Show / Hide Page

Remis zum Saisonabschluss

Zur Dernière der Saison 2013/2014 empfing der SC Aadorf auf heimischem Terrain den formstarken FC Flawil. Ein Tor in der ersten, sowie eines in der letzten Minute sicherte dem SCA zum Saisonabschluss einen verdienten Punktgewinn.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Den dritten Tabellenplatz hatten die Aadorfer bereits vor der finalen Partie auf sicher. Mit einem Sieg und dem gleichzeitigen Ausrutscher von Bronschhofen wäre allerdings auch noch der zweite Schlussrang möglich gewesen. Der SCA sollte jedoch nicht mehr vollends überzeugen können und somit war am Ende der 3. Schlussrang mit lobenswerten 42 Punkten im Total Tatsache. Es ist das beste Saisonergebnis der letzten 10 Jahre.

Auf los geht’s los

Der Anpfiff des Unparteiischen war kaum verhallt, da zappelte das Runde bereits ein erstes Mal im Eckigen. Aadorfs Ziegler hatte in seiner unverkennbaren Art alles auf eine Karte gesetzt und mit einem Effort die frühe Führung für den SCA erzielt. Der schnelle Flügelspieler sollte über die gesamte Spieldauer der auffälligste Akteur auf dem Feld bleiben. Nach dem frühen Rückstand brauchten die Gäste aus Flawil einige Minuten, bis sie sich vom Nackenschlag erholten hatten. Dann aber kamen die St. Galler zunehmend besser in Fahrt und verzeichneten ihrerseits gute Offensivaktionen. Ein schön heraus gespielter Vorstoss über die rechte Seite führte in der 24. Minute zum verdienten 1:1 Ausgleich. Die präzise Flanke flog an mehreren SCA Verteidigern vorbei, bis am hinteren Pfosten Bucan dankend annahm und die Kugel freistehend in die Maschen beförderte.

Mangelnde Chancenauswertung

Gestaltete sich die Partie in den ersten 45 Minuten noch sehr ausgeglichen, gelang es dem Heimteam nach der Pause, sich deutlich zu steigern. In regelmässigen Abständen kreierte die Mannschaft des scheidenden SCA Trainer Röbi Schmitt gute Aktionen vor dem gegnerischen Kasten. Einzig die mangelnde Chancenauswertung verhinderte eine verdiente SCA Führung. Und so kam es dann, wie es kommen musste. Die Flawiler liessen sich nicht zweimal bitten und nutzten gleich ihre erste nennenswerte Aktion nach dem Seitenwechsel zum zweiten Treffer. Chiavuzzi nutzte die Unstimmigkeit in der SCA Hintermannschaft und markierte das 1:2. Die Matchuhr hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 74 Umdrehungen zurückgelegt. Mit einer Niederlage wollten sich die Einheimischen allerdings nicht in die Sommerpause verabschieden. Weiter spielten die Thurgauer munter nach vorne und kamen in der Folge mehrfach zu guten Chancen. Der junge Gianforte scheiterte jedoch gleich dreimal hintereinander aus aussichtsreicher Abschlussposition.

Ausgleich in letzter Sekunde

Es brauchte am Ende einen unermüdlichen Ziegler auf Seiten der Platzherren, um doch noch einen verdienten Punktgewinn zu registrieren. Die Nachspielzeit war bereits im Gange, als der Man of the Match zum zweiten Mal zuschlug und die Kugel nach einem Abpraller bei Torhüter Nikollaj zum 2:2 in die Maschen hämmerte.

SC Aadorf – Flawil 2:2 (1:1) – Sportplatz Unterwiesen – 120 Zuschauer – Sr. Radovic. Tore: 1. Ziegler 1:0, 24. Bucan 1:1, 74. Chiavuzzi 1:2, 91. Ziegler 2:2. SC Aadorf: Stäger; Ebneter, Hermann, Streich, Moser (77. Edelmann); Ziegler, Christen (66. Meier), Bannwart, Ammann, Luginbühl (58. Gianforte), Holenstein.; FC Flawil: Nikollaj; Chiavuzzi, Bucan, Ferati, Lukic; Rodrigues, Jakupi, Rrustemi, Ramaj; Nikolla, Kayserilioglu. Verwarnungen: 12. Lukic (Foul), 45. Moser (Foul), 75. Streich (Foul), 76. Holenstein (Reklamieren), 92. Ferati (Unsportlichkeit), 93. Rrustemi (Unsportlichkeit).

Heftige Klatsche im Nachtragspiel

Im Spiel der letzten Chance für einen möglichen Aufstieg gewinnt der SC Bronschhofen auswärts in Aadorf durch einen überzeugenden Auftritt deutlich und klar mit 0:5. Der SCA, angetreten mit dem letzten Aufgebot, präsentierte sich nicht zum ersten Mal von seiner dunklen Seite.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Eigentlich hätte das Spitzenspiel zwischen Aadorf und Bronschhofen zehn Tage zuvor bei herrlichem Sonnenschein und vor zahlreich anwesenden Zuschauern ausgetragen werden sollen. Da an diesem Samstag der Schiedsrichter unauffindbar war und innert kurzer Zeit kein valabler Ersatz gefunden werden konnte, wurde die Partie in letzter Sekunde abgesagt und verschoben. Am vergangenen Mittwochabend um 20.15 Uhr war es dann soweit, das mit Spannung erwartete Spiel konnte pünktlich angepfiffen werden.

Bronschhofen tonangebend

Für beide Mannschaften war klar, dass man sich mit einem Sieg im direkten Verfolgerduell von Leader Henau eine letzte, minime Aufstiegschance wahren würde. Die ersten 45 Minuten des vermeintlichen Spitzenspiels sollten dann aber nicht halten, was man sich davon versprechen durfte. Beiden Teams stand die Angst vor einer möglichen Niederlage buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Es waren dann aber die Gäste aus Bronschhofen, welche zunehmend besser in die Partie fanden und durch kontrollierten Ballbesitz laufend an Sicherheit gewannen. Die Platzherren ihrerseits erfüllten bis zu diesem Zeitpunkt pflichtbewusst ihre Defensivaufgaben, konnte jedoch in der Vorwärtsbewegung kaum nennenswerte Akzente setzen. Die seltenen gefährlichen Aktionen vor dem Gehäuse verzeichnete bis zum Pausentee lediglich der Gast. Eine dieser Aktionen führte in der 38. Minute zum Führungstreffer für den SCB. Flammer wurde auf der linken Seite freigespielt, legte sich den Ball kurz vor und hämmerte die Kugel sehenswert via Innenpfosten zum 0:1 Pausenstand in die Maschen.

SCA fällt auseinander

Der Rückstand kurz vor dem Pausentee war für die Aadorfer gleich doppelt bitter, hatte doch SCA Trainer Schmitt an diesem Abend kaum Möglichkeiten, personell einzugreifen und seiner Mannschaft so neuen Schwung zu verleihen. Die Platzherren mussten für das Topspiel gleich auf 11 Kaderspieler verzichten und stiegen mit lediglich zwei einsatzbereiten Spielern auf der Bank in diese Partie. Trotz der missigen Umstände ist es nur schwer zu erklären, warum das Heimteam unmittelbar nach dem Seitenwechsel komplett den Faden verlor und das Spiel bereits frühzeitig abgeschrieben hatte. Freid, Flammer mit seinem zweiten Treffer und Captain Kaiser stellten das Skore von der 50. bis zur 55. Minute auf 0:4 und sicherten damit ihren Farben die drei angestrebten Punkte im Verfolgerduell. Der SCA musste in der Folge froh sein, lediglich einen weiteren Treffer durch Cavegn kassiert zu haben und dürfte den Schlusspfiff des souveränen Unparteiischen als Erlösung empfunden haben.

Zwei Spiele verbleiben

Für die Hinterthurgauer sind mit dieser Niederlage definitiv alle Träume von einem möglichen Aufstieg geplatzt. Nichts desto trotz wäre die Mannschaft gut beraten, sich in den letzten zwei Spielen gegen Ebnat-Kappel und Flawil zu rehabilitieren und so für einen versöhnlichen Saisonabschluss zu sorgen.

SC Aadorf – SC Bronschhofen 0:5 (0:1) – Sportplatz Unterwiesen – 100 Zuschauer – Sr. Aliji. Tore: 38. Flammer 0:1, 50. Freid 0:2, 52. Flammer 0:3, 55. Kaiser 0:4, 70. Cavegn 0:5. SC Aadorf: Stäger; Fischbacher (57. Bitzer), Ebneter, Hermann, Ziegler; Ammann, Bannwart, Christen, Winkler (30. Düring); Gianforte, Holenstein. SC Bronschhofen: Hagnam; Braun, Ott, Huber, Cavegn; Flammer (82. Lehner), Freid, Kliebens, Hanselmann; Kaiser (60. Näf); Nater (77. Dillinger). Verwarnungen: 41. Cavegn (Foul), 75. Gianforte (Foul)

Erneuter Rückschlag für den SCA

Der SC Aadorf verliert auswärts gegen Tobel-Affeltrangen und wird durch die Niederlage im Aufstiegsrennen weiter zurückgebunden. In einer animierten Partie mit Torchancen auf beiden Seiten zeigen sich die Tobler am Ende kaltschnäuziger und gewinnen verdient mit 5:2.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Die Aadorfer hatten in der Woche vor dem Spiel einige Hiobsbotschaften zu verkraften. Bei Spielmacher Düring und Verteidiger Bitzer bewahrheiteten sich die ersten Befürchtungen bezüglich der Verletzungen aus dem Bütschwil-Spiel, beide Akteure sollten der Mannschaft für die wegweisende Partie gegen Tobel nicht zur Verfügung stehen. Zu allem Übel verletzte sich im Abschlusstraining dann auch noch Schwendimann und droht nun ebenfalls länger auszufallen.

Aadorf spielbestimmend

Unbeirrt von den erlittenen Rückschlägen fand der Gast aus Aadorf zunächst gut in die Partie und glänzte immer wieder mit schönen Spielzügen. Vor dem gegnerischen Tor liess das Team von Trainer Röbi Schmitt allerdings die nötige Entschlossenheit fehlen und verpasste es dadurch, ihre Bemühungen in zählbare Tore umzumünzen. Ganz anders die Platzherren, welche zwar seltener vor dem Kasten der Aadorfer auftauchten, wenn aber dann brandgefährlich wurden. Der schnelle Pereira stellte die SCA Verteidigung mehrfach vor Probleme, scheiterte aber zunächst am immer wieder stark parierenden Aadorf Keeper Stäger. Letzterer sollte noch vor Ablauf der ersten halben Stunde ein weiteres Mal im Mittelpunkt stehen. Nach einem fragwürdigen Elfmeterentscheid des Unparteiischen nahm FCTA Captain Roli Schmid vom Elfmeterpunkt Anlauf, scheiterte jedoch am hervorragend reagierenden Aadorf Schlussmann. Doppelt bitter für die Gäste aus dem Hinterthurgau, dass nur wenige Momente später der erste Gegentreffer trotzdem Tatsache war. Erneut war es Pereira, welcher alleinstehend vor dem Gehäuse auftauchte und dieses Mal die Nerven behielt.

Torflut nach der Pause

Eine bereits animierende Partie sollte sich nach dem Seitenwechsel durch sechs weitere Tore zu einem richtigen Fussballspektakel entwickeln. Vorerst war es der Gast aus Aadorf, welcher wiederum besser ins Spiel fand und seine Angriffsbemühungen und endlich auch zu verwerten wusste. Luginbühls präzise Freistoss Hereingabe verwertete Ziegler in der 50. Minute per Kopf zum 1:1 Ausgleich. Sechs Zeigerumdrehungen später wurde der SCA aber schon wieder vom Pech verfolgt. Bachmanns Schussabgabe lenkte Aadorf Captain Hermann unglücklich zum 2:1 ins eigene Gehäuse. Das knappe Resultat sollte bis gut zehn Minuten vor Spielende Bestand haben. Mit dem zweiten zugesprochenen Penalty in der 79. Minute und der erfolgreichen Verwertung durch Matchwinner Pereira war die Vorentscheidung dann aber gefallen. Zwar brachte Bannwart nur drei Minuten später seine Farben durch das 3:2 nochmals heran, jedoch wollte dem SCA in der Folge kein weiterer Treffer mehr gelingen.

SCA schwächt sich selbst

Im Gegenteil, das Gastteam wurde in der Schlussphase für sein naives Defensivverhalten ein weiteres Mal hart bestraft und kassierte durch die Tore von Flück, erneut mittels Penalty, sowie Pereiras Hattrick am Ende eine herbe Niederlage. Dass Verteidiger Moser durch seinen Platzverweis der Mannschaft für die nahe Zukunft auch nicht zur Verfügung stehen wird, verbessert die Lage der stark angeschlagenen Aadorfer auch nicht weiter.

FC Tobel-Affeltrangen – SC Aadorf 5:2 (1:0) – Sportplatz Breite – 180 Zuschauer – Sr. Stauffer. Tore: 31. Pires 1:0, 50. Ziegler 1:1, 56. Hermann 2:1 (Eigentor), 79. Pires 3:1 (Elfmeter), 82. Bannwart 3:2, 86. Flück 4:2 (Elfmeter), 93. Pires 5:2. FC Tobel-Affeltrangen: Tuchschmid; Kistler, Hegglin, Schmid, Hagenbüchli (68. Wagner); Strebel, Vetter, Bachmann, Jungblut; Flück (89. D. Böhi), Pereira (94. Zogu). SC Aadorf: Stäger; Ziegler, Hermann, Bannwart, Moser; Gianforte (75. Fischbacher), Christen, Luginbühl, Ammann; Narciso, Holenstein. Verwarnungen/Ausschluss: 30. Ziegler (Foul), 44. Hagenbüchli (Foul), 70. R. Schmid (Foul), 73. Pereira (Reklamieren), 78. Fischbacher (Foul), 85. Stäger (Foul), 87. Ausschluss Moser (Unsportlichkeit)

SCA zurück in der Erfolgsspur

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge kehrte der SC Aadorf am vergangenen Sonntag auf die Siegerstrasse zurück und gewinnt gegen Bütschwil verdient mit 3:0. Den Grundstein für den Erfolg legten die Thurgauer mit einer starken ersten Halbzeit.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Richtige Freude wollte bei den Aadorfern nach Spielschluss trotz der drei gewonnenen Punkte und einer überzeugenden Mannschaftsleistung nicht aufkommen. Das Heimteam hatte den Sieg nämlich teuer bezahlt. Doppeltorschütze Düring musste in der
80. Minute nach einem unglücklichen Misstritt mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausgewechselt werden. Weitere Untersuchungen werden zeigen, wie schlimm die Verletzung tatsächlich ist. Unmittelbar vor Spielende verletzte sich nach einem Zweikampf dann auch noch Bitzer am Fussgelenk und klagte nach Abpfiff über grosse Schmerzen. Es bleibt abzuwarten, ob und wie lange die beiden Teamstützen der Mannschaft fehlen werden.

SCA startet erneut furios

Wie schon vor Wochenfrist, als die Thurgauer gegen Neckertal bereits nach 13 Minuten mit 0:2 in Front lagen, startete die Mannschaft von Trainer Röbi Schmitt auch gegen Bütschwil sehr druckvoll. Die Entschlossenheit in der Vorwärtsbewegung wurde bereits nach fünf Minuten ein erstes Mal belohnt. Der erste Eckball der Partie führte sogleich zur 1:0 Führung. Luginbühl zirkelte das Leder unter gütiger Mithilfe des starken Windes direkt in die Maschen. Die Gäste aus dem Toggenburg schienen mit dem spielstarken Gegner überhaupt nicht klar zu kommen und sollten über die ganze Spieldauer hinweg praktisch keine gefährlichen Toraktionen kreieren können. Ganz anders das Heimteam, welches nach dem frühen Führungstreffer gehörig Selbstvertrauen getankt hatte und weiter munter nach Vorne spielte. In der 17. Spielminute lancierte Bannwart aus dem Mittelfeld heraus optimal Düring, welcher im Laufduell zwei Gegenspieler abschütteln konnte und danach allein stehend vor Torhüter Oswald keine Mühe bekundete, die Kugel zum 2:0 in die Maschen zu befördern. Weitere drei Minuten später war die Partie bereits frühzeitig entschieden. Bitzers Freistosshereingabe verwertete erneut Düring zum sehenswerten 3:0 Pausenstand.

Harmlose Bütschwiler

Wer nach dem Seitenwechsel eine Reaktion der Gäste aus Bütschwil erwartet hatte, sah sich schnell getäuscht. Die sonst stets kampfstarken und nimmermüde werdenden Toggenburger zogen einen ganz schwarzen Sonntag ein. SCA Keeper Stäger sollte es recht sein, verbrachte er doch einen sehr geruhsamen Nachmittag, ohne nur einmal wirklich geprüft zu werden. Auf der Gegenseite konzentrierte sich der SCA zunehmend auf ihre solide Defensive, wollte man doch kein zweites Mal innerhalb einer Woche einen deutlichen Vorsprung verschenken. Wurde es dann nach dem Pausentee doch mal wieder gefährlich, gingen die Aktionen stets von den Einheimischen aus. Luginbühl verpasste in der 60. Minute allerdings das sicher geglaubte 4:0. Nach einer schönen Kombination tauchte der Stürmer frei vor dem Bütschwil Schlussmann auf, umspielte diesen gekonnt, setzte das Leder aber wider erwarten an den Posten anstatt in die Maschen.

Fader Beigeschmack

So neigte sich eine äusserst faire Partie, welche bereits nach 20 Minuten entscheiden war, ereignisarm dem Ende entgegen. Bitter für das Heimteam, dass sie sich nach Abpfiff durch die Verletzungen nur halbwegs ab den gewonnen drei Punkte erfreuen konnten. Nichts desto trotz erobert sich der SCA mit dem Sieg den zweiten Tabellenplatz von Bronschhofen zurück und rangiert weiterhin vier Punkte hinter Leader Henau auf einem Spitzenplatz.

SC Aadorf – FC Bütschwil 3:0 (2:0) – Sportplatz Unterwiesen – 120 Zuschauer – Schiedsrichter: Saliu. Tore: 5. Luginbühl 1:0, 17. Düring 2:0, 20. Düring 3:0. SC Aadorf: Stäger; Ziegler, Hermann, Bitzer, Moser; Gianforte, Christen, Bannwart, Ammann (46. Narciso); Luginbühl (72. Holenstein), Düring (80. Winkler). FC Bütschwil: Oswald; Fäh, Brunner (38. Scherrer), Schönenberger, Oberholzer; Mazenauer, Looser, Wiprächtiger (55. Manser), Fust; St. Sennhauser (57. Sahmann), Truniger. Verwarnungen: 13. Luginbühl (Reklamieren), 37. Oberholzer (Unsportlichkeit), 45. Gianforte (Unsportlichkeit).

Sieg und Vertrauen verschenkt

Nach einer überzeugenden ersten Halbzeit und der verdienten 0:2 Pausenführung baut der SC Aadorf im Spiel gegen Aufsteiger Neckertal-Degersheim nach dem Seitenwechsel rapide ab und steht am Ende mit leeren Händen da.

 

PATRICK BITZER

 

Nach gut zehn Minuten schien die Partie auf dem Schulhausplatz in Necker zwischen dem Heimteam und den Gästen aus dem Thurgau bereits in klare Bahnen gelenkt. Der SCA, vor Wochenfrist im Spitzenspiel gegen Henau gedemütigt, trat gegen die formstarke Necker-Elf mit der Wut im Bauch an und liess dies den Gegner sogleich auch spüren. Wenige Sekunden nach Anpfiff der Partie fasste sich Luginbühl ein Herz, drückte aus rund 20 Metern ab und traf mit dem ersten Abschluss der Partie zur 0:1 Führung für die Gäste.

Aadorf dominiert nach Belieben

Beflügelt vom frühen Erfolgserlebnis drückte der SCA in der Folge weiter aufs Tempo und überforderte das Heimteam immer wieder mit schnellem Kombinationsfussball. Oftmals wussten sich die Platzherren nur auf Kosten von Freistössen oder Eckbällen aus der Bedrängnis zu lösen. Nach 13 Minuten führte einer dieser Standards zum zweiten Treffer für die Gäste. Luginbühls Hereingabe verwertete Bitzer am hinteren Pfosten mittels Volleyabnahme zum 0:2. Der SCA-Express schien so richtig Fahrt aufgenommen zu haben und als einige Minuten später Youngster Ammann nach einem schönen Spielzug das 0:3 erzielt hatte, war die Partie vermeintlich früh entschieden. Schiedsrichter Brändle hatte zum Erstaunen aller aber eine Abseitsposition des Torschützen gesehen und annullierte folglich den Treffer. Der Entscheid sollte Signalwirkung für den weiteren Spielverlauf haben. Das Heimteam schien durch das Geschenk des Unparteischen nun ebenfalls im Spiel angekommen und wusste fortan besser zu gefallen. Nichts desto trotz liess die sattelfeste SCA Defensive bis zur Pause nur wenig zu und so schritten die Teams nach 45 Minuten zur erwärmenden Teepause.

Neckertal-Degersheim zeigt Herz

Ein Spiel dauert 90 Minuten, plus Nachspielzeit und ist erst dann verloren oder gewonnen wenn der Schiedsrichter abpfeift. Trotz dürftiger erster Halbzeit und doppeltem Torrückstand gaben die Platzherren das Spiel noch nicht verloren und präsentierten sich nach dem Seitenwechsel deutlich aggressiver. Den Aadorfern hingegen schien die 15minütige Pause nicht gut zu bekommen. Glänzten die Thurgauer im ersten Umgang noch mit schönen Kombinationen, vertändelten sie nach der Pause einen Ball nach dem anderen. Der durchaus arrogant wirkende Auftritt sollte für die Gäste böse Folge haben. Nach einem unnötigen Ballverlust in der Defensive liess sich Neckertals Bosshard die viel versprechende Abschlussposition nicht entgehen und markierte den Anschlusstreffer zum 1:2. Sechs Minuten später war die Partie wieder ausgeglichen. Wiederum verlor der SCA in der Vorwärtsbewegung fahrlässig den Ball und kassierte postwendend den zweiten Gegentreffer.

Aadorfs fehlende Reaktion

SCA Fans, welche spätestens jetzt eine Reaktion ihrer Mannschaft erwartet hatten, wurden bitter enttäuscht. Abgesehen von Torhüter Stäger, welcher bis zum Schlusspfiff einige mirakulösen Paraden zeigte, rief kein Akteur im blauen Dress mehr seine Leistung ab. Im Gegenteil, die Aadorfer hatten sich durch die Schwächephase und zwei kassierte Gegentore komplett aus der Bahn werfen lassen. Das Heimteam, in der Rückrunde bisher erfolgreichstes Team der 3. Liga Gruppe 4, wusste dies eiskalt auszunützen. Trotz deutlich bescheidender Qualität kämpften die Einheimischen weiter und gaben sich mit dem Unentschieden nicht zufrieden. Im Fussball werden solche Eigenschaften vielfach belohnt, so denn auch an diesem nasskalten Samstag. Rüegg und Lenhher war es vorbehalten, ihre Mannschaft mit zwei weiteren Treffern zu einem letztendlich verdienten 4:2 Heimsieg zu schiessen.

FC Neckertal-Degersheim – SC Aadorf 4:2 (0:2) – Sportplatz Necker – 100 Zuschauer – Schiedsrichter: Brändle. Tore: 1. Luginbühl 0:1, 13. Bitzer 0:2, 54. Bosshard 1:2, 60. Ebneter 2:2, 83. Rüegg 3:2, 92. Lenherr 4:2. FC Neckertal-Degersheim: T. Ebneter; Pondini,Tanner, Siegwart (65. Lenherr), Britt; Oertli (57. S. Lehmann), N. Lehmann, Rüegg, Felix; R. Ebneter (61. Muric), Bosshard. SC Aadorf: Stäger; Fischbacher, Hermann, Bitzer, Moser; Ammann (80. Ziegler), Christen, Düring, Schwendimann, Gianforte (52. Edelmann), Luginbühl. Verwarnungen: 57. Rüegg (Reklamieren), 77. Bosshard (Foul)

Heftige Ohrfeige im Spitzenspiel
(Matchbericht 1. Mannschaft)

Nach einem erfolgreichen Rückrundenstart mit zwei Siegen und einem Unentschieden hat der SC Aadorf im Spitzenspiel gegen den FC Henau eine heftige Klatsche kassiert. Noch vor Wochenfrist mit einem 1:6 Auswärtssieg geglänzt, kassierten die Thurgauer am vergangenen Samstag gleich fünf Gegentore.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Wer sich nicht pünktlich zum Anpfiff der beiden Halbzeiten auf dem Sportplatz Unterwiesen eingefunden hatte, sollte fast die Hälfte der gefallenen Tore dieses Spitzenspiels der 3. Liga Gruppe 4 verpassen. Auf der einen Seite präsentierte sich der Gast aus Henau von der ersten Sekunde an hellwach, auf der anderen Seite fiel das Heimteam vor Allem durch ein desolates Defensiverhalten auf.

Henau früh in Front

Die Matchuhr hatte noch keine ganze Umdrehung zurück gelegt, als der Gast bereits zum ersten Jubelsturm ansetzen konnte. Nach einer schönen Kombination über die rechte Seite fand die mustergültige Flanke im Zentrum den freistehenden R. Holenstein, welcher unbedrängt zur 0:1 Führung einköpfen konnte. Die Partie war somit schon früh so richtig lanciert. Offenbar geschockt vom schnellen Gegentreffer wirkte das Heimteam in der Folge gehemmt und bekundete mit dem schnörkellosen Offensivspiel der Henauer immer wieder grosse Mühe. Somit war es eine Frage der Zeit, bis der SCA den nächsten Gegentreffer zu verkraften hatte. Erneut kombinierte sich der FC Henau gekonnt über ihre rechte Seite durch die gegnerische Hintermannschaft, bevor Nagel alleinstehend vor dem Aadorfer Gehäuse auftauchte und eiskalt zum 0:2 einschob. Ein weiterer Treffer zum 0:3 durch D. Regazzoni, sowie zwei verletzungsbedingte Wechsel machten die Aadorfer Horrorhalbzeit letztendlich perfekt. Lichtblick aus Sicht der Aadorfer war ein schön vorgetragener Angriff nur Sekunden vor dem Pausenpfiff. Passend zum bisherigen Spielverlauf scheiterte der junge Gianforte mit seinem Abschluss um Haaresbreite und setzte die Kugel ans Lattenkreuz.

SCA schläft erneut

„Nach einer desolaten ersten Halbzeit, in der wirklich alles gegen uns gelaufen ist, wollten wir nach dem Pausentee nochmals voll angreifen und mit einem schnellen Tor zurück ins Spiel finden“, so der SCA-Schlachtplan für zweiten 45 Minuten gemäss Trainer Röbi Schmitt. Die Spieler ihrerseits wollten die Vorgabe eines schnellen Tores sicherlich auch umsetzen, verfehlten ihr Ziel jedoch bereits wenige Momenten nach Wiederanpfiff. Henaus R. Holenstein markierte mit dem ersten Vorstoss der zweiten Halbzeit nach einer schönen Einzelleistung das 0:4 und raubte so den Einheimischen gleichwohl noch den letzten Glauben an einen möglichen Punktgewinn. Bisher ein sehr einseitig verlaufendes Spitzenspiel, entwickelte sich fortan ein offener Schlagabtausch, bei dem endlich auch die Aadorfer ihre durchaus vorhandene Qualität das eine oder andere Mal aufblitzen liessen.

Aadorf bemüht – Henau trifft

Abgesehen von drei weiteren Aluminiumtreffern wollte dem Heimteam an diesem sonnigen Fussballnachmittag vor bemerkenswerter Kulisse kein weiteres Highlight gegönnt sein. Im Gegenteil, der Gast aus Henau konzentrierte sich fortan auf einzelne Konter und schloss einen dieser Vorstösse in der 70. Minute zum 0:5 Schlussresultat ab. D. Regazzoni nutzte die ihm gebotenen Freiräume und markierte seinen zweiten persönlichen Treffer. Durch den deutlichen Sieg und die gleichzeitige Niederlage von Bronschhofen ergatterte sich der FC Henau gleichzeitig auch wieder die Tabellenführung der 3. Liga Gruppe 4. Nur einen Punkt dahinter und weiterhin mit allen Chancen auf den Spitzenplan liegen die beiden Sportclubs aus Bronschhofen und Aadorf.

SC Aadorf - FC Henau 0:5 (0:3) – SR: Mathieu Hofer – Sportplatz Unterwiesen 200 Zuschauer. Tore: 1. R. Holenstein 0:1, 17. Nagel 0:2, 41. D. Regazzoni 0:3, 46. R. Holenstein 0:4, 70. D. Regazzoni 0:5. SC Aadorf: Stäger; Ebneter (74. Winkler), Hermann, Bitzer, Schwendimann (31. Narciso); Ziegler (7. Gianforte), Christen, Bannwart; Luginbühl; Düring, I. Holenstein. FC Henau: Eberle; Palmiere, Dudli, Maager, Meier; Löhrer (50. Stöckli), Fräfel, Nagel, Zerres, R. Holenstein (72. Vetsch); D. Regazzoni (74. Di Bella) Verwarnungen/Ausschlüsse: 28. I. Holenstein (Unsportlichkeit), 28. Palmieri (Unsportlichkeit), 44. Luginbühl (Reklamieren), 86. I. Holenstein (Unsportlichkeit / Ausschluss)

SCA im Torrausch
(Matchbericht 1. Mannschaft)

Nach dem ärgerlichen Punktverlust und vielen verpassten Torchancen vor Wochenfrist gegen Uzwil rehabilitiert sich der SC Aadorf im Spiel gegen Weinfelden-Bürglen und gewinnt gleich mit 1:6. Die Entscheidung brachte ein Doppelschlag kurz nach dem Pausentee.

 

PATRICK BITZER

Die Weinfelder, letzten Sommer aus der 2. Liga abgestiegen, galten für diese Rückrunde als heimlicher Favorit. Unter der Regie von Neutrainer Ueli Heeb und mit einigen Verstärkungen innerhalb der Mannschaft wollte der FCWB nach einer durchzogenen Vorrunde nochmals voll angreifen und möglicherweise den Anschluss an die Spitzengruppe schaffen. Nach dem vergangenen Samstag und sechs kassierten Gegentreffern gegen äusserst kaltblütige Aadorfer dürfte sich nun aber Ernüchterungen breit gemacht haben.

Heimteam startet druckvoll

Das junge Weinfelder Team startete äusserst ansprechend in die Partie. Mit schnellem und schnörkellosem Kombinationsfussball brachten sie die Aadorfer Hintermannschaft in den Anfangsminuten gehörig ins Rudern. Vor dem Tor fehlte den talentierten Fussballern jedoch die nötige Kaltschnäuzigkeit um ihre Bemühungen dann auch in Zählbares umzumünzen. Auf der Gegenseite präsentierte der Gast aus Aadorf auf eindrucksvolle Weise, was Effizienz vor dem gegnerischen Kasten bedeutet. Nach zehn Minuten hatten die Aadorfer ihre leichte Schwächephase überstanden und nahmen ihrerseits das Zepter in die Hand. Nach einem Vorstoss über die rechte Seite profitierte Routinier Holenstein von einem kapitalen Fehler der gegnerischen Defensive und verwertete deren Zuspiel sogleich zur etwas überraschenden 0:1 Führung. Der Treffer hatte dem Team von Trainer Röbi Schmitt sichtlich Selbstvertrauen gebracht. Immer wieder kombinierten sich die Hinterthurgauer gefährlich vor den gegnerischen Kasten und verzeichneten diverse Torabschlüsse. In der 32. Minute sorgte ein alt bewährtes Mittel, der Distanzschuss, für den zweiten Aadorfer Treffer. Bannwart drückte aus gut 20 Metern einfach mal ab und wurde für seinen Effort mit dem 0:2 belohnt. Die Spannung kehrte aber noch vor dem Pausentee wieder in die Partie zurück. Nach einem langen Ball vernaschte der quirlige Misini im Strafraum gleich zwei Aadorfer Verteidiger und servierte den Ball pfannenfertig Kollege Pozhari. Letzterer hatte keine Mühe die Kugel zum 1:2 Anschlusstreffer in die Maschen zu donnern und so seine Farben zurück ins Spiel zu bringen.

SCA-Express ohne Halt zum Sieg

Unter den zahlreich erschienenen Zuschauern wurde nach Wiederanpfiff noch gemunkelt, welches Team nach der animierten ersten Halbzeit wohl am Ende das bessere Ende für sich behalten wird, da war die Frage auch schon wieder beantwortet. Zwei Zeigerumdrehungen nach dem Seitenwechsel bediente Aadorfs Christen mit einem Zuckerpass den heran stürmenden Ziegler, welcher das Leder mit voller Wucht zur erneuten Aadorfer Doppelführung unter die Querlatte drosch. Das Heimteam schien gedanklich noch in der Kabine zu verweilen und wurde dafür sogleich eiskalt geduscht. Als wäre die kalte Dusche nicht schon genug, folgte beim Tritt ins Trockene gleich das nächste Malheur. Lediglich vier Minuten waren seit dem dritten Gegentreffer verstrichen, als Düring nach einem schönen Steilpass von Holenstein alleine auf das Tor losziehen konnte und mit seinem Abschluss dafür sorgte, dass die Weinfelder definitiv in ihrer Wasserlache ausrutschten und unsanft zu Boden stürzten – 1:4 nach 51 gespielten Minuten.

Kantersieg und Sprung an die Spitze

Der Gast aus Aadorf hatte sich nun definitiv in einen Rausch gespielt und wusste die völlig verunsicherten Weinfelder gekonnt zu überrennen. Dank einem weiteren Distanzschuss des stark aufspielenden Bannwarts sowie einem Abstauber Tor von Schwendimann schraubte der SCA das Totalscore bis zum Schlusspfiff auf 1:6. Gleichzeitig musste sich Leader Henau im Spitzenspiel gegen Bronschhofen geschlagen geben, sodass der SCA einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Tabellenspitze überholen konnte. Am kommenden Samstag, 26. April 2014 kommt es auf dem Sportplatz Unterwiesen zum Topspiel gegen Henau. Spielbeginn ist um 17 Uhr in Aadorf.

FC Weinfelden-Bürglen - SC Aadorf 1:6 (1:2) – SR: Daniel Braunwalder – Güttingersreuti 120 Zuschauer. Tore: 11. Holenstein 0:1, 32. Bannwart 0:2, 41. Pozhari 1:2, 47. Ziegler 1:3, 51. Düring 1:4, 60. Bannwart 1:5, 69. Schwendimann 1:6. FC Weinfelden-Bürglen: Wieland; Lopes, Dietrich, Schmid, Braun; Zbinden (68. Dauti), L. Rüegg (65. R. Rüegg), Erismann (65. Kehrli), Urbani; Pozhari, Misini. SC Aadorf: Stäger; Ebneter, Hermann, Bitzer, Moser; Ziegler (66. Ammann), Christen (70. Gianforte), Bannwart, Schwendimann; Düring, Holenstein (61. Luginbühl). Verwarnungen: 18. Misini (Reklamieren), 53. Hermann (Foul), 85. Lopes (Foul), 89. Luginbühl (Foul).

Sprung an die Spitze verpasst
(Matchbericht 1. Mannschaft)

Ein später Gegentreffer kostet den SC Aadorf in der Partie gegen die Serben aus Uzwil den Sieg und sogleich auch die Tabellenführung. Alle drei Spitzenteams aus der 3. Liga Gruppe 4 lassen Federn und kommen nicht über eine Punkteteilung hinaus.

 

PATRICK BITZER

 

Der Ärger über den verpassten Sieg war den SCA Akteuren kurz nach Abpfiff deutlich ins Gesicht geschrieben. Trotz zahlreicher Chancen und phasenweise tollem Offensivfussball reichte es den Thurgauern am Ende nicht für einen Vollerfolg. Die Gäste aus Uzwil zeigten sich an diesem sonnigen Samstag äusserst effizient und glaubten bis zum Schluss an ihre Chance auf einen Punktgewinn.

Nur 1:0 bis zur Pause

Die Platzherren starteten vor den zahlreich erschienenen heimischen Fans sehr druckvoll in das Spiel. Bereits nach drei Zeigerumdrehungen konnte sich der schnelle Ziegler auf der rechten Seite von seinem Gegenspieler abschütteln und in den Strafraum eindringen. Mit gestrecktem Bein voran versuchte der überlaufenen St. Gavrilovic zu retten, was noch zu retten war. Anstelle des Balles grätschte er jedoch Ziegler um und war wohl in der Folge selbst überrascht, dass der Penaltypfiff des Unparteiischen ausblieb. Die Angriffswelle der Aadorfer rollte nichts desto trotz unaufhaltsam weiter und sollte in der 22. Minute ein erstes Mal vom Erfolg gekrönt werden. Nach einem herrlichen Steilpass von Christen setzte sich Holenstein, am Rande des Handspiels, gegen Verteidiger sowie Torhüter durch und markierte die verdiente 1:0 Führung. Holensteins vermeintlicher Doppelschlag nur einige Minuten später, wurde von Schiedsrichter Ilic wegen einer angeblichen Offsidestellung von Passgeber Schwendimann aberkannt. Es war bereits die zweite, höchst umstrittene Entscheidung zu Ungunsten der Aadorfer. Die Gäste ihrerseits fanden zehn Minuten vor dem Pausentee zunehmend besser ins Spiel, liessen den Ball gekonnt in ihren Reihen laufen, kamen jedoch zu wenig erwähnenswerten Torchancen.

SCA sucht die Entscheidung

Die knappe Pausenführung konnte die Einheimischen noch nicht zufrieden stellen, zu deutlich war die Überlegenheit in den ersten 45 Minuten. Doch allen Bemühungen zum Trotz war die Partie zehn Minuten nach dem Seitenwechsel wieder ausgeglichen. Nach einem Eckball für den FK Srbija Uzwil liessen sich die Aadorfer durch eine einstudierte Variante überlisten. B. Susic liess sich nicht zweimal bitten und drückte von der Strafraumgrenze kaltschnäuzig ab. Unhaltbar abgelenkt fand die Kugel an Freund und Feind vorbei den Weg ins Tor. Angesäuert vom unnötigen Gegentreffer fanden die Platzherren zurück zu ihren Stärken und lagen nur zehn Minuten später wieder in Front. Schwendimann über links zirkelte den Ball aus dem Halbfeld heraus mustergültig auf den sprintenden Düring im Zentrum. Der Youngster liess sich die Chance nicht entgehen und markierte in unwiderstehlicher Manier den erneuten Aadorfer Führungstreffer.

Uzwil kämpft bis zum Schluss

Doch auch dieser Treffer sollte für das Team von Trainer Röbi Schmitt nicht zum Sieg reichen. Ein weiteres, nicht geahndetes Uzwiler Foul im Strafraum sowie ein eigenes Geschenk an den Gast führten am Ende zum doppelten Punktverlust. Trotz fast abgelaufener Matchuhr war sich die SCA Hintermannschaft zu schade, den Ball nach einem Freistoss für Uzwil aus der Gefahrenzone zu befördern. Die Kugel landete stattdessen zentral an der Strafraumgrenze, wo Simic sich in aller Ruhe die Ecke aussuchen konnte und den Ball sehenswert zum 2:2 Schlussresultat in die Maschen schlenzte.


SC Aadorf - FK Srbija Uzwil 2:2 (1:0) – SR: Ilic – Sportplatz Unterwiesen 160 Zuschauer. Tore: 22. Holenstein 1:0, 54. B. Susic 1:1, 64. Düring 2:1, 89. Simic 2:2. SC Aadorf: Stäger; Fischbacher, Hermann, Bitzer, Moser; Ziegler (28. Ammann), Christen, Bannwart, Schwendimann; Düring, Holenstein (68. Gianforte). FK Srbija Uzwil: Hanselmann; Golubovic, Vidovic, M. Susic, St. Gavrilovic (46. N. Gavrilovic); Latinovic (62. Vasic), Demirci (75. Jovic), Simic, Orfanidis; B. Susic. Verwarnungen: 44. Vidovic (Foul), 52. Fischbacher (Unsportlichkeit), 55. Schwendimann (Foul), 92. Susic (Reklamieren).

Glück und Pech nahe beisammen
(Matchbericht 1. Mannschaft)

Nach fünfmonatiger Winterpause rollte der Ball auch in den Regionalligen endlich wieder. Der Tabellenzweite der 3. Liga Gruppe 4 aus Aadorf traf zum Rückrundenauftakt auf einen äusserst kampfstarken FC Pfyn. Am Ende behielt der SCA das glücklichere Ende aber trotzdem für sich.


PATRICK BITZER
SCA Fans, welche bereits die Partie gegen Pfyn zum Saisonstart im vergangenen August 2013 mit verfolgt hatten, durften sich im falschen Film gewähnt haben. Die Aadorfer brachten damals zu Beginn der Partie kein Bein vor das andere und mussten nach desaströsen 45 Minuten mit einem 0:2 Rückstand zum Pausentee schreiten. Nun, rund acht Monate später schienen die Gastgeber aus Pfyn gleiches Drehbuch noch einmal umsetzen zu wollen und starteten äusserst druckvoll in die Partie.

SC Aadorf im Glück

Die Matchuhr hatte kaum ihre ersten Umdrehungen zurückgelegt, als Pfyns Fäh zum ersten Mal alleinstehend vor SCA Keeper Stäger auftauchte. Ein gezielter Steilpass aus dem Mittelfeld hatte gereicht, um die Aadorfer Defensivreihen alt aussehen zu lassen. Der gross gewachsene Angreifer konnte jedoch nicht reüssieren und vergab eine erste, viel versprechende Torchance. Als sich den Pfyner nur einige Minuten später gleich im Doppelpack die Chance zum Führungstreffer bot, die Möglichkeiten aber erneut kläglich ungenutzt blieben, durften sich die anwesenden Zuschauer verwundert die Augen gerieben haben. Die Gäste aus Aadorf mussten zu diesem Zeitpunkt froh sein, nicht bereits mit zwei oder drei Längen in Rückstand geraten zu sein. Die Platzherren machten ihrem Gegner das Leben durch eine robuste aber durchaus faire Gangart immer wieder schwer und konnten so dem SCA über weite Strecken den Schneid abkaufen. Einzig nach stehenden Bällen verzeichneten die Aadorfer einige gefährliche Abschlüsse. Zwei Mal Bitzer sowie kurz vor dem Pausenpfiff Düring scheiterten mit ihren Kopfbällen nur knapp.

FC Pfyn im Pech

Trotz aufopfernder Leistung sollte der Rückrundenstart für die Pfyner am Ende des Tages zu einer bitteren Pille werden. Im Gegensatz zur ersten Halbzeit zeigte sich das Auswärtsteam nach dem Pausentee von der ersten Sekunde weg hellwach. Die erhöhte Präsenz zahlte sich für den SCA dann auch innert Kürze aus. Nach einem schön getretenen Freistoss von Bitzer stieg Düring im Strafraum am höchsten und köpfte in der 49. Spielminute wuchtig zur 0:1 Führung ein. Der Führungstreffer schien die Mannschaft von Trainer Röbi Schmitt vom Druck befreit zu haben. Es waren die Aadorfer, welche fortan überzeugender auftraten und mit schnellem Kombinationsfussball teilweise begeistern konnten. Für die Gäste hingegen kam nebst dem fehlenden Glück dann auch noch Pech dazu. Michael Stalder, in der 60. Minute ins Spiel gekommen, verdrehte sich nach einem Zweikampf unglücklich das Knie und musste bereits eine Viertelstunde später wieder ausgewechselt werden.

Heisse Schlussphase

Die Pfyner steckten aber weiter nicht auf und kämpften bis zum bitteren Ende. Dem knappen Spielstand entsprechend bahnte sich eine heisse Schlussphase an. Die Gastgeber operierten in den letzten zehn Minuten ausschliesslich mit hohen Bällen auf ihre physisch starken Stürmer und verlangten so der SCA Defensive weiterhin alles ab. Verteidiger Fischbacher kurz vor der Torlinie, sowie Torhüter Stäger mit einer mirakulösen Parade machten aber auch die letzten Pfyner Torchancen zunichte und sicherten ihrem SCA somit drei wertvolle Punkte zum Rückrundenauftakt.

FC Pfyn  - SC Aadorf  0:1 (0:0) – SR: Torsten Trzewik – Obere Wilie 100 Zuschauer. Tore: 49. Düring 0:1. FC Pfyn: Gonzales; Tischendorf, Frei, Thoma, Carniel; Leupin, Wettach (31. Gallo), Stalder, Rüeger; Ott, Fäh (60. Stalder, 75. Keller). SC Aadorf: Stäger; Fischbacher, Hermann, Bitzer, Moser; Ziegler (93. Edelmann), Christen, Düring, Gianforte (67. Bannwart); Luginbühl (56. Schwenidmann), Holenstein. Verwarnungen: 34. Luginbühl (Foul), 42. Carniel (Foul), 74. Düring (Foul), 80. Gallo (Foul), 83. Hermann (Foul), 85. Holenstein (Foul)

SCA mit weiterem Sieg in die Winterpause
(Matchbericht 1. Mannschaft)

Im letzten Vorrundenspiel der Saison 13/14 besiegt der SC Aadorf auswärts auf dem Kunstrasen in Gossau den FC Flawil hoch verdient mit 1:4. Den Grundstein zum Erfolg legten die Thurgauer dank ihrer Effizienz in den ersten 45 Minuten.

 

PATRICK BITZER

Fussball. Die Partie hatte kaum begonnen, als auf Seiten der Gäste bereits das erste Mal gejubelt wurde. Nach drei Minuten konnte sich der lauffreudige Ziegler ein erstes Mal auf seiner rechten Seite durchsetzen und spielte den Ball wie schon vor Wochenfrist gegen Ebnat-Kappel mustergültig zur Mitte. Dort war Youngster Düring optimal auf den ersten Pfosten gelaufen und verwertete die Hereingabe eiskalt zur frühen Aadorfer Führung. Passgeber Ziegler sollte in dieser ersten Halbzeit nicht zum letzten Mal positiv auffallen.

Aadorf eiskalt

Trotz des frühen Rückstandes liessen sich die Flawiler nicht aus dem Konzept bringen und liessen in der Folge den Ball gekonnt in ihren eigenen Reihen laufen. Da aber auf der Gegenseite mit dem SC Aadorf eine der kompaktesten Defensiven auch an diesem herbstlich kalten Sonntag ihre Aufgabe einmal mehr fast in Perfektion löste, kam das Heimteam kaum zu nennenswerten Torchancen. Einzig Sven Jakelj sorgte mit seinem Kopfball nach 25 Minuten für ernsthafte Gefahr. Für den bereits geschlagenen Stäger rettete aber Fischbacher auf der Linie und entschärfte somit die einzige Flawiler Torchance bis dahin. Auf der Gegenseite brillierte der SCA immer wieder mit schnellen Angriffen über die Aussenbahnen. Die Platzherren wussten sich oftmals nur mit Foulspielen zu helfen oder entschärften die schnell vorgetragenen Angriffe auf Kosten eines Eckballes. Nach einem Eckball sollte der wuchtige Kopfball von Düring noch von der Querlatte abprallen. Einige Minuten später führte ein weiterer stehender Ball dann doch zum 0:2. Auf Bannwarts Hereingabe stieg Ziegler im Strafraum am höchsten und nickte sehenswert ein. Fünf Minuten vor dem Pausentee überschlugen sich die Ereignisse. Nach einem umstrittenen Penaltypfiff konnte Flawils Rrustemi mit dem verwandelten Strafstoss auf 1:2 verkürzen. Aadorfs Reaktion folgte postwendend und fiel heftig aus. Das Duo Bannwart / Ziegler glänzte erneut und so schritten die beiden Teams mit einem vorentscheidenden 1:3 in Richtung wärmendem Pausentee.

Flawil bemüht aber harmlos

Nach dem Seitenwechsel bot sich dem Team von Trainer Röbi Schmitt mehrere Male die Möglichkeit, den Mist endgültig nach Hause zu führen. Doch oftmals fehlte beim entscheidenden Pass die nötige Präzision und so liess der vierte Treffer weiter auf sich warten. Als dann Ebneter auf Seiten der Aadorfer unglücklich seine zweite gelbe Karte kassierte und noch gut zwanzig Minuten zu absolvieren waren, durfte eine brenzlige Schlussphase erwartet werden. Der Ball befand sich folglich fast ausschliesslich in den Reihen des Heimteams. Sinnbildlich für die ganze Partie brachten es die Flawiler auch mit einem Mann mehr nicht fertig, konstruktiv in die Offensive zu investieren. Ganz im Gegensatz zu den Gästen, welche auch in Unterzahl weiterhin mit beeindruckender Effizienz glänzten. Auf Bannwarts erneut perfekte Hereingabe riskierte Bitzer wortwörtlich Kopf und Kragen und sollte für seinen Einsatz mit dem 1:4 belohnt werden.
 
Spannende Ausgangslage

Da unmittelbar nach diesem Treffer Flawils Edipi seine zweite gelbe Karte kassierte und ebenfalls frühzeitig unter die Dusche geschickt wurde, war der Aadorfer Sieg definitiv in trockenen Tüchern. Dank einer kompakten Defensivleistung und einer bemerkenswerten Effizienz vor dem gegnerischen Tor feierten die Thurgauer ihren achten Sieg im elften Spiel. Die Ausgangslage für die zweite Saisonhälfte gestaltet sich somit äusserst interessant. Mit Bronschhofen, Henau und Aadorf liegen drei Teams, lediglich zwei Punkte auseinander, an der Tabellenspitze. Dahinter lauert der eine oder andere Verfolger auf Ausrutscher des Spitzentrios. Man darf sich nach einer langen und intensiven Vorbereitung also auf einen heissen Frühling freuen.

FC Flawil – SC Aadorf 1:4 (1:3) – SR: Martin Herceg – Sportplatz Buechenwald 120 Zuschauer. Tore: 3. Düring 0:1, 40. Ziegler 0:2, 44. Rrustemi 1:2 (Penalty), 45. Ziegler 1:3, 70. Bitzer 1:4.  FC Flawil: Nikollaj; Chiavuzzi, Häberlin (65. Jakupi), Graf, Gafuri; Edipi, Khangsar, Rrustemi; Bruggmann (88. Lukic), Jakelj (90. Lopes), Maurer. SC Aadorf: Stäger, Fischbacher (87. Frehner), Hermann, Streich, Moser; Ziegler, Ebneter, Bannwart, Narciso (45. Schwendimann); Düring, Bitzer (80. Holenstein). Verwarnungen: 45. Edipi (Foul), 50. Rrustemi (Unsportlichkeit), 60. Ebneter (Foul), 63. Maurer (Foul). Platzverweise: 62. Ebneter (Foul), 71. Edipi (Foul).

SCA weiter auf dem Vormarsch
(Matchbericht 1. Mannschaft)

Der SC Aadorf behält auf heimischem Terrain weiterhin seine weisse Weste und gewinnt gegen Ebnat-Kappel verdient mit 2:0. Mehr noch, die Thurgauer haben seit über 300 Minuten keinen Gegentreffer mehr erhalten.

 

PATRICK BITZER

 

Man war sich nach Spielschluss einig in den Reihen der Aadorfer. Die Leistung gegen den Gast aus dem Toggenburg war nicht überragend, jedoch absolut genügend um sich verdientermassen drei weitere Punkte einzuholen. Mit einer optimaleren Chancenauswertung hätte der Sieg am Ende durchaus noch höher ausfallen können. So aber genügte dem Team von SCA Trainer Röbi Schmitt ein Doppelschlag vor der Pause, um sich weiter im vorderen Tabellendrittel festzusetzen.

Verhaltener Start

Der FC Ebnat-Kappel startete entschlossen in die Partie und war bemüht, mit einem frühen Effort die Chancen auf einen möglichen Sieg zu erhöhen. Die Bemühungen der Gäste waren zwar durchaus erwähnenswert, jedoch reichten diese nicht aus, um das Aadorfer Gehäuse ernsthaft unter Beschuss zu nehmen. Die Platzherren ihrerseits fanden vorerst nur schwer ins Spiel, wurde ihr Spielaufbau doch immer wieder von Fehlzuspielen gehemmt. Trotzdem waren es die Thurgauer, welche nach gut einer Viertelstunde zur ersten Grosschance kamen. Bitzer konnte den Befreiungsschlag des gegnerischen Torhüters abblocken, sodass der Abpraller zur idealen Vorlage für Sturmpartner Holenstein wurde. Der Routinier zögerte aber etwas zu lange mit seinem Abschluss, wodurch Keeper Thoma mit einer Parade seinen Fehler gleich wieder wett machen konnte. Erst in der 39. Spielminute gelang es dem SCA, seine Bemühungen in Zählbares umzumünzen. Ziegler enteilte auf der rechten Seite einmal mehr seinem Gegenspieler und fand gar noch Zeit, einen Blick auf seine gut postierten Mitspieler zu werfen. Entsprechend mustergültig erfolgte sein Zuspiel auf Bitzer, welcher am hinteren Torpfosten zur 1:0 Führung einschieben konnte. Keine zwei Minuten später folgte bereits der nächste sehenswerte Angriff. Von Holenstein über Bitzer kam der Ball letztendlich zu Bannwart. Dieser zögerte nicht lange und zog im Strafraum ab, scheiterte jedoch am gut parierenden Gäste Keeper. Auf den fälligen Abpraller reagierte Ziegler am schnellsten, drückte die Kugel über die Linie und markierte somit im zweiten Anlauf das 2:0 für seine Farben.

Sieg nie in Gefahr

Für die Thurgauer bot sich schon bald nach dem Seitenwechsel die Möglichkeit, den Mist definitiv nach Hause zu führen. Dem dritten Treffer am nächsten kam Bitzer nach einem gut getimten Eckball des eingewechselten Luginbühl. Sein Kopfball klatschte jedoch von der Querlatte ab und so durfte sich der FCEK weiter Hoffnung auf mögliche Punkte machen. Doch trotz gütiger Mithilfe des überforderten Schiedsrichters Vrsajkovic gelang es den Ebnatern nicht, sich vor dem gegnerischen Tor entscheidend in Szene zu setzen. Einziger Wehrmutstropfen für die formstarken Aadorfer an diesem Samstag waren die diversen Verwarnungen, welche man trotz spielerischer Überlegenheit kassiert hatte. Der Unparteiische hatte seinen Teil dazu beigetragen, indem er konsequent jeden Zweikampf zu Ungunsten des SCA auslegte und die Aktionen meist noch mit einer gelben Karte quittierte.

Endspurt

Nichts desto trotz fuhr die Mannschaft von Trainer Röbi Schmitt einen weiteren Dreier ein und verbleibt damit weiterhin im Spitzentrio der 3. Liga Gruppe 4. Am kommenden Sonntag, 03. November 13 steht der Vorrundenabschluss auf dem Programm. Der SCA ist auswärts zu Gast beim Verfolger aus Flawil. Mit einem weiteren Sieg könnten die Thurgauer ein deutliches Ausrufezeichen hinter eine überzeugende Halbsaison setzen. Spielbeginn ist um 15 Uhr in Gossau.

SC Aadorf -  FC Ebnat-Kappel 2:0 (2:0) – SR: Goran Vrsajkovic – Unterwiesen 120 Zuschauer. Tore: 39. Bitzer 1:0, 41. Ziegler 2:0. SC Aadorf: Stäger, Meier, Hermann (46. Luginbühl), Streich, Moser, Ziegler, Ebneter, Bannwart, Schwendimann, Holenstein (72. Narciso), Bitzer (93. Edelmann). FC Ebnat-Kappel: Thoma; Elezi (46. Büsser), Hinterberger, Seiler, Aerne; Stäheli, Anderegg, Mäder, Ledergerber; Mikulanin (72. Bleiker), Brunner (60. Giezendanner). Verwarnungen: 50. Luginbühl (reklamieren), 53. Mikulanin (reklamieren), 56. Schwendimann (Foul), 64. Anderegg (Foul), 85. Streich (Foul), 93. Bitzer (reklamieren). Platzverweis: 91. Luginbühl (gelb/rot, Foulspiel). Bemerkungen: 60. Lattenschuss Bitzer

SCA mit Pflichtsieg gegen Schlusslicht

Nachdem der SC Aadorf im Spitzenspiel gegen Bronschhofen unter der Woche böse vorgeführt wurde, konnte sich die Schmitt-Elf nur drei Tage später rehabilitieren und beim Schlusslicht in Ebnat-Kappel mit 1:3 gewinnen. Eine durchschnittliche Leistung reichte um die Partie für sich zu entscheiden.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Bereits vor dem offiziellen Spielbeginn war klar, dass die bevorstehende Partie für alle Beteiligten zu einem Kraftakt werden würde. Temperaturen über 30 Grad und die prahl scheinende Sonne würden den Akteuren während 90 Minuten alles abverlangen. Ein früher Rückstand wollten demnach beide Mannschaften möglichst vermeiden, würde doch die Korrektur an diesem Hitzetag gleich doppelt schwer fallen.

Aadorf mit Doppelpack

Einmal mehr in der Saison 13/14 war es dann das Schlusslicht aus dem Toggenburg, welches sich mit einem Rückstand konfrontiert sah. Die Gäste aus Aadorf starteten trotz grosser Hitze sehr energisch in die Partie und störten das Heimteam bereits früh in der eigenen Platzhälfte. Der FCEK bekundete Mühe mit den aufsässigen Gästen und musste den Aadorfern mehr Spielanteile zugestehen als ihnen lieb sein konnte. Die ersten Torchancen durch Routinier Holenstein sowie Youngster Ammann waren jedoch noch nicht vom Erfolg gekrönt. Für den ersten Treffer nach 19 Minuten war Ebneter mittels Penalty verantwortlich. Nach einem Eckball wurde SCA Captain Hermann von seinem Bewacher in den Rücken gestossen und somit an einer klaren Torchance gehindert. Der fällige Pfiff folgte umgehend, die Verwertung erfolgte sicher, der SCA lag verdient in Führung. Nur drei Zeigerumdrehungen später doppelten die Gäste gleich nach. Ein herrlich vorgetragener Angriff über mehrere Stationen verwertete letztendlich Holenstein am hinteren Pfosten souverän zum 0:2. Der Mist schien bereits nach 22 Minuten frühzeitig geführt.

Ebnat rappelt sich auf

Die Gäste aus dem Thurgau sollten dann aber einen Fehler machen, welchen sie nicht zum ersten Mal in dieser Spielzeit begannen hatten und welcher sie auch schon bitter böse Punkte gekostet hatte. Anstatt das Tempo hoch zu halten, den Gegner weiter unter Druck zu setzen und mit einem dritten Treffer die endgültige Entscheidung zu suchen, baute der SCA von Minute zu Minute kontinuierlich ab. Das Heimteam seinerseits wusste die Schwächephase der Aadorfer auszunutzen und fand zunehmend besser in die Partie. Der Anschlusstreffer in der 36. Minute durch Adrovic war die logische Folgerung einer miserablen Aadorfer Viertelstunde. Die Mannschaft von Trainer Röbi Schmitt musste gar froh sein, den erfrischenden Pausentee mit einem knappen Vorsprung im Rücken geniessen zu können.

Der Hitze Tribut zollen

Trotz spannender Ausgangslage sollte die zweite Halbzeit keine grossen Highlights mehr verzeichnen. Beide Mannschaften zollten der Hitze schon bald ihren Tribut und konnten das Tempo nicht mehr aufrecht erhalten. Noch vor Ablauf einer Stunde gelang den Gästen dann das, was sie eigentlich schon vor der Pause hätten erzielen müssen - der dritte Treffer. Holenstein hatte sich im Mittelkreis entschlossen gegen drei Gegenspieler durchgetankt und bediente Christen mit einem mustergültigen Pass in die Tiefe. Letzterem gelang es, seinen Gegenspieler abzuschütteln und das Leder am heraus eilenden Torhüter Rohner vorbei zum 1:3 Schlussresultat in die Maschen zu schieben.

FC Ebnat-Kappel – SC Aadorf 1:3 (1:2) – Sportplatz Untersand – 100 Zuschauer – Sr. Verotic. Tore: 19. Ebneter 0:1 (Penalty), 22. Holenstein 0:2, 36. Adrovic 1:2, 58. Christen 1:3.  FC Ebnat-Kappel: Rohner; Brunner (59. Diener), Hinterberger, Büsser, Elezi; Stäheli, Anderegg (68. Tschumper), Adrovic, Ledergerber; Steiner, Qalaj (59. Aerne). SC Aadorf: Stäger; Fischbacher, Hermann, Streich, Y. Düring (61. Bitzer); Gianforte, Ebneter, Christen, Ammann (59. Meier); Holenstein, Luginbühl (89. Schaufelberger). Verwarnungen: 24. Holenstein (Reklamieren), 62. Ebneter (Foul), 67. Streich (Foul), 83. Aerne (Foul), 86. Elezi (Foul).

Remis zum Saisonabschluss

Zur Dernière der Saison 2013/2014 empfing der SC Aadorf auf heimischem Terrain den formstarken FC Flawil. Ein Tor in der ersten, sowie eines in der letzten Minute sicherte dem SCA zum Saisonabschluss einen verdienten Punktgewinn.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Den dritten Tabellenplatz hatten die Aadorfer bereits vor der finalen Partie auf sicher. Mit einem Sieg und dem gleichzeitigen Ausrutscher von Bronschhofen wäre allerdings auch noch der zweite Schlussrang möglich gewesen. Der SCA sollte jedoch nicht mehr vollends überzeugen können und somit war am Ende der 3. Schlussrang mit lobenswerten 42 Punkten im Total Tatsache. Es ist das beste Saisonergebnis der letzten 10 Jahre.

Auf los geht’s los

Der Anpfiff des Unparteiischen war kaum verhallt, da zappelte das Runde bereits ein erstes Mal im Eckigen. Aadorfs Ziegler hatte in seiner unverkennbaren Art alles auf eine Karte gesetzt und mit einem Effort die frühe Führung für den SCA erzielt. Der schnelle Flügelspieler sollte über die gesamte Spieldauer der auffälligste Akteur auf dem Feld bleiben. Nach dem frühen Rückstand brauchten die Gäste aus Flawil einige Minuten, bis sie sich vom Nackenschlag erholten hatten. Dann aber kamen die St. Galler zunehmend besser in Fahrt und verzeichneten ihrerseits gute Offensivaktionen. Ein schön heraus gespielter Vorstoss über die rechte Seite führte in der 24. Minute zum verdienten 1:1 Ausgleich. Die präzise Flanke flog an mehreren SCA Verteidigern vorbei, bis am hinteren Pfosten Bucan dankend annahm und die Kugel freistehend in die Maschen beförderte.

Mangelnde Chancenauswertung

Gestaltete sich die Partie in den ersten 45 Minuten noch sehr ausgeglichen, gelang es dem Heimteam nach der Pause, sich deutlich zu steigern. In regelmässigen Abständen kreierte die Mannschaft des scheidenden SCA Trainer Röbi Schmitt gute Aktionen vor dem gegnerischen Kasten. Einzig die mangelnde Chancenauswertung verhinderte eine verdiente SCA Führung. Und so kam es dann, wie es kommen musste. Die Flawiler liessen sich nicht zweimal bitten und nutzten gleich ihre erste nennenswerte Aktion nach dem Seitenwechsel zum zweiten Treffer. Chiavuzzi nutzte die Unstimmigkeit in der SCA Hintermannschaft und markierte das 1:2. Die Matchuhr hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 74 Umdrehungen zurückgelegt. Mit einer Niederlage wollten sich die Einheimischen allerdings nicht in die Sommerpause verabschieden. Weiter spielten die Thurgauer munter nach vorne und kamen in der Folge mehrfach zu guten Chancen. Der junge Gianforte scheiterte jedoch gleich dreimal hintereinander aus aussichtsreicher Abschlussposition.

Ausgleich in letzter Sekunde

Es brauchte am Ende einen unermüdlichen Ziegler auf Seiten der Platzherren, um doch noch einen verdienten Punktgewinn zu registrieren. Die Nachspielzeit war bereits im Gange, als der Man of the Match zum zweiten Mal zuschlug und die Kugel nach einem Abpraller bei Torhüter Nikollaj zum 2:2 in die Maschen hämmerte.

SC Aadorf – Flawil 2:2 (1:1) – Sportplatz Unterwiesen – 120 Zuschauer – Sr. Radovic. Tore: 1. Ziegler 1:0, 24. Bucan 1:1, 74. Chiavuzzi 1:2, 91. Ziegler 2:2. SC Aadorf: Stäger; Ebneter, Hermann, Streich, Moser (77. Edelmann); Ziegler, Christen (66. Meier), Bannwart, Ammann, Luginbühl (58. Gianforte), Holenstein.; FC Flawil: Nikollaj; Chiavuzzi, Bucan, Ferati, Lukic; Rodrigues, Jakupi, Rrustemi, Ramaj; Nikolla, Kayserilioglu. Verwarnungen: 12. Lukic (Foul), 45. Moser (Foul), 75. Streich (Foul), 76. Holenstein (Reklamieren), 92. Ferati (Unsportlichkeit), 93. Rrustemi (Unsportlichkeit).

Souveräner Derby-Sieg
(Matchbericht 1. Mannschaft)

Der SC Aadorf bezwingt im Hinterghurgauer-Derby den FC Münchwilen souverän mit 0:3 und feiert somit den sechsten Vollerfolg im neunten Meisterschaftsspiel. Die Münchwiler ihrerseits verbleiben mit dieser Niederlage weiterhin unter dem Strich.

PATRICK BITZER

Fussball. Die Aadorfer beeindrucken in dieser Saison vor Allem durch ihre defensiv soliden Leistungen. In den letzten drei Partien gegen Tobel-Affeltrangen, den SC Bronschhofen und zuletzt in Münchwilen hat der SCA gerade mal einen mickrigen Gegentreffer kassiert. Nicht selten verzweifeln die gegnerischen Teams am Aadorfer Abwehr-Bollwerk und kommen so kaum zu nennenswerten Torchancen. Die Mannschaft von Münchwilen Trainer Wämsi Bosshart kann seit letztem Samstag ebenfalls ein Lied davon singen.

Geschenk an den Gast

Bereits von der ersten Minute weg nahmen die Gäste aus Aadorf das Zepter in die Hand. Auf dem schwer bespielbaren Terrain schlichen sich aber auf beiden Seiten immer wieder kleine Ungenauigkeiten ein, sodass der Spielfluss durch diverse Foulspiele immer wieder gehemmt wurde. Die Münchwiler zeigten sich in der Startphase zudem als grosszügige Gastgeber. In der 13. Minute liessen sich die Platzherren vom gegnerischen Pressing unter Druck setzen, wodurch Torhüter Marro ein kapitaler Fehler mit fatalen Folgen unterlief. Anstatt den Ball aus der Gefahrenzone zu spendieren, spielte der FCM Schlussmann die Kugel direkt seinem Gegenspieler Hermann in die Füsse. Der Aadorfer Captain liess sich nicht zweimal bitten und drosch die Kugel zur 0:1 Führung in das verwaiste Münchwiler Tor. Da in der Folge die Aadorfer ihr Niveau nicht halten konnten und das Heimteam seinerseits etwas besser in die Partie fand, entwickelte sich das Geschehen auf der Waldegg bis zum Pausenpfiff relativ ausgeglichen.

SCA doppelt nach

Das Spiel war auch nach dem Seitenwechsel geprägt von vielen Foulspielen und Ungenauigkeiten. Nichts desto trotz war das prestigeträchtige Duell unter der souveränen Leitung von Schiedsrichter Braunwalder über weite Strecken fair geführt. Das Heimteam war an diesem herbstlich schönen Samstag aber zu keiner Zeit fähig, den Aadorfern die Punkte ernsthaft strittig zu machen. Einzig bei einem Flatterball aus rund 20 Metern brauchte es eine starke Parade des sonst kaum beschäftigten SCA Keeper Stäger. In der 70. Spielminute sollte die definitive Entscheidung im Derby der beiden Dorfnachbarn gefallen sein. Nach einem Eckball kam der Ball zu Bannwart, welcher mittels herrlichem Distanzschuss zur 0:2 Führung traf. Es war der verdiente Lohn für eine deutliche Leistungssteigerung der Aadorfer nach der Pause.   

Münchwilen macht auf

Für die verbleibenden 20 Minuten wurde bei Münchwilen Interimsverteidiger Spadavecchia zurück auf seine Stammposition im Sturm beordert. Anstatt aber Druck auf das gegnerische Tor zu erzeugen, lief das Heimteam in der Folge in diverse Aadorfer Konter. Einen dieser schnell ausgeführten Gegenangriffe verwertete der eingewechselte Narciso zum 0:3 Endstand, womit der FC Münchwilen an diesem Samstag noch gut bedient war.



FC Münchwilen – SC Aadorf 0:3 (0:1) – SR: Braunwalder – Waldegg 120 Zuschauer. Tore: 13. Hermann 0:1, 70. Bannwart 0:2, 94. Narciso 0:3. FC Münchwilen: Marro, Fa. Guntersweiler (55. Künzle), Ma. Spadavecchia, Di Lauro, N. Guntersweiler; Kappeler (46. Sutter), Kaderli, Joller (65. Fera), Hasler; Sabirli, De Simone. SC Aadorf: Stäger; Fischbacher, Hermann, Streich, Moser; Ziegler, Bannwart, Ebneter, Luginbühl (80. Narciso); Holenstein (62. Schwendimann), Bitzer. 13. Hermann 0:1, 70. Bannwart 0:2, 94. Narciso 0:3. Verwarnungen: 39. Luginbühl und Kaderli (beide Foul), 45. De Simone (Reklamieren), 65. Fischbacher, 71. Ziegler, 81. Di Lauro, 92. Bannwart (alle Foul)

Nullnummer im Spitzenkampf
(Matchbericht 1. Mannschaft)

Für den SC Aadorf stand innert Wochenfrist bereits der zweite Kampf um die Tabellenspitze auf dem Programm. Dieses Mal trafen die Hinterthurgauer im Spitzenspiel auswärts auf den Leader aus Bronschhofen.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Kurz nach Spielschluss war man sich in den Reihen des SCA nicht ganz einig, ob man nun einen Punkt gewonnen oder deren zwei verloren hatte. Unmittelbar zuvor hatte Holenstein in der 93. Spielminute einen perfekt getretenen Eckball von Bannwart in Richtung Tor geköpft, fand seinen Meister aber im stark parierenden Bronschhofer Keeper Hagmann. Der Sieg für die Gäste wäre keinesfalls gestohlen gewesen, jedoch geht die Punkteteilung in der Endabrechnung durchaus in Ordnung. Auch das Heimteam besass durchaus die Möglichkeiten, das Spiel für sich zu entscheiden.

Bronschhofen mit mehr Ballbesitz

Auf dem schwer bespielbaren Terrain fanden die Platzherren zunächst besser in die Partie und sorgten bereits kurz nach Anpfiff ein erstes Mal für Unruhe im Strafraum der Aadorfer. Ernsthafte Gefahr für den Kasten von SCA Keeper Stäger sollte aber in der Folge bis zum Pausenpfiff kaum mehr entflammen. Das Heimteam verzeichnete zwar weitgehend mehr Ballbesitz, konnte diesen aber nur selten in fruchtbare Angriffsbemühungen ummünzen. Die SCA Abwehr um Captain Hermann stand jederzeit gut organisiert und gewährte der Bronschhofer Offensive kaum Freiräume. Dasselbe Bild präsentierte sich auch auf der Gegenseite. Die beiden besten Defensiven der 3. Liga Gruppe 4 lieferten an diesem herbstlichen Samstag einen eindrücklichen Beweis für ihre Stärken vor dem eigenen Tor. Nennenswerte Torchancen sollte es bis zum Pausenpfiff keine mehr geben, das stets faire Spiel lebte von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld.

Torhüter sind gefordert

Das Geschehen auf dem Bronschhofer Ebnet sollte sich für die zahlreich erschienenen Zuschauer nach dem Seitenwechsel aber deutlich animierter gestalten. Der Gast aus Aadorf hatte seinen Respekt nun definitiv abgelegt und trat nun entschlossener auf, als noch vor der Pause. Düring scheiterte nach einem Corner mit seinem Kopfball am gut parierenden Hagmann. Es sollte nicht das letzte Duell zwischen den beiden Akteuren sein. Auf der anderen Seite bewahrte Aadorf Torhüter Stäger seine Mannschaft mit einer starken Parade vor einem Rückstand. In der 70. Spielminute kamen die Gäste dem Führungstreffer schon sehr nahe. Bannwarts Freistoss wurde vom SCB nur ungenügend geklärt, was Holenstein postwendend ausnutzte und den Abpraller Vollspann an die Querlatte hämmerte. Glück für das Heimteam, zu diesem Zeitpunkt nicht einen Gegentreffer kassiert zu haben.

Heisse Schlussphase

Nachdem in der 82. Minute mit Braun der zweite einheimische Akteur seinen Meister in Schlussmann Stäger gefunden hatte, verstärkten auf der anderen Seite die Gäste ein letztes Mal ihre Bemühungen, um auch den zweiten Spitzenkampf innert Wochenfrist für sich zu entscheiden. Erneut was es Düring, welcher innert Sekunden zweimal am formstarken Hagmann scheiterte. Als der SCB Keeper dann in der 93. Minute wie bereits erwähnt auch noch den Kopfball von Holenstein von der Linie kratzte, sollte die Nullnummer endgültig Tatsache sein.

SC Bronschhofen – SC Aadorf 0:0 – SR: Patrick Keel – Sportplatz Ebnet 160 Zuschauer. SC Bronschhofen: Hagmann; Cavegn, Ott, Costabile, Braun; Kaiser, Flammer; Heer, Osmani, Näf (70. Kliebens), Nater (74. Hanselmann). SC Aadorf: Stäger, Fischbacher, Hermann, Streich, Bitzer; Narciso (76. Edelmann), Ebneter, Bannwart, Schwendimann; Düring, Holenstein. Verwarnungen: 14. Ebneter (Foul), 78. Flammer (Foul), 84. Düring (Foul). Bemerkungen: 70. Lattenschuss Holenstein (SC Aadorf)

Hochstehender Spitzenkampf
(Matchbericht 1. Mannschaft)

In der 3. Liga Gruppe 4 trafen mit dem SC Aadorf und dem FC Tobel-Affeltrangen die beiden aktuellen Topteams aufeinander. Das Spitzenspiel sollte halten, was man sich davon versprach.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. SCA Trainer Schmitt strahlte nach dem Schlusspfiff bis über beide Ohren. Seine Mannschaft hatte soeben den Spitzenkampf für sich entschieden und somit Platz 1 in der Tabelle eingenommen. „Meine Jungs haben heute genau auf den richtigen Moment hin ihr volles Potential abgerufen und letztendlich verdient gewonnen“, so der sichtlich stolze Cheftrainer nach Spielschluss. Auf der anderen Seite zeigte sich FCTA Trainer Dome Esposito als fairer Verlierer und gratulierte seinen Gegnern fleissig per Handschlag.

Auf los geht’s los

Derby, Spitzenkampf, Erster gegen Zweiter. Alles war angerichtet für eine unterhaltsame
3. Liga Partie auf hohem Niveau. Der Affiche entsprechend entwickelte sich von der ersten Minute an ein Duell mit tollem Unterhaltungswert. Zu Beginn war es der Gast aus Tobel-Affeltrangen, welcher sich durch ein frühes Pressing leichte Vorteile erarbeiten konnte und die Aadorfer so vorwiegend in der Defensive zu beschäftigen wusste. Das Heimteam seinerseits präsentierte sich aber auf der Höhe seiner Aufgabe und konnte in der Gefahrenzone viele Zweikämpfe für sich entscheiden. Mit fortlaufender Dauer der Partie kam der SCA zunehmend besser in Fahrt und hatte durch Narciso und Düring zweimal die Führung auf dem Fuss. Für die Gäste rettete beim ersten Aadorfer Versuch der Torpfosten und bei der zweiten Möglichkeit, einige Minuten später, der stark reagierende Torhüter M. Schmid. Auf der Gegenseite kam Pires dem ersten Treffer am nächsten, als er nach einem schönen Solo seinen Abschluss von der Querlatte abprallen sah. In der 41. Spielminute sollte das erste Tor in dieser stets umkämpften aber fairen Partie dann Tatsache sein. Düring und Bannwart schalteten nach einem Ballgewinn im Mittelfeld blitzschnell um und überlisteten somit die gegnerische Abwehr. Narciso profitierte von der schnell ausgeführten Aktion und schlenzte die Kugel am Torhüter vorbei zum 1:0 in die Maschen. Noch vor dem Pausenpfiff, keine vier Minuten später lag der Ball bereits wieder in den Maschen. Ein herrlicher Angriff über mehrere Stationen landete letztendlich wiederum beim quirligen SCA Flügel. Letzter bediente den in der Mitte frei stehenden Holenstein, welcher keine Mühe bekundete, zum 2:0 einzuschieben.

Tobel drückt auf den Ausgleich

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel bot sich für die Platzherren die Chance zur Vorentscheidung. Defensiv-Allrounder Ebneter tankte sich mustergültig durch, zögerte dann aber etwas zu lange mit dem Abschluss, sodass FCTA Keeper M. Schmid die Situation ohne grössere Probleme entschärfen konnte. Mehr noch, der Gast verkürzte mit der ersten gefährlichen Aktion nach dem Pausentee auf 2:1. Topscorer Qerfozi startete nach einem schönen Steilpass aus Abseits verdächtiger Position und konnte alleine auf Aadorfer Torhüter Stäger losziehen. Der junge Stürmer behielt ruhig Blut und schob die Kugel zum Anschlusstreffer in die Maschen. Es sollte der Startschuss zu einer anhaltenden Tobler Druckphase sein, wobei sich die Gäste immer wieder die Zähne an der SCA Defensive ausbissen.

SCA macht den Sack zu

Es herrschte bis zur letzten Sekunde Hochspannung auf dem Sportplatz Unterwiesen. Die Gäste rannten an, lancierten einen Angriff nach dem anderen, sollten dafür jedoch nicht mehr belohnt werden. Im Gegenteil, der SCA kombinierte sich in der 94. Spielminute ein weiteres Mal mustergültig vor das gegnerische Gehäuse. Man of the Match Narciso liess seine Klasse an diesem herbstlichen Samstag zum wiederholten Male aufblitzen, vernaschte seinen Gegenspieler und markierte sehenswert das entscheidende 3:1 Schlussresultat. Der Aadorfer Sieg im Spitzenspiel ist gleich bedeutend mit dem Führungswechsel in der 3. Liga Gruppe 4.

SC Aadorf – FC Tobel-Affeltrangen 3:1 (2:0) – Sportplatz Unterwiesen – 200 Zuschauer – Schiedsrichter: Trajkovic. 41. Narciso 1:0, 45. Holenstein 2:0, 57. Qerfozi 2:1, 94. Narciso 3:1. SC Aadorf; Stäger, Fischbacher, Hermann, Streich, Bitzer (93. Winkler); Narciso (94. Bigler), Ebneter, Bannwart, Schwendimann; Düring, Holenstein (87. Schaub). FC Tobel-Affeltrangen: M. Schmid; Moser, Böhi, Rieser, De Villa (45. Hagenbüchli); Pires (65. Kistler), Jungblut, Bachmann, Pfister, Strebel; Qerfozi. Verwarnungen: 31. Bitzer (Foul), 66. Hagenbüchli (Unsportlichkeit), 68. Düring (Foul), 86. Hermann (Unsportlichkeit), 86. Qerfozi (Unsportlichkeit).

Gewonnen ohne zu überzeugen
(Matchbericht 1. Mannschaft)

Der SC Aadorf fährt im fünften Meisterschaftsspiel den vierten Sieg ein und gewinnt gegen Aufsteiger Neckertal-Degersheim glanzlos mit 1:0. Der Sieg war letztendlich verdient, die Leistung hingegen nur wenig überzeugend.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Einmal mehr durfte sich der SCA darauf verlassen, dass sich seine Gegenspieler im eigenen Strafraum nur regelwidrig zu helfen wissen. Zwölf Minuten waren absolviert, als nach einem ersten Eckball Aadorfs Captain Hermann vom Verteidiger zu Boden gerissen wurde und aus Schiedsrichter Zimmermanns Pfeife umgehend ein Pfiff und die Geste auf den Elfmeterpunkt erfolgte. Zum vierten Mal in dieser Saison nahm Bitzer Anlauf, verwandelte auch dieses Mal sicher und brachte seine Mannschaft mit 1:0 in Führung.

Bescheidenes Niveau

Der Gast aus Neckertal-Degersheim, welcher bereits in den ersten drei Spielen zehn Gegentore kassiert hatte, sah sich somit erneut einem Rückstand hinterher rennen. Die jungen St. Galler waren in der Folge zwar bemüht, den Gegner bereits früh im Spielaufbau unter Druck zu setzen, konnten sich aber selber nur sehr selten mit schön vorgetragenen Angriffen profilieren. Die grösste Chance für die Gäste vergab Namnick, nachdem er alleine auf das gegnerische Gehäuse losziehen konnte, seinen Abschluss dann aber am Torpfosten vorbei setzte. Das Heimteam seinerseits fand in den ersten 45 Minuten nur schwer ins Spiel und machte sich das Leben mit diversen Fehlpässen immer wieder selber schwer. Dass auch die diversen Standardsituationen aus viel versprechenden Positionen nicht den gewünschten Erfolg einbrachten, passte zum bescheidenen Niveau der ersten Halbzeit.

Der Gast kämpft

Das Geschehen auf dem Spielfeld sollte sich auch nach dem Pausentee nicht wesentlich verbessern. Der Aufsteiger aus Neckertal-Degersheim scheint aktuell noch nicht die Mittel zu haben, um eine Liga höher mithalten zu können. Die junge Mannschaft von Trainer Meienhofer kämpfte zwar auch gegen die Aadorfer stets beherzt, liess aber in der Offensive die nötige Durchschlagskraft vermissen um am Ende des Tages wertvolle Punkte vom Sportplatz Unterwiesen zu entführen. Somit konnte es sich die Mannschaft von Aadorf Trainer Schmitt für einmal erlauben, einen etwas schwächeren Arbeitstag einzuziehen, ohne dabei auf einen weiteren Dreier verzichten zu müssen. Denn als kurz vor dem Schlusspfiff auch die letzten, verzweifelten Bemühungen der Gäste von der SCA Abwehr entschärft werden konnten und der Schlusspfiff des souveränen Unparteiischen ertönte, war der vierte Sieg im fünften Spiel Tatsache.

Schwere Spiele stehen an

Die Thurgauer haben mit diesem Erfolg ihren zweiten Tabellenplatz erneut gefestigt und liegen weiterhin lediglich einen Punkt hinter Leader Tobel-Affeltrangen. Am kommenden Samstag, 28. September reist der SCA nach Bütschwil, um dort mit einer klaren Leistungssteigerung den Anspruch auf eine Spitzenposition in der Tabelle weiter zu stärken, Anpfiff ist um 17.30 Uhr auf der Bütschwiler Breite.

SC Aadorf – FC Neckertal-Degersheim 1:0 (1:0) – Sportplatz Unterwiesen – 120 Zuschauer – Schiedsrichter: Zimmermann. Tore: 12. Bitzer 1:0 (Elfmeter). SC Aadorf: Stäger; Fischbacher, Hermann, Bannwart, Bitzer; Edelmann (45. Moser), Narciso, Düring, Gianforte (68. Ziegler); Staffieri (90. Schreiber), Holenstein. FC Neckertal-Degersheim: Ebneter; Pondini, Manzo, Siegwart, Britt; Oertli (67. Felix), N. Lehmann, Tanner (75. Sadiku), S. Lehmann, Bosshard, Namnick (46. Lenherr). Verwarnungen: 40. Siegwart (Foul), 44, Manzo (Foul), 49. Bannwart (Foul), 53. S. Lehmann (Foul), 63. Pondini (Foul) 82. Sadiku (Foul).

Erste Saisonniederlage
(Matchbericht 1. Mannschaft)

Im vierten Spiel der Saison 13/14 muss der SC Aadorf das Feld zum ersten Mal als Verlierer verlassen. Trotz früher Führung konnten die Thurgauer am Ende keine Punkte aus Henau entführen.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Die Anzeigetafel auf der Henauer Rüti offenbarte ein deutliches Verdikt zu Gunsten des Heimteams. 4:1 lautete das Schlussresultat zu Gunsten der Platzherren, welche sich mit einer starken Schlussphase den Sieg verdient hatten. Eine gute Viertelstunde vor Spielende war der Ausgang dieser hart geführten Partie aber noch völlig offen.

SCA trifft früh

Wie schon vor Wochenfrist gegen das Schlusslicht aus Weinfelden, erwischten die Aadorfer auch gegen Henau einen perfekten Start in die Partie. Nach sieben Zeigerumdrehungen lag der Ball in den Maschen, Aadorfs Bannwart hatte soeben einen Abpraller zur frühen 0:1 Führung verwertet. Voran gegangen war ein schöner Angriff über die rechte Seite, welchen Holenstein alleinstehend vor Henau Keeper Eberle abschliessen konnte, jedoch am stark reagierenden Keeper scheiterte. Die zweite Chance liessen sich die Gäste dann aber nicht mehr nehmen. Als zehn Minuten später Aadorfs Düring bereits wieder alleine vor dem gegnerischen Tor auftauchte, durfte schon fast von einer Machtdemonstration der Thurgauer ausgegangen werden. Der Youngster vergab aber widererwartet die Grosschance zum Ausbau der Führung und so entwickelte sich fortan eine ausgeglichene, teils hitzig geführte Partie. Schiedsrichter Bräker tolerierte jede noch so regelwidrige Aktion und spielte dem Heimteam mit ihrem kampfbetonten Spiel dadurch mustergültig in die Karten.

Henau kehrt die Partie

Der SCA bestach in den bisherigen Spielen jeweils durch einen enorm druckvollen Spielstil nach dem Pausentee. Nicht so an diesem schwül heissen September-Nachmittag. Die Henauer fanden nach dem Seitenwechsel besser in die Gänge und konnten in der 55. Spielminute durch Regazzoni den 1:1 Ausgleichstreffer markieren. Aadorf Trainer Schmitt nutzte in der Folge innert zehn Minuten gleich sein komplettes Wechselkontingent aus und wollte seiner Mannschaft somit zu neuen Kräften verhelfen. Die Massnahme sollte nicht greifen, denn die Aadorfer schienen im Gegensatz zu den ersten Spielen nicht mehr in der Lage, noch einmal einen Gang höher zu schalten. Es waren die Platzherren, welche gestärkt durch den Ausgleichstreffer, die Schwächen des Gegners eiskalt ausnutzten. In der 77. Minute markierte Regazzoni seinen zweiten persönlichen Treffer und brachte den FCH somit endgültig auf die Erfolgsspur.

Brutales Resultat

Für die verbleibende Schlussviertelstunde lösten die Gäste ihre Abwehr zunehmend auf und versuchten mittels zusätzlichen Stürmers zumindest noch den einen Punkt zu ergattern. Abgesehen von ein paar unbeholfenen Angriffsbemühungen brachte der SCA nichts Zählbares mehr zu Stande. Im Gegenteil, das Heimteam nutzte die ihnen gewährten Freiräume gekonnt aus und markierte zwei weitere Treffer zum Schlussresultat von 4:1. Die Aadorfer lassen damit nach drei Siegen zum Saisonauftakt zum ersten Mal Federn und sind beim Heimspiel gegen den Aufsteiger Neckertal-Degersheim am Samstag, 21. September 20 13 zu einer Reaktion gezwungen.

FC Henau - SC Aadorf 4:1 (0:1) – SR: Bräker – Sportplatz Rüti 120 Zuschauer. Tore: 7. Bannwart 0:1, 55. Regazzoni 1:1, 77. Regazzoni 2:1, 87. Löhrer 3:1, 92. Regazzoni 4:1. FC Henau: Eberle; Palmieri, Dudli, Egle, Meier; Fräfel, Nagel; Regazzoni; Stöckli (74. Vetsch), A. Holenstein (85. Löhrer), R. Holenstein. SC Aadorf; Stäger; Fischbacher, Hermann, Streich (61. Moser), Bitzer; Ebneter, Bannwart; Gianforte (71. Edelmann), Düring, Schwendimann; Holenstein (67. Staffieri). Verwarnungen: 45. Stäger (Unsportlichkeit), 45. A. Holenstein (Unsportlichkeit), 82. Düring (Foul).

2. Mannschaft grüsst von der Tabellenspitze
(Matchbericht 2. Mannschaft)

Was für ein Saisonstart der 2. Mannschaft: 2 Spiele, 6 Punkte. Ein besseres Einstimmen für das anschliessende 2-Fäscht hätte man sich nicht erträumen können.

 

Christian Bannwart



Verschlafener Start, vehemente Reaktion

Das Trainergespann um Schaub und Tarnutzer war aufgrund vieler Abwesenheiten und Verletzungen zu einigen Umstellungen gezwungen. Es machte den Anschein als würde dies der Mannschaft nicht gut zu bekommen. Bereits in der 2. Minute eröffnete der Aufsteiger aus Degersheim den Chancenreigen mit einem Pfostenknaller. Dies reichte jedoch nicht, um die Aadorfer aus dem Tiefschlaf zu reissen. Dafür brauchte es das 0:1 in der 5. Minute. Nach einem schönen Lobball hinter die Abwehr brauchte der Angreifer nur noch einzuschieben. Sichtlich genervt von diesem Rückstand ging ein Ruck durch die Mannschaft und die löchrige Gäste-Abwehr konnte Mal für Mal in Bedrängnis gebracht werden. So war es Rodriguez, der in der 15. Minute nach einer schönen Ballstafette über Moser und Graf zum ersten Mal reüssieren und den Gleichstand wieder herstellen konnte. Leider mussten darauf zwei gewichtige Rückschlage hingenommen werden: Die beiden Torschützen und Matchwinner aus dem Startspiel Hansmann und Moser verliessen aufgrund Verletzungen das Spielfeld.

Feldüberlegenheit ausgenützt

In der Folge plätscherte das Spiel vor sich hin. Keine der beiden Mannschaften konnte sich klare Chancen erarbeiten, wobei Aadorf etwas mehr fürs Spiel tat. So war es dann in der 40. Minute der omnipräsente Bannwart, welcher durch sein Forechecking ein Handspiel provozieren konnte. Der Schiedsrichter entschied folgerichtig auf Penalty. Rodriguez liess sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte cool zum Pausenstand von 2:1.

Aufgehört Fussball zu spielen

Gespannt warteten die Zuschauer auf die 2. Halbzeit. Jedoch wurden die Anhänger bitter enttäuscht. Vielleicht interpretierten die Spieler die „Defense-First“-Ansprache der Trainer falsch. Anders ist nicht zu erklären, weshalb die Aadorfer mit Fussballspielen aufhörten. Man liess sich tief in die eigene Abwehr drücken, die Ordnung ging verloren und es war kein geregelter Aufbau mehr zu erkennen. Einer der raren Entlastungsangriffe führte in der 60. Minute zu einem Freistoss aus rund 20 Metern. Dabei nutzte Graf die fehlenden Maurer-Qualitäten des gegnerischen Torhüters geschickt aus und zirkelte den Ball flach ins rechte Toreck.

Abwehrschlacht glücklich überstanden

Keine 5 Minuten später konnten die Gäste von einer Unaufmerksamkeit der SCA-Abwehr profitieren und auf 2:3 verkürzen. Was darauf folgte war eine rund 25minütige Abwehrschlacht, welche glücklicherweise und dank ein paar guten Interventionen des sicheren Torhüters Kappeler positiv ausging. So konnte sich die 2. Mannschaft über 3 erkämpfte Punkte freuen. Trotzdem sollte jetzt nicht abgehoben werden. Auf das Trainergespann wartet aufgrund der schwachen 2. Halbzeit einiges an Arbeit.

Aufstellung SC Aadorf 2a: Kappeler; Gemperle, Hirs, Wyrsch, Fehr (75. Hottinger); Graf (82. Müller), Schaub (80. Schmidmeister), Bannwart, Moser (35. Kurz); Hansmann (11. Pagliarulo), Rodriguez (85. Tanner).

Weiterhin mit weisser Weste
(Matchbericht 1. Mannschaft)

Der SC Aadorf setzt sich auch im dritten Meisterschaftsspiel der neuen Saison durch und bezwingt den FC Weinfelden-Bürglen auf heimischem Terrain mit 2:1. Der Sieg geht dank einer starken Leistung in der zweiten Halbzeit absolut  in Ordnung.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Den Weinfeldern fehlte letzte Saison in der Endabrechnung lediglich ein winziger Punkt zum rettenden Ufer in der 2. Liga. Nach dem bitteren Gang zurück in Liga drei hatten sich die Mittelthurgauer zum Saisonstart einiges vorgenommen. Dass der Leistungsunterschied zwischen diesen beiden Spielklassen sehr gering sein kann, muss der FCWB nun aber auf schmerzliche Art und Weise am eigenen Leib erfahren. Auch im dritten Anlauf der neuen Spielzeit kassierte der Absteiger eine Niederlage und verbleibt somit weiterhin punktelos am Tabellenende. Die formstarken Aadorfer dominierten das Thurgauer-Derby über weite Strecken, wurden für ihre Bemühungen aber erst kurz vor Schluss belohnt.

Einmal mehr vom Punkt getroffen

Gerade einmal neun Zeigerumdrehungen hatte die Matchuhr auf dem Buckel, als die Aadorfer im dritten Meisterschaftsspiel bereits zum dritten Mal vom Elfmeterpunkt aus Anlauf nehmen durften. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff war Ziegler im Strafraum an seinem Gegenspieler vorbeigezogen und konnte anschliessend nur noch regelwidrig vom Ball getrennt werden. Bitzer verwertete den fälligen Strafstoss sicher zur frühen Führung der Platzherren. Das Fiasko aus Sicht der Weinfelder schien also bereits wieder früh seinen Lauf zu nehmen. Doch entgegen aller Erwartungen fanden die Gäste nach dem frühen Rückstand zurück in die Partie und profitieren nach zwanzig Minuten von einem unnötigen Ballverlust der Aadorfer im Mittelfeld. Zbinden, nach schönem Zuspiel in die Tiefe, drosch die Kugel an SCA Keeper Stäger vorbei zum 1:1 Ausgleich in die Maschen. In der Folge war es dann aber wieder das Team von SCA Trainer Schmitt, welches über mehr Spielanteile verfügte und bis zum Pausenpfiff hätte führen müssen. Dürings Treffer einige Minuten vor dem Pausenpfiff wurde jedoch wegen einer knappen Offside-Position aberkannt und so blieb der Ausgang der Partie zur Halbzeit noch völlig offen.

Weinfelden wird überrannt

Wie schon in den ersten beiden Partien konnte der SCA auch am vergangenen Samstag nach dem Pausentee mindestens zwei Gänge hoch schalten. Das Geschehen auf dem Spielfeld entwickelte sich fortan nur noch in eine Richtung. Das Gästetor wurde von den Einheimischen unter Dauerbeschuss genommen. Unmittelbar nach seiner Einwechslung vergab Aadorfs Staffieri die Grosschance zur erneuten Führung für das Heimteam. Der Stürmer war alleine auf Badertscher losgezogen, scheiterte aber mit seinem Abschluss am stark reagierenden Weinfelden Keeper. Als der Italiener in der Folge ein zweites Mal aus aussichtsreicher Position scheiterte und auch Düring sein Kopfball knapp neben den Torpfosten setzte, schien die Zeit für die Aadorfer langsam knapp zu werden. In der 80. Spielminute kam dann auch noch Pech hinzu. Nach einem Eckball hämmerte Bitzer das Leder volley an die Unterlatte, wovon der Ball knapp vor der Torlinie zurück ins Spielfeld flog. Letzt genannter sollte dann aber doch noch für die grosse Erlösung aus Sicht des SCA besorgt sein. In der 87. Spielminute tankte sich der agile Schwendimann auf seiner linken Seite durch und spielte den Ball gefährlich in den 5-Meter Raum. FCWB Keeper Badertscher konnte in höchster Not vor dem heranstürmenden Bitzer eingreifen, musste die Kugel aber nach Vorne abprallen lassen. Die zweite Chance liess sich der Verteidiger dann nicht mehr entgehen und beförderte das Runde mittels Absatz vorbei an der vielbeinigen Gästeabwehr zum 2:1 ins Eckige.
 
Duo setzt sich ab

Da sich die stets souveräne Defensivabteilung der Aadorfer auch in den letzten Spielminuten keine Blösse mehr gab und ihre Aufgabe bis zum Schlusspfiff souverän erledigte, war der dritte Sieg in Folge nach 94 Minuten und dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Ibraimi Tatsache. Der SCA bleibt damit gemeinsam mit dem FC Tobel-Affeltrangen weiterhin mit dem Punktemaximum an der Tabellenspitze.

SC Aadorf -  FC Weinfelden-Bürglen 2:1 (1:1) – SR: Egzon Ibraimi – Unterwiesen 120 Zuschauer.
Tore: 9. Bitzer 1:0 (Elfmeter), 20. Zbinden 1:1, 87. Bitzer 2:1.
SC Aadorf: Stäger; Fischbacher, Hermann, Streich, Bitzer; Ebneter; Ziegler (93. Narciso), Düring, Luginbühl (85. Bannwart), Schwendimann, Holenstein (55. Staffieri).
FC Weinfelden-Bürglen: Badertscher; Lopes, Braun, Dietrich, Schmid (26. Rüegg); St. Petrovic, D. Petrovic, Misini (63. Morina), Zbinden (84. Erismann); Pozhari, Babic. Verwarnungen: 44. Babic (Foul), 65. Luginbühl (Reklamieren), 90. Düring (Foul).

Mit 3 Punkten in die neue Saison
(Matchbericht 2. Mannschaft)

Nach der beeindruckenden Aufholjagd unseres „Eins“, startet auch die zweite Mannschaft mit einem Sieg in die Saison 13/14. Eine turbulente Partie in Bütschwil endet aus Aadorfer Sicht mit einem erfreulichen 2:1.

 

 Michael Früh


Mit grosser Euphorie reiste das Zwei am Samstagabend nach Bütschwil. Aufgrund der diesjährigen Einteilung in eine neue Gruppe waren der Gegner und seine Spielweise eine Blackbox Nichtsdestotrotz wollte man hier gewinnen und mit einem guten Gefühl in die Saison starten.

Furiose Startphase des Gastgebers

Die Bütschwiler 11 startete Furios in die erste Heimpartie. Frühe Angriffe beim Strafraum erschwerten dem Aadorfer Team einen geordneten Aufbau. Diese 20 minütige Druckphase führte auch zu einigen Chancen für die Gastgeber, glücklicherweise schaute dabei nichts Zählbares heraus. Die taktischen Trainings, insbesondere im Bereich der Abwehr, zahlten sich aus. Unsere 4er Kette bestehend aus Fehr, Hirs, Wyrsch und Gemperle stand äusserst souverän und entschärfte viele gefährliche Bälle hinter die Abwehr.

Dreimal 100% reichten dann doch

Das Zwei spielte sich am Ende der ersten Halbzeit vermehrt Chancen heraus. Hansmann und Rodriguez harmonierten hervorragend im Sturm und legten sich mehrmals 100% Chancen auf. Die Bütschwiler konnten die Tore allerdings stets in letzter Sekunde auf der Torlinie verhindern. Am Ende der ersten Halbzeit war es dann aber doch soweit. Früh setzte sich auf der rechten Seite durch und flankte in die Mitte. Hansmann stand hervorragend und brachte das Leder mit einem wuchtigen Kopfball im Netz unter. Mit dieser Führung ging es in die Pause.

Wie auf der Achterbahn

Coach Schaub entschied sich in der zweiten Hälfte das System vom 4-4-2 in ein 4-2-3-1 umzustellen. Das Mittelfeld sollte dabei gestärkt werden und dem Aadorfer Spiel Stabilität verleihen. Man verpasste es in der zweiten Halbzeit allerdings zunehmend das Offensivspiel aufzuziehen. Dementsprechend nahm der Druck auf die Aadorfer Hintermannschaft zu. Wie allerdings schon in der ersten Halbzeit stand diese gut und liess nur wenige Chance zu. Kurz vor Schluss musste Müller dennoch hinter sich greifen. Ein Querschläger aus dem Mittelfeld landete bei einem Bütschwiler Spieler, der die Kugel mit einem satten Schuss aus 16 Metern verwandelte. Der Schock war gross, war man doch kurz davor den Sieg einzufahren. Doch wer hätte gedacht, dass der eingewechselte Moser heute mit einem Zauberfuss aufgestanden ist? Nach einem Vorstoss über die linke Seite zieht Moser aus 30 Metern selbstbewusst ab. Leicht abgelenkt fliegt der Ball sehenswert über den Bütschwiler Keeper! Der Jubel ist riesig und das Zwei freut sich über die ersten Punkte der neuen Saison. So kann‘s weitergehen!

Aufstellung SC Aadorf 2a: Müller, Gemperle, Hirs, Wyrsch, Fehr, Schaub (30. Frischknecht), Kurz (60. Moser), Früh, Bänziger (75. Schmidmeister), Rodriguez (70. Peter), Hansmann (55. Zehnder)

SCA nach Rückstand erneut siegreich
(Matchbericht 1. Mannschaft)

Die 1. Mannschaft des SC Aadorf gewinnt auch ihr zweites Meisterschaftsspiel und darf somit nach vielen Jahren wieder einmal auf einen guten Saisonstart zurückblicken. Wie schon vor Wochenfrist gegen Pfyn geriet der SCA auch in Uzwil vorerst in Rückstand, bevor man die Partie zu seinen Gunsten wenden konnte.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Die ersten 45 Minuten zum Saisonauftakt vor einer Woche hatte die Mannschaft von Aadorf Trainer Schmitt gründlich verschlafen. Die Quittung für das passive Verhalten folgte prompt, man lag zur Pause bereits mit zwei Toren in Rückstand. Dieses Szenario wollten die Thurgauer im Spiel gegen die serbische Untersektion des FC Uzwil zwingend vermeiden und so starteten die Gäste gleich von Beginn weg sehr druckvoll in die Partie. Der Schock sollte dann aber unmittelbar vor dem Pausenpfiff folgen.

Uzwil’s Nadelstich vor der Pause

Die Anzeigetafel auf der Sportanlage Rüti zeigte bereits 45 Minuten an und einige der Zuschauer machten sich bereits auf den Weg Richtung Wurststand, als die Kugel überraschend zur 1:0 Führung für den FK Srbija Uzwil in den Maschen lag. Bojan Susic’s Abschluss von der Strafraumgrenze sah zwar zunächst nicht sonderlich gefährlich aus, fand den Weg aber trotzdem an Aadorf Keeper Stäger vorbei über die Torlinie. Der nasse Untergrund liess den sonst stets verlässlichen SCA Schlussmann für einmal nicht gut aussehen. Zum zweiten Mal sahen sich die Aadorfer in der neuen Spielzeit mit einem Rückstand konfrontiert. Die Gäste waren in der ersten Halbzeit zwar über weite Strecken die bessere Mannschaft, vergaben aber teils hochkarätige Chancen. Entweder hielt Uzwil Torhüter Hanselmann seinem Team mit starken Parade die Null oder dann scheiterte der SCA am eigenen Unvermögen. Die grösste Möglichkeit vereitelte Aadorfs Schwendimann gleich selber. Nachdem er sich auf der linken Seite zunächst herrlich durchgetankt hatte, erfolgte sein Zuspiel in die Mitte danach viel zu überhastet und vorbei war’s mit der Grosschance zum Ausgleich.

Aadorfs Reaktion erfolgt erneut

Gegen Pfyn benötigte der SCA nach dem Pausentee gerade einmal 22 Sekunden bis der Anschlusstreffer Tatsache war. Man durfte also gespannt sein, wie die Hinterthurgauer dieses Mal aus der Kabine finden. Und siehe da, keine zwei Minuten waren nach Wiederanpfiff absolviert, da hatten die Gäste den 1:1 Ausgleich bereits markiert. SCA Spielmacher Düring hatte sich im Laufduell gegen den gegnerischen Verteidiger durchgesetzt und konnte anschliessend im Strafraum nur noch mittels Foulspiel vom Ball getrennt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Bitzer zum verdienten Ausgleichstreffer. In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, wobei die Thurgauer stets gewillter schienen, die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Das Heimteam setzte nur sporadisch spielerische Akzente, wobei stets die beiden physisch präsenten Stürmer D. Vasic und Latinovic in Szene gesetzt wurden. In der 85. Spielminute sollte der Sieger in dieser Partie gefunden sein. Aadorfs Luginbühl lancierte aus dem Mittelkreis heraus Düring mit einem herrlichen Pass hinaus auf die rechte Seite. Letzterer entledigte sich seines Gegenspielers und bediente mit seiner Hereingabe mustergültig den eingewechselten Staffieri, welcher eiskalt das spielentscheidende Tor zum 1:2 markierte.
 
Optimaler Saisonstart

Die Platzherren warfen in den verbleibenden gut fünf Minuten nochmals alles nach Vorne und sollten für ihre Bemühungen beinahe noch belohnt werden. Stäger mit einer starken Parade zum Ersten und SCA Verteidiger Fischbacher auf der Linie zum Zweiten konnten die brenzlige Situation aber entschärfen und den Aadorfern somit drei, viel umjubelte Punkte sichern.

FK Srbija Uzwil - SC Aadorf 1:2 (1:0) – SR: Gemperle – Sportplatz Rüti 120 Zuschauer. Tore: 45. B. Susic 1:0, 47. Bitzer 1:1 (Elfmeter), 85. Staffieri 1:2. SC Aadorf: Stäger; Fischbacher, Hermann, Streich, Bitzer; Ebneter; Gianforte (60. Meier), Düring, Luginbühl (93. Schreiber), Schwendimann; Holenstein (65. Staffieri). FK Srbija Uzwil: Hanselmann; Nikolic, Rey, Jojic; Jovic (40. Tomic), Simic (49.Markovic), Susic (70. Denic), Dusan Vasic, Dragan Vasic, Latinovic. Verwarnungen: 45. Luginbühl (Foul), 47. Rey (Foul), 55. Susic (Reklamieren), 63. Dragan Vasic (Reklamieren), 90. Markovic (Foul).

SCA startet erfolgreich
(Matchbericht 1. Mannschaft)

Gleich sechs Tore fallen beim Saisonstartspiel zwischen dem SC Aadorf und dem PC Pfyn auf dem Sportplatz Unterwiesen. Nachdem die Gäste zur Pause vermeintlich vorentscheidend mit 0:2 geführt hatten, sollte die Partie nach dem Seitenwechsel eine dramatische Wende nehmen.

PATRICK BITZER

Fussball. „So wie wir in der ersten Halbzeit gespielt haben, gewinnt man in dieser 3. Liga Gruppe 4 keinen einzigen Punkt. Die Abstände zwischen unseren Reihen waren stets viel zu gross, die Umschaltung von Defensive auf Offensive und umgekehrt hat überhaupt nicht funktioniert. Es war ein Graus“, so Aadorf Trainer Röbi Schmitt nach Spielschluss mit Blick zurück auf die ersten 45 Minuten seiner Mannschaft. In der Tat liess die Leistung des Heimteams, vor Allem zu Beginn der Partie, zu wünschen übrig.

Pfyn nutzt Schwächen des Gegners

Die Gäste ihrerseits wussten des Gegners Schwächen nach 23 Minuten ein erstes Mal auszunutzen. Ein langer Ball aus der eigenen Defensive heraus flog über die gesamte Aadorfer Verteidigung hinweg und wurde zur optimalen Vorlage für Gallo. Der Stürmer konnte von SCA Captain Hermann zwar noch abgedrängt werden, schob das Leder aber dennoch aus spitzem Winkel zur verdienten 0:1 Führung in die Maschen. Die Aadorfer bekundeten zu diesem Zeitpunkt der Partie grosse Mühe und mussten gar froh sein, nicht bereits weitere Treffer kassiert zu haben. Dennoch sollte nach einem weiteren Fehler der Platzherren noch vor dem Pausentee ein zweites Tor fallen. Fischbachers verunglückte Kopfballrückgabe konnte sich Pfyns Fäh im Strafraum erlaufen. Der Stürmer fackelte nicht lange und drosch die Kugel zum 0:2 in die Maschen. Die bereits schwache Leistung der Aadorfer hatte ihren Tiefpunkt erreicht. Der Pausenpfiff von Schiedsrichter Simon Schmid erlöste die zahlreichen SCA Fans von ihrem 45-minütigen Leiden.

Vom Saulus zum Paulus

In der Kabine der Blau/Weissen mussten deutliche Worte gefallen sein. Denn was sich in den zweiten 45 Minuten dieser Partie abspielte, sieht man auch nicht alle Tage. Trotz desolater Leistung und einem zwei Tore Rückstand aus dem ersten Durchgang wollte sich der SCA noch nicht geschlagen geben. Die zweite Halbzeit war 22 Sekunden alt, als Aadorfs Neuzugang Holenstein den Anschluss zum 1:2 hergestellt hatte. Schwendimann konnte sich auf der linken Seite durchsetzen und seinen Kollegen in der Mitte mustergültig bedienen. Der frühe Anschlusstreffer der Aadorfer brachte die Mannschaft von Pfyns Spielertrainer Bisig völlig von der Rolle. Um es vorweg zu nehmen, die Pfyner agierten nach dem Seitenwechsel nur noch als Statisten und mussten am Ende gar froh sein, nicht mit einer Kanterniederlage vom Feld zu schleichen. Das Heimteam hatte nach seinem ersten Treffer Blut geleckt und wusste fortan den Gegner regelrecht in seiner eigenen Platzhälfte einzuschnüren. In der 54. Minute führte ein weiterer, schön vorgetragener Angriff über Staffieri und den überragenden Schwendimann zum 2:2 Ausgleich. Holenstein lauerte in der Mitte erneut goldrichtig und markierte seinen zweiten persönlichen Treffer.

Aadorfer Schaulaufen

Spätestens zu diesem Zeitpunkt hatte die Partie gedreht. Der Aadorfer Führungstreffer war nur noch eine Frage der Zeit, welche in der 70. Minute gekommen war. Holenstein konnte im Strafraum nur noch regelwidrig von seinem lupenreinen Hattrick abgebracht werden. Den fälligen Elfmeter verwertete der eingewechselte Bitzer souverän zum 3:2. Kurze Zeit später tankte sich Ebneter sehenswert durch die gegnerische Hintermannschaft. Pfyn Torhüter Gonzales wusste sich nur noch mit einer Notbremse zu wehren und hätte dem zu Folge frühzeitig unter die Dusche gehört. Der Unparteiische drückte bei dieser Aktion wohl beide Augen zu,  es ertönte zum Erstaunen aller nicht einmal ein Foulpfiff. Trotzdem sollte dem SCA ein vierter und letzter Treffer gelingen. Schwendimann krönte in der 90. Minute seine tolle Leistung in der zweiten Halbzeit mit einem persönlichen Treffer zum 4:2.


SC Aadorf -  FC Pfyn 4:2 (0:2) – SR: Simon Schmid – Unterwiesen 100 Zuschauer. Tore: 23. Gallo 0:1, 40. Fäh 0:2, 46. Holenstein 1:2, 54. Holenstein 2:2, 70. Bitzer 3:2, 90. Schwendimann 4:2. SC Aadorf: Stäger; Fischbacher, Hermann, Streich, Winkler (45. Bitzer); Ebneter; Ziegler (10. Schreiber), Luginbühl, Schwendimann; Staffieri (82. Narciso), Holenstein. FC Pfyn: Gonzales; Tischendorf, Thoma, Müller, Carniel; Leupin, Ott, Bisig, Stalder (80. Remedios); Gallo, Fäh (62. Rast). Verwarnungen: 29. Gallo (Foul), 56. Carniel (Reklamieren), 72. Stalder (Reklamieren), 73. Thoma (Foul).

SCA scheitert im Cup

Der SC Aadorf (3.) verliert in der 1. Vorrunde des CH-Cup gegen seinen Dorfnachbarn Wängi (2.) mit 0:2 und scheidet damit bereits früh aus dem Wettbewerb aus. Dabei wäre für den Unterklassigen durchaus ein Erfolg im Bereich des Möglichen gewesen.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Die Rahmenbedingungen hätten besser nicht sein können. Sonnenschein, sommerlich angenehme Temperaturen, perfekte Platzverhältnisse und der brisanten Affiche entsprechend viele Zuschauer auf dem Sportplatz Unterwiesen. Vom Duell der beiden Dorfnachbarn aus Wängi und Aadorf durfte man sich für die 1. Vorrunde des CH-Cup einiges an Spannung versprechen.

Wängi mit Standards zum Erfolg

Die Trainer beider Teams hatten im Vorfeld dieses Cup-Fights mit personellen Engpässen zu kämpfen. Diverse Akteure fehlten infolge Arbeit, Verletzungen und Ferienabwesenheiten und standen somit für diese prestigeträchtige Partie nicht zur Verfügung. Auf beiden Seiten kamen somit eine Hand voll junge Akteure zum Handkuss und figurierten in der Startaufstellung. Die unterklassigen Aadorfer fanden zunächst besser in die Partie und glänzten zweitweise mit erfrischendem Offensivfussball. Auf den letzten Meter vor dem Tor harzte es jedoch beim Gastgeber immer wieder, sodass für das Tor von Wängi Keeper Schürch nur selten Gefahr aufkam. Die Gäste ihrerseits agierten vorwiegend mit langen Pässen in die Sturmspitze, wo der laufstarke Rodel für Gefahr sorgen sollte. Einer dieser weiten Bälle führte nach 22. Minuten zu einem Freistoss direkt an der Strafraumgrenze. Wängis Youngster Simon Böhi, brisanter weise wohnhaft in Aadorf, liess sich die vielversprechende Position nicht nehmen und schlenzte die Kugel sehenswert über die Mauer hinweg zum 0:1 in die Maschen. Sicherlich ein ärgerlicher Gegentreffer für die Platzherren, besassen sie doch in der Startphase mehr Spielanteile. Der zweite Schock sollte erst noch folgen. 43 Minuten waren gespielt, als der souveräne Schiedsrichter Bognar nach einem Foul im SCA Strafraum folgerichtig auf den Elfmeterpunkt zeigte. Captain Angst verwandelte den fälligen Strafstoss mit etwas Glück zum 0:2. Direkt nach Wiederanpfiff vergab Aadorfs Holenstein die Topchance zum Anschlusstreffer. Nach einer präzisen Flanke von der rechten Seite köpfte der Neuzugang die Kugel freistehend am Torpfosten vorbei.

Offener Schlagabtausch

Nach dem Pausentee stellte SCA Trainer Schmitt um und brachte mit Narciso und Staffieri zwei Akteure für die Offensivabteilung. Zwar waren die Platzherren weiterhin bemüht und versuchten ihr Glück im Spiel nach Vorne, es fehlte aber wie schon zu Beginn der Partie die letzte Entschlossenheit vor dem gegnerischen Kasten. Den Gästen boten sich mit Fortdauer der Partie immer mehr Räume für gefährliche Konter. Alleine die Tatsache, dass SCA Keeper Stäger eine sehr starke Partie ablieferte und die Wängener ihre Chance teilweise sträflich ausliessen hielt die Spannung in diesem Cup-Derby weiter am Leben. Nachdem FCW Captain Angst ein zweites Mal vom Elfmeterpunkt Anlauf nehmen konnte, jedoch mit seinem Versuch kläglich scheiterte, schöpften die zahlreichen SCA Anhänger und ihre Mannschaft nochmals Mut. Ein Erfolgserlebnis in Form eines Treffers sollte den Einheimischen jedoch an diesem Samstag bis zum Schlusspfiff verwehrt bleiben. Somit zog der Gast aus Wängi, letztendlich verdient, in die nächste Cup-Runde ein. Der SCA seinerseits muss den Traum von der Cup-Hauptrunde bereits frühzeitig begraben.

Jetzt gilt es ernst

Am kommenden Wochenende beginnt für beide Teams der Ernst des Lebens. Die erste Runde der neuen Meiterschaft 13/14 steht an. Der SC Aadorf misst sich am Samstag, 17. August 2013 auf dem heimischen Unterwiesen gegen den FC Pfyn. Mit etwas mehr Durchschlagskraft in der Offensive liegt ein guter Saisonstart im Bereich des Möglichen. Kick-Off ist um 17 Uhr.

SC Aadorf (3.) -  FC Wängi  0:2 (0:2) Unterwiesen 200 Zuschauer – SR: Bognar. Tore: 22. Böhi 0:1, 43. Angst (Elfmeter) 0:2.
SC Aadorf: Stäger; Meier (64. Staffieri), Hermann, Streich, Wyrsch; Ebneter, Schaub (60. Narciso); Gianforte, Düring, Schwendimann, Holenstein.
FC Wängi: Schürch (61. Meiler); Stark, Tuchschmid, Germann, Böhi, Schneider, Sandmeier (46. Thalmann), Angst, Haag (88. Brux), Widmer, Rodel.