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SCA sichert sich dritten Tabellenplatz

 Im Nachtragsspiel der 3. Liga Gruppe 4 bezwingt der SC Aadorf den, bereits als Absteiger feststehenden, FC Eschenbach mit 2:4. Die Partie schien bereits nach 30 Minuten entschieden, wurde aber in der Folge durch Schiedsrichter Trzewik zwischenzeitlich nochmals neu lanciert.

 Fussball. Bei perfekten äusseren Bedingungen startete die Partie, bei welcher es sportlich um nicht mehr sehr viel ging, gleich mit einem Paukenschlag. Die Gäste aus Aadorf kombinierten sich von Beginn weg gekonnt durch die Hintermannschaft der Platzherren und gingen bereits in der 6. Spielminute mit 0:1 in Führung. Ramadani setzte sich über die rechte Seite herrlich durch und zog ab. Der satte Schuss wurde zunächst von FCE Keeper Fuss abgewehrt, der Abpraller landete dann aber direkt vor den Füssen von R. Bannwart. Letzterer liess sich nicht zweimal bitten und schob zum 0:1 ein. Das frühe Tor schien die Gäste aus dem Thurgau zu beflügeln. Auch in der Folge war der SCA das bessere Team und verzeichnete immer wieder gefährliche Angriffe. Der zweite Treffer war eine Frage der Zeit und sollte in der 26. Minute auf sehenswerte Art und Weise fallen. R. Bannwart nutzte die Gunst der Stunde und schlenzte das Leder aus dem Halbfeld heraus über den Keeper hinweg zum 0:2 ins Tor. Ein wunderbarer Treffer. Sieben weitere Minuten später schien die Partie endgültig gelaufen. Nachdem Hansmann mit einem perfekten Zuspiel Düring lanciert hatte, bekundete der Youngster in der Folge keine Mühe mehr, umspielte den Torwart und traf souverän zum 0:3. Die Platzherren hatten bis dahin zwar auch den einen oder anderen gefährlichen Torschuss zu verzeichnen, agierten jedoch in der Defensiv zu naiv und wurden dafür hart bestraft. 

Langeweile?

Den Unparteiischen Trzewik schien das Geschehen auf dem Spielfeld langsam aber sicher zu langweilen. Anders ist es kaum zu erklären, wie ein Referee sich, in einer bis anhin fair geführten Partie, derart in den Mittelpunkt stellen muss. Nach einem Foulspiel verwarnte der Schiedsrichter Aadorfs Bitzer mit der gelben Karte um ihn nur Sekunden später, wegen angeblichem Reklamieren, gleich mit der gelb roten Karten des Feldes zu verweisen. Mit diesem Entscheid hatte der Mann mit der Pfeife die Suppe auf dem Spielfeld reichlich versalzen. Die Gangart der beiden Mannschaften wurde in der Folge deutlich härter, vorbei war die Zeit eines friedlichen Fussballspiels. Eschenbach schöpfte nach dem Platzverweis gegen Aadorf unverhofft wieder Hoffnung und erzielte noch vor dem Pausentee den Anschlusstreffer durch Roth zum 1:3.

SCA unter Druck

Die Druckphase des Heimteams sollte auch nach dem Pausentee weiter anhalten. Keine fünf Minuten waren nach dem Seitenwechsel gespielt, da stand es 2:3. Eschenbachs Roth erzielte nach einem Steilpass seinen zweiten persönlichen Treffer. Dass der FCE Angreifer bei der Passabgabe fast drei Meter im Abseits stand, schien den Unparteiischen zu diesem Zeitpunkt nicht zu interessieren. Es entstand der Eindruck, dass die Spannung in dieser Partie künstlich aufrecht erhalten werden sollte. Die plötzliche Kehrtwende sollte aber bereits zehn Zeigerumdrehungen später folgen. Eschenbach Stürmer Arsov ereilte das gleiche Schicksal wie Aadorfs Bitzer 20 Minuten zuvor. Nach einem weiteren, fragwürdigen Entscheid des Unparteiischen wurde auch der Eschenbacher frühzeitig unter die Dusche geschickt. Die Druckphase des Heimteams endete somit abrupt, der SCA konnte sich wieder aus seiner Umklammerung lösen. Die verbleibenden dreissig Minuten dominierte das Team von Trainer Röbi Schmitt erneut fast nach Belieben und entschied in der 79. Minute die Partie endgültig. Düring hämmerte den Ball nach einem schönen Solo unhaltbar zum 2:4 unter die Torlatte. Ein sehenswerter Schlusspunkt einer unterhaltsamen Partie mit einem unnötigen Hauptdarsteller in der Person von Schiedsrichter Trzewik.

FC Eschenbach – SC Aadorf 2:4 (1:3) – Sportplatz Eschenwies – 100 Zuschauer – SR: Trzweik. Tore: 6. R. Bannwart 0:1, 26. R. Bannwart 0:2, 33. Düring 0:3, 45. Roth 1:3, 50. Roth 2:3, 79. Düring 2:4.

FC Eschenbach: Fuss, R. Grob (75. Andreic), J. Kuster, Gähwiler, M. Krieg, M. Roth, Fuchs (80. Martelli), Schöbi, Spielmann (45. Helbling), Arsov, Steiner.

SC Aadorf; Stäger; Frehner (93. Schaufelberger), Streich, Bitzer, Gmünder; R.Bannwart, Ebneter; Ramadani, Düring, Winkler; Hansmann (69. Stüssi). Bemerkungen: 40. Platzverweis Bitzer (gelb/rot), 60. Platzverweis Arsov (gelb/rot)

SCA mit Geduld zum Sieg

SC Aadorf - FC Bütschwil 1:0 (0:0)


Im letzten Heimspiel der Saison 12/13 bezwingt der SC Aadorf in einem ausgeglichenen und umkämpften Spiel FC Bütschwil knapp mit 1:0. Der entscheidende Treffer fiel dabei erst wenige Minuten vor dem Schlusspfiff. 

PATRICK BITZER

Fussball. Die Partien zwischen Aadorf und Bütschwil in der 3. Liga Gruppe 4 gehören mittlerweile schon zum Inventar und sind stets hart umkämpft. Schon seit Jahren begegnen sich die beiden Teams auf Augenhöhe und schenken sich auf dem Platz jeweils keinen verlorenen Ball. In den letzten drei Jahren behielten die Toggenburger oftmals das bessere Ende für sich. Der SCA wollte dies am vergangenen Samstag endlich ändern und sollte letztendlich für seinen grossen Aufwand und eine kämpferische Mannschaftsleistung belohnt werden.

Früher Wechsel

Bei sommerlich heissen Temperaturen startete die Partie verhalten. Beide Teams präsentierten sich in der Defensive sehr solide und gestanden dem Gegner kaum Freiräume zu. Die Gäste aus Bütschwil verzichteten deshalb schnell einmal auf einen spielerischen Aufbau und agierten in der Folge ausnahmslos mit weiten Bällen auf ihren Spielertrainer Agim Nushi. Der ehemalige 1. Liga Akteur war es dann auch, welcher vereinzelt die Zuspiele kontrollieren und mit gefährlichen Pässen auf seine Mitspieler für Gefahr vor dem SCA Gehäuse sorgen konnte. Das Heimteam hatte zudem Pech, als bereits nach zwanzig Minuten ihr Captain und Abwehrchef Hermann verletzt ausgewechselt werden musste. Nichts desto trotz verkraftete das Team von Trainer Röbi Schmitt den Ausfall gut und gestand den Bütschwilern auch in der Folge nur wenig zu. Die grösste Chance der ersten Halbzeit vergab ein FCB Angreifer, nachdem er alleine vor SCA Keeper Stäger auftauchte, jedoch an diesem scheiterte.

SCA wird stärker

Nach dem Pausentee waren es dann die Platzherren, welche ihre Offensivbemühungen deutlich verstärkten und mit aggressivem Pressing die Toggenburger vermehrt zu Fehlern zwangen. Die grösste Chance zur Führung vergab Aadorfs Ziegler in der 55. Minute aus kürzester Distanz. Hansmann hatte eine Hereingabe mustergültig abgelegt, sein Kollege konnte jedoch nicht reüssieren. Die Gäste ihrerseits erhielten einige Male die Gelegenheit, mittels Freistoss aus vielversprechender Distanz, einen Treffer zu erzielen. Die Ausführung der Freistösse konnte dann aber die Erwartungen der mitgereisten Bütschwil Fans nicht erfüllen und sorgte für keine Gefahr auf den Kasten von Torhüter Stäger. Die Matchuhr tickte unermüdlich weiter, es durfte mit Fortdauer der Partie von einem torlosen Unentschieden ausgegangen werden. Die Aadorfer sahen dies jedoch anders, wollte man sich doch beim letzten Heimspiel der ablaufenden Saison unbedingt mit einem Sieg von den treuen Fans verabschieden.

Penalty führt zur Entscheidung

87 Minuten waren gespielt, als der unermüdliche Ziegler noch ein letztes Mal auf der rechten Seite einen seiner gefürchteten Sturmläufe startete. Der Bütschwil Verteidiger nahm den Zweikampf zwar an, stoppte dann aber den Ball im Strafraum regelwidrig mit dem Arm. Der stets souveräne Schiedsrichter Renna hatte das Vergehen gesehen und zeigte folgerichtig auf den Elfmeterpunkt. Bitzer behielt kurz vor dem Schlusspfiff die Nerven und schlenzte die Kugel unhaltbar für Wäspe ins hohe Eck. Es sollte sogleich die Entscheidung an diesem Samstag sein, dies auch, weil Bütschwil in der Nachspielzeit eine Riesenchance zum Ausgleich ungenutzt verstreichen liess.

SC Aadorf -  FC Bütschwil 1:0 (0:0) Löhracker 120 Zuschauer – SR: Renna. Tore: 87. Bitzer 1:0 (Elfmeter). SC Aadorf; Stäger; Fischbacher, Hermann (21. Frehner), Streich, Gmünder; Bitzer, Bannwart; Ziegler, Düring, Schwendimann (92. Winkler); Hansmann (90. Asllani)

Über den Kampf zum Sieg

SC Aadorf - FC Schmerikon 2:1 (1:0)


Nach zuletzt zwei desolaten Auftritten mit gleich zehn kassierten Gegentreffern, findet der SCA zu alter Stärke zurück und bezwingt Tabellennachbar Schmerikon knapp mit 2:1. Die Thurgauer haben sich den Sieg dank einer kämpferischen Leistung durchaus verdient.

PATRICK BITZER 

Fussball. Der SCA hatte nach zwei blamablen Niederlagen gegen Flawil und Henau Klärungsbedarf. So wurden in der vergangenen Woche diverse Gespräche geführt und gemeinsam neue Ziele und Vorsätze gefasst. Der Austausch untereinander schien seine Wirkung dann auch nicht zu verfehlen. Gegen die spielstarken Schmerkner benötigte es am vergangenen Sonntag eine kompakte Mannschaftsleistung und ein Traumtor um wieder auf die Siegerstrasse zurückzukehren.

SCA beginnt druckvoll

Gewohnt druckvoll starteten die Platzherren in die Partie. Der SCA präsentierte sich von Beginn weg absolut präsent und gestand den Gästen aus Schmerikon kaum Freiräume zu. Waren die Einheimischen dann selber in Ballbesitz, wurde postwendend umgeschaltet und vorwiegend über die Flügel gefährliche Angriffe vorgetragen. Bereits nach wenigen Zeigerumdrehungen verpasste eine schöne Flanke Schwendimanns den Kopf von Hansmann in der Mitte nur knapp. Der SCA Flügelspieler war auch in der Folge ein Aktivposten und stellte seinen Gegenspieler immer wieder vor grössere Probleme. Schmerikon, am Spieltag noch mit realistischen Chancen auf einen möglichen Aufstieg, wusste sich in der Startphase oftmals nur mit Foulspielen zu helfen. So auch in der 25. Spielminute, als dem SCA an der Strafraumgrenze durch Schiedsrichter Starlinger ein Freistoss zugesprochen wurde. Bitzer schlenzte den Ball sehenswert über die Mauer, scheiterte jedoch mit seinem Abschluss an der Querlatte. Im Gegensatz zu den Gästeverteidigern lauerte aber Aadorfs Hansmann auf den Abpraller und drosch die Kugel zum verdienten 1:0 in die Maschen.

Harter Kampf

In der Folge neutralisierten sich die beiden Teams bis zum Pausentee und so startete der SCA mit einem knappen Vorsprung in die zweiten 45 Minuten. Mit Fortdauer dieser zweiten Halbzeit kam der Gast aus Schmerikon immer besser in die Partie. Es schien, als wäre der Pausentee den Aadorfern nicht gut bekommen. Die Einheimischen hatten ihre Ruhe aus dem ersten Durchgang komplett verloren und glänzten fortan vorwiegend mit Fehlpässen und verlorenen Zweikämpfen. Im Gegensatz zu den vergangenen Partien gelang es dem Team von Trainer Röbi Schmitt dieses Mal, defensiv kompakt zu bleiben und vorerst keinen Gegentreffer zu kassieren. Im Gegenteil, 80 Minuten waren gespielt, da kam der grosse Auftritt von Düring. Nach einem Eckball konnten die Gäste nur ungenügend klären, was der junge Spielmacher eiskalt auszunutzen wusste und die Kugel mittels herrlichem Vollspannschuss zum 2:0 in die Maschen knallte - wortwörtlich ein Sonntagsschuss.

Schmerikon fightet

Der Aadorfer Torjubel war kaum verstummt, da lag die Kugel plötzlich hinter SCA Keeper Stäger im Netz. Was war passiert? Die Schmerkner wussten nach dem zweiten Gegentreffer die Aadorfer Unachtsamkeit kaltblütig auszunutzen und verkürzten so postwendend zum 2:1. Die Seebuben waren zurück im Spiel und schöpften nochmals Hoffnung. Es sollte aber kein weiterer Treffer mehr fallen. Nach einer hektischen Schlussphase mit Chancen auf beiden Seiten, pfiff der Unparteiische die Partie nach fast 96 Minuten ab. Der SCA verdiente sich mit einer kämpferischen Mannschaftsleistung die drei Punkte.

SC Aadorf -  FC Schmerikon  2:1 (1:0) Löhracker 100 Zuschauer – SR: Starlinger. Tore: 25. Hansmann 1:0, 79. Düring 2:0, 81. FC Schmerikon 1:2.  SC Aadorf: Stäger; Fischbacher, Hermann, Bitzer, Frehner; Ebneter, R. Bannwart; Ramadani (70. Ziegler), Düring, Schwendimann (89. Winkler); Hansmann (60. Stüssi)

SC Aadorf im freien Fall

FC Henau - SC Aadorf 5:2 (1:1)


In der 3. Liga Gruppe 4 befindet sich der SC Aadorf seit Wochen auf dem dritten Tabellenplatz. Diese Tatsache grenzt beinahe an eine Frechheit, bedenkt man, dass die Thurgauer in ihren letzten beiden Partien gegen zwei Abstiegskandidaten zehn Gegentreffer kassiert haben.

 PATRICK BITZER

Fussball. Ein intaktes Mannschaftsgefüge sieht anders aus. Sowohl gegen Flawil vor Wochenfrist, als auch gegen Abstiegskandidat Henau startete der SCA ansprechend in die Partie. Kaum war aber das Anfangsfeuerwerk der Thurgauer erloschen und die ersten Gegentreffer kassiert, da nahm das Debakel seinen Lauf.

SCA mit Chancen en masse

Die Mannschaft von Cheftrainer Röbi Schmitt hatte nach der schmachvollen Niederlage gegen Flawil etwas gut zu machen. Entsprechend entschlossen starteten die Thurgauer in die Partie gegen den FC Henau. Durch effizientes Forchechking wurden die Platzherren bereits früh in der eigenen Platzhälfte unter Druck gesetzt und so zu zahlreichen Fehlern im Aufbauspiel gezwungen. Knapp zehn Minuten waren gespielt, da hätten die Bemühungen der Gäste beinahe ein erstes Mal Früchte getragen. Nach einem Foulspiel führte Streich den fälligen Freistoss schnell aus, bediente Bitzer, welcher mit seiner Hereingabe wiederum Ramadani mustergültig bediente. Letzterer machte grundsätzlich alles richtig, schob jedoch zum Entsetzen der SCA Anhänger die Kugel knapp am linken Torpfosten vorbei.

Gäste auf Kurs

Der SCA liess sich durch die verpasste Torchance nicht aus dem Konzept bringen. Im Gegenteil, die Thurgauer waren auch in der Folge das klar bessere Team und stellen die Henauer immer wieder vor grosse Probleme in der Defensive. Ramadani, Minuten zuvor noch im Abschluss gesündigt, versenkte nach knapp dreissig Minuten einen Freistoss aus dem Halbfeld direkt in die Maschen zur verdienten 0:1 Führung. Dem Spielverlauf entsprechend lag der SCA in Front. Was nun in den kommenden sechzig Spielminuten folgen sollte, ist aus neutraler Beobachtungsweise nur schwer nachzuvollziehen. Der SCA stellte seinen erfrischenden Offensivfussball nach dem Führungstreffer ein und agierte fortan wie ein Abstiegskandidat Nummer eins. Ein Fehlpass reihte den anderen, der Teamgeist von heute auf morgen verschwunden und die Platzherren ihrerseits tankten dadurch reichlich Energie. So war der Ausgleich, kurz vor dem Pausentee Tatsache, nur noch eine Frage der Zeit.

 Henau überrollt SCA

Die Aadorfer schienen auch nach dem Seitenwechsel keinen Anstalten zu machen, das Spielzepter erneut in die Hand zu nehmen. Im Gegenteil, was fortan folgte, glich eins zu eins dem Geschehen aus der Partie gegen Flawil, keine zehn Tage zuvor. Der SCA kassierte bereits kurz nach Wiederanpfiff nach einem eklatanten Abwehrfehler das 2:1 und fügte ich fortan kampflos seinem Schicksal. Der dritte, vierte und fünfte Treffer waren die logische Folge, bevor Ebneter in der Nachspielzeit noch zur 5:2 Resultatkosmetik traf. Ein weiterer, trauriger Auftritt des aktuell dritt platzierten SC Aadorf in der 3. Liga Gruppe 4.

FC Henau – SC Aadorf 5:2 (1:1) – Sportplatz Rüti – 100 Zuschauer – Schiedsrichter: Kohler. Tore: 25. Ramadani 1:0, 35. 1:1 FC Henau, 48. 2:1 FC Henau, 57. 3:1 FC Henau, 67. 4:1 FC Henau, 75. 5:1 Henau, 93 5:2 Ebneter. SC Aadorf: Stäger; Fischbacher; 26. (Urban), Hermann, F. Bannwart (60. Frehner), Winkler; R. Bannwart, Ebneter, Ramadani, Düring, Streich (58. Hansmann); Bitzer.

Zurück auf der Siegerstrasse

Der SC Aadorf gewinnt nach zuletzt zwei Niederlagen wieder und besiegt den FC Kirchberg auswärts verdient mit 1:2. Trotz spielerisch deutlichen Vorteilen, viel der Erfolg am Ende knapp aus.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Mit einer höchst durchschnittlichen Leistung hatte der SCA vor Wochenfrist im Spitzenspiel gegen Rapperswil-Jona fahrlässig drei wichtige Punkte verschenkt. Da die Thurgauer bereits im Spiel davor gegen Linth 04 als Verlierer vom Platz mussten, durfte man im Spiel gegen Kirchberg eine deutliche Reaktion der Thurgauer erwarten.

Kirchberg unter Druck

Entsprechend entschlossen startete die Mannschaft von Trainer Röbi Schmitt in diese Partie. Obwohl die Gäste aus dem Hinterthurgau einige Absenzen zu verkraften hatten, präsentierten sie sich an diesem Samstag in einer guten Verfassung. Die Kirchberger Hintermannschaft konnte sich bereits nach wenigen Minuten nicht über mangelnde Arbeit beklagen. Vielfach gelang es den Gästen, über ihre linke Seite gefährlich in den Strafraum der Gastgeber vorzudringen. Einer dieser sehenswerten Vorstösse führte in der 16. Spielminute zu einem Penalty. Der quirlige Urban konnte nach schönem Zuspiel von Bitzer nur noch regelwidrig vom Ball getrennt werden. Es wäre die verdiente Führung für den SCA gewesen, hätte Ramadani den Strafstoss sicher im Tor untergebracht. Sein Abschluss missglückte jedoch völlig und so bekundete Kirchbergs Schlussmann keine Mühe, die Kugel sicher abzuwehren. In der Folge verzeichneten die Aadorfer bis zum Pausenpfiff weitere gute Tormöglichkeiten, konnten aber bis dahin nicht reüssieren. Vom Gastgeber war in den ersten 45 Minuten nur wenig zu vernehmen.

SCA verpasst Entscheidung

Die Gäste erschienen nach dem Pausentee mit einer personellen Änderungen zurück auf dem Spielfeld. Ziegler, bekannt für seinen Kampfgeist und seine Schnelligkeit war neu im Spiel und sollte zugleich für Gefahr auf das FCK Tor besorgt sein. Nach seinem optimalen Zuspiel konnte Bitzer in der 51. Minute alleine auf den Kirchberg Torhüter losziehen. Noch bevor der heimische Keeper eingreifen konnte, bediente Letzterer den mitgelaufenen Urban, welcher ohne grössere Probleme zur 0:1 Führung einschob. Fortan dominierten die Gäste in allen Belangen, verpassten es jedoch, die Führung entscheidend auszubauen. Die Gastgeber ihrerseits brauchten 65 Minuten, ehe sie ihren Kampfgeist doch noch fanden. Dieser wurde dann aber auch sogleich belohnt. Die Aadorfer klärten einen stehenden Ball nur ungenügend, worauf sich der FCK Angreifer ein Herz fasste und an Freund und Feind vorbei zum 1:1 Ausgleich traf.

Prompte Reaktion

Der unnötige Gegentreffer schien den SCA gewaltig genervt zu haben. Keine zwei Zeigerumdrehungen nach dem Ausgleich, stellten die Gäste den ein Tore Vorsprung wieder her. Kirchbergs fahrlässiger Ballverlust in der Vorwärtsbewegung nutzte Bitzer eiskalt aus und schickte den schnellen Ziegler mit seinem Steilpass auf die Reise. Der eingewechselte Stürmer zeigte sich in bester Spiellaune und hämmerte die Kugel trocken zur erneuten Aadorfer Führung in die Maschen. Es sollte zugleich die Entscheidung an diesem Abend sein. Der FCK wirkte auf den erneuten Rückstand geschockt und konnten bis zum Schlusspfiff des gut pfeifenden Schiedsrichter Alii nicht mehr reagieren. Der SCA seinerseits beschränkte sich auf die Verwaltung des knappen Vorsprungs, was ihnen letztendlich ohne grössere Probleme auch gelang.

FC Kirchberg  - SC Aadorf 1:2 (0:0) – Sportplatz Sonnmatt – 100 Zuschauer – Sr. Alii. Tore: 51. Urban, 72. FC Kirchberg 1:1, 74. Ziegler 1:2. SC Aadorf: Stäger; Fischbacher, Hermann, F. Bannwart, Gmünder; Ebneter; Ramadani (87. Schwendimann), R. Bannwart, Bitzer, Urban (90. Edelmann); Stüssi (45. Ziegler).

Niederlage im Spitzenspiel

SC Aadorf - FC Rapperswil-Jona II 0:1 (0:0)

Der SC Aadorf verpasste am Samstag im Spitzenspiel gegen die Reserven des FC Rapperswil-Jona den Anschluss an die Tabellenspitze. Somit dürften die Chancen der Thurgauer auf einen möglichen Aufstieg nur noch minim sein.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Wie schon vor Wochenfrist in Näfels trotteten die Aadorfer Akteure nach dem Schlusspfiff frustriert in Richtung Umkleidekabinen. Trotz einiger guter Chancen verpasste es das Heimteam in den vorhergehenden 90 Minuten einen Treffer zu erzielen. Auf der Gegenseite nutzte die junge Rapperswiler Mannschaft nach dem Pausentee eine Unachtsamkeit in der SCA Defensive eiskalt aus und entschied somit das Spitzenspiel zu seinen Gunsten.
 
Druckvoller Start

Fast schon gewohnt starteten die Aadorfer druckvoll in die Partie. Immer wieder gelang es den Platzherren über die Aussenbahnen in die Offensive zu gelangen. Die Klärungsversuche der St. Galler Hintermannschaft führten in der Folge zu diversen Eckbällen für den SCA. Einer dieser stehenden Bälle wurde beinahe mit dem ersten Treffer in dieser Partie belohnt. Auf Bannwarts Hereingabe stieg im Strafraum Hansmann am höchstens und köpfte das Leder an den Torpfosten. Grosses Pech also für das Heimteam, wäre doch der FCRJ Schlussmann absolut chancenlos gewesen. In der Folge führte das spielerisch starke Gastteam die feinere Klinge und stellte mit seinem Kurzpassspiel die Aadorfer immer wieder vor grössere Probleme. Im Abschluss sündigten die Rapperswiler jedoch und so blieb es bis zum Pausenpfiff beim 0:0.

Kleinigkeit entscheidet

Auch nach dem Seitenwechsel gestaltete sich dieses Spitzenspiel weiterhin ausgeglichen, wobei die Gäste vermehrt in Ballbesitz gelangten. Das Team von Trainer Röbi Schmitt versuchte seinerseits über den Kampf zum Erfolg zu gelangen. 63 Minuten waren gespielt, da sollte die Entscheidung in dieser Partie fallen. Aadorfs Bannwart wusste sich nach einem unnötigen Ballverlust an der eigenen Strafraumgrenze nur noch mit einem Foul zu helfen. Den fälligen Freistoss zirkelte der Rapperswiler mustergültig auf den Kopf seines Mitspielers, welcher die Kugel sehenswert zur 0:1 Führung in die Maschen köpfte. Ein äusserst ärgerlicher Gegentreffer aus Sicht der Platzherren.

Platzverweis und Pech

Das Heimteam warf in der Folge alles nach Vorne, wussten die Aadorfer doch, dass ein Sieg an diesem Samstag wegweisend für den weiteren Saisonverlauf ist. In der 77. Spielminute trat Bitzer einen Freistoss aus rund 30 Metern in den Strafraum. Im Gewühl von Spielern stieg Bannwart am höchsten und köpfte den Ball in Richtung Tor. Doch bereits zum zweiten Mal an diesem regnerischen Tag verhinderte die Torumrandung einen Aadorfer Treffer. Die Kugel klatschte an die Querlatte, worauf die Gäste den Ball aus der Gefahrenzone spendieren konnten. Als in der 85. Minute SCA Captain Staffieri nach seiner zweiten gelben Karte frühzeitig unter die Dusche geschickt wurde, war das Aadorfer Schicksal endgültig besiegelt. Das Spitzenspiel endete mit dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Dermaku mit 0:1 zugunsten des FC Rapperswil-Jona II.

 

SC Aadorf -  FC Rapperswil-Jona II 0:1 (0:0) Löhracker 150 Zuschauer – SR: Dermaku. Tore: 63. FC Rapperswil-Jona II 0:1. SC Aadorf: Stäger; Fischbacher, Hermann, Bitzer, Gmünder; Ramadani, Ebneter (57. Stüssi), Bannwart, Streich (76. Ziegler), Staffieri, Hansmann (45. Urban).

Linth wird zum Aadorfer Stolperstein

FC Linth 04 II : SC Aadorf 1:0 (0:0)

Der SC Aadorf muss im dritten Rückrundenspiel eine bittere 1:0 Auswärtsniederlage verkraften und verpasste es damit, den Rückstand auf die beiden Spitzenteams zu verkürzen.

PATRICK BITZER

Fussball. Im Vorfeld der Partie schienen die Rollen, zumindest auf dem Papier, klar verteilt. Die Thurgauer befinden sich seit vielen Runden im vorderen Tabellendrittel und überzeugen mit guten Leistungen. Der FC Linth 04 II seinerseits kämpft auch in diesem Jahr wieder um den Klassenerhalt und wird diesen, dank ihrer 1. Mannschaft vermutlich einmal mehr auch realisieren können.

SCA verpasst Führung

Die Gäste aus Aadorf starteten wie schon gegen den FC Münchwilen sehr druckvoll in die Partie. Durch aggressives Pressing wurde der Gegner bereits früh in der eigenen Hälfte attackiert und so zu zahlreichen Fehlpässen gezwungen. In einen Torerfolg ummünzen konnte der SCA seine Bemühungen jedoch nicht. Hinzu kam, dass den Thurgauern nach einer knappen halben Stunde ein klarer Elfmeter und die daraus resultierende rote Karte gegen den Linth Verteidiger verwehrt wurde. Bitzer bediente an der Strafraumgrenze Urban mustergültig mit einem Pass in die Tiefe. Der schnelle Angreifer war seinem Gegenspieler bereits enteilt und konnte freistehend vor Linth Keeper Jakupovic nur noch mit einem Foulspiel am Torerfolg gehindert werden. Der sonst tadellos pfeifende Schiedsrichter Zeciri ahndete das Vergehen jedoch zum Entsetzen der SCA Akteure nicht und so gestaltete sich die Partie weiterhin torlos. In der Folge erwachten auch die Gastgeber und konnten so vermehrt in der Offensive agieren. Klare Torchancen der Glarner blieben aber bis zum Pausenpfiff aus. Auf der Gegenseite bot sich dem Team von Trainer Röbi Schmitt unmittelbar vor dem Pausenpfiff erneut die Chance zum ersten Treffer dieser Partie. Wiederum war es der pfeilschnelle Urban, dieses Mal herrlich lanciert von Ramadani,  welcher der Linth-Abwehr enteilt war. Linths Torhüter Jakupovic war bereits geschlagen, die Kugel kullerte aber zur Erleichterung des Heimteams knapp am Torpfosten vorbei.

Ausgeglichen nach der Pause
Die Platzherren, verstärkt mit diversen Akteuren aus der 1. Mannschaft, konnten und wollten sich mit diesem Unentschieden nicht zufrieden geben. So erhöhten die Glarner nach dem Pausentee das Tempo und kreierten dadurch die eine oder andere gute Tormöglichkeit. SCA Keeper Stäger und seine Vorderleute in der Defensive lieferten aber eine sehr starke Partie ab und konnten hinten mit vereinten Kräften die null weiterhin halten. Es entwickelte sich in der Folge eine ausgeglichene Partie, bei welcher sich die beiden Mannschaften gegenseitig neutralisierten.

Linth trifft kurz vor Schluss
Aufgrund der ausgeglichenen Spielanteile wäre die Punkteteilung zwischen dem FC Linth und dem SC Aadorf letztendlich gerecht gewesen. Es sollte jedoch nicht soweit kommen. In der 85. Minute kam das Heimteam nach einer strittigen Penalty-Szene im SCA Strafraum zu einem Eckball. Abwehrhühne Knakal kam nach der Hereingabe aus kürzester Distanz an den Ball und drückte die Kugel zum 1:0 Schlussresultat über die Linie. Ein herber Schlag für die tapfer kämpfenden Aadorfer.

Tore: 85. Knakal 1:0

SC Aadorf: Stäger; Fischbacher, Hermann, Streich, Frehner; Ebneter; Urban, Bitzer, Düring, Ramadani; Hansmann (65. Stüssi).
FC Linth 04 II: Jakupovic; Knakal, Stefl, Bänz (86. Schindler), M. Feldmann; Carrubba, Antoniazzi (F. Schlup), T. Schlup, Stokic; Vranjes (70. Herting), Schiesser

Unterhaltsames Derby

FC Münchwilen - SC Aadorf 2:3 (0:2)

Im Nachtragspiel der 3. Liga Gruppe 4 zwischen dem FC Münchwilen und dem SC Aadorf lieferten sich die beiden Teams einen harten Kampf und boten den zahlreich anwesenden Zuschauern auf der Münchwiler Waldegg tolle Unterhaltung. Die Gäste aus Aadorf behielten am Schluss verdientermassen das bessere Ende für sich.


PATRICK BITZER

Fussball. Nach 93 intensiven Minuten, fünf Toren und zahlreich hart geführten Zweikämpfen beendete der nicht immer souveräne Schiedsrichter Kojadinovic die Partie. Enttäuscht über die eben kassierte Niederlage trotteten die Platzherren vom Feld. Auf der anderen Seite war aber auch beim SCA vorerst keine grosse Freude über die gewonnenen drei Punkte zu verspüren. Der Ärger über die die eigene Leistung in den letzten 30 Minuten stand den Akteuren ins Gesicht geschrieben.

Starker Beginn
Nach dem torlosen Remis am vergangenen Wochenende gegen Uzwil war der SCA gewillt, gegen Münchwilen gleich von Beginn weg den Ton anzugeben. So legten die Gäste dann auch sogleich los wie die Feuerwehr. Das Team von FCM Trainer Wämsi Bosshart wurde bereits früh in der eigenen Hälfte attackiert und dadurch vor grosse Schwierigkeiten gestellt. Nach zehn Minuten sollten die Bemühungen der Aadorfer ein erstes Mal Früchte tragen. Einen Freistoss an der Strafraumgrenze führte Bitzer überlegt aus und bediente den völlig freistehenden Urban mit einem schönen Zuspiel. Dieser fackelte nicht lange und hämmerte die Kugel unhaltbar zur 0:1 Führung in die Maschen. Lediglich zwei Zeigerumdrehungen später baute der SCA die Führung bereits aus. Captain Staffieri scheiterte vorerst mit seinem Abschluss am Münchwiler Schlussmann. Auf den Abpraller reagierte dann aber Düring blitzschnell und drosch das Leder zum verdienten 0:2 über die Linie. Ein furioser Start der Schmitt-Elf, wobei die Münchwiler zu dieser Zeit schlichtweg überfordert schienen.

Partie scheint gelaufen
Nachdem der SCA zum Schluss der ersten Halbzeit etwas Tempo aus dem Spiel genommen hatte, wurde nach dem Pausentee wieder mächtig aufs Gaspedal gedrückt. Kaum waren die Seiten gewechselt, bot sich Staffieri und zweimal Düring die Chance, den Mist in diesem Derby definitiv zu führen. Beide Akteure konnten jedoch nicht reüssieren und so war es in der 64. Minuten Verteidiger Gmünder, welcher die Partie endgültig zugunsten seiner Mannschaft entschied. Nach einem schönen Corner von Ramadani stieg der Routinier am höchsten und nickte sehenswert zum 0:3 ein.

FCM bäumt sich auf
Die Aadorfer haben sich danach selbst zuzuschreiben, dass es trotz klarer Kräfteverhältnisse doch noch zu einer turbulenten Schlussphase kommen sollte. Drei Minuten nach der vermeintlichen Entscheidung konnte das Heimteam mit einem schön vorgetragenen Angriff über die linke Seite den Anschlusstreffer erzielen. Das Tor brachte dem FCM den Glauben an einen Punktgewinn zurück und schien die Gäste gleichermassen aus dem Konzept zu werfen. Die Mannschaft von Aadorf Trainer Schmitt verpasste es in der Folge, Ruhe in die Partie zu bringen und brachte sich mit diversen Fehlpässen jeweils selbst in Bedrängnis. Prompt gelang dem Heimteam in der 90. Minuten nach einem langen Ball noch der zweite Treffer. Zu mehr sollte es dann aber für die Waldegg-Jungs trotz grossem Kampfgeist nicht mehr reichen, das Aufbäumen kam schlichtweg zu spät. Der SC Aadorf hatte sich die drei Punkte mit starken 60 Minuten letztendlich klar verdient.

FC Münchwilen – SC Aadorf 2:3 (0:2) – Waldegg Münchwilen – 120 Zuschauer – SR: Kojadinovic. Tore: 10. Urban 0:1, 12. Düring 0:2, 64. Gmünder 0:3, 67. FC Münchwilen 1:3, 90. FC Münchwilen 2:3. SC Aadorf: Stäger; Fischbacher, Hermann, Streich, Gmünder (81. Frehner); Ebneter (72. R. Bannwart); Urban (85. Hansmann), P. Bitzer, Düring, Ramadani; Staffieri. Bemerkungen: 24. Kopfball Gmünder an die Latte.

Kein Sieger im Verfolger-Duell

SC Aadorf - FC Srbija Uzwil 0:0

Der drittplatzierte SC Aadorf empfing zum Rückrundenstart auf dem heimischen Löhracker seinen Tabellennachbarn aus Uzwil. Um den Anschluss an die beiden Spitzenteams weiter zu halten, wäre für beide Teams ein Sieg von grosser Bedeutung gewesen.

PATRICK BITZER
In der Startphase der Partie war den Akteuren beider Mannschaften die fehlende Spielpraxis und die garstigen Bedingungen während der langen Winterpause noch deutlich anzumerken. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Hin und Her, wobei klare Torchancen in den ersten 45 Minuten Mangelware bleiben sollten. Die grösste Möglichkeit das Skore zu eröffnen, bot sich Aadorfs Urban nach gut zehn Minuten. Nachdem er sich auf der linken Seite sehenswert von seinem Bewacher gelöst hatte, verfehlte sein Abschluss das Ziel nur knapp.

Defensiv solide
Die restlichen dreissig Minuten der ersten Halbzeit sind schnell erzählt. Sowohl die Platzherren, als auch der Gast aus Uzwil präsentierten sich in der Defensive sattelfest und liessen dem Gegner so kaum Spielraum, sich zu entfalten. Die St. Galler besassen zwar mehr Spielanteile, konnten diese aber nicht in einen nennenswerten Vorteil ummünzen.

Maccarone vergibt Matchball
Nach dem Pausentee sollte endlich etwas Fahrt in die Partie kommen. Der SCA schien sich mit dem Punkt keineswegs zufrieden zu geben und drückte fortan aufs Tempo. Der FK Srbija Uzwil seinerseits beschränkte sich auf seine solide Defensivarbeit, setzt jedoch immer wieder zu gefährlichen, schnell ausgetragenen Gegenvorstössen an. 60 Minuten waren absolviert, da hätte der SCA sein erstes Tor erzielen müssen. Der eingewechselte Maccarone wurde von SCA Captain Staffieri mit einem herrlichen Zuspiel in den Strafraum bedient. Völlig freistehend vor Uzwil Keeper Hanselmann verpasste es der Aadorfer jedoch die Kugel zum sicher geglaubten 1:0 in die Maschen zu befördern. Maccarone hatte mit seiner Entscheidung einen Tick zu lange gezögert, entschied sich in diesem Moment für den Vollspannschuss und sah somit seinen Abschluss in der Folge über anstatt ins Tor fliegen.

Chancen hüben wie drüben
Die Aktion des Heimteams sollte der Startschuss zu einer ereignisreichen Schlussphase sein. Dem Team von Trainer Röbi Schmitt gelang es in der Folge eine Druckphase aufrecht zu erhalten und sich so diverse gute Chancen zu erarbeiten. In der 75. Spielminute hatte Staffieri grosses Pech, als er seinen Schlenzer an der Querlatte abprallen sah. Auf der Gegenseite war es SCA Keeper Stäger, welcher mehrmals mit starken Paraden seine Mannschaft vor einem plötzlichen Rückstand bewahren konnte.

So blieb es trotz zahlreicher Torraumszenen in der Schlussviertelstunde beim letztendlich gerechten 0:0 Unentschieden. Die Thurgauer verbleiben somit weiter auf dem dritten Tabellenrang und werden in den kommenden Partien bestrebt sein, den Anschluss nach Vorne herzustellen.

SC Aadorf: Stäger; Fischbacher, Hermann, Streich, Gmünder; Ebneter; Urban, Düring, Bannwart (45. Maccarone), Ramadani (78. Ziegler); Staffieri. Bemerkungen: 75. Lattenschuss Staffier

Spannendes Nachholspiel auf dem Löhracker

SC Aadorf II - FC Dussnang I 2:2 (2:0)

Die zweite Mannschaft bestritt am Mittwoch dem 10. April ein Nachholspiel aus der Hinrunde zuhause gegen den FC Dussnang. Nach einem 2:0 Vorsprung musste man sich am Ende mit einem 2:2 zufrieden geben.

Aufgrund der widrigen Platzverhältnisse war der FC Dussnang in der Hinrunde zu vielen Spielverschiebungen gezwungen. Eines davon gegen den SC Aadorf, das letzten Mittwoch in Aadorf nachgeholt wurde. Erneut konnte Coach Schaub auf ein breites Kader zurückgreifen, das er diesmal in einer 4:3:3 Formation auflaufen liess. Die taktische Vorgabe war klar: Hinten dicht halten und vorne die Überzahl durch druckvolle Angriffe ausnutzen.

Gemächlicher Start

Entgegen den Vorsätzen schien das Zwei den Start der Partie zu verschlafen. Man verlor im direkten Duell mit dem Gegenspieler zu häufig die Bälle. Insbesondere im Mittelfeld war die taktische Umstellung bemerkbar. Ohne schnelles und kompaktes verschieben wurden die Spieler oft in Unterzahl ausgespielt. So kam es in der Mitte der ersten Halbzeit auch zur ersten aufregenden Situation. Ein Stürmer des FC Dussnang konnte von der Aadorfer Hintermannschaft nur noch mit einem Foul gebremst werden und prompt gab es Elfmeter. Der ausführende Spieler konnte den Elfer allerdings nicht verwerten.

Der SC Aadorf kämpft sich ins Spiel

Diese Situation schien den SC Aadorf aufzuwecken. Die Zweikämpfe wurden konsequenter angenommen und auch die Taktik schien besser zu greifen. Die Aadorfer tauchten zunehmend vor dem Tor auf und so konnte diesmal Bitzer nur noch regelwidrig im Strafraum aufgehalten werden. Hansmann schnappte sich denn Ball und versenkte ihn unhaltbar in der linken Torecke. Nach der Führung konnte sogar nachgedoppelt werden. Weber wurde mustergültig von Bitzer lanciert und vollstreckte Eiskalt mit einem trockenen Schuss in die linke Ecke. Mit einer komfortablen Führung ging es in die Halbzeitpause.

Der Anschlusstreffer bringt das Zwei zum Wanken

In der zweiten Halbzeit kam es zu keinen taktischen oder personellen Veränderungen. Das Zwei hatte sich gut mit der neuen Taktik arrangiert. So verliefen die ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit wie die erste aufgehört hatte. Die Partie wurde auf Augenhöhe geführt und beide Teams versuchten zu ihren Chancen zu kommen. In der 60. Minute war es dann allerdings soweit, Dussnang konnte den Anschlusstreffer verbuchen. Ein Eckstoss wurde vom Dussnanger Spieler kraftvoll per Kopf im Tor der Heimmannschaft versenkt. Das Zwei reagierte zunehmend beunruhigt und verlor die Bälle zu schnell. Es fehlten fortan konsequente Angriffe und Entlastungen für die Defensivabteilung. Dussnang lief stetig an und wurde kurz vor Schluss auch für die Mühen belohnt. Torhüter Müller konnte den ersten Schuss des Dussnanger Angreifers noch parieren, wurde dann allerdings vom Nachschuss überwunden.

Unter dem Strich war die Punkteteilung für beide Seiten in Ordnung. Das Zwei muss bereits nach vorne schauen. Am Samstag trifft man auswärts auf Tobel-Affeltrangen.

SC Aadorf: Müller, Winkler, Ryner, Wyrsch, Tarnutzer, Bitzer, Zehnder, Früh, Hansmann (70. Rickenbach) , Weber (70. Peter), Geser (75. Tanner)

SCA wahrt Heimstärke

In einer stets sehr fair geführten und unterhaltsamen Partie gewinnt der SC Aadorf zum Abschluss der Vorrunde gegen den SC Bronschhofen gleich mit 3:0. Die Kaltschnäuzigkeit des Heimteams gab am Ende den Ausschlag für den deutlichen Erfolg.

PATRICK BITZER

Fussball. Beide Mannschaften hatten bis anhin genau gleich viele Punkte eingefahren und konnten sich so in der laufenden Vorrunde in der Spitzengruppe festsetzen. Man durfte also gespannt sein, welches der beiden Teams sich mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden wird. Die Bedingungen in Aadorf für ein unterhaltsames und spannendes Derby konnten an diesem herbstlichen Samstag auf alle Fälle nicht besser sein.

SCA startet druckvoll

Die Platzherren erwischten zunächst den besseren Start und konnten den Aufsteiger aus Bronschhofen gleich von Beginn weg unter Druck setzen. Nach einer Viertelstunde wurden die Bemühungen des SCA ein erstes Mal belohnt. Nach einer herrlichen Ballstafette über mehrere Stationen tauchte letztendlich Ziegler alleinstehend vor Schlegel auf. Der Aadorfer behielt ruhig Blut und schob das Leder überlegt am Torhüter vorbei zum 1:0 in die Maschen. Aufgrund der starken Startphase der Einheimischen ging die Führung absolut in Ordnung. Fortan sollten dann aber auch die Gäste das eine oder andere Mal gefährlich vor dem Tor von SCA Keeper Stäger auftauchen. Ein Torerfolg blieb den Bronschhofern jedoch verwehrt, fehlte es doch vielfach an der letzten Entschlossenheit im Abschluss. Das Team von SCA Trainer Röbi Schmitt brillierte seinerseits durch eine beeindruckende Chancenverwertung. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Spescha wurde Hansmann an der Strafraumgrenze regelwidrig zu Fall gebracht. Den fälligen Freistoss schlenzte Bitzer sehenswert an der Mauer vorbei zur 2:0 Führung in die Maschen.

 Gäste bäumen sich auf

 Dank einer optimalen Torausbeute stiegen die Platzherren mit einem komfortablen Polster in die zweiten 45 Minuten. Dass es für die Aadorfer aber nichts mit Ausruhen wird, machten die Gäste nach Wiederanpfiff schnell klar. Hanselmann vergab jedoch in der Bronschhofer Druckphase die grösste Chance, nachdem er in der 54. Minute alleine auf Stäger losziehen konnte, jedoch mit seinem Abschluss an der Torumrandung scheiterte. Auf der Gegenseite war es der eingewechselte Ramadani, welcher seinen Freistoss aus knapp 30 Metern am Lattenkreuz abprallen sah. Letzterer sollte dann in der 73. Spielminute trotzdem für die definitive Entscheidung besorgt sein. Ein weiteres Mal kombinierten sich die Löhracker-Boys sehenswert durch die Hintermannschaft der Gäste. Die Kugel landete bei Ramadani welcher seinen Gegenspieler vernaschte und den Ball zum Schlussresultat von 3:0 ins Tor hämmerte. Der offene Schlagabtausch in der Schlussviertelstunde sollte keine weitere Tore mehr bringen.

Die Aadorfer feierten damit zum Abschluss der Vorrunde den dritten Heimsieg in Folge, ohne dabei nur ein einziges Gegentor erhalten zu haben. Aktuell steht noch der Protest-Entscheid vom Spiel in Bütschwil aus. Unabhängig vom Entscheid der Wettspielkommission dürfen die Thurgauer mit der bisherigen Spielzeit durchaus zufrieden sein.

 

SC Aadorf -  SC Bronschhofen 3:0 (2:0) Löhracker 120 Zuschauer – SR: Spescha. Tore: 17. Ziegler 1:0, 45. Bitzer 2:0, 73. Ramadani 3:0 SC Aadorf: Stäger; Frehner (82. Stüssi), Streich (65. Gmünder), Hermann, Fischbacher; Ebneter, R. Bannwart; Urban, Bitzer, Ziegler; Hansmann (62. Ramadani). SC Bronschhofen; Schlegel; Heer (45. Cavegn), Ott, Lehner, Dornbierer; Zängerle (60. Fisch), Kliebens, Kaiser, Qerfozi; Bortoluzzi (45. Nater), Hanselmann.

Ein Rückrundenauftakt ohne Sieger

SC Aadorf II - FC Eschlikon I 0:0

Am Samstag dem 6. April war es endlich soweit: die Rückrunde der Saison 12/13 wurde eingeläutet.

Nach einer zufriedenstellenden Vorrunde konnte sich das Zwei in der Mitte der Tabelle festsetzen. Lediglich 3 Punkte fehlen für Platz 2, der Strich ist allerdings auch nur bedrohliche 4 Punkte entfernt. Die ersten Spiele der Rückrunde sind also entscheidend. Kann die zweite Mannschaft um Platz 2 mitspielen oder geht es nur um den Klassenerhalt? Entsprechend gross waren die Erwartungen an diesem kalten Samstagnachmittag beim Heimspiel gegen den Lokalrivalen Eschlikon. Diese präsentieren sich in guter Form und belegen mit einem Spiel weniger den zweiten Tabellenplatz. Das erste Spiel war also gleich eine wichtige Standortbestimmung. Die Coachs Schaub und Kurz konnten beim Spiel auf ein breites Kader zurückgreifen. Das maximale Matchkontingent von 18 Spielern wurde ausgeschöpft und es sassen damit 7 hungrige Auswechselspieler auf der Bank. Diese sollte es dann auch brauchen, wie der Spielverlauf zeigte.

Bereits zu Beginn der Partie wurde klar, dass nichts verschenkt wird. Beide Seiten versuchten über körperliche Präsenz ins Spiel zu kommen. Die Zweikämpfe wurden hart geführt, was auch immer wieder zu Diskussionen auf dem Spielfeld führte. Spielerisch hatte sich das Zwei vorgenommen, nicht nur über weite Bälle, sondern auch über einfache, schnelle Pässe nach vorne zu kommen. Der SC Aadorf versuchte dementsprechend immer wieder sein Spiel über die Abwehr aufzubauen, was durch die schwierigen Platzverhältnisse erschwert wurde. Dennoch konnten die Aadorfer Angreifer einige Male mustergültig eingesetzt werden. Stürmer Ziegler setzte sich mehrmals mit temporeichen Vorstössen durch, konnte den Ball aber leider nicht über die Linie drücken. In der 30. Minute sorgte dann eine Standardsituation für Gesprächsstoff. Peter war am 16er nur noch durch ein Foul zu stoppen. Bitzer schnappte sich den Ball und versenkte ihn auch sehenswert im Tor. Leider wurde in der Hektik nicht klar, dass der Freistoss nur indirekt zu treten war. Das Tor wurde also aberkannt.
Auf der Gegenseite kamen auch die Eschlikoner zu einigen Möglichkeiten. Aadorfer Ballverluste in der Abwehr und im Mittelfeld führten einige Male zu gefährlichen Situationen, die Eschlikon allerdings nichts Zählbares einbrachten. Der hellwache Keeper Müller war stets zur Stelle und bei tiefen Pässen immer vor dem gegnerischen Stürmer am Ball. Durch den wiedergenesenen Ryner war auch die eingespielte Innenverteidigung Ryner-Wyrsch wieder komplett, was sich auch in der stabilen Aadorfer Abwehr wiederspiegelte. Für Wyrsch war es zusätzlich ein spezielles Spiel, da er es im direkten Zweikampf mit seinem älteren Bruder zu tun hatte, der für Eschlikon im Sturm aufgelaufen ist. In den schmerzhaften Schlusspunkt der ersten Halbzeit wurde Rechtsverteidiger Gemperle verwickelt. Er verletzte sich in einem Zweikampf und wurde kurz vor der Pause durch Durante ersetzt.

Zur Pause wurde die Mannschaft nochmals von Coach Schaub eingeschworen. Zusätzlich wurden zwei Wechsel vorgenommen. Peter im Sturm wurde durch Graf ersetzt und Geser kam für Rickenbach auf der rechten Aussenbahn ins Spiel. Die zweite Halbzeit begann wiederum temporeich und war durch harten Einsatz geprägt. Zahlreiche grobe Fouls und Reklamationen zogen insbesondere auf Eschlikoner Seite viele gelbe Karten nach sich. Durante musste sich nach einer gröberen Fussverletzung bereits in der 65. Minute wieder auswechseln lassen und wurde durch S. Schwendimann ersetzt. Auch Ziegler erwischte es nach einem Zweikampf in der Luft. Ein heftiger Zusammenprall und das darauf folgende zugeschwollene Auge zwangen Ziegler auf die Bank. Zehnder kam für ihn in der 70. Minute aufs Feld. Das Spiel war in der zweiten Halbzeit ausgeglichen und beide Seiten kamen zu ihren Möglichkeiten. Graf meldete sich gleich mit einem Lattentreffer an. Ein Pass in die Tiefe lancierte diesen sehenswerten Angriff. Graf machte alles richtig, hatte im Abschluss aber nicht das nötige Glück. Eschlikon schwächte sich dann gleich doppelt selbst. Nach zwei gelbroten Karten konnte das Zwei die letzten Minuten in Überzahl spielen. Leider konnte diese Situation nicht ausgenutzt werden. Die Eschlikoner blieben aufsässig und versuchten den Spielaufbau frühzeitig zu unterbinden. Somit verlief das Spiel ereignislos und die Partie endete mit einem unter dem Strich gerechten unentschieden.

Die zweite Mannschaft präsentierte sich zum Auftakt der Rückrunde in guter Form. Man darf auf weitere spannende Spiele hoffen. Bereits am Mittwoch kommt es zum Nachholspiel in Aadorf gegen Dussnang. Das Zwei freut sich über zahlreiche Zuschauer.

SC Aadorf: Müller, Gemperle (40. Durante), Ryner, Wyrsch, M. Schwendimann, Rickenbach (45. Geser), Bitzer, Früh (80. Schaub), Tarnutzer, Peter (45. Graf), Ziegler (70. Zehnder)

SCA sichert sich dritten Tabellenplatz

 Im Nachtragsspiel der 3. Liga Gruppe 4 bezwingt der SC Aadorf den, bereits als Absteiger feststehenden, FC Eschenbach mit 2:4. Die Partie schien bereits nach 30 Minuten entschieden, wurde aber in der Folge durch Schiedsrichter Trzewik zwischenzeitlich nochmals neu lanciert.

 Fussball. Bei perfekten äusseren Bedingungen startete die Partie, bei welcher es sportlich um nicht mehr sehr viel ging, gleich mit einem Paukenschlag. Die Gäste aus Aadorf kombinierten sich von Beginn weg gekonnt durch die Hintermannschaft der Platzherren und gingen bereits in der 6. Spielminute mit 0:1 in Führung. Ramadani setzte sich über die rechte Seite herrlich durch und zog ab. Der satte Schuss wurde zunächst von FCE Keeper Fuss abgewehrt, der Abpraller landete dann aber direkt vor den Füssen von R. Bannwart. Letzterer liess sich nicht zweimal bitten und schob zum 0:1 ein. Das frühe Tor schien die Gäste aus dem Thurgau zu beflügeln. Auch in der Folge war der SCA das bessere Team und verzeichnete immer wieder gefährliche Angriffe. Der zweite Treffer war eine Frage der Zeit und sollte in der 26. Minute auf sehenswerte Art und Weise fallen. R. Bannwart nutzte die Gunst der Stunde und schlenzte das Leder aus dem Halbfeld heraus über den Keeper hinweg zum 0:2 ins Tor. Ein wunderbarer Treffer. Sieben weitere Minuten später schien die Partie endgültig gelaufen. Nachdem Hansmann mit einem perfekten Zuspiel Düring lanciert hatte, bekundete der Youngster in der Folge keine Mühe mehr, umspielte den Torwart und traf souverän zum 0:3. Die Platzherren hatten bis dahin zwar auch den einen oder anderen gefährlichen Torschuss zu verzeichnen, agierten jedoch in der Defensiv zu naiv und wurden dafür hart bestraft. 

Langeweile?

Den Unparteiischen Trzewik schien das Geschehen auf dem Spielfeld langsam aber sicher zu langweilen. Anders ist es kaum zu erklären, wie ein Referee sich, in einer bis anhin fair geführten Partie, derart in den Mittelpunkt stellen muss. Nach einem Foulspiel verwarnte der Schiedsrichter Aadorfs Bitzer mit der gelben Karte um ihn nur Sekunden später, wegen angeblichem Reklamieren, gleich mit der gelb roten Karten des Feldes zu verweisen. Mit diesem Entscheid hatte der Mann mit der Pfeife die Suppe auf dem Spielfeld reichlich versalzen. Die Gangart der beiden Mannschaften wurde in der Folge deutlich härter, vorbei war die Zeit eines friedlichen Fussballspiels. Eschenbach schöpfte nach dem Platzverweis gegen Aadorf unverhofft wieder Hoffnung und erzielte noch vor dem Pausentee den Anschlusstreffer durch Roth zum 1:3.

SCA unter Druck

Die Druckphase des Heimteams sollte auch nach dem Pausentee weiter anhalten. Keine fünf Minuten waren nach dem Seitenwechsel gespielt, da stand es 2:3. Eschenbachs Roth erzielte nach einem Steilpass seinen zweiten persönlichen Treffer. Dass der FCE Angreifer bei der Passabgabe fast drei Meter im Abseits stand, schien den Unparteiischen zu diesem Zeitpunkt nicht zu interessieren. Es entstand der Eindruck, dass die Spannung in dieser Partie künstlich aufrecht erhalten werden sollte. Die plötzliche Kehrtwende sollte aber bereits zehn Zeigerumdrehungen später folgen. Eschenbach Stürmer Arsov ereilte das gleiche Schicksal wie Aadorfs Bitzer 20 Minuten zuvor. Nach einem weiteren, fragwürdigen Entscheid des Unparteiischen wurde auch der Eschenbacher frühzeitig unter die Dusche geschickt. Die Druckphase des Heimteams endete somit abrupt, der SCA konnte sich wieder aus seiner Umklammerung lösen. Die verbleibenden dreissig Minuten dominierte das Team von Trainer Röbi Schmitt erneut fast nach Belieben und entschied in der 79. Minute die Partie endgültig. Düring hämmerte den Ball nach einem schönen Solo unhaltbar zum 2:4 unter die Torlatte. Ein sehenswerter Schlusspunkt einer unterhaltsamen Partie mit einem unnötigen Hauptdarsteller in der Person von Schiedsrichter Trzewik.

FC Eschenbach – SC Aadorf 2:4 (1:3) – Sportplatz Eschenwies – 100 Zuschauer – SR: Trzweik. Tore: 6. R. Bannwart 0:1, 26. R. Bannwart 0:2, 33. Düring 0:3, 45. Roth 1:3, 50. Roth 2:3, 79. Düring 2:4.

FC Eschenbach: Fuss, R. Grob (75. Andreic), J. Kuster, Gähwiler, M. Krieg, M. Roth, Fuchs (80. Martelli), Schöbi, Spielmann (45. Helbling), Arsov, Steiner.

SC Aadorf; Stäger; Frehner (93. Schaufelberger), Streich, Bitzer, Gmünder; R.Bannwart, Ebneter; Ramadani, Düring, Winkler; Hansmann (69. Stüssi). Bemerkungen: 40. Platzverweis Bitzer (gelb/rot), 60. Platzverweis Arsov (gelb/rot)