die den Matchball nicht mehr ins Spiel zurück gaben um Zeit zu gewinnen, prägten die Schlussphase dieses Krimis. In der 88. Minute keimte nochmals Hoffnung auf, als der eingewechselte Lima für den wirbligen Dölger auflegte, der zum Anschlusstreffer einschoss. Es waren zu diesem Zeitpunkt mit Nachspielzeit immer noch 6 Minuten zu spielen, aber der SC Aadorf belohnte sich nicht mehr für seine gute 2. Hälfte. Nach 94 Minuten war Schluss und der SC Aadorf bezog in diesem gehässigen Derby seine zweite Niederlage in Serie.

Fazit : Hätten die Gäste von Beginn weg so gefightet wie nach der Pause, wären Sie wohl nicht als Verlierer vom Platz. Jetzt heisst es zum Abschluss der Vorrunde im Heimspiel gegen den FC Flawil  nochmals alle Kräfte zu bündeln, um diese Partie erfolgreich zu gestalten, damit man den Anschluss nicht ganz verliert.

Tore : 14. Minute 0 : 1 Narciso / 21. Minute 1 : 1 / 27. Minute 2 : 1 / 72. Minute 3 : 1 / 88. Minute 3 : 2 Dölger
Aufstellung : A.Bitzer / D. Messina / M. Meier / M. Ammann / S. Serafino / R. Bannwart / V. Traxler / A. Serafino / M. Narciso / D. Luginbühl / M. Egli

Wechsel : 53. Minute L. Gianforte für A. Serafino / 68. Minute J. Dölger für V. Traxler / 76. Minute P. Moser für S. Serafino / 80. Minute M. Lima für M. Ammann, Ohne Einsatz : A. Selimi / M. Otto

Gelbe Karten : 37. Minute D. Luginbühl / 75. Minute J. Dölger

Bittere Heimpleite

Am Ende dieser aufreibenden Partie standen die Thurgauer mit leeren Händen da. Die schlechte Tagesform einiger Leistungsträger, das frühe verletzungsbedingte Ausscheiden des Abwehrchefs Stalder, fehlendes Wettkampfglück und zwei, drei unglückliche Entscheidungen des Unparteiischen waren die Gründe für diese höchst unglückliche Niederlage.

Das Spiel begann schon denkbar schlecht für den SC Aadorf. Bereits nach drei Minuten wurde ein weiter Einwurf der Wattwiler unterlaufen, und die flache Hereingabe konnte ein Toggenburger in der Mitte unbedrängt einschieben. Nur drei Minuten später hätte es bereits 0 : 2 heissen können, doch der Wattwiler Kopfball zischte knapp über das Gehäuse. Nun erwachten auch die Platzherren und kamen nach und nach zu Ihren Möglichkeiten: 12. Minute Chance Bannwart , gehalten. 13. Minute Glänzender Freistoss von Luginbühl ans Lattenkreuz. 17. Minute Kopfball von Meier nach Flanke Ammann, knapp daneben. Dann in der 29. Minute war es endlich soweit, gut getimter Eckball von A.Serafino auf den Kopf von Stalder,1 : 1. Endlich wurden die Bemühungen des Heimclubs belohnt. Kurz vor dem Tee hatte Egli noch eine Chance, vergab aber knapp.
Gleich nach Wiederanpfiff hatte Kapitän Meier nochmals zwei gute Möglichkeiten , die Kugel wollte aber einfach nicht ins Tor. Und so kam es wie so oft in solchen engen Partien, die eigenen Chancen nicht genutzt und hinten kassierst du ein unnötiges Tor. Denn in Minute 58 verhängte der Schiri, nach einem normalen Zweikampf, zum Entsetzen aller Aadorfer einen Foulfreistoss. Dieser von der Seite getretene Ball, der wohl als Flanke gedacht war, landete ohne von Freund und Feind berührt zu werden im Kasten der Thurgauer. Ein mehr als ärgerlicher Treffer zu diesem Zeitpunkt. Die Platzherren bäumten sich nochmals energisch gegen die drohende Pleite auf, aber der Wattwiler Torhüter entschärfte die Gewaltschüsse von Gianforte und A. Serafino. Kurz vor dem Ende als man hinten aufmachte und alles riskierte konnten 3 Wattwiler alleine auf Bitzer zustürmen und hatten keine Mühe das entscheidende 3 : 1 zu erzielen.
Fazit : Eine höchst unglückliche Niederlage gegen einen unbequemen Gegner wie es die Wattwiler an diesen Tag abgaben. Der Sieg ist aber aufgrund der grösseren Routine und Abgeklärtheit der Wattwiler sicher nicht gestohlen. Mit etwas mehr Wettkampfglück und Effienz vor dem gegnerischen Tor wäre mehr drin gelegen aber es war nicht der Tag des SC Aadorf. Nun muss man nach vorne schauen, denn am Samstag wartet das schwere Auswärtsspiel bei Tobel Affeltrangen auf die Roth – Truppe.

Tore : 3. Minute 0 : 1 / 28. Minute 0 : 2 Stalder / 57. Minute 1 : 2 / 86. Minute 1 : 3
Aufstellung : A.Bitzer / F. Stalder / D. Messina / P. Moser / M. Ammann / M. Meier / R. Bannwart / A. Serafino / M. Narciso / D. Luginbühl / M. Egli

Wechsel : 35. Minute V.Traxler für F. Stalder / 52. Minute L. Gianforte für P. Moser / 67. Minute J. Dölger für M. Egli / 81. Minute M. Lima für M. Narciso / 90. Minute T. Incontrada für D. Luginbühl
Gelbe Karten : 38. Minute P. Moser / 60. Minute M. Egli / 85. Minute D. Luginbühl

Der SC Aadorf erobert sich die Tabellenspitze zurück

Die Jungs von Trainer Sepp Roth haben mit einer grandiosen 1. Hälfte den Grundstein zu diesem wichtigen Auswärtssieg in Zuzwil gelegt. Der Start ins Spiel gelang den Thurgauern einmal mehr optimal. Nach zwölf Minuten bediente Kapitän Meier den schnellen Narciso und der krönte seinen sehenswerten Alleingang mit dem bereits 8. Treffer in dieser Spielzeit.

Die Aadorfer powerten weiter, und hatten in der 19 . Minute die nächste grosse Möglichkeit: Toller Rückpass auf Luginbühl, der schiesst aber knapp übers Tor. Nach gut einer halben Stunde musste der Aadorfer Schlussmann erstmals eingreifen. Eine hochkarätige Chance der Zuzwiler machte er aber mit unglaublichem Reflex zunichte. Das wars dann aber schon mit den gefährlichen Aktionen der St. Galler in der 1. Hälfte, denn jetzt waren die Aadorfer wieder am Drücker. 35. Minute: Toller Schlenzer von Ammann, der Zuzwiler Torwart lenkt in Extremis um den Pfosten. 40. Minute: Egli taucht alleine vor dem Zuzwiler Tor auf, der Schlussmann rettet mirakulös zur Ecke. 42. Minute : Der einmal mehr gut getretene Corner landet am hinteren Pfosten bei Neuzugang Messina ,der keine Mühe hatte das Leder über die Linie zu spedieren. Das 2:0 zu einem perfekten Zeitpunkt !
In der Pause schwor man sich ein nicht nach zu lassen und das 3:0 anzustreben. Aber dieses Unterfangen sollte sich als äusserst schwierig herausstellen, zumal noch der brandgefährliche Egli mit Verdacht auf Zerrung ausgewechselt werden musste. Jetzt agierten die Zuzwiler aggressiver und brachten auch eine gewisse Härte ins Spiel. Mit vor allem weiten Bällen und gefährlichen Standards versuchten die St. Galler den Anschlusstreffer zu erzielen. Aber die Defensivarbeit der Aadorfer war an diesem Tag vorbildlich. Mitte der 2. Hälfte hatten auch die Thurgauer ihre 2, 3 Möglichkeiten, die aber allesamt nicht sauber ausgespielt wurden. Es brauchte dann in der 83. Minute schon einen Freistoss an der Strafraumgrenze um die Zuzwiler nochmals Hoffnung zu schöpfen lassen. Patrick Gähwiler verwandelte diesen an der wohl schlecht postierten Mauer vorbei. Dieses Tor sollte eine hektische Schlussphase einläuten , aber Bitzer und seine gute Hintermannschaft behielten jederzeit die Ruhe und konnten sich nach 95 Minuten über den erlösenden Schlusspfiff freuen.
Fazit : Ein verdienter und auch wichtiger Sieg auf dem nicht einfach zu spielenden kleinen Platz in Zuzwil. Die Aadorfer haben um jeden Ball gefightet und wollten diesen Sieg unbedingt. Zur Belohnung winkt am nächsten Samstag daheim der nächste Spitzenkampf gegen Wattwil Bunt.

Tore : 13. Minute 0 : 1 Narciso / 42. Minute 0 : 2 Messina / 83. Minute 1 : 2
Aufstellung : A.Bitzer / F.Stalder / D.Messina / S.Serafino / Y.Düring /M.Meier / R. Bannwart / M. Narciso / M. Ammann / D.Luginbühl / M. Egli
Wechsel : 45. Minute A. Serafino für M. Egli / 72. Minute L. Gianforte für M. Narciso / 80 . Minute P. Moser für Y. Düring / 82. Minute V. Traxler für S.Serafino /91. Minute M. Lima für M. Ammann
Gelbe Karten : 68. Minute F. Stalder

Der SC Aadorf kehrt zum Siegen zurück

Fazit nach diesem schwierigen Heimspiel gegen den FC Neckertal – Degersheim : Das Beste sind die drei Punkte und ein deutliches 5 : 2 ! Nach zwei sieglosen Partien nahmen sich die jungen Thurgauer einiges vor und starteten fulminant in diesen wichtigen Match.

Bereits nach drei Minuten setzte sich Ale Serafino gekonnt am rechten Flügel durch, und sein geniales Zuspiel verwertet Egli im Stile eines Knipsers zum 1:0. Zehn Minuten später zischt ein Versuch Ale Serafinos knapp am Tor vorbei. In Minute 17 konnten die Toggenburger einen Eckball treten, und prompt fiel der Ausgleich durch einen Kopfballtreffer. Dieses Tor lähmte die Einheimischen und es passte nicht mehr viel zusammen. Ausnahme die 26. Minute : Herrliche Flanke von Ale Serafino auf Egli, dessen Kopfball wehr der Torhüter zur Seite ,wo Narciso zum 2 : 1 abstaubt. Die zwanzig Minuten bis zur Pause waren keine Augenweide, man hatte einmal mehr Mühe mit den weiten Bällen der Gäste, die immer wieder für Gefahr sorgten. Die aufkommende Nervosität machte sich auch mit den 2 gelben Karten kurz vor dem Tee für Mirco Meier und Ale Serafino bemerkbar. Letzterer wurde dann trotz gutem Spiel vorsichtshalber zur Pause aus dem Spiel genommen und durch Max Ammann ersetzt

Zur Halbzeit gab der Trainer die Devise heraus sofort das 3 : 1 zu suchen und hinten konsequenter auf die Bälle zu gehen. Aber kaum wieder auf dem Feld brachten die Aadorfer den Ball nicht weg, und so erzielte Neckertal mit dem 2. Kopfballtreffer den überraschenden Ausgleich. Und nur 3 Minuten später hätte es noch schlimmer kommen können . Ein raffinierter Schuss aus gut 50 Meter landete am Gebälk des Aadorfer Tores. Nun besannen sich die Thurgauer wieder auf Ihre Stärken, das schnelle Spiel über die Aussenbahnen : 57. Minute : Gefährlicher Schuss Narciso, vorbei. 60. Minute : Grosschance Narciso , vergeben. 64. Minute : Glänzender Freistoss von Luginbühl, den der Torhüter nur abklatschen kann und Egli staubt ab zur neuerlichen Führung. 65. Minute : Nach schönem Solo von Max Ammann vergibt dieser. 75. Minute : Grosschance aus 10 Metern von Luginbühl, darüber. 77. Minute : Super Vorlage des eingewechselten Luca Gianforte auf Egli der sein drittes Tor erzielt. 87. Minute : Riesenchance des ebenfalls eingewechselten Traxlers , knapp daneben. 89. Minute : Der ebenfalls eingewechselte Dölger zieht unwiderstehlich alleine aufs Tor, legt sich aber den Ball zu weit vor. 91. Minute : Alain Bitzer rettet mirakulös gegen einen Neckertaler. 93. Minute : Perfektes Zuspiel von Luginbühl auf den ebenfalls eingewechselten Pippo Moser, der verwertet eiskalt zum Schlusstand von 5:2. Ein letztlich verdienter Sieg für die Aadorfer. Aber die Art und Weise wie er zustande kam, lässt Fragen offen. Das Offensivpotential der Mannschaft ist für diese Liga überragend, aber die Defensivarbeit (und da muss auch schon vorne mitgearbeitet werden ), ist schlichtweg ungenügend!
Erfreulich waren die Leistungen der eingewechselten Spieler die nochmals Schwung brachten ,und Ihren Job ausgezeichnet machten. Trotz allem liegt man nach sieben Runden nur 2 Punkte von der Spitze weg und fährt am nächsten Samstag zum Spitzenkampf nach Zuzwil.

Tore : 3. Minute 1:0 Egli / 17. Minute 1:1 / 26. Minute 2:1 Narciso / 47. Minute 2:2 / 64. Minute 3:2 Egli / 77. Minute 4:2 Egli / 93. Minute 5:2 P.Moser

Aufstellung : A.Bitzer / F.Stalder / D. Messina / T.Fischbacher / S.Serafino / M. Meier / R.Bannwart / M.Narciso /A. Serafino / D.Luginbühl / M.Egli

Wechsel : 46. Minute M.Ammann für A.Serafino /63. Minute Y.Düring für T.Fischbacher / 67. Minute L.Gianforte für M.Narciso / 80. Minute J.Dölger für M.Egli / 81. Minute P.Moser für M.Ammann / 84. Minute V.Traxler für R.Bannwart
Gelbe Karten : 43. Minute Ale Serafino / 44. Minute Mirco Meier

Die erste Niederlage

Im 6. Match hat es die junge Aadorfer Mannschaft erstmals erwischt und sie muss mit einer 2:4 Schlappe von dannen ziehen. Die Anfangsphase sah einen druckvollen FC Eschenbach, der ein aggressives Pressing aufzog und so die komplett überforderten Thurgauer förmlich überfuhr.

Bereits nach neun Minuten zeigte der Unparteiische zum Entsetzen der Gäste auf den Elfmeterpunkt. Den ungerechtfertigten Elfer entschärfte Torwart Bitzer wie auch den Nachschuss. Wer nun glaubte, dies sei genug Weckruf, sah sich getäuscht. Fehlpässe, Stellungsfehler und mangelndes Selbstvertrauen begleiteten die Aadorfer weiterhin. Und so war es nicht verwunderlich, dass die Eschenbacher in der 19. Minute den Führungstreffer erzielten. Nun nahmen sich die Platzherren etwas zurück und prompt erzielte Traxler nach klugem Zuspiel Eglis den Ausgleich. Aber kaum angespielt, hiess es schon wieder 2:1 nach kollektivem Tiefschlaf in der Abwehr. Endlich erwachten aber die Thurgauer und in der 37. Minute erzielte Narciso mit einem abgefälschten Schuss bereits sein 6. Saisontor. Kurz vor dem Pausenpfiff zeigte der Eschenbacher Hüter eine Glanzparade gegen den Schuss von Narciso.

Der Pausentee und die Ansprache des Trainers verfehlten ihre Wirkung nicht, denn die Thurgauer kamen nun mit ganz anderer Körpersprache auf den Platz zurück. Sie hätten jetzt das Spiel in andere Bahnen leiten können,  ja müssen:
52. Minute Ein unwiderstehlicher Flügellauf von Egli, mit tollem Pass auf Narciso konnte dieser beim 2. Pfosten nicht im Tor unterbringen. Ein Riesenparade des Schlussmannes. 55. Minute Egli lässt im Strafraum täuschend durch, Meier steht alleine vor dem Tor und schiesst aus kürzester Distanz den Torwart an. 62. Minute Gefährlicher Schuss von A. Serafino, gehalten. 63. Minute Kopfballchance Stalder, daneben. Keine fünf Minuten später wurden die Aadorfer für ihre Nachlässigkeit im Abschluss brutal bestraft. Mit der ersten Chance in Halbzeit zwei schossen die Eschenbacher das 3:2. Nachdem Bitzer eine Grosschance noch vereiteln konnte, fiel in der 82. Minute das 4:2 und damit die Entscheidung.
Fazit: Die ersten 30 Minuten waren völlig ungenügend und eine Enttäuschung. Wenn man dann aber mit etwas Glück ins Spiel zurückkehrt und zwei Hundertprozentige Chancen vergibt beim Stand von 2:2 muss man sich nicht wundern, wenn man am Schluss mit leeren Händen da steht. Aber unter dem Strich muss man sagen, die Eschenbacher wollten den Sieg mehr.

Tore: 19. Minute 1:0 / 30. Minute Traxler 1:1 / 31. Minute 2:1 / 37. Minute Narciso 2:2 / 68. Minute 3:2 / 81.Minute 4:2
Bemerkungen: 9.Minute Bitzer hält Foulpenalty.

Aufstellung: A. Bitzer/ R.Bannwart / Y. Düring /F. Stalder / T. Fischbacher / A.Serafino / M. Meier / V . Traxler / M. Narciso / M. Egli / D.Luginbühl
Gelbe Karten : Fehlanzeige

Tabellenführung verloren

In einem aufregenden und spannenden Fight gegen den FC Henau, kommen die Aadorfer nur zu einem 3:3 und müssen den FC Zuzwil wieder vorbei ziehen lassen. Aber alles der Reihe nach: Die Startphase des Heimteams war einmal mehr gut, und hätte nach schnellem Durchbruch von Ammann am linken Flügel mit klugem Pass auf Egli bereits das 1:0 sein können.

Keine fünf Minuten später, war es erneut der ultraschnelle Ammann der für A. Serafino auflegte, dessen Schuss aber vom Henauer Hüter behändigt wurde.
Nach den starken 20 Minuten der Platzherren kamen die Henauer immer besser ins Spiel, und es brauchte eine Glanzparade von Bitzer um einen Rückstand zu verhindern. Die Hintermannschaft der Aadorfer war in Halbzeit eins nicht auf dem gewohnten Level und liess sich von den weiten Bällen der Henauer immer wieder düpieren. Nachdem Egli in der 27. Minute seinen guten Abschluss vom glänzenden Henauer Schlussmann pariert sah, waren die Thurgauer die nächsten zehn Minuten völlig neben den Schuhen. 30. Minute : Nach erst tollem Reflex von Bitzer aus kürzester Distanz, konnte ein Henauer den Abpraller zum 0:1 verwerten. 31. Minute : Pfostenschuss von Henau. 36. Minute : Düring will den Ball vor dem einschussbereiten Henauer befreien, der Ball landet aber im eigenen Gehäuse zum 0 : 2. Erstmals in dieser noch jungen Saison standen die Jungs von Neutrainer Sepp Roth mit dem Rücken zur Wand. Jetzt zeigte die Truppe aber eine tolle Moral und zwei Minuten nach diesem Schock lancierte Luginbühl mit feinem Pass Narciso der mit herrlichem Heber den Anschlusstreffer markierte. In der 40. Minute sah Ammann seinen guten Versuch vom immer besser werdenden Henauer Schlussmann an die Latte gelenkt. Kurz vor der Pause kam es zu einer unschönen Szene. Nachdem Mirco Meier für ein rüdes Foul gelb gesehen hatte, beschimpfte der Gefoulte den Aadorfer so primitiv, dass der gut postierte Schiedsrichter keine andere Wahl blieb, als dem Henauer den Roten Karton zu zeigen. Praktisch mit dem Pausenpfiff eröffnete sich A. Serafino nochmals eine Riesenchance aber auch die wurde vergeben.

Beim Pausentee war man sich einig dass das Momentum nun bei den Aadorfer lag , und sie mit einem Mann mehr sofort den Ausgleich anstreben mussten. Und wirklich die Aadorfer fanden nun mehr Räume vor und die halbe Stunde nach der ersten Halbzeit war ein einziger Sturmlauf. 51. Minute Freistoss Luginbühl , Stalder vollendet mit dem Kopf. 57. Minute Egli wird im Strafraum gefällt, schiesst selber und scheitert mit schwachem Schuss. 58. Minute Narciso läuft alleine aufs Tor, vergibt aber. 59. Minute Egli setzt sich entschlossen durch , bedient Narciso und dieser trifft zur erstmaligen Führung. 67. Minute Narciso kommt wieder alleine vor dem Henauer Tor zum Schuss , wieder gehalten. 74. Minute Toller Flügellauf des eingewechselten Dölgers, kluger Rückpass auf Luginbühl dessen Schuss zu schwach ausfällt. 75.Minute Ammann läuft mit grossem Tempo alleine auf den Henauer Schlussmann , doch dieser macht auch diese Chance zunichte. Und so bewahrheitete sich die die alte Fussballweisheit wieder einmal, wer  die Tore nicht macht bekommt sie dann selber. Mit einem gut geführten Konter in der 81. Minute nützten die nie aufgebenden Henauer ihre beste Chance der 2. Hälfte zum frenetisch bejubelten Ausgleich. Die Aadorfer wirkten nun wie gelähmt und konnten keine Akzente mehr setzen. Im Gegenteil ; die Henauer tauchten noch ein zwei mal gefährlich vor dem Tor von Bitzer auf, aber ein 3:4 wäre dann des Guten doch zuviel gewesen !

Fazit : Nach einer völlig missglückten 1. Halbzeit zeigten die Thurgauer Ihre grosse Moral und drehten das Spiel . Wenn man 50 Minuten mit einem Mann mehr auf dem Platz stürmen kann und sich unzählige erstklassige Chancen herausspielt müssten die Punkte eigentlich in Aadorf bleiben. Die Henauer waren ein unbequemer Gegner der nie aufsteckte , weshalb dieser eine Punkt auch nicht gestohlen war.  Am nächsten Donnerstag Abend in Eschenbach winkt die Chance diese fehlenden Punkte zurück zu holen.

Tore : 30. Minute Henau 0:1, 36. Minute Eigentor Düring 0:2, 38. Minute Narciso 1:2, 51. Minute Stalder 2:2, 59. Minute Narciso 3:2, 81. Minute Henau 3:3

Bemerkungen : 57. Minute Egli verschiesst Foulpenalty

Aufstellung : A. Bitzer, Y.Düring, F. Stalder, P. Moser, S.Serafino, A.Serafino, D.Luginbühl, M.Meier, M.Ammann, M.Egli, M.Narciso

Wechsel : 35. Min. R.Bannwart für P. Moser / 65. Min. V.Traxler für Narciso / 69. Min.J.Dölger für A.Serafino / 75. Min. M.Oliveira für M. Ammann / 85. Min. M. Lima für M. Egli, 87. Min. T.Incontrada für D.Luginbühl

Der neue Leader SC Aadorf

Die Thurgauer taten sich an diesem verregneten Samstag gegen die aufsässigen Bütschwiler äusserst schwer, und kommen erst zehn Minuten vor Spielende zur endgültigen Siegsicherung.
Die Spiele der Aadorfer gleichen sich im Moment Samstag für Samstag. Sie starten schwungvoll ,sind hellwach und gehen früh in Führung. Bereits nach neun Minuten zieht Egli am rechten Flügel unwiderstehlich davon, und seinen Querpass braucht Narciso nur noch einzuschieben.

Drei Zeigerumdrehungen später aber die kalte Dusche : ein eigentlich missglückter Flankenball wird länger und länger bis er am hinteren Pfosten einen Abnehmer findet, der ihn aus spitzem Winkel etwas glücklich verwertet.
Kaum war der vielumjubelte Ausgleich der Toggenburger gefallen kamen die unbeeindruckten Aadorf zur nächsten Chance, Luginbühl verzog aber. In Minute siebzehn war es dann aber soweit; Narciso flankt die Kugel scharf Richtung Tor, wo der enorm gefährliche Egli den Ball mit der Brust ins Tor lenkte. Nun wollten die Thurgauer den Sack zu machen und Egli hatte erneut eine gute Möglichkeit, aber diesmal blieb der gute Bütschwiler Torhüter der Glücklichere. Fünf Minuten später hatte Meier nach einem Corner mit seinem Kopfball Pech. Die Bütschwiler blieben aber mit Ihren weiten Bällen auf die schnellen Flügel immer gefährlich, und so war es nur der aufmerksamen Defensive zu verdanken, dass vorerst keine weiteren Tore fielen. Nach 33 Minuten mussten die Aadörfler auch ein wenig Glück beanspruchen bei einem Freistoss an die Latte. Und nur kurze Zeit später sah auch Ammann seinen strammen Schuss vom Pfosten zurück prallen. Dies war bereits der vierte Alu – Treffer der Thurgauer in dieser noch jungen Saison ! Praktisch mit dem Pfiff zur Pause verwertete Egli beinahe noch einen Freistoss, der Torhüter rettete aber bravourös.

In der Pause war man sich wohl einig, dass so schnell wie möglich das 3:1 gesucht werden musste.
Nur so ist es zu erklären dass die Jungs um Trainer Sepp Roth in regelmässigen Abständen gefährlich vor dem Bütschwiler Tor auftauchten. 49. Minute Amman mit gutem Schuss, Goalie hält. 55. Minute Gianforte alleine  vor dem Tor,Schuss zu harmlos. 65. Minute Grosschance des eingewechselten Dölger, wieder kein Tor. 75. Minute Narciso vergibt nach tollem Solo von Ammann alleine vor dem leeren Tor. Es war zum Verzweifeln. Die klarsten Chancen wurden nicht genutzt , obwohl man unter der Woche intensiv an diesem Manko gearbeitet hatte. Denn die körperlich präsenten Toggenburger steckten nicht auf und kamen immer wieder gefährlich in Strafraumnähe. Es war dann dem wohl besten Mann auf dem Platz vergönnt, die endgültige Entscheidung herbei zu führen. Nach genialem Pass des ebenfalls eingewechseltem Lima versenkte Egli eiskalt zum 3:1. Damit war die Messe gelesen und der SC Aadorf durfte seinen 3. Sieg in Serie feiern.

Fazit : Obwohl die Thurgauer das klar bessere Team waren, haben sie mit Ihrer nachlässigen Chancenauswertung mit dem Feuer gespielt. Gegen Mannschaften von anderem Kalibers, wie etwa in zwei Wochen der nächste Gegner Henau, kann dann sowas auch mal ins Auge gehen. Jetzt kann man sich in Ruhe auf dieses Spiel vorbereiten und die Tabelle geniessen, auch wenn es nur eine Momentaufnahme ist !
Kommenden Donnerstag um 20.00 empfangen die Aadorfer den 4. Ligisten FC Bauma zu einem Test um vor allem den Ergänzungs- und Nachwuchsspielern eine längere Spielmöglichkeit zu bieten.

Tore : 9. Minute Narciso 0:1 / 12. Minute 1:1 / 17. Minute Egli 1:2 / 85. Minute Egli 1:3

Aufstellung : A.Bitzer; Y. Düring, F. Stalder, P. Moser, S. Serafino; L. Gianforte, D. Luginbühl, M. Meier, M. Ammann; M. Egli, M. Narciso

Wechsel : 34. Min. V.Traxler für D.Luginbühl ( angeschlagen ) / 60. Min. J.Dölger für L. Gianforte / 80. Min. M.Lima für M.Narciso / 85.Min. M.Oliveira für M.Ammann / 87. Min. T.Incontrada für M. Egli.  Ohne Einsatz A. Russo
Gelbe Karten : 71. Minute S.Serafino

Erster Heimsieg

Der SC Aadorf bewies an diesem schönen Samstagabend eindrücklich, dass auch diese Saison mit Ihm zu rechnen sein wird.
Kaum war die Partie freigegeben schoss Egli aus kurzer Distanz einen eigenen Mitspieler an, der damit die Führung der Aadorf verhinderte.

Nach zehn Minuten war es dann der pfeilschnelle Ammann der Egli herrlich in die Tiefe schickte, und dieser vollendete im Stile eines Topskorers.
Keine fünf Minuten später wiederholte sich das Szenario, diesmal scheiterte Egli jedoch am Torhüter.
Nach 25 Minuten schalteten die Thurgauer unerklärlicherweise einen Gang zurück und verhielten sich zu passiv.
Ausser einem Abschlussversuch von Narciso aus zu spitzem Winkel sowie einem Energieanfall von Ammann, der allerdings knapp verschoss, passierte bis zum Pausentee nichts mehr.

In der Garderobe musste dann wohl der Trainer die richtigen Worte gefunden haben, denn die Aadorfer agierten wieder ähnlich dominant wie zu Beginn der Partie. In der 46. Minute hämmerte Egli die Kugel noch an den Pfosten. Aber keine sieben Minuten später erlöste er die SCA Anhänger mit dem vielumjubelten 2:0 . Nach einem Abpraller schoss dieser den Ball an Freund und Feind vorbei in die Maschen.
Kurz danach musste der angeschlagene Narciso den Platz verlassen und fortan stürmte der eifrige Pippo Moser. Der kämpfte und rackerte fortan unermüdlich und hätte eigentlich seinen generösen Einsatz mit einem Tor krönen müssen.
Nun hatte der SC Aadorf das Spiel komplett im Griff. Der vor allem in der zweiten Hälfte richtig aufblühende Luginbühl lancierte seine Teamkollegen immer wieder mit klugen Pässen.
Nach zwei weiteren Auswechslungen kamen die Thurgauer fast im Minutentakt zu klaren Torchancen. Innerhalb von vier Minuten scheiterte der ebenfalls eingewechselte Luca Gianforte zweimal am besten Uznacher; Torhüter Fritschi. Nun war der schnelle Ammann nach tollem Flügellauf an der Reihe,aber auch er schoss den Torhüter an und den Abpraller konnte der ebenfalls eingewechselte Lima nicht im Tor unterbringen.
Zehn Minuten vor Schluss bekam der starke Ammann seinen wohlverdienten Applaus vom gut gelaunten Publikum , und übergab seinen Platz an Oliveira. Kurz vor dem Abpfiff enteilte Moser der aufgerückten Abwehr scheiterte aber an Fritschi. Mit seiner energischen Balleroberung in der 91. Minute eröffnete Moser seinem Teamkollegen Luginbühl eine Grosschance, die dieser souverän zum Schlussresultat von 3 : 0 abschloss.
Nach 94 Minuten pfiff der gute Schiedsrichter Illic die vor allem in der zweiten Hälfte einseitige Partie ab.

Fazit : Zeitweise hat die Mannschaft überragenden Angriffsfussball gezeigt und hätte mit etwas mehr Kaltblütigkeit im Abschluss einen Kantersieg landen können.
Am nächsten Samstag um 17.30 Uhr in Bütschwil wartet die nächste heikle Aufgabe auf die Aadorfer.

Tore : 10. Minute Egli 1:0 / 53. Minute Egli 2:0 / 91. Minute Luginbühl 3.0
Aufstellung : A.Bitzer; Y. Düring, F. Stalder, T.Fischbacher, S.Serafino; A. Serafino, D. Luginbühl, M.Meier, M. Ammann; M. Egli, M.Narciso

Wechsel : 55. Min. P.Moser für Narciso / 60. Min. Traxler für Meier / 70. Minute L. Gianforte für A.Serafino / 76. Minute Lima für Egli / 83. Minute Oliveira für Ammann / 86. Min. Meier für Düring Ohne Einsatz : Russo / Bellorti

Ein hochverdienter Auswärtssieg

Der SC Aadorf setzt sich am Sonntagnachmittag klar und deutlich mit 5 : 1 beim Aufsteiger durch.
Die Aadorfer starteten wie die Feuerwehr , denn in der ersten und dritten Minute setzten sich die Flügelzangen Ammann sowie A. Serafino gekonnt durch, in der Mitte konnte man aber die Hereingaben noch nicht verwerten.


Nach fünf Minuten dann ein erster Weckruf. Nach einer Unaufmerksamkeit in der Aadorfer Abwehr stand plötzlich ein Wagener Stürmer alleine vor Bitzer, dieser reagierte aber glänzend.
Nach Ablauf der ersten Viertelstunde wurden die Anstrengungen der Gäste ein erstes mal belohnt. Narciso schoss aus 16 Metern überlegt ein. Die Aadorfer hatten das Spiel mehrheitlich im Griff, bis Düring nach 32 Minuten einen klaren Elfmeter verursachte, der dann auch souverän verwertet wurde.
Die Thurgauer reagierten sofort auf den ärgerlichen Ausgleich und kamen keine fünf Minuten später durch den omnipräsenten Kapitän Meier zu einem gefährlichen Kopfball. Dem brandgefährlichen Ammann war es dann vergönnt den längst fälligen Führungstreffer zu markieren.

Die Pausenansprache des Trainers verfehlte dann ihre Wirkung nicht, denn kurz nach dem Tee landete die Kugel bereits wieder im Netz. Egli hatte einen wunderschönen Freistoss auf Narciso gezirkelt, und dieser liess sich nicht zweimal bitten und erzielte seinen persönlichen zweiten Treffer.
Das Tor des Abends folgte dann aber in der 60. Minute! Samuele Serafino hämmerte die Kugel aus gut 20 Meter ins hohe Eck.
Mit diesem vierten Treffer war die Partie endgültig entschieden und es wurden hüben wie drüben noch einige Wechsel getätigt.
Kurz vor seiner Auswechslung traf Narciso noch den Pfosten aber dieses dritte Tor hat er sich wohl fürs nächste Spiel gegen Uznach aufgespart.

Zehn Minuten vor dem Ende war es dann Ammann vergönnt das letzte Tor des Spiels mit einem sehenswerten Solo zu erzielen.
Der eingewechselte Soares vergab dann kurz vor Schluss noch die grosse Chance zum 6:1, wonach der gute Schiedsrichter kurze Zeit später die einseitige Partie abpfiff.

Fazit : Ein verdienter Sieg auf schwierigem Geläuf. Eine geschlossene gute Mannschaftsleistung. In einer Woche kommts zum ersten Heimspiel in dieser Saison gegen den FC Uznach.

Tore : 14. Minute Narciso 0:1 / 32. Minute 1:1 Penalty / 41. Minute Ammann 1:2 / 50. Minute Narciso 1:3 / 60. Minute S.Serafino 1:4 / 80. Minute Ammann 1:5

Aufstellung : Bitzer; Düring, Stalder, Fischbacher, S. Serafino; A. Serafino, Luginbühl, Meier, Ammann; Egli, Narciso

Wechsel : 58.Min. Moser für A.Serafino / 66. Min. Bellorti für Egli / 75. Min. Traxler für Düring / 78. Min. Soares für Narciso / 80.Min. Incontrada für D.Luginbühl.

Gelbe Karten : 77. Min. M.Meier

Ein guter Punkt zum Saisonstart

Die 1.Mannschaft des SC Aadorf holte sich zum Meisterschaftsstart einen wertvollen Punkt in Schmerikon.
Im Lager der Aadorfer war man sich nach der hart umkämpften Partie einig; hier lässt noch manches Team Punkte liegen.

 

Die Thurgauer begannen schwungvoll und Egli prüfte nach 5 Minuten den gegnerischen Keeper mit seinem Abschluss. Nach 20 Minuten brauchte es einen aufmerksamen Bitzer um einen Schuss aus nächster Nähe zu entschärfen. Kurz danach war Roth gezwungen seinen angeschlagenen Mittelfeldstrategen R. Bannwart zu ersetzen. Das Spiel war dann bis zum Pausentee geprägt  durch viele Zweikämpfe und wenig Konstruktives.

In Halbzeit Zwei dann häuften sich die Torszenen hüben wie drüben. Kaum angespielt tauchte A. Serafino alleine vor dem Schmeriker Tor auf, schoss aber den Torhüter an. Zwischendurch musste Bitzer eingreifen um einen anstürmenden schmeriker Angreifer zu stoppen.
Nachdem Stalder seine Kopfballchance verzogen hatte, schnappte sich A.Serafino die Kugel und hämmerte Sie in der 60. Minute an den Pfosten. Knapp 5 Minuten später hatten die Aadorfer aber auch Glück ,dass der Schiri nicht auf Penalty für Schmerikon entschied.
Das Spiel wurde jetzt immer gehässiger und war geprägt von teils unsauber geführten Zweikämpfen wo der Schiri auch die eine oder andere gelbe Karte zeigen musste. Eine Viertelstunde vor Schluss verzog dann ein Schmeriker aus günstiger Position und Luginbühl setzte seinen Abschluss knapp
übers Tor.
Nach 90 Minuten pfiff der Schiri unter lautstarken Protesten der Schmeriker bereits ab , was auch die Aadorfer überrascht zur Kenntnis nahmen.

Fazit: In einem typischen Auftaktspiel holte man sich einen verdienten Punkt. Gegen denAufsteiger FC Wagen in einer Woche, braucht es eine klare Steigerung in der Kreativabteilung, um sich mehr Möglichkeiten zu erspielen und diese dann auch zu verwerten.

Tore : Fehlanzeige

Aufstellung : A.Bitzer, M.Meier, F.Stalder, T.Fischbacher, S.Serafino, A.Serafino, D.Luginbühl, R.Bannwart, M.Narciso, L.Gianforte, M.Egli

Wechsel : 25.Min. J.Dölger für R.Bannwart / 66.Min. M.Soares für M.Narciso /74.Min. P.Moser für A.Serafino /76.Min. T.Incontrada für J.Dölger /79.Min. M.Bellorti für L.Gianforte, Ohne Einsatz : Y. Düring + M. Otto

Gelbe Karten : 50. Min. D.Luginbühl, 70. Min. A.Serafino

SCAadorf scheidet unglücklich aus im Cup

Die Cup Reise endet  für den SC Aadorf bereits in St. Gallen beim FC Besa dem letztjährigen 1. der anderen 3. Liga Gruppe ! Dabei hatte alles nach Plan begonnen. Nachdem A. Bitzer in der 15. Minute sein ganzes Können unter Beweis stellen musste um seinen Kasten rein zu halten, lancierte Luginbühl im Gegenzug mit einem Traumpass A.Serafino und dieser vollendete mit einem herrlichen Heber zum 0 : 1.

Die Führung hatte aber nur 5 Minuten Bestand weil man hinten unaufmerksam war und den Ausgleich hinnehmen musste. Kurz nach dem Ausgleich tauchte wieder A. Serafino alleine vor dem Besa Hüter auf und versuchte erneut einen Lobball statt den Ball in die Ecke zu schieben. Bis kurz vor der Pause hatten M. Ammann und Narciso noch gute Möglichkeiten das Skore auszubauen. Dann brauchte es aber noch eine Glanztat von A. Bitzer dass es beim Pausentee beim 1:1 blieb.

In der Pause war man auf Aadorfer Seite überzeugt mit einer Tempoverschärfung und der klar besseren physischen Verfassung, gegen die etwas behäbigen Gegner weiter zu kommen. Aber kaum war man auf dem Platz stand es 2 : 1 für das Heimteam.Ein weiter Ball hatte alle überascht und der Besa Stürmer konnte in der nahen Ecke vollstrecken. Die Aadorfer reagierten sogleich und Narciso vergab in der 50 Minute die Riesen Chance alleine vor dem Besa Goalie.
Jetzt spielte nur noch eine Mannschaft und Angriff um Angriff rollte gegen das Besa Tor.
Aber weder Ammann noch Gianforte nach tollem Flügellauf von Ammann konnten ihre Torchancen verwerten.
Und kam dann endlich mal ein Ball aufs Tor wie der Freistoss von Hollenstein wurde er mirakulös abgewehrt vom Besa Schlussmann.
Nach 93 Minuten pfiff der gute Schiedsrichter diese einseitige Partie ab und das Cup Abenteuer war für die Aadorfer schon früh beendet.

Fazit: 70 % Ballbesitz muss nicht zwingend zu 3 Punkten führen. Mit so vielen Torchancen musst Du so ein Match einfach gewinnen. Der Fokus gilt es jetzt voll und ganz auf den Meisterschaftsstart am nächsten Samstag in Schmerikon zu legen.

Aufstellung : A.Bitzer; M.Meier, D.Gallucci, S.Serafino, T.Fischbacher, D.Luginbühl, S.Weber, A.Serafino, T.Incontrada, M.Ammann, M.Narciso

Wechsel : 43. L.Gianforte für D.Gallucci ( Verletzung )  58. J.Gehrig für T.Incontrada  69. M.Oliviera für M.Narciso
Ohne Einsatz : P.Moser , M.Otto ,M.Bellorti

Gelbe Katen : 41. A.Serafino ( Schwalbe )  58. L. Gianforte ( Reklamieren )