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SCA mit erfolgreichem Saisonabschluss

Auswärts zu Gast beim FC Bütschwil gab sich der SC Aadorf zum Abschluss der Saison 2016/17 keine Blösse und gewann mit 1:2. Die Thurgauer beenden damit eine äusserst starke Saison mit 48 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. "Es war ein schöner und würdiger Abschluss einer sehr erfolgreichen Saison", analysierte der scheidende Cheftrainer Matthias Stahel nach Spielschluss. Auch wenn es für den Aufstieg am Ende nicht ganz reichen sollte, war es für die junge Aadorfer Mannschaft in der Tat eine äusserst erfreuliche Spielzeit. Seit dem Abstieg in die 3. Liga vor über 10 Jahren hatte man nie mehr auch nur annährend so viele Punkte auf dem Konto. Mit 48 Zählern wäre in anderen Jahren oder anderen Gruppen der Aufstieg in die 2. Liga regional eigentlich die logische Folge gewesen. Dorfnachbar Wängi präsentierte sich aber über all die Monate hinweg noch eine Spur gefestigter und kletterte dadurch gar über die 50 Punkte Marke. Der SC Aadorf anerkennt diese Leistung und gratuliert dem Kontrahenten zum verdienten Aufstieg. Seinerseits darf man stolz auf das Geleistete sein und wird nach einer kurzen Sommerpause wiederum alles dafür geben, die guten Leistungen aus dieser Saison zu bestätigen. Die Voraussetzungen dafür stehen durchaus gut.

Neuer Cheftrainer

Auf den abtretenden Cheftrainer Matthias Stahel folgt mit Sepp Roth ein erfahrener Nachfolger. Der 57-Jährige Winterthurer ist bereits seit 25 Jahren aktiv im Trainergeschäft tätig und konnte in dieser Zeit mit verschiedenen Teams kleinere und grössere Erfolge feiern. Der SCA ist überzeugt, mit dem neuen Cheftrainer die optimale Nachfolgeregelung gefunden zu haben. Unterstützt wird der Neotrainer von Ramon Schaub, welcher bereits die beiden letzten Jahre als Assistent amtete. Er kennt sowohl den Verein, als auch die Mannschaft sehr gut und kann den neuen Chef deshalb wertvoll unterstützen. Der Kader wird erfreulicherweise nur sehr wenige Änderungen erfahren. Ivo Holenstein hat entschieden, zukünftig etwas kürzer zu treten und seine Aktivkarriere zu beenden. Der 33-Jährige war über viele Jahre hinweg ein verlässlicher Part in den Reihen der Hinterthurgauer. Mit Matteo Carosella verlässt zudem eine weitere Teamstütze den Verein. Der ambitionierte Fussballer wird ab dem Sommer 17 seine Zelte in den USA aufschlagen und dort nebst dem Studium auch aktiv kicken. Offen ist aktuell noch die Zukunft eines weiteren Leistungsträgers, welcher allenfalls ab der neuen Spielzeit einige Ligen höher sein Glück versuchen wird. Ansonsten werden auch in der neuen Spielzeit alle Akteure mit an Bord sein und gemeinsam versuchen, das diesjährige Resultat noch zu toppen. Um optimal für die neue Spielzeit gerüstet zu sein, strebt der SCA punktuell Verpflichtungen von Neuzugängen an. Entsprechende Gespräche laufen aktuell.

Sieg zum Abschluss

Zum Saisonabschluss gastierte der SCA auswärts beim FC Bütschwil. Die Toggenburger waren wenige Wochen zuvor noch mitten im Abstiegskampf, konnten den Kopf dann aber doch noch frühzeitig aus der Schlinge ziehen. Somit war der sportliche Wert dieser Partie auf bescheidenem Niveau. Nichts desto trotz zeigten sich beide Teams bei äusserlich heissen Temperaturen gewillt, den Saisonabschluss positiv zu gestalten. Zunächst war es der FC Bütschwil, welcher besser in die Partie fand und den Führungstreffer anstrebte. Nach einem haarsträubenden Ballverlust von Innenverteidiger Hasler konnte Gajjic alleine aufs SCA Tor losziehen, scheiterte aber am bravourös parierenden Schlussmann A. Bitzer. Weitere fünf Minuten später war aber auch der Aadorfer Keeper machtlos. Ein langer Ball in den Strafraum brachte wiederum Gajic in Abschlussposition. Dieses Mal wusste der junge Stürmer die Chance zu nutzen und schob zum 1:0 ein. Weil Aadorfs A. Serafino vor der Pause eine gute Möglichkeit ungenutzt liess, schritten die Hausherren mit einer knappen Führung zum Pausentee. Die Reaktion der Gäste sollte aber wie so oft in den letzten Wochen noch folgen. Nach dem Seitenwechsel drehte der SCA zunehmend auf und entschied die Partie dank Toren von Bannwart und A. Serafino noch zu seinen Gunsten. Der SCA verbuchte somit den 15. Sieg im insgesamt 22. Saisonspiel und verabschiedet sich erhobenen Hauptes in die Sommerpause.

FC Bütschwil – SC Aadorf  1:2 (1:0) – Breite – 120 Zuschauer – SR: unbekannt. Tore: 20. Gajjic 1:0, 46. Bannwart 1:1, 68. A. Serafino 1:2. FC Bütschwil: Musikafong; Mazenauer, Gübeli, Brunner, Oberholzer; Segmüller, Fäh, Hollenstein, Aschwanden; Gajic, Fust. Einwechselspieler: Egli, Breitenmoser, Waldvogel, Gerig. SC Aadorf: A. Bitzer; S. Serafino, Düring, Hasler, Fischbacher; A. Serafino, Bannwart, Meier, Ammann; Traxler; Gianforte. Einwechselspieler: Ziegler, Selimi. Verwarnungen: 34. Meier (Foul), 45. Gajic (Foul), 74. Gübeli (Foul).

SCA sichert sich 2. Tabellenplatz endgültig

Zum letzten Heimspiel der Saison 2016/17 empfing der SC Aadorf auf dem heimischen Unterwiesen den FC Kirchberg, welcher seinerseits bereits als Absteiger feststand. Wie praktisch immer in der auslaufenden Spielzeit, dominierte der SCA die Partie vor den eigenen Fans und siegte am Schluss verdient mit 2:0.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Das letzte Heimspiel stand nebst dem Fussballspiel auch im Zeichen der Verabschiedungen. Noch vor Anpfiff wurden Cheftrainer Matthias Stahel, Torhüter-Trainer Urs Meier und Stürmer Ivo Holenstein für ihre wertvollen Dienste gewürdigt und mit einem Präsent verabschiedet. Alle Drei hatten sie mit ihrem vorbildlichen Einsatz massgeblichen Anteil an den Erfolgen des SCA. Anschliessend pfiff Schiedsrichter Roberto Passeri die Partie zwischen den beiden Teams an, es konnte losgehen. Faktisch gesehen hatte das Spiel den berühmt berüchtigten Kehraus-Charakter, ging es doch für beide Teams um nicht mehr sehr viel. Die Gäste aus Kirchberg mussten bereits drei Runden vor Schluss die bittere Tatsache hinnehmen, dass man in der kommenden Saison mit den Niederungen der 4. Liga Vorlieb vornehmen muss. Die Aadorfer ihrerseits mussten Wängi im Rennen um den Aufstieg zwar den Vortritt lassen, wollten aber mit dem neunten Sieg im elften Heimspiel den zweiten Schlussrang in der Tabelle endgültig fixieren.

Harziger Beginn

Die zahlreich erschienen Zuschauer bekamen zu Beginn der Partie magere Fussballkost geboten. Beide Teams taten sich schwer den Tritt zu finden und konnten sich offensiv nur selten in Szene setzen. Wenn ein Team die Starphase für sich beanspruchen durfte, war dies zunächst eher der Gast aus Kirchberg. Die Mannschaft von Cheftrainer Leber präsentierte sich trotz feststehendem Abstieg gewillt, sich in den letzten beiden Runden würdevoll aus der 3. Liga zu verabschieden. Hin und wieder gelang es den Toggenburgern, vielversprechend vor dem Gehäuse von SCA Keeper A. Bitzer aufzutauchen. Der angestrebte Torerfolg blieb jedoch aus und so kam es, dass der Favorit seine anfängliche Zurückhaltung langsam ablegte und seinerseits besser in die Partie fand. Spielmacher Luginbühl und der agile A. Serafino auf der linken Seite wussten mit Fortdauer der Partie mit ihren spielerischen Qualitäten zunehmend zu überzeugen. Für einen Torerfolg reichten aber auch die Vorstösse des Heimteams nicht aus. Der letzte Pass wurde meist zur Beute der FCK Abwehr. Sinnbildlich für die erste Halbzeit waren es auf Seiten des SCA zwei Verteidiger, welche die Führung auf dem Kopf hatten. Doch sowohl Fischbacher nach einer präzisen Flanke des jungen Hasler, als auch Düring nach einem Eckball nickten das Leder knapp am Gehäuse vorbei.

SCA schaltet einen Gang hoch

Im Bewusstsein, für einen weiteren Heimsieg mehr investieren zu müssen, schaltete das Heimteam nach dem Seitenwechsel einen Gang höher. Der Lohn für den erhöhten Aufwand sollte nicht lange auf sich warten lassen. Vier Zeigerumdrehungen waren nach Wiederanpfiff absolviert, als Innenverteidiger Stalder nach einem Eckball freistehend zum 1:0 einköpfte. Die gleiche Anzahl Minuten später besorgte der eingewechselte Selimi das 2:0 und lenkte damit die Partie für seine Farben in die gewünschten Bahnen. Die Gegenwehr der Gäste war damit gebrochen, bis zum Schlusspfiff des souverän pfeifenden Unparteiischen war vom FC Kirchberg kaum mehr etwas zu sehen. Der SC Aadorf verwaltete die komfortable Führung im Stile einer Spitzenmannschaft und liess bis zum Ende nichts mehr anbrennen. Mit 9 Siegen, einem Remis und nur einer Niederlage darf der SCA auf eine äusserst erfolgreiche Heimbilanz in der Saison 2016/17 zurückblicken. Am kommenden Sonntag, 11. Juni steigt auswärts in Bütschwil der Saisonabschluss. Anpfiff ist um 16 Uhr auf der Breite.

SC Aadorf – FC Kirchebrg 2:0 (0:0) – Unterwiesen – 130 Zuschauer – SR: Passeri. Tore: 49. Stalder 1:0, 53. Selimi 2:0. SC Aadorf: A. Bitzer; S. Serafino, Düring, Stalder, Fischbacher; Hasler, Meier, Traxler, A. Serafino; Luginbühl; P. Moser. Einwechselspieler: Selimi, Oliveira, Bannwart, Dölger, Incontrada. FC Kirchberg: Brägger; P. Schefer, Bouwmeester, Dal Molin, Sallahu; F. Schefer, Kuhn, Bürge, Müller; Lima, Schönenberger. Einwechselspieler: Lang, Wohlgensinger, R. Kuhn, Widmer. Verwarnungen: 58. Luginbühl (Foul), 63. Düring (Foul), 68. Widmer (Foul).

SCA entscheidet Derby für sich

Anlässlich der drittletzten Runde der 3. Liga Saison 2016/17 empfing der SC Aadorf zuhause Dorfnachbar Eschlikon zum Derby. Für die Gäste war bereits vor Beginn der Partie klar, dass sie zwingend gewinnen müssen, um in den verbleibenden zwei Spielen weiterhin eine Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.

 

PATRICK BITZER

Fussball. Die Aadorfer ihrerseits wollten mit einem weiteren Sieg den zweiten Tabellenplatz festigen und abgesehen von der Niederlage gegen Schmerikon, die makellose Heimbilanz weiter wahren. Bei sommerlich heissen Temperaturen entwickelte sich von Beginn weg eine Partie, geprägt von viel Kampf und eher selten Glanz. In beiden Reihen unterliefen den Akteuren immer wieder kleine Fehler, welche gefährliche Angriffe verhinderten. Der SCA führte zwar spielerisch die feinere Klinge, konnte in der Vorwärtsbewegung zunächst aber nicht überzeugen.

Gäste zunächst in Front

Die Gäste waren ihrerseits darauf bedacht, nicht frühzeitig einem Rückstand hinterher laufen zu müssen, suchten ihr Glück aber hin und wieder auch in der Offensive. Einer dieser Vorstösse über die Aussenbahnen brachte den abstiegsbedrohten Eschliker nach einer Viertelstunde den dringend benötigten Torerfolg. Ramon Müller wurde auf der linken Seite freigespielt und bediente mit seinem Zuspiel den im Strafraum postierten Dübi. Letzterer bekundete keine Mühe, aus kurzer Distanz zur Gästeführung einzuschieben. Der Gegentreffer schien beim Heimteam seine Wirkung nicht verfehlt zu haben. Fortan war es der SC Aadorf, welcher das Spieldiktat an sich riss und den anwesenden Zuschauern zeigte, warum man in dieser Spielzeit zu den Spitzenteams der 3. Liga Gruppe 4 gehört. Der Jubel über den Treffer beim Anhang des FC Eschlikon war kaum verstummt, da glich das Heimteam das Skore bereits wieder aus. Nach einem schnell ausgeführten Freistoss flankte Fischbacher den Ball millimetergenau auf den Kopf des heranbrausenden Hasler, welcher die Kugel wuchtig zum 1:1 in die Maschen köpfte.

SCA dreht die Partie

Bereits vor dem Pausentee hatte sich abgezeichnet, dass die Platzherren nach dem Ausgleich der frühen Gästeführung wohl mehr Substanz besitzen würden, um das Derby für sich zu entscheiden. Zunächst musste sich das Team von Cheftrainer Stahel aber bei Schlussmann A. Bitzer bedanken, welcher mit seiner Intervention einen weiteren Treffer der Gäste verhinderte. Dübi konnte nach einem Zuspiel alleine losziehen, sah den Ball aber vom herauseilenden Keeper geklärt. In der Folge drückte der SCA zunehmend aufs Tempo und suchte den Führungstreffer. Es war nach 75 Minuten dem eingewechselten P. Moser vorbehalten, seine Farben erstmals an diesem sommerlichen Samstag in Front zu schiessen. Nach einem herrlichen Zuspiel in die Schnittstellte bewahrte der SCA Stürmer ruhig Blut und schob die Kugel zum 2:1 ins lange Eck. Von diesem Rückschlag sollte sich Eschlikon nicht mehr erholen. Zwar kämpfte das Team von Cheftrainer Eisenring jederzeit vorbildlich, punkto Qualität fehlte es aber am Ende an einigen Ecken und Enden. In der Nachspielzeit sorgte SCA Verteidiger Stalder mit seinem Treffer nach einem Eckball für den 3:1 Endstand. Über die gesamte Partie hinweg gesehen ein verdienter Erfolg für die Aadorfer.

Am kommenden Pfingstmontag, 05. Juni steht für den SCA das letzte Heimspiel der Saison 2016/17 auf dem Programm. Zu Gast ist mit dem FC Kirchberg ein Team, welches nach dieser Spielzeit ebenfalls den bitteren Gang in die 4. Liga antreten muss. Anpfiff auf dem Sportplatz Unterwiesen ist um 16 Uhr.

SC Aadorf – FC Eschlikon 3:1 (1:1) – Unterwiesen – 100 Zuschauer – SR: Büsch. Tore: 15. Dübi 0:1, 17. Hasler 1:1, 75. P. Moser 2:1, 90+3. Stalder 3:1. SC Aadorf: A. Bitzer; S. Serafino, Düring, Stalder, Fischbacher; Hasler, Meier, Traxler, Narciso; A. Serafino, Gianforte. Einwechselspieler: Selimi, Oliveira, Ziegler. P. Moser. FC Eschlikon: Kreier; Schmucki, Nigg, Dietz, R. Müller; Ra. Müller, Ziltener, M. Müller, Sonner; Millhäusler, Dübi. Einwechselspieler: Hasler, Häni, Re. Müller. Verwarnungen: 21. A. Serafino (Foul), 30. Ziltener (Foul), 65. Gianforte (Unsportlichkeit), 67. Hasler (Foul).

SCA ist zurück auf der Siegerstrasse

Nach zuletzt zwei Spielen ohne Vollerfolg kehrt der SC Aadorf zum Siegen zurück und gewinnt auswärts in Netstal mit 1:3. Als Man of the Match durfte sich Max Ammann feiern lassen. Der quirlige Offensivspieler erzielte für die Stahel-Elf alle drei Tore.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Der SCA hatte vor dem Gastspiel im Glarnerland zwei schwierige Wochen hinter sich. Nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen Wängi folgte in der Woche darauf die Punkteteilung zuhause gegen den FC Uznach. Der Ausgleich zum 1:1 fiel dabei erst in der letzten Spielminute. Zusätzlich zu den Punktverlusten plagten die Elf von Cheftrainer Stahel diverse Verletzungssorgen. Nichts desto trotz war die Zielsetzung für das Auswärtsspiel gegen den FC Netstal klar – mit einem 3er wollte der SCA zurück auf die Siegerstrasse.

 

Perfekter Start in die Partie

Bei strömenden Regen, kalten Temperaturen und auf äusserst schwer bespielbarem Platz erwischte der Gast aus dem Thurgau einen perfekten Start in die Partie. Die Matchuhr hatte noch nicht einmal eine ganze Umdrehung zurückgelegt, da lag der SCA bereits mit 0:1 in Front. Ammann profitierte von einem Zuspiel in die Tiefe und überwand Netstal Keeper Musio aus spitzem Winkel. Der frühe Treffer spielte den Gästen in die Karten, konnte man doch fortan frei aufspielen und wusste Ball und Gegner geschickt laufen zu lassen. Die Überlegenheit der Aadorfer war in der Startviertelstunde deutlich sichtbar. Das Heimteam fand seinerseits nur schwer in die Partie und wurde von den aufsässigen Gästen immer wieder in der eigenen Platzhälfte zu Fehlern gezwungen. Der zweite Treffer nach 17 Minuten war die logische Folgerung einer starken Aadorfer Starphase. Spielmacher Luginbühl schickte mit einem herrlichen Steilphase Ammann auf die Reise, dieser umspielte den herauseilenden Schlussmann und schob trocken zum 0:2 ein. Die Gäste hatten die Weichen damit frühzeitig auf Sieg gestellt. Vom Heimteam war bis zu diesem Zeitpunkt kaum etwas zu sehen. Einzig nach ruhenden Bällen kam zeitweise so etwas wie Gefahr vor dem Gehäuse von SCA Schlussmann A. Bitzer auf. Die beste Möglichkeit bot sich Netstal Stürmer Gössi, nachdem P. Bitzer den Ball nach einem Freistoss mit dem Kopf unglücklich abgelenkt hatte. Der junge Stürmer konnte die Gelegenheit aber nicht nutzen und verzog aus kurzer Distanz.

Netstal wehrt sich

Komplett kampflos wollte der Gastgeber die Punkte dann aber doch nicht hergeben. Nach dem Seitenwechsel fanden die Glarner deutlich besser in die Partie und wussten in der ersten Viertelstunde nach dem Pausentee zu überzeugen. Der SCA agierte in dieser Phase des Spiels viel zu passiv und musste froh sein, nicht frühzeitig den Anschlusstreffer kassiert zu haben. Die grösste Chance auf Seiten der Platzherren verpasste Cucinelli nach gut einer Stunde. Nach einem schönen Querpass in die Strafraum stand der gross gewachsene Stürmer einschussbereit auf der Fünfmeter Linie, rutschte aber im dümmsten Moment auf dem durchnässten Untergrund aus und vorbei war die Möglichkeit zum 1:2. Dieser Weckruf schien bei den Gästen seine Wirkung nicht verfehlt zu haben. Das Team von Cheftrainer Matthias Stahel gewann fortan wieder zunehmend die Kontrolle über die Partie und tauchte mehrere Male gefährlich vor dem gegnerischen Kasten auf. Für die endgültige Entscheidung zeichnete sich dann wiederum der omnipräsente Ammann verantwortlich. 77 Minuten waren absolviert, als Ziegler den Ball im Strafraum behaupten konnte und mit seinem Zuspiel den SCA Topscorer fand. Ammann bekundete keinerlei Mühe, aus kurzer Distanz den Hattrick perfekt zu machen und schob zum 0:3 ein. Zwar markierte der FC Netstal nur drei Minuten später, nach einem stehenden Ball noch das 1:3, für mehr reichte es den Glarnern jedoch nicht mehr.

Der SC Aadorf festigt mit diesem Sieg seinen zweiten Platz in der Tabelle und hält auch fünf Runden vor Ende der Saison 2016/17 weiter Anschluss an die Tabellenspitze. Am kommenden Samstag empfängt der SCA zuhause anlässlich des Spitzenspiels der 18. Runde den FC Schmerikon. Anpfiff ist um 17 Uhr auf dem Sportplatz Unterwiesen.

FC Netstal – SC Aadorf  1:3 (0:2) – Wiggis – 80 Zuschauer – SR: Salili. Tore: 1. Ammann 0:1, 17. Ammann 0:2, 77. Ammann 0:3, 80. Contardi 1:3. FC Netstal: Musio; Mühlenthaler, Pfeiffer, Zweifel, Saufer; Komann; Lopes, Contardi, Leuzinger; Cucinelli, Gössi. Einwechselspieler: Jashari, Schiesser. SC Aadorf: A. Bitzer; Hasler, Stalder, P. Bitzer, Düring; Ebneter, Traxler; A. Serafino, Luginbühl, Ammann; Ziegler. Einwechselspieler: Bannwart, S. Serafino, P. Moser. Verwarnungen: 64. Jashari (Unsportlichkeit).

Punktverlust in letzter Minute

Der SC Aadorf bleibt auch im achten Heimspiel der Saison 2016/17 ungeschlagen, lässt sich aber gegen den FC Uznach in letzter Minute noch den möglichen Sieg aus den Händen reissen. Die Thurgauer lassen damit im Kampf um den Aufstieg wichtige Punkte liegen.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Gleich auf fünf Stammkräfte musste der SCA beim Heimspiel gegen den Gast aus Uznach verzichten. Die zahlreichen Absenzen zwangen das Trainerteam somit zu diversen Umstellungen, wobei sich die Aadorfer glücklich schätzen können, über einen derart breiten Kader zu verfügen. Für den SC Aadorf galt es, sich nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen Wängi, wieder zu rehabilitieren und mit einem neuerlichen Sieg auf die Erfolgsstrasse zurückzukehren. Die Partie gegen den FC Uznach gestaltete sich erwartungsgemäss kampfbetont, keine der beiden Mannschaften wusste spielerisch grossartig zu überzeugen.

SCA am Drücker

Die Mannschaft von Cheftrainer Stahel fand zunächst gut in die Partie und konnte allen voran über die Aussenbahnen immer wieder vielversprechende Aktionen kreieren. Die grösste Möglichkeit zur Führung vergab das Heimteam nach rund 20 Minuten. Eine präzise Hereingabe von Düring fand in Holenstein den gewünschten Abnehmer. Der SCA Stürmer konnte das Zuspiel jedoch nicht wie gewünscht unter Kontrolle bringen, sodass die Uzner Hintermannschaft die heikle Situation rechtzeitig entschärfen konnte. Auf der Gegenseite war der Gast bestrebt, mit vorwiegend langen Zuspielen seine physisch robusten Offensivkräfte in Szene zu setzen. Das Heimteam präsentierte sich aber bis zum Ablauf der ersten 30 Minuten stets auf der Höhe seiner Aufgabe und liess vor dem eigenen Kasten nur wenig zu. Erst als sich Halbzeit eins langsam dem Ende zu neigte, gab der SCA das Zepter etwas aus der Hand und überliess in dieser Phase das Heft dem Gast, welcher jedoch seinerseits aus der Druckphase keinen Profit zu schlagen wusste.

Glückliche SCA Führung

Der zweite Durchgang war erst drei Minuten alt, als auf dem Sportplatz Unterwiesen lautstarker Jubel ausbrauch. Nach einer Ballstafette im Mittelfeld hatte SCA Mittelfeldspieler A. Serafino aus gut 30 Metern einfach Mal draufgehalten. Das Glück des Tüchtigen sollte im hold sein, liess doch Uznach Keeper Glauser den Ball tatsächlich zum 1:0 für das Heimteam passieren. Der Schuss war zwar satt und gut platziert aber für einen 3. Liga Schlussmann dennoch haltbar. Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, dachte man sich im Lager des SCA und war fortan bestrebt, mit einem zweiten Treffer die frühzeitige Entscheidung zu suchen. Die Möglichkeit dazu, eröffnete sich rund zehn Minuten vor Ablauf der Partie. Holenstein lancierte den eingewechselten Oliveira mit einem mustergültigen Pass in die Tiefe. Letzterer liess im Strafraum seinen Verfolger trickreich ins Leere laufen, zeigte danach aber alleinstehend vor FCU Keeper Glauser Nerven und setzte seinen Abschluss deutlich am Gehäuse vorbei. Vorbei war die Möglichkeit zur Sicherung der angestrebten drei Punkte. Es sollte hingegen noch schlimmer kommen. Der Gast warf in den Schlussminuten nochmals alles nach vorne und profitierte zugleich auch davon, dass sich die Platzherren immer wieder zu unnötigen Foulspielen hinreissen liessen. Uznach bot sich somit mehrfach die Möglichkeit, den Ball ungestört in den Strafraum zu schlagen. Frei nach dem Motto: Steter Tropfen höhlt den Stein, brachte eine dieser Hereingabe in der letzten Spielminute tatsächlich noch den gewünschten Erfolg. Aadorfs Bannwart lenkte einen langen Ball unglücklich in den eigenen Kasten ab, der Ausgleich in letzter Sekunde war damit Tatsache.

Trotz dezimiertem Kader zeigte der SCA an diesem sonnigen Samstag eine ansprechende Leistung, muss sich aber den Vorwurf gefallen lassen, allen voran in der Schlussviertelstunde zu wenige für einen Sieg investiert zu haben. Möchten die Thurgauer auch in den kommenden Wochen weiterhin ein Wort an der Spitze mitreden, ist beim Gastspiel in Netstal am kommenden Samstag, 06. Mai eine Leistungssteigerung gefordert. Anpfiff ist um 18.30 Uhr im Glarnerland.

SC Aadorf – FC Uznach 1:1 (0:0) – Unterwiesen – 180 Zuschauer – SR: Kojadinovic. Tore: 48. A. Serafino 1:0, 90+1. Bannwart 1:1 (Eigentor). SC Aadorf: A. Bitzer; Fischbacher, Stalder, P. Bitzer, Düring; Bannwart, Meier; Hasler, Traxler, A. Serafino, Holenstein. Einwechslungen: Selimi, Oliveira, P. Moser. FC Uznach: Glauser; J. Fritschi, Arena, M. Fritschi; R. Steiner; Aranda, Brullo, Buser, Hinder; Eicher, Ameti. Einwechslungen: Buduri, Da Mota, P. Steiner. Verwarnungen: 64. P. Bitzer (Unsportlichkeit), 79. Selimi (Foul), 82. Eicher (Foul), 87. P. Moser (Foul), 87. Meier (Reklamieren).

Niederlage im Spitzenspiel

Nach insgesamt neun Runden ohne Niederlage musste der SC Aadorf wieder einmal in den sauren Apfel beissen. Auswärts beim FC Wängi ging das Spitzenspiel mit 4:2 verloren.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Die Enttäuschung im Lager des SCA war unmittelbar nach Spielschluss verständlich gross. Nach einem fast perfekten Start in die Rückrunde, bot sich der Stahel-Elf anlässlich des Gastspiels in Wängi die Möglichkeit, alleiniger Tabellenführer zu werden. Am Ende war es aber der Gastgeber, welcher in einer guten 3. Liga Partie das bessere Ende für sich behielt und sich den Sieg aufgrund der Effizienz vor dem gegnerischen Tor verdient hatte.

SCA früh im Rückstand

Der FC Wängi war seinerseits nicht optimal in die zweite Saisonhälfte gestartet und hatte seinen Vorsprung von drei Punkten in der Tabelle auf den SCA bereits nach den ersten Rückrundenpartien eingebüsst. Der letztjährige Absteiger aus der 2. Liga war im Derby gegen den SCA somit gefordert, wollte man die gute Ausgangslage der Hinrunde nicht schon frühzeitig aus der Hand geben. Wängi startete entsprechend aktiv in die Partie und war bemüht, das Zepter sogleich an sich zu reissen. Routinier Wiesmann gab wenige Sekunden nach dem Anpfiff einen ersten Warnschuss in Richtung Aadorfer Tor ab. Die Gäste bekundeten zu Beginn Mühe ihr Spiel aufzuziehen und wenn der Ball dann mal rollte, wurden die spielstarken Aadorfer mehrfach durch Foulspiele der Platzherren gestoppt. Kurz vor Ablauf der Startviertelstunde wurden die Bemühungen der Einheimischen ein erstes Mal belohnt. Der quirlige Teixeira erlief aus stark abseitsverdächtiger Position ein Zuspiel von P. Holenstein und schob den Ball an Schlussmann A. Bitzer vorbei. Der Abschluss fand allerdings nicht den direkten Weg ins Tor, sondern prallte vom Pfosten zurück ins Spielfeld. Über das Knie des zurückeilenden SCA Verteidigers P. Bitzer, fand das Spielgerät dann aber zur Freude der FCW Anhänger doch noch den Weg in die Maschen – 1:0. Der Treffer fiel in einer Phase, als der Gastgeber deutlich mehr vom Spiel hatte. Hinzu kam 12 Minuten nach dem Führungstor auch noch das Glück des Tüchtigen. Wiederum war es Teixeira, der freistehend zum Abschluss kam, sein Geschoss aber zunächst noch vom stark parierenden A. Bitzer abgewehrt sah. Beim fälligen Abpraller stimmte die Kommunikation in der SCA Verteidigung einmal mehr nicht, sodass der junge Stürmer nochmals an den Ball kam und die Chance dieses Mal eiskalt zum 2:0 zu verwerten wusste. Frustriert vom verpatzten Start, fanden nun auch die Gäste zunehmend zu ihrem Spiel und zeigten, warum auch sie in der laufenden Meisterschaft an der Spitze mitspielen. Nach einem schönen Zuspiel konnte SCA Flügel Ammann alleine in den Strafraum ziehen, wurde aber durch den Pfiff des Unparteiischen zurückgebunden. Dieser hatte zum Unmut der Aadorfer eine vermeintliche Abseitsposition festgestellt. Der Gast präsentierte sich nun aber deutlich aktiver als noch zu Beginn und wusste die Partie in dieser Phase zu dominieren. Einzig der angestrebte Torerfolg wollte dem Team von Cheftrainer Stahel vor dem Pausentee nicht mehr gelingen. Zuerst scheiterte Holenstein im Strafraum mit seinem Abschluss am Bein eines Wängi Verteidigers, bevor sich Gianforte bei einer Kopfballmöglichkeit vom herauseilenden Wängi Keeper Meiler irritiert sah und so den Abschluss nicht im Tor unterbringen konnte.

Aadorf kämpft

Die Gäste aus Aadorf hatten sich für die zweite Halbzeit einiges vorgenommen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil man nach dem frühen Rückstand im besser ins Spiel fand und so Lunte roch, die Partie doch noch zu drehen. Der nächste Nackenschlag folgte aber prompt. Kaum war das Derby nach dem Pausentee wieder angepfiffen, schraubte Wängis Böhi das Skore auf 3:0. Der SCA wurde an diesem bewölkten Samstagabend ein weiteres Mal kalt geduscht. Sichtlich geschockt vom weiteren Gegentreffer, benötigte die junge Aadorfer Truppe auch dieses Mal wieder einige Minuten um zurück in die Spur zu finden. Wängi verpasste es in jener Phase des Spiels den Mist frühzeitig nach Hause zu führen. Und so kam es, dass sich der SCA nach einer Stunde plötzlich zurück im Spiel fand. Nach einem Angriff über links bediente Holenstein den heraneilenden Luginbühl, welcher aus kurzer Distanz trocken den Anschlusstreffer zum 3:1 realisierte. Der Glaube an eine Wende währte jedoch nur kurz. Kaum war das Spielgerät wieder freigegeben, traf der Gastgeber zum vierten Mal an diesem Abend. Ein langer Ball von Sandmeier konnte Teixeira im letzten Moment entscheidend ablenken, sodass der Ball den Weg über die Torlinie fand. Zwar gelang den Gästen zehn Minuten vor Schluss durch Holenstein der erneute Anschluss zum 4:2, für mehr sollte es aber am Ende nicht mehr reichen.

Nach zuletzt neun Spielen ohne Niederlage, musste der SCA das Feld wieder einmal als Verlierer verlassen. Die Leistung im Derby gegen Wängi war keineswegs schlecht aber der Gegner war an diesem Tag schlicht einen Tick besser und hatte sich den Sieg im Spitzenspiel deshalb verdient. Beim Heimspiel vom kommenden Samstag, 29. April 2017 wird der SCA auf Wiedergutmachung aus sein und alles versuchen, um gegen den FC Uznach unmittelbar auf die Siegerstrasse zurückzukehren. Anpfiff ist um 17 Uhr auf dem Sportplatz Unterwiesen.

Telegramm:
FC Wängi – SC Aadorf  4:2 (2:0) – Grosswies – 300 Zuschauer – SR: Dürrer. Tore: 13. P. Bitzer 1:0 (Eigentor), 25. Teixeira 2:0, 48. Böhi 3:0, 60. Luginbühl 3:1, 61. Teixeira, 4:1, 80. Holenstein 4:2. FC Wängi: Meiler; Germann, Widmer, Sandmeier; D. Holenstein, Braun, Böhi, Wiesmann, P. Holenstein, Cardoso; Teixeira. Einwechselspieler: Schneider, Thalmann, Panic, Tuchschmid, Luis. SC Aadorf: A. Bitzer; Hasler, Stalder, P. Bitzer, Moser; Traxler, Meier; Gianforte, Luginbühl, Ammann; Holenstein. Einwechselspieler: Düring, A. Serafino, S. Serafino, Bannwart, Selimi. Verwarnungen: 33. Braun (Foul), 64. Wiesmann (Foul), 88. Meier (Foul), 89. Luginbühl (Reklamieren).

SCA wahrt seine Heimstärke

Auch im siebten Heimspiel der Saison 2016/17 bleibt der SC Aadorf weiter ungeschlagen und bezwingt nach hartem Kampf den FC Wattwil-Bunt mit 2:1. Die Thurgauer haben damit auf heimischem Terrain 19 von bisher 21 möglichen Punkten gewonnen.

 

PATRICK BITZER

Fussball. "Dieses Kapital der Erfolgsgeschichte, an welcher wir aktuell schreiben, haben wir sicherlich rasch durchgelesen. Unsere Leistung war heute nicht in allen Belangen optimal aber am Ende zählen die drei Punkte." SCA Cheftrainer Stahel zog nach Spielschluss zwar ein durchzogenes Fazit, zeigte sich aber dennoch glücklich über die drei gewonnenen Punkte seiner Mannschaft. Die Aadorfer haben damit ihre Pflicht erledigt und blicken nun mit voller Konzentration auf den anstehenden Spitzenkampf in Wängi.

Wattwil-Bunt in Front

Der SCA sah sich für die Partie gegen den Gast aus dem Toggenburg zu einigen personellen Änderungen gezwungen. Gleich sechs Akteure standen dem Team am Ostersamstag aufgrund von Absenzen und Verletzungen nicht zur Verfügung. Nichts desto Trotz konnte der Trainerstaff auch für diese Partie eine schlagkräftige Truppe ins Rennen um die drei Punkte schicken – der aktuelle Kader bietet dem SCA die gewünschten Optionen. Treten die Aadorfer in dieser Saison auf heimischem Terrain meist sehr dominant auf, war es an diesem Ostersamstag zunächst aber der Gast aus Wattwil, welcher das Spieldiktat an sich riss. Die Toggenburger wussten mit einem guten Zweikampfverhalten zu überzeugen und setzten in der Offensive immer mal wieder Nadelstiche. Nach 23 Minuten zahlte sich der gute Auftritt der Gäste in Form eines Torerfolges aus. Nach einem zügig vorgetragenen Angriff über die Mitte, tauchte Tushi plötzlich alleine vor SCA Keeper A. Bitzer auf und bezwang diesen mit einem satten Flachschuss zum 0:1. Das Heimteam hatte seinem Gegner bis dahin einige Male Freiräume zugestanden und erhielt prompt die Quittung für den bis dato mangelhaften Auftritt. Der Gegentreffer schien beim aktuellen Zweitplatzierten aber sämtliche Alarmglocken aktiviert zu haben. Fortan war es der SC Aadorf, welcher das Zepter in die Hand nahm und sich gewillt zeigte, die eingefangene Hypothek umgehend zu bereinigen. Sieben Zeigerumdrehungen nach der Gästeführung folgte die Reaktion der Platzherren. P. Bitzer spielte an der Strafraumgrenze Ammann mustergültig frei, sodass dieser keine Mühe mehr bekundete, Schlussmann Skrijeli zum 1:1 Ausgleich zu bezwingen. Als kurz vor dem Pausentee Routinier Holenstein den zweiten SCA Treffer markierte, war die Partie definitiv zugunsten der Einheimischen gedreht. Vorausgegangen war eine schöne Ballstafette über Traxler und Luginbühl.

Harter Kampf

Eine umkämpfte und animierte Partie fand nach dem Pausentee sogleich ihre Fortsetzung. Bestrebt um eine frühzeitige Entscheidung, drückte die Stahel-Elf auf den dritten Treffer, sündigte im Abschluss aber gleich mehrfach. Trotz bester Möglichkeiten wollte dem Heimteam die Vorentscheidung nicht gelingen und so bestand auf Seiten der Gäste weiterhin der Glaube, zum zweiten Mal in dieser Saison gegen Aadorf punkten zu können. Die grösste Chance zum Ausgleich bot sich dem FC Wattwil-Bunt rund eine Viertelstunde vor Schluss. Nach einem Einwurf an der Strafraumgrenze fehlte beim SCA die Abstimmung in der Defensive und so tauchte Marino plötzlich völlig freistehend vor dem SCA Tor auf. Zum Entsetzen der mitgereisten Fans aus dem Toggenburg zeigte der Gästestürmer aber Nerven und lupfte die Kugel nicht nur über den herauseilenden Schlussmann A. Bitzer, sondern gleich auch noch über die Querlatte. Vorbei war die Möglichkeit zum lang ersehnten Ausgleichstreffer. Als dann in der Schlussphase auch noch der eingewechselte SCA Verteidiger Fischbacher in höchster Not vor dem heraneilenden Wattwiler rettete, waren die drei Punkte für den SCA nach hartem Kampf im Trockenen. Eine Leistungssteigerung vor der Pause genügte, um den sechsten Sieg im siebten Heimspiel einzufahren.

Nun steigt am kommenden Samstag, 22. April 2017 auf dem Sportplatz Grosswies in Wängi der ultimative Spitzenkampf der 3. Liga Gruppe 4. Der FC Wängi und der SC Aadorf führen aktuell die Tabelle punktgleich an. In der Vorrunde entschied der SCA nach einem überzeugenden Auftritt das Direktduell mit 3:1 für sich. Die wohl zahlreich erscheinenden Fans dürfen somit gespannt sein, welches der beiden Teams dieses Mal das bessere Ende für sich behält. Anpfiff zum Spitzenspiel ist um 18 Uhr.

SC Aadorf – FC Wattwil-Bunt 2:1 (2:1) – Unterwiesen – 100 Zuschauer – SR: Zimmermann. Tore: 23. Tushi 0:1, 30. Ammann 1:1, 41. Holenstein 2:1. SC Aadorf: A. Bitzer; Düring, Stalder, P. Bitzer, Moser; Bannwart, Traxler; Gianforte, Luginbühl, Ammann; Holenstein. Einwechslungen: Fischbacher, Schreiber, Selimi; Oliveira. FC Wattwil-Bunt: Skrijeli; Redzic, Muric, Mladenovic, Scardanzan; Marino, Kipfer, Schneider, Bechtiger; Büsser, Tushi. Einwechslungen: Pfister, Bollhalder, Özdemir. Verwarnungen: 33. Redzic (Foul), 56. Muric (Foul), 66. Gianforte (Foul), 93. Pfister (Foul). Platzverweis: 89. Muric (gelb/rot).

Gute Leistung und drei Punkte in Gossau

Der SC Aadorf gewinnt sein zweites Rückrundenspiel auswärts beim FC Gossau mit 1:3. Nach einer zunächst ausgeglichenen Starphase, übernahmen die Thurgauer zunehmend das Zepter und gingen am Ende als verdienter Sieger vom Platz.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Zum Saisonstart im vergangenen Sommer 2016 holte der SCA aus den ersten beiden Spielen gegen Eschenbach und Gossau insgesamt vier Punkte. Die Grundlage für eine erfolgreiche Vorrunde war damit gelegt, obschon in der Folge noch zwei bittere Niederlagen gegen Wattwil-Bunt und Uznach folgen sollten. Die gleiche Bilanz steht nun auch nach dem Start in die zweite Saisonhälfte wieder zu Buche. Für das Team von Cheftrainer Matthias Stahel beginnen somit nun die Wochen der Wahrheit.

Ausgeglichene Startphase

Auf Wunsch des FC Gossau wurde die Partie vom Sonntagmorgen auf den Freitagabend vorverlegt. Vom ursprünglichen Vorbereitungsritual eines Wochenendspiels musste somit leicht abgewichen werden. Es galt nach einem harten Arbeitstag aller Beteiligten, am Abend für 90 Minuten den Fokus zu behalten und so die angestrebten drei Punkte einzufahren. Zu Beginn der Partie schien das Heimteam aus Gossau besser mit den ungewohnten Umständen klar zu kommen. Die Platzherren präsentierten sich in den ersten Minuten zweikampfstark und agierten auf Augenhöhe. Abgesehen von einigen Unruhestiftungen im SCA Strafraum konnten die St. Galler aber keinen weiteren Profit aus ihren Bemühungen schlagen. Der Gast aus dem Hinterthurgau fand seinerseits mit Fortdauer der Partie immer besser den Tritt und näherte sich mit grossen Schritten dem ersten Torerfolg. Nach einem Freistoss von P. Bitzer vergab Stürmer Holenstein die bis dahin grösste Chance des Spiels. Sein Kopfball aus kurzer Distanz fand seinen Meister in der Rolle des Torpfostens. Die nächste Möglichkeit für den Routinier sollte aber nicht lange auf sich warten lassen. 26 Minuten waren absolviert, als sich die Gossauer im Spielaufbau eine Unachtsamkeit leisteten, von welcher Holenstein reaktionsschnell zu profitieren wusste und die Kugel trocken zum 0:1 in die Maschen schob. Der SCA hatte die Partie damit in die gewünschten Bahnen gelenkt und dominierte fortan die Partie fast nach Belieben. Der zweite Treffer kurz vor dem Pausentee war dann die logische Folge einer zwanzig minütigen Aadorfer Druckphase. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schalteten die Gäste blitzartig um und markierten nur Momente später das 0:2. A. Serafino hatte sich auf dem linken Flügel mustergültig durchgesetzt und bediente den im Strafraum postierten Holenstein. Letzterer liess sich nicht zweimal bitten und schnürte seinen persönlichen Doppelpack.

Nichts mehr anbrennen lassen

Kaum war die Partie nach dem Seitenwechsel wieder angepfiffen, lag der Ball vermeintlich zum dritten Mal im Netz von Gossau Keeper Zahner. Nach einem herrlichen Zuspiel von Luginbühl hatte Gianforte den Schlussmann mit seinem Lobversuch bereits bezwungen, fand aber in Mauchle doch noch seinen Bezwinger. Der kurz zuvor eingewechselte Gossauer spedierte die Kugel in letzter Sekunde noch von der Torlinie ins Aus und bewahrte mit dieser beherzten Aktion seine Farben vor der endgültigen Entscheidung. Diese liess in der Folge noch gut 30 Minuten auf sich warten, nicht zuletzt auch deshalb, weil der SCA im Spiel nach vorne nicht mehr ganz so konsequent auftrat. Nach 76 Minuten war der Mist dann aber doch noch frühzeitig geführt. Nach einem schön vorgetragenen Angriff war es wiederum der frech aufspielende Gianforte, welcher alleine vor dem Gossauer Tor auftauchte und dieses Mal endgültig reüssieren konnte – 0:3. Der kurz darauf folgende Anschlusstreffer zum 1:3 von Mauchle trug lediglich noch zur Resultatkosmetik bei.

Dem SCA ist mit dem Gewinn von vier Punkten aus den ersten beiden Partien der Rückrundenstart soweit nach Wunsch geglückt. Weil Leader Wängi in den ersten beiden Runden lediglich einen Punkt ergattern konnte, ist der definitive Zusammenschluss an der Tabellenspitze Tatsache geworden. Am kommenden Samstag, 15. April 2017 empfängt der SC Aadorf zuhause den FC Wattwil-Bunt. In der Vorrunde setzte es im Toggenburg nach einem kuriosen Spiel eine empfindliche Niederlage ab. Dieses Mal möchte das Team von Cheftrainer Stahel die Gelegenheit vor heimischer Kulisse nutzen, um seine Position an der Tabellenspitze weiter zu festigen. Kick-Off ist um 17 Uhr.

FC Gossau II – SC Aadorf  1:3 (0:2) – Buechenwald – 100 Zuschauer – SR: Paseri. Tore: 26. Holenstein 0:1, 43. Holenstein 0:2, 76. Gianforte 0:3, 79. Mauchle 1:3. FC Gossau II: Zahner; Osta, Baumann, Vukotic, Izzi; Schmid, Rutz, Böhi, Ranisavljevic; Kovacevic, Mock. Einwechslungen: Jost, Kostadinovic, Mauchle, Kocher und Bakacsi. SC Aadorf: A. Bitzer; Hasler, Stalder, P. Bitzer, Moser; Traxler, Meier; Narciso, Luginbühl, Gianforte; Holenstein. Einwechslungen: Fischbacher, A. Serafino, S. Serafino, Oliveira. Verwarnungen: 32. Baumann (Foul), 53. Kovacevic (Foul), 56. Meier (Unsportlichkeit), 59. Ranisavljevic (Unsportlichkeit), 77. Böhi (Reklamieren), 78. Kocher (Unsportlichkeit), 78. A. Bitzer (Unsportlichkeit), 82. Luginbühl (Unsportlichkeit).

Hart umkämpftes Remis zum Rückrundenstart

Zum Start der zweiten Saisonhälfte 2016/17 empfing der SC Aadorf zuhause den FC Eschenbach. Die Partie zwischen dem, nach der Vorrunde, Zweit- und Drittplatzierten, sollte über weiter Strecken halten was man sich von ihr versprach. Einzig Tore wollten in einer hart umkämpften Partie an diesem frühlingshaften Samstag nicht fallen.

 

PATRICK BITZER

Fussball. "Den Wert dieses Punktgewinns werden wir wohl erst im späteren Verlauf dieser Saison richtig einschätzen können. Unmittelbar nach Spielschluss überwiegt natürlich die Enttäuschung über die verpassten drei Punkte. Eschenbach war aber ein äusserst hartnäckiger Gegner, welcher uns in allen Belangen auf höchstem Niveau gefordert hat." SCA Cheftrainer Matthias Stahel durfte nach Spielschluss ein durchaus positives Fazit zum ersten wirklichen Härtetest nach der langen Winterpause ziehen. Einzig der vehement angestrebte Torerfolg blieb der jungen Aadorfer Mannschaft an diesem Samstag vergönnt und verhinderte so den perfekten Start in die Rückrunde.

Glücklos im Abschluss

Die zahlreich erschienenen Zuschauer sahen gleich von Beginn weg einen druckvoll agierenden SCA. Immer wieder gelang es dem Heimteam, seine zügig vorgetragenen Angriffe in vielversprechende Torchancen umzumünzen. Genauso nach einer guten Viertelstunde, als sich der agile Gianforte nach schöner Vorarbeit von Meier und Luginbühl über die linke Angriffsseite durchgesetzt hatte, der folgende Abschluss aber zum Entsetzen der heimischen wuchtig von der Lattenunterkante zurück ins Spielfeld sprang. Die Führung für den SC Aadorf wäre zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient gewesen. Die Gäste aus Eschenbach fanden bis dahin nur schleppend in die Partie und agierten in der Offensive vorwiegend mit langen Bällen auf ihre gross gewachsenen Sturmspitzen. Nichts desto trotz musste die SCA Defensive stets auf der Hut sein, war man sich doch im Vorfeld der Partie über die Effizienz der Gästeoffensive bewusst. Brenzlig vor dem Gehäuse der Platzherren wurde es stets dann, wenn es den Gästen gelang, im SCA Strafraum für Unordnung zu sorgen. Schlussmann A. Bitzer liess sich davon aber nicht weiter beeindrucken und parierte zweimal souverän im "Head to Head" gegen die gegnerischen Stürmer. Auf der Gegenseite brannte es weiter lichterloh. Zunächst verpasste Holenstein freistehend per Kopf die Führung für seine Farben und spätestens als Luginbühl aus kürzester Distanz doppelt an FCE Schlussmann Carruolo und der Querlatte scheiterte, hätten die Einheimischen in Front liegen müssen. Vorausgegangen war ein herrlich vorgetragener Angriff über die rechte, wo Narciso seine Klasse komplett ausspielte und Kollege Luginbühl perfekt zu bedienen wusste. So aber schritten die beiden Teams, auch aufgrund je eines nicht gepfiffenen Elfmeters, torlos zum Pausentee.

Intensiver Kampf ohne Sieger

Die Gäste aus dem Kanton St. Gallen hatten die Druckphase des SCA in der ersten Halbzeit schadlos überstanden und waren ihrerseits vor dem Seitenwechsel zunehmend besser in die Partie gekommen. Im Wissen, den Rückstand von fünf Punkte auf den SCA nicht weiter anwachsen lassen zu dürfen, drückten die Gäste fortan aufs Tempo. Klare Torchancen sollten in der zweiten Halbzeit über weite Strecken Mangelware bleiben. Beide Teams präsentierten sich in Defensive äusserst präsent und gewährten dem Gegner nur wenige Freiräume. Und wenn es dann doch Mal wieder brenzlig vor den Gehäusen wurden, dürften beide Mannschaften auf die Dienste ihrer vorzüglichen Schlussmänner zählen. In den Schlussminuten war es zwar nochmals der SCA, welcher über diverse stehende Bälle zu Möglichkeiten kam, diese aber an jenem Samstag nicht wie gewünscht auszunutzen vermochte. Somit beendete der junge Unparteiische eine intensiv geführte Partie nach 90 Minuten und einem torlosen Remis mit seinem Schlusspfiff.

Aufgrund der Niederlage von Tabellenführer Wängi beim anderen Spitzenspiel in Schmerikon, ist die Spitzengruppe der 3. Liga Gruppe 4 gleich zum Rückrundenbeginn zusammengerückt. Spannende Wochen und Spiele stehen an. Für den SC Aadorf geht es am kommenden Freitagabend, 7. April 2017 mit dem Gastspiel beim FC Gossau II weiter. Anpfiff ist um 20.15 Uhr.

SC Aadorf – FC Eschenbach 0:0 (0:0) – Unterwiesen – 200 Zuschauer – SR: Sidler. Tore: keine. SC Aadorf: Hasler, Stalder, P. Bitzer, Moser; Meier, Traxler (A. Serafino); Narciso (Ammann), Luginbühl (S. Serafino), Gianforte; Holenstein. FC Eschenbach: Carruolo; Arsov, Kuster, Steiner, Nyangpo; Halimi, T. Helbling, D. Meier, Y. Helbling; S. Meier, Stojanov (Federspiel, Keller). Verwarnungen: 28. S Meier (Foul), 45. Luginbühl (Foul), 78. Gianforte (Foul). Bemerkungen: 17. Lattenschuss SC Aadorf, 35. Lattenschuss SC Aadorf.

Erfolgreicher Vorrundenabschluss

Anlässlich des letzten Spiels vor der Winterpause empfing der SC Aadorf auf heimischem Terrain das Schlusslicht aus Bütschwil. Mit einem weiteren Sieg wollten die Thurgauer eine starke Vorrunde erfolgreich abschliessen. Die Stahel-Elf erlegte ihre Pflicht dabei ohne jegliche Probleme und gewann am Ende verdient mit 4:0.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Fünf Siege in Serie standen für den SCA vor dem letzten Spiel der Vorrunde 2016/17 bereits zu Buche. Zudem hatte der Tabellenzweite bis dahin jedes seiner Heimspiele in der laufenden Meisterschaft gewonnen. Bütschwil seinerseits belegte vor der Partie den letzten Platz, konnten aber in den Wochen zuvor aus seinem Tief finden und gewann die letzten beiden Spiele mit einem Torverhältnis von 9:0. Man durfte gespannt sein, wie der Favorit aus Aadorf seine Pflichtaufgabe lösen würde.

Die Weichen gestellt

Trotz anhaltendem Dauerregen und winterlich kalten Temperaturen fanden zahlreiche Zuschauer den Weg auf den Sportplatz Unterwiesen, um dieser fast schon geschichtsträchtigen Partie zwischen Aadorf und Bütschwil beizuwohnen. Die beiden Teams duellieren sich seit nunmehr fast einem Jahrzehnt immer wieder aufs Neue. Waren es früher oftmals die Toggenburger, welche das bessere Ende für sich behielten, konnte der SCA die Bilanz in den Duellen der näheren Vergangenheit deutlich zu seinen Gunsten aufbessern. Es entwickelte sich dann sogleich eine unterhaltsame Partie, bei der beide Teams bemüht waren, rasch den Tritt zu finden. Bütschwil zeigte sich gestärkt vom neu gewonnen Selbstvertrauen und störte das Heimteam bereits früh im Spielaufbau. Nach gewonnen Zweikämpfen schalteten die Gäste jeweils rasch um und konnten dadurch den SCA, zumindest in der Startphase, teilweise vom eigenen Kasten fernhalten. Nach einer ausgeglichenen Startviertelstunde mit zögerlichen Torabschlüssen auf beiden Seiten war es anschliessend aber der heimische SCA, welcher das Tempo zu verschärfen wusste. Der Ball zirkulierte immer wieder ansehnlich durch die eigenen Reihen, bevor mit gezielten Pässen in die Schnittstellen der FCB Defensive das Leben schwer gemacht wurde. Der Führungstreffer nach gut einer halben Stunde war die logische Folge der SCA-Tempoverschärfung. Ammann entwischte auf der linken Seite seinem Gegenspieler, zog in unwiderstehlicher Manier in den Strafraum und behielt auch vor Schlussmann Oswald ruhig Blut – 1:0. Fünf Zeigerumdrehung später doppelte der quirlige Flügelspieler nach und besorgte mit einer beinahe Kopie des ersten Tors die 2:0 Führung für seine Farben.

Sieg zu keiner Zeit in Gefahr

Die beiden Gegentreffer schienen beim FC Bütschwil ihre Spuren hinterlassen zu haben. Der mutige Auftritt aus der Startphase war verflogen, die Gäste fanden spätestens nach dem ersten Gegentor kein Rezept mehr, den SCA am sechsten Sieg in Serie zu hindern. Offensiv präsentierte sich das Schlusslicht zwar gewillt, fand aber zu keiner Zeit ein Mittel, um die gegnerische Defensive ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. SCA Keeper A. Bitzer kämpfte an diesem regnerischen Abend wohl vielmehr gegen die Kälte, als dass er von gegnerischen Abschlüssen geprüft wurde. An dieser Tatsache änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nichts. Die Platzherren hatten die Partie zu jeder Zeit im Griff und boten den anwesenden Zuschauern erfrischenden Offensivfussball. Für die endgültige Entscheidung war nach gut einer Stunde Gianforte besorgt. Mustergültig von Ammann bedient, schob der SCA Stürmer nach einem Angriff über links freistehend zum 3:0 ein. Dass der eingewechselte Alvarez in der Nachspielzeit, nach einem stehenden Ball von Moser, ebenfalls noch seinen persönlichen Treffer markierte und damit für den 4:0 Endstand besorgt war, zeugt unter anderem von der quantitativ sowie qualitativ guten Breite des Aadorfer Kader.

Mit 25 Punkten, 8 Siegen, einem Remis und nur zwei Niederlagen verabschiedet sich der SCA auf dem 2. Tabellenplatz in die Winterpause. Die junge Mannschaft konnte in der abgelaufenen Vorrunde, mit Ausnahme von zwei Spielen, fast durchwegs überzeugen. Der Lohn dafür lässt sich sehen und dürfte der Mannschaft zusätzlich Motivation verleihen, die intensive Vorbereitung für die zweite Saisonhälfte in Angriff zu nehmen. Im Frühling 2017 will das junge Team optimal vorbereitet wieder auf Punktejagd gehen.

SC Aadorf – FC Bütschwil 4:0 (2:0) – Unterwiesen – 160 Zuschauer – SR: Hasler. Tore: 27. Ammann 1:0. 32. Ammann 2:0, 61. Gianforte 3:0, 90+2. Alvarez 4:0. SC Aadorf: A. Bitzer; Düring (70. Fischbacher), Stalder, P. Bitzer, Moser; Serafino (82. Incontrada), Meier, Bannwart, Ammann (68. Narciso, 75. Alvarez); Carosella; Gianforte (68. Ziegler). FC Bütschwil: Oswald; Schefer, Breitenmoser, Domgjoni, Oberholzer; Wiprächtiger, Aschwanden, Fäh, Marjakaj; Segmüller, Gajic. Ersatzspieler: Egli, Acklin, El Daly, Hollenstein, Waldvogel. Verwarnungen: 29. Segmüller (Foul), 32. Oswald (Foul).

SCA gewinnt auch in Kirchberg

Der SC Aadorf reitet seit Wochen auf einer Erfolgswelle. Auswärts beim FC Kirchberg dominieren die Hinterthurgauer nach Belieben und gewinnen am Ende verdient mit 1:5. Gleich fünf verschiedene Akteure reihten sich in die Torschützenliste ein.

PATRICK BITZER

Fussball. „Wenn man wie wir aktuell von Erfolg zu Erfolg eilt, besteht durchaus die Gefahr, dass man gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner etwas nachlässt und am Ende dafür bestraft wird. Wir haben aber heute unsere Pflicht voll und ganz erfüllt, dafür gebührt meiner Mannschaft ein grosses Kompliment.“ SCA Cheftrainer Matthias Stahel zeigte sich nach Spielschluss zufrieden und glücklich ab der Leistung seiner jungen Mannschaft, welche zu keiner Zeit Fragen über den Sieger der Partie aufkommen liess.

Nicht aus der Ruhe zu bringen

Der FC Kirchberg hat schwierige Wochen hinter sich. Nach zunächst vielversprechendem Saisonstart mit 10 Punkten aus fünf Spielen gingen die letzten vier Partien allesamt verloren. In der Tabelle rutschten die Toggenburger bis in Strichnähe ab und wollten nach beendeter Olmazeit endlich wieder auf die Siegerstrasse zurückkehren. Mit dem SC Aadorf war an diesem herbstlich kalten Samstagabend jedoch ein Gegner auf der Sonnmatt zu Gast, welcher mit dem Selbstvertrauen von zuletzt vier Siegen in Serie anreiste. Der Ausgangslage entsprechend entwickelte sich rasch eine einseitige Partie. Die Gäste aus dem Thurgau rissen das Zepter sofort an sich und spielten munter nach vorne. Immer wieder gelang es dem SCA, mit klugen Pässen die gegnerische Defensive in Bedrängnis zu bringen. Der erste Treffer war folglich nur eine Frage der Zeit. Spielmacher Carosella war es nach 23 Minuten vorbehalten, seine Farben in Front zu schiessen. Nach einem stehenden Ball stand der Mittelfeldspieler auf den Abpraller goldrichtig und schob abgeklärt zum 0:1 ein. Etwas überraschend stand es neun Zeigerumdrehungen später plötzlich 1:1. F. Schefer hatte freistehend zum Ausgleich getroffen. Dem Ausgleichstor voraus ging allerdings eine Offside Position des Kirchbergers Passgebers. Die Gäste liessen sich von diesem Rückschlag aber keineswegs aus der Ruhe bringen und reagierten prompt. Lediglich vier Minuten hatte der alte Spielstand Gültigkeit, bis der quirlige Ammann nach schönem Zuspiel von P. Bitzer seinen Bewachern enteilte und eiskalt an FCK Keeper Iten vorbei zum 1:2 einschob. Weil vor dem Pausenpfiff, nach sehenswerter Vorarbeit von Aussenverteidiger Moser, auch noch Serafino seinen persönlichen Treffer zum 3:1 markierte, war die Partie bereits frühzeitig entschieden.

Nichts mehr anbrennen lassen

Zwar schienen die Platzherren gleich nach Wiederanpfiff noch einmal ihre Kräfte zu mobilisieren, wurden aber sogleich eiskalt geduscht. 37 Sekunden waren in der zweiten Halbzeit gesielt, als SCA Stürmer Gianforte mit seinem Treffer den Deckel auf eine einseitige Partie machte. Vorausgegangen war eine herrliche Kombination über mehrere Stationen, welche der Neostürmer am Ende der Kette mustergültig mit einem Schlenzer ins hohe Toreck abschloss. Dem FC Kirchberg wurde damit auch noch der letzte laue Luftstoss aus den Segel genommen. Die Gäste aus Aadorf konnten es sich erlauben, fortan etwas Tempo aus dem Spiel zu nehmen und sich vorwiegend darauf zu konzentrieren, keinen zweiten Gegentreffer einzufangen. Abgesehen von wenigen Phasen, in welchen sich die Thurgauer etwas zu passiv verhielten und dem FCK dadurch etwas Raum für Offensivaktion gewährten, gelang dies ohne grössere Problem. Aadorfs Schlussmann A. Bitzer verbrachte über weite Strecken einen geruhsamen Abend. Den Schlusspunkt hinter eine einseitige Partie setzte nach einer Stunde der omnipräsente Meier. Bilderbuchmässig lancierten die Gäste nach einem Eckball von Kirchberg den Konterangriff und bejubelten nur Sekunden später den fünften und letzten Treffer an diesem Abend.

Der SC Aadorf bleibt mit dem fünften Vollerfolg in Serie weiter auf den Fersen von Leader Wängi und wird am kommenden Samstag, 05. November versuchen, die Vorrunde mit einem weiteren Sieg abzuschliessen. Zu Gast auf dem heimischen Unterwiesen ist Schlusslicht Bütschwil. Die Toggenburger konnten ihrerseits zuletzt zweimal in Folge gewinnen und werden bestrebt sein, den Anschluss an den Strich noch vor der Winterpause herzustellen. Anpfiff zum letzten SCA-Heimspiel der ersten Saisonhälfte ist um 17 Uhr.

FC Kirchberg – SC Aadorf 1:5 (1:3) – Sonnmatt Kirchberg – 120 Zuschauer – SR: Eugster. Tore: 23. Carosella 0:1, 32. Schefer 1:1, 36. Ammann 1:2, 42. Serafino 1:3, 46. Gianforte 1:4, 60. Meier 1:5. FC Kirchberg: Iten; Wohlgensinger, Bouwmeester, Dal Molin, Nagel; F. Schefer, Kuhn, Widmer, P. Schefer; Brändle, Bürge (Rohner, Grauso, Lima, Lusti). SC Aadorf: A. Bitzer; Düring, Stalder, P. Bitzer, Moser; Serafino (73. Oliviera), Bannwart, Meier, Ammann (80. Incontrada); Carosella (55. Narciso); Gianforte (80. Alvarez). Verwarnungen: keine.

Vierter Sieg in Serie für den SCA

Der SC Aadorf reitet weiterhin auf seiner Erfolgswelle und feiert dank dem 1:3 Auswärtserfolg beim FC Eschlikon den vierten Sieg in Folge. Den Derbysieg verdiente sich der SCA mit drei Toren nach dem zwischenzeitlichen 1:0 Rückstand.

PATRICK BITZER

Fussball. Die Leistung gegen den unter dem Strich klassierten FC Eschlikon war aus Sicht der Aadorfer nicht unbedingt berauschend. Auf dem vom Regen durchnässten Terrain taten sich die Gäste immer wieder schwer, ihre spielerische Klasse in gute Aktionen umzumünzen. Und dennoch reichte es der Mannschaft von Cheftrainer Matthias Stahel am Ende, um zum insgesamt sechsten Mal in dieser Saison als Sieger vom Platz zu schreiten.

Eschlikon früh in Front

Beim Derby zwischen den beiden Dorfnachbarn ging es gleich von Beginn weg zur Sache. Rasch war festzustellen, dass die Gäste aus Aadorf spielerisch die feinere Klinge führten und das Heimteam seinerseits versuchte, über Kontermöglichkeiten zum Erfolg zu finden. Die Taktik der Eschliker schien zunächst besser aufzugehen. Der SCA bekundete im Mittelfeld immer wieder Mühe, das Spielgerät zu kontrollieren und lief nach Ballverlusten einige Male Gefahr, auf dem falschen Fuss erwischt zu werden. So auch in der 12. Spielminute, als die Gäste in der Vorwärtsbewegung den Ball verloren und dafür prompt mit dem Gegentreffer zum 1:0 bestraft wurden. Michael Schneider wurde mustergültig freigespielt und traf mit einem satten Flachschuss zur frühen Führung für seine Farben. Die junge Aadorfer Mannschaft schien in der Folge aber ihre Lehren aus der schwachen Starphase gezogen zu haben und war nach dem Gegentor zu einer Reaktion fähig. Lediglich vier Minuten hatte die FCE Führung bestand, bis Routinier Holenstein das Skore mit seinem Treffer zum 1:1 wieder ausglich. Nach einem abgefälschten Freistoss von Captain Bannwart landete die Kugel vor den Füssen des Stürmers. Dieser bekundete aus kurzer Distanz keine Mühe um freistehend einzuschieben. In der Folge drückten der SC Aadorf weiter aufs Tempo, tauchte aber nur zeitweise gefährlich vor dem Kasten von FCE Keeper Kreier auf. Erst kurz vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Passeri fiel der zweite Aadorfer Treffer dann doch noch. Mittelfeldspieler Serafino ging nach einem präzisen Freistoss von Meier in der Eschliker Defensive komplett vergessen, sodass der eigentlich kleingewachsene Akteur prompt per Kopf zum 2:1 einnetze.

Frühzeitige Entscheidung verpasst

Auf Seiten der Gäste brachte Trainer Stahel nach dem Pausentee zwei frische Kräfte, welche in den Personen von Ammann und Carosella sogleich für neuen Schwung sorgten. Immer wieder gelang es dem SCA im zweiten Umgang, die heimische Defensive vor grössere Probleme zu stellen. Einzig der dritte Treffer wollte den Aadorfern lange Zeit nicht gelingen. Zuerst vergab Holenstein nach schönem Steilpass von P. Bitzer alleinstehend vor Keeper Kreier, bevor einige Minuten später nach einem schönem Sololauf die Hereingabe von Ammann im Strafraum knapp an Freund und Feind vorbei segelte. Die mangelnde Chancenauswertung hätte sich aus Sicht des SCA in der Schlussphase durchaus noch rächen können. Dem FC Eschlikon wurden nach Foulspielen eine handvoll Freistösse aus vielversprechenden Positionen zugesprochen. Zum Erfolg führte allerdings keiner der Versuche, präsentierte sich doch die gegnerische Abwehr stets auf der Höhe ihrer Aufgabe. Zwei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit entschied der Favorit aus Aadorf das Derby dann endgültig zu seinen Gunsten. Carosella setzte sich an der Strafraumgrenze gleich gegen zwei Gegenspieler durch und bediente mit seinem Zuspiel den mitgelaufenen Ammann optimal. Aadorfs Nummer 10 wahrte die nötige Ruhe und bezwang Eschlikons Schlussmann mit einem satten Flachschuss zum Schlussresultat von 1:3.

Mit dem vierten Sieg in Folge rückt der SCA in der Tabelle weiter vor und belegt neu mit nur drei Punkten Rückstand auf Leader Wängi den zweiten Platz. Am kommenden Samstag, 29. Oktober sind die Thurgauer erneut auswärts gefordert. Zu Gast im Toggenburg beim FC Kirchberg strebt die Stahel-Elf den siebten Saisonsieg an. Anpfiff zu dieser Partie ist um 18 Uhr auf dem Sportplatz Sonnmatt.

FC Eschlikon – SC Aadorf  1:3 (1:2) – Herdern – 140 Zuschauer – SR: Passeri. Tore: 12. M. Schneider 1:0, 16. Holenstein 1:1, 45. Serafiono 1:2, 88. Ammann 1:3. FC Eschlikon: Kreier: Schmucki, Baumberger, Stark, Müller; Huber, Ziltener; P. Schneider, M. Schneider, Dübi; Häni (Hasler, Büchi, Müller, Mirzakhani). SC Aadorf: A. Bitzer: Düring, Stalder, P. Bitzer, Moser; Narciso (46. Ammann), Bannwart, Meier, Serafino (80. Ziegler); Gianforte (46. Carosella); Holenstein (85. Alvarez). Verwarnungen: 41. Bannwart (Foul), 51. Häni (Foul), 54. Carosella (Foul), 75. P. Bitzer (Unsportlichkeit), 82. Ziltener (Reklamieren).

Erster Auswärtserfolg für den SCA

Auswärts beim Tabellenzweiten Schmerikon setzt der SC Aadorf seinen positiven Trend fort und gewinnt eine umkämpfte Partie mit 2:3. Die Thurgauer setzen sich dank dem ersten Auswärtssieg in dieser Saison in der Spitzengruppe fest.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Zuhause ist der SCA in der bisherigen Spielzeit noch ungeschlagen und hat alle drei Partien auf dem Sportplatz Unterwiesen für sich entschieden. Auf fremdem Terrain hingegen war die Bilanz vor dem Gastspiel beim FC Schmerikon weniger erfreulich. Lediglich ein Zähler aus drei Spielen resultierte für die Stahel-Elf. Diesem Umstand wollte das junge Team anlässlich des Spitzenspiels der siebten Runde entgegenwirken und endlich auch auswärts dreifach punkten.

Animierte Partie

Auf dem äusserst schwierig bespielbaren Terrain, welches beide Teams immer wieder vor heikle Tatsachen stellte, entwickelte sich gleich von Beginn weg eine unterhaltsame Partie. Die Gäste aus Aadorf nutzten im Rahmen des Möglichen ihre spielerische Stärke und kombinierten sich regelmässig gekonnt durch die Schmeriker Hintermannschaft. Bereits nach acht Zeigerumdrehungen sollte eine dieser Kombinationen ein erstes Mal Früchte tragen. Nach schönen Zusammenspiel zwischen Luginbühl und Ammann war es im Strafraum letztendlich Routinier Holenstein, welcher freistehend zur frühen Gästeführung einschob. Der Gegentreffer schien die Platzherren angestachelt zu haben, fanden sie doch in der Folge zunehmend besser in die Partie. Noch vor Ablauf der ersten halben Stunde war das Spiel dank zweier Toren binnen sechs Minuten aus Sicht des FC Schmerikon gedreht. Zunächst glich Tschirky nach 24 Minuten zum 1:1 aus, bevor wenige Zeigerumdrehungen später Virgini gar die Führung zum 2:1 markierte. Bei beiden Gegentreffern brachte die SCA Verteidigung den Ball nicht aus der Gefahrenzone und wurde dafür prompt bestraft. Der seifige Untergrund machte ein solides Verteidigen beinahe zur Herkulesaufgabe. Kalt geduscht fiel die Reaktion der Gäste auf den Doppelschlag heftig aus. Kaum drei Minuten waren nach dem zweiten Treffer des FCS verstrichen, da glich Aadorfs Ammann das Skore bereits wieder aus. Wiederum fand der SCA über die linke Seite eine Lücke und spielte sich so bis in den Strafraum vor, wo der auffälligste Akteur an diesem herbstlichen Samstag eiskalt zum 2:2 einschob. Es war sogleich der Schlusspunkt hinter eine unterhaltsame erste Halbzeit.

SCA mit Lucky Punch

Nachdem die beiden Mannschaften während der Pause neue Kräfte für den zweiten Umgang getankt hatten, gestaltete sich die Partie nach dem Seitenwechsel zunehmend ruppiger. Die Zweikämpfe wurden noch intensiver geführt als dies bereits zu Beginn der Partie der Fall war und keines der beiden Teams gab auch nur einen Ball kampflos verloren. Der FC Schmerikon biss sich an der Aadorf Defensive aber immer wieder die Zähne aus und kam in der Offensive nur sehr selten zu nennenswerten Torabschlüssen. Ganz anders die Gäste, welche regelmässig mir ihrem schnellen Kombinationsspiel zu Gefallen wussten und mehrmals nahe am Führungstreffer schnupperten. Das Glück war dem SCA aber vorerst noch nicht hold. 71 Minuten verstrichen auf der Matchuhr, bevor die Partie dann doch noch ihren verdienten Sieger fand. Aus der eigenen Defensive heraus spielten die Gäste aus dem Thurgau schnörkellose nach vorne, liessen ihre Gegner nach schönem Zusammenspiel zwischen Luginbühl und Ammann einmal mehr ins Leere laufen und schlossen den Vorstoss mit dem Treffer zum 3:2 sogleich erfolgreich ab. Es war der zweite persönliche Treffer des jungen Ammanns, welcher sich damit gleich selbst zum "Man of the Match" krönte. Bis die ersten drei Punkte auf fremdem Terrain für den SCA im Trockenen waren, galt es in der Folge noch die letzten 20 Minuten schadlos zu überstehen. Zwar warf der FC Schmerikon in der Schlussphase nochmals alles nach Vorne und kam nach einem Eckball durch Lindemann beinahe noch zum Ausgleich, am Ende standen die Seebuben aber trotzdem mit leeren Händen da. Dank einer aufopferungsvollen Teamleistung und einer starken Parade von Schlussmann A. Bitzer auf den Kopfball von Lindemann blieb es bis zum Schlusspfiff des Unparteiischen beim knappen 2:3 Auswärtserfolg für den SCA.

Am kommenden Samstag, 15. Oktober empfängt die Mannschaft von Matthias Stahel zuhause den FC Linth 04 II. Es kommt damit gleich zum nächsten Spitzenspiel, belegen die Glarner aktuell mit einem Punkt mehr als der SCA den 2. Tabellenplatz. Kick-Off ist um 17 Uhr auf dem Sportplatz Unterwiesen.

FC Schmerikon – SC Aadorf  2:3 (2:2) – Allmeind – 100 Zuschauer – SR: Boris. Tore: 8. Holenstein 0:1, 24. Tschirky 1:1, 30. Vigini 2:1, 33. Ammann 2:2, 71. Ammann 2:3. FC Schmerikon: Vitacca; Duschen, Lindemann, Fehr; De Siano, Caduff, Pehlivan, Dello Stritto; Polat, Tschirky, Vigini (U. Pehlivan, Mandra, Sahin, Kabashi). SC Aadorf: A. Bitzer; Moser, P. Bitzer, Stalder, Düring; Bannwart, Meier; Ammann (Traxler), Luginbühl, Narciso (Serafino); Holenstein (Incontrada). Verwarnungen: 27. Lindemann (Foul), 43. Holenstein (Unsportlichkeit), 61. Duschen (Reklamieren), 68. Tschirky (Reklamieren), 78. Vigini (Unsportlichkeit), 92. Pehlivan (Reklamieren).

Weiterhin makellose Heimbilanz

Nach den Siegen gegen Gossau II und Wängi gewinnt der SC Aadorf auch sein drittes Heimspiel der Saison 2016/17. Gegen den FC Netstal genügte dem SCA eine durchschnittliche Leistung um am Ende die drei Punkte einzufahren.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Im Lager der Aadorfer war man sich nach dem Schlusspfiff einig. "Der Blick auf das Resultat mag täuschen. Unsere Leistung am heutigen Abend war nicht sonderlich gut und dennoch haben wir uns am Ende des Tages die drei Punkte verdient", so Trainer Stahel zum Spiel gegen den FC Netstal. Den Schlüssel zum Erfolg fanden die Einheimischen an diesem herbstlich windigen Samstag über die stehenden Bälle.

Harziger Beginn

Auf dem schwer bespielbaren Terrain startete die Partie zunächst verhalten. Die Gäste aus dem Glarnerland waren bemüht, den SCA früh im Spielaufbau zu stören und diesen damit nicht entfalten zu lassen. Oftmals blieb den Platzherren somit nur der lange Ball in die Spitze als Option. Auf die zweiten Bälle zeigten sich die Gäste hellwach und hielten ihre Gegner dadurch weitgehend in Schach. Einzig der quirlige Ammann konnte auf dem Flügel hin und wieder für etwas Unruhe in der Netstaler Hintermannschaft sorgen. Nach einem Rush über die linke Seite war sein Zuspiel in die Mitte aber zu ungenau. Auf der Gegenseite war die SCA Hintermannschaft immer Mal wieder gefordert. Der FCN spielte frech nach Vorne und zeigte sich gewillt, die dringend benötigten Punkte mit nach Hause zu nehmen. Stürmer Jashari verpasste nach einem Pass in die Tiefe den Führungstreffer nur knapp. Sein Abschluss aus spitzem Winkel prallte nach gut zwanzig Minuten von der Querlatte zurück ins Feld. Eine Führung für die Gäste wäre zu diesem Zeitpunkt nicht ganz unverdient gewesen, hatten sie doch die eine oder andere gute Torchance. Die Treffer fielen hingegen auf der Gegenseite. Zuerst war es Innenverteidiger Stalder, welcher nach einem Eckball von Ammann und einer Unsicherheit von Netstal Keeper Barbieri aus kurzer Distanz zum 1:0 einschob. Lediglich fünf Zeigerumdrehungen später zog der zweite SCA-Innenverteidiger in Sachen Tore schiessen gleich. P. Bitzer traf nach einem erneuten Ammann Corner mittels abgefälschtem Kopfball zur 2:0 Pausenführung.

Solide Leistung

Gleich nach dem Wiederanpfiff des gut pfeifenden Unparteiischen Schmid legte das Heimteam los wie die Feuerwehr. Moser und Ammann spielten sich über die linke Seite mustergültig durch und brachten den Ball scharf gezogen in die Mitte. Der Netstal Verteidiger war jedoch zur Stelle und klärte kurz vor dem einschussbereiten Holenstein. In der Folge flachte die Partie etwas ab, nur noch selten gelang es den beiden Team, erwähnenswerte Aktionen zu kreieren. Wirklich zählbares produzierte auch in Halbzeit zwei nur der heimische SCA. Aller guten Dinge sind drei, dachten sich die Platzherren und nutzten in der 68. Spielminute wiederum einen Eckball zur Entscheidung in dieser Partie. Nach der Hereingabe von Ammann konnte P. Bitzer den Ball behaupten, wurde aber sogleich vom Netstal Verteidiger regelwidrig von den Beinen geholt. Moser liess sich nicht zweimal bitten und verwertete denn fälligen Strafstoss souverän zum 3:0. Auf der Gegenseite blieb dem FC Netsal ein Ehrentreffer vergönnt. Das beinahe Eigentor von SCA Captain Bannwart verhinderte Schlussmann A. Bitzer mirakulös auf der Torlinie.

Nach der ärgerlichen Auswärtsniederlage vor Wochenfrist in Uznach kehrt der SC Aadorf damit auf die Siegerstrasse zurück. Die Thurgauer wahren damit ihre makellose Heimbilanz und gewinnen auch Spiel Nummer drei auf heimischem Terrain. Am kommenden Samstag ist die Mannschaft von Trainer Stahel dann aber wieder in der Fremde gefordert. Zu Gast beim Zweitplatzierten Schmerikon wird der SCA versuchen, mit einem Sieg punktemässig zu den Seebuben aufzuschliessen.

SC Aadorf – FC Netstal 3:0 (2:0) – Unterwiesen – 160 Zuschauer – SR: Schmid. Tore: 40. Stalder 1:0, 45. P. Bitzer, 68. Moser (Elfmeter). SC Aadorf: A. Bitzer, Serafino (Düring), Stalder, P. Bitzer, Moser; Bannwart, Meier, Traxler (Selimi), Carosella (Alvarez), Ammann; Holenstein. FC Netstal: Barbieri: Leuzinger, Mühlethaler, Da Cunha, Pfeiffer; Schiesser, Kormann, Lopes, Toprakkale; Jashari (Sevic, Contardi, Gössi). Verwarnungen: 13. Toprakkale (Foul), 33. Serafino (Foul), 55. Ammann (Unsportlichkeit), 65. Carosella (Unsportlichkeit), 82. Leuzinger (Foul), 86. Meier (Unsportlichkeit). Platzverweis: 90. Toprakkale (gelb/rot).

Auswärts die Punkte verschenkt

Der SC Aadorf gibt auswärts beim FC Uznach eine 0:2 Führung preis und verliert am Ende mit 4:3. Die Thurgauer hatten nach ansprechenden 30 Minuten und dem Anschlusstreffer des Heimteams ihren Spielbetrieb weitgehend eingestellt. Die Quittung folgte prompt.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Mit hängenden Köpfen zogen die Gäste nach dem Schlusspfiff von dannen. Nach einer äusserst dürftigen Leistung in der zweiten Halbzeit, in welcher man gegen einen bescheidenen Gegner drei Tore kassierte, hatte man den möglichen Sieg fahrlässig verspielt. Der SCA verpasst damit den Sprung in die Spitzengruppe und findet sich im hinteren Mittelfeld wieder.

Optimaler Beginn

Auf dem schwierig bespielbaren Platz an der Benknerstrasse erwischten die Gäste aus dem Thurgau einen optimalen Start in die Partie. Acht Minuten waren gespielt, als Innenverteidiger Stalder nach einem Corner freistehend zum 0:1 einköpfte. Kurz zuvor verzeichnete der FC Uznach seinerseits eine gute Möglichkeit, blieb aber ohne Erfolg. In der Defensive bekundete das Heimteam immer wieder Mühe mit den quirligen Aadorfern. Allen voran Ammann und Carosella sorgten immer wieder für Gefahr vor dem Uzner Kasten. Letzterer war es dann auch, welcher nach 28 Minuten mit seinem Zuspiel mustergültig Alvarez in die Tiefe schickte und so den Weg zum 0:2 ebnete. Der SCA Stürmer bekundete alleinstehend vor FCU Keeper Fritschi keine Mühe, die Kugel in die entfernte Torecke zu schieben. Wie gewonnen, so zerronnen. Kaum war die Partie nach dem zweiten Treffer wieder angepfiffen, lag die Kugel auf der Gegenseite in den Maschen. Eicher wusste den kollektiven Tiefschlaf der Gäste auszunutzen und markierte postwendend den Anschlusstreffer zum 1:2. Es sollte die Kehrtwende in dieser Partie sein.

Uznach kämpft und siegt

Was sich bereits vor dem Pausentee angekündigt hatte, nahm nach dem Seitenwechsel weiter seinen Lauf. Dem FC Uznach genügte ein glücklicher Treffer nach knapp 30 Minuten, um fortan konsequent an seine Chance zu glauben. Die Aadorfer ihrerseits präsentierten dazu das Gegenstück und liessen sich trotz immer noch bestehender Führung komplett aus dem Konzept bringen. "Unsere Leistung aber der 30 Minuten bis hin zum Spielende war in allen Belangen mangelhaft. Wir haben uns an der eigenen Nase zu nehmen. Die drei Punkte haben wir schlicht und einfach fahrlässig verschenkt." Der Stachel beim SCA Cheftrainer Matthias Stahel sass nach Spielschluss tief. Zwar mogelten sich die Gäste auch nach der Pause weiterhin mit einer Führung im Rücken durch die Partie, die Kehrtwende war aber nur eine Frage der Zeit. Nach einer Stunde war die Gnadenfrist endgültig abgelaufen. Der FC Uznach drehte die Partie innerhalb von zehn Minuten durch Treffer von Arena und Ameti zum 3:2. Zwar konnte Aadorfs Ammann fünf Minuten später nochmals reagieren und markierte nach schöner Einzelleistung den 3:3 Ausgleichstreffer. Den Turnaround verpasste der SCA aber trotzdem. Weder Einsatz noch Wille stimmten, um gegen die kampfstarken Hausherren an diesem herbstlich sonnigen Sonntag erfolgreich zu sein. In der 86. Minuten profitierte der FC Uznach zusätzlich noch vom Glück des Tüchtigen und erhielt einen streng gepfiffenen Elfmeter zugesprochen. Arena nutzte die Gunst der Stunde, um sein Team mit seinem zweiten persönlichen Treffer zum 4:3 Heimsieg zu schiessen.

Der SC Aadorf verpasst somit die Möglichkeit, in die Spitzengruppe aufzuschliessen und findet sich stattdessen in der hinteren Tabellenregion wieder. Möchten die Thurgauer bis zur Winterpause den Anschluss an die vordere Tabellenregion wahren, sind in den kommenden Wochen deutlich bessere Leistungen nötig. Erste Gelegenheit für eine Reaktion bietet sich am kommenden Samstag, 01. Oktober beim Heimspiel gegen den FC Netstal.

FC Uznach – SC Aadorf  4:3 (1:2) – Benknerstrasse – 120 Zuschauer – SR: unbekannt. Tore: 8. Stalder 0:1, 28. Alvarez 0:2, 29. Eicher 1:2, 60. Arena 2:2, 70. Ameti 3:2, 75. Ammann 3:3, 86. Arena 4:3 (Elfmeter). FC Uznach: D. Fritschi; Hofstetter, D. Buduri, Arena, Da Mota; R. Fritschi, Brullo, A. Buduri, J. Fritschi; Eicher, Hinder (Seiner, Wälle, Ameti, ugras, Kamer). SC Aadorf: Bitzer, Moser, Stalder (Bannwart), Düring, Serafino; Traxler, Meier; Ammann, Carosella (Oliviera, Gianforte), Narciso; Alvarez (Ziegler). Verwarnungen: 48. Serafino (Foul), 72. Düring (Foul), 85. Traxler (Foul).

Verdienter Derby-Sieg für den SCA

Aufgrund der Aadorfer-Mäss, welche am kommenden Wochenende stattfindet, wurde die Partie der. 4 Runde zwischen dem SC Aadorf und dem FC Wängi auf den vergangenen Dienstag vorgezogen. Trotz parallel laufendem Länderspiel zwischen der Schweiz und Portugal lockte das Derby der Dorfnachbarn viele Zuschauer auf den Sportplatz Unterwiesen.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Viele Jahre war es her, seit sich die beiden Mannschaften anlässlich einer Meisterschaftspartie zum letzten Mal gegenüber standen. Kam es nach der Jahrtausendwende noch regelmässig zu packenden Derbys, trennten sich die sportlichen Wege der beiden Clubs im Jahr 2006 nach dem Aufstieg des FC Wängi in die 2. Liga. Nun, rund 10 Jahre später war es wieder soweit, der SCA und der FCW gaben sich in einer Meisterschaftspartie die Ehre.

SCA mit Vorteilen

Beide Mannschaften hatten am Wochenende zuvor auf ärgerliche Weise Punkte liegen gelassen und waren auf Wiedergutmachung aus. Es war zu Beginn der Partie das Heimteam, welches schnell den Rhythmus fand und mit gefälligem Kombinationsspiel in der Offensive zu überzeugen wusste. Nach einer Viertelstunde trugen die Bemühungen der Aadorfer ein erstes Mal Früchte. Ammann, welcher die Wängener Defensive während der gesamten Partie überforderte, vernaschte am linken Flügel seinen Gegenspieler und bediente mit seinem präzisen Zuspiel Teamkollege Holenstein. Am hinteren Torpfosten positioniert nahm der Routinier volles Risiko und drosch die Kugel zum 1:0 in die Maschen. Die Führung zu diesem Zeitpunkt war durchaus verdient, hatte das Heimteam bis dahin deutlich mehr in die Partie investiert. Der Gast aus Wängi schien den Tritt bis dahin noch nicht richtig gefunden zu haben und präsentierte sich vor Allem in der Offensive zu harmlos. Zwar konnte das Team von Cheftrainer Bernhardsgrüter vor der Pause einen Gang höher schalten, gefährliche Torraumszenen blieben aber bis zum Pausenpfiff Mangelware.

Ereignisse überschlagen sich

Trotz Derby-Affiche gestaltete sich die Partie in den ersten 45 Minuten weitgehend ruhig und fair. Dies sollte sich im zweiten Umgang merklich ändern. Der erste Paukenschlag folgte wenige Sekunden nach Wiederanpfiff. Wängis Böhi traf mit einer Mischung aus Flanke und Schuss sehenswert zum 1:1 Ausgleich in den Winkel. Die Partie begann wieder von vorne. Bemerkenswert wie sich die junge Aadorfer Mannschaft von diesem Rückschlag nicht aus dem Konzept bringen liess und fortan sogleich wieder aufs Tempo drückte. 55 Minuten waren absolviert, da war die erneute Führung für den SCA wieder hergestellt. Wängi Verteidiger Germann verpasste einen langen Ball von P. Bitzer unglücklich. Profiteur Ammann nutzte die Gunst der Stunde, zog in den Strafraum und bediente den mitgelaufenen Luginbühl, welcher aus kurzer Distanz zum 2:1 einschieben konnte. Ab diesem Zeitpunkt schaltete sich der bis anhin souverän leitende Unparteiische mit in die Partie ein. Innerhalb weniger Minuten kassierte SCA Verteidiger P. Bitzer zwei gelbe Karten, wobei vor Allem die zweite Verwarnung äusserst umstritten war. Dem SCA nützte all dies nichts, er musste sich fortan mit zehn Mann über die Runden kämpfen, machte dies aber vorzüglich. Der FC Wängi fand trotz nummerischer Überzahl kein Mittel gegen die gut organisierten Platzherren und verzeichnete praktisch über die gesamte Partie hinweg keinen gefährlichen Torabschluss. Als dem SC Aadorf eine Viertelstunde vor Schluss ein streng gepfiffener Elfmeter zugesprochen wurde und Luginbühl seinen persönlichen Doppelpack zum 3:1 schnürte, schien der Mist geführt. 10 Minuten vor dem Ende kam widererwarten nochmals Spannung auf. Schiedsrichter Steger verwies den zweifachen SCA Torschützen Luginbühl ebenfalls frühzeitig vom Feld. Auch dieser Entscheid war zumindest umstritten. Am Geschehen auf dem Platz änderte der Entscheid trotzdem nicht mehr viel. Zwar versuchte der Gast nochmals zurück ins Spiel zu finden, präsentierte sich dabei aber weitgehend ideenlos.

Das Team von Cheftrainer Matthias Stahel verdiente sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und spielerisch ansprechenden Darbietung die drei Punkte im Derby gegen den FC Wängi und schliesst in der Tabelle zu den vorderen Plätzen auf. Einziger Wehrmutstropfen sind die drei gelb/roten Karten innerhalb von zwei Partien. Beim nächsten Spiel gegen den FC Uznach vom 25. September 2016 wird der SCA auf sein breites Kader angewiesen sein.

SC Aadorf – FC Wängi 3:1 (1:0) – Unterwiesen – 160 Zuschauer – SR: Steger. Tore: 16. Holenstein 1:0, 46. Böhi 1:1, 55. Luginbühl 2:1, 74. Luginbühl 3:1 (Elfmeter). SC Aadorf: A. Bitzer, Serafino, Stalder (Düring), P. Bitzer, E. Moser; Meier; Narciso, Carosella (Traxler), Luginbühl, Ammann (Incontrada); Holenstein (Oliviera). FC Wängi: Meiler; R. Widmer, Sandmeier, Germann (Oertle), Thalmann; Böhi (J. Widmer), Holenstein, Burgermeister (Ljatifi); Gantenbein, Pelusi (Martic), Derungs (Rauber). Verwarnungen: 31. Serafino (Foul), 34. Derungs (Foul), 42. Holenstein (Foul), 58. P. Bitzer (Foul), 68. Carosella (Foul), 77. Luginbühl (Reklamieren), 88. A. Bitzer (Unsportlichkeit). Platzverweise: 65. P. Bitzer (gelb/rot), 82. Luginbühl (gelb/rot).

Schmerzliche Auswärtsniederlage

Auswärts im Toggenburg verliert der SC Aadorf nach einer turbulenten Partie am Ende unglücklich mit 5:2. Der FC Wattwil-Bunt war an diesem Tag keineswegs die bessere aber deutlich die glücklichere Mannschaft.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Der Frust bei den Gästen aus Aadorf war der gesamten Mannschaft nach Spielende deutlich anzusehen. Trotz einer über weite Strecken guten Mannschaftsleistung stand man am Ende mit leeren Händen da. Was ansonsten selten bis nie als Ausrede gilt, durfte der SCA am vergangenen Samstag für einmal geltend machen – die Schiedsrichterleistung war in allen Belangen absolut inakzeptabel und hatte an der Aadorfer Niederlage seinen gewichtigen Anteil geleistet.

Kaltstart für Aadorf

Wie schon beim Saisonauftakt auswärts gegen Eschenbach, erwischte der SC Aadorf auch beim dritten Meisterschaftsspiel einen klassischen Fehlstart. Gerade einmal zwei Minuten waren absolviert, als Wattwil-Bunt Stürmer Seferi seine Farben in Front brachte. Nach einem Pass in die Tiefe bekundete der Angreifer keine Mühe, das Leder zum 1:0 in die Maschen zu schieben. Es sollte auf Seiten der Einheimischen die letzte nennenswerte Aktion in der ersten Halbzeit bleiben. Der Gast aus dem Thurgau hatte sich vom frühen Schock rasch erholt, riss das Zepter an sich und dominierte fortan die Partie fast nach Belieben. Einzig was die Chancenverwertung anging, muss sich das Team von Cheftrainer Stahel im Nachgang den Vorwurf gefallen lassen, zu wenig effizient gewesen zu sein. Trotz mehrerer Möglichkeiten gelang es den Gästen bis zum Pausentee nicht, die Partie resultatmässig wieder auszugleichen.

Turbulentes Spiel

Auf Seiten des SCA war die Marschrichtung für den zweiten Umgang deutlich vorgegeben. Bald möglichst wollte sich die junge Mannschaft für ihre Bemühungen belohnen und die Partie zu ihren Gunsten drehen. Vorderhand galt es aber wenige Minuten nach dem Pausentee den zweiten Rückschlag einzustecken. Mitten in der Aadorfer Druckphase markierte Kipfer aus Offside verdächtiger Position das 2:0. Es sollte der endgültige Startschuss für eine eindrückliche Aufholjagd sein. Angefressen vom fehlenden Wettkampfglück reagierten die Aadorf postwendend. Nach einem Eckball von Ammann drückte Innenverteidiger Stalder in der 54. Minute die Kugel zum 1:2 über die Linie. Acht Zeigerumdrehungen später war die Partie wieder ausgeglichen. Nach einer herrlichen Kombination zwischen Bitzer und Ammann verwertete Letzterer alleinstehender vor FCWB Keeper Skrijeli sicher zum 2:2. Die Weichen für den SCA schienen nun deutlich auf Sieg gestellt zu sein. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Kaum war die Partie wieder angepfiffen, lag das Heimteam zum dritten Mal an diesem Tag in Front. Schiedsrichter Schoop liess die heimischen Angreifer trotz deutlicher Abseitsposition gewähren, sodass Seferi letztendlich ungehindert zum 3:2 einschieben konnte. Der Mann mit der Pfeife hielt es zudem für notwendig, im Anschluss an den Treffer den bereits verwarnten SCA Stürmer Holenstein wegen einer lapidaren Bemerkungen in Richtung seines Teamkollegen mit gelb/rot frühzeitig unter die Dusche zu schicken. Der Grund dafür bleibt wohl das Geheimnis des Schiedsrichters. Ein individueller Fehler sowie ein weiteres Abseitstor, welches wiederum für regelkonform befunden wurde, beschlossen am Ende aus Sicht der Aadorfer die bittere 5:2 Auswärtsniederlage.

Es gibt solche Tage, an denen läuft nicht viel zusammen. Dem SC Aadorf blieb es vergönnt, sich mit einem weiteren Sieg punktemässig in eine gute Ausgangslage für die kommenden Spiele zu bringen. Das Derby vom Dienstag, 06. September 2016 zuhause gegen den FC Wängi wird damit zur Bewährungsprobe für das junge Team. Mit einer erneut geschlossenen Mannschaftsleistung möchte man sich selbst belohnen und wichtige drei Punkte ergattern.

FC Wattwil-Bunt – SC Aadorf  5:2 (1:0) – Grüenau – 100 Zuschauer – SR: Schoop. Tore: . Seferi 1:0, 52. Kipfer 2:0, 54. Stalder 1:2, 62. Ammann 2:2, 63. Seferi 3:2, 74. Marino 4:2, 85. Yorulmaz 5:2. FC Wattwil-Bunt: Skrijeli; Quinter, Santhiyapillai, Mladenovic, Redzic; Marino, Kipfer, Schneider, Pfister; Monteiro, Seferi. SC Aadorf: A. Bitzer; Serafino, Stalder, P. Bitzer, E. Moser; Narciso (Oliviera), Meier (Traxler), Carosella (Düring), Ammann; Luginbühl (Incontrada); Holenstein. Verwarnungen: 19. Luginbühl (Foul), 56. Holenstein (Reklamieren), 63. A. Bitzer (Reklamieren), 78. Pfister (Foul), 87. Yorulmaz (Foul). Platzverweis: 66. Holenstein gelb/rot (Reklamieren).

SCA gewinnt Hitzeschlacht

Bei Temperaturen deutlich über der 30 Grad Marke empfing der SC Aadorf am vergangenen Samstag zum ersten Heimspiel der neuen Saison die Reserven des FC Gossau SG. Eine Hitzeschlacht, bei welcher das Heimteam am Ende den kühleren Kopf bewahrte.

 

PATRICK BITZER

 

Erleichtert und glücklich über den soeben errungenen Heimsieg stellte SCA Cheftrainer Matthias Stahel nach Spielschluss fest, dass sein Team eine starke Willensleistung abgeliefert hatte. „Wir fanden zunächst nicht gut in die Partie und bekundeten Mühe mit dem gut organisierten Gegner. Trotz der grossen Hitze war meine Mannschaft nach der Pause aber im Stande, nochmals einen Gang höher zu schalten und so bis zum Schluss die angestrebten drei Punkte einzufahren.“ Der zufriedenstellende Saisonstart mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen ist für die Aadorfer damit Tatsache.

Gossau startet gut

Wenige Wochen zuvor, als sich beide Teams anlässlich eines Testspiels gegenüber standen, war es der SC Aadorf, welcher die Partie über weite Strecken dominierte und am Ende deutlich mit 3:0 gewann. Der FC Gossau schien seine Lehren aus diesem Spiel aber gezogen zu haben und präsentierte sich am vergangenen Samstag merklich besser organisiert. Das Heimteam wurde immer wieder am erfolgreichen Spielaufbau gehindert und bekundete in den ersten Minuten sichtlich Mühe mit der aufsässigen Spielweise des Gegners. Zusätzlich gelang es den St. Gallern, auch in der Offensive zwischendurch Akzente zu setzen. Die beste Möglichkeit für Gossau vergab Büsser nach rund 20 Minuten. Nach einem Pass in die Tiefe zog er alleine Richtung SCA Kasten los, zögerte mit seinem Abschluss aber zu lange und gab der gegnerischen Defensive somit die Chance, den erfolgreichen Angriff in letzter Sekunde doch noch zu vereiteln. Auf Seiten der Platzherren war es Captain Bannwart, welcher zweimal haarscharf den Führungstreffer für seine Farben verpasste. Zunächst sah er seinen Freistoss nach gut 30 Minuten von der Torumrandung abgewehrt, bevor er unmittelbar vor dem Pausenpfiff nach einem Eckball von Luginbühl mit dem Kopf aus kürzester Distanz nicht reüssieren konnte.

SCA bewahrt kühlen Kopf

Nach dem Seitenwechsel fand das Heimteam zunehmend besser in die Partie. Allen voran der zur Pause eingewechselte Carosella lieferte eine starke Leistung ab und kurbelte das SCA Spiel mit seinen Aktionen immer wieder von neuem an. Nach rund einer Stunde war es Luginbühl, der nach einer schönen Kombination an der Strafraumgrenze zum Abschluss kam. Sein Schlenzer strich nur knapp am linken Torpfosten vorbei. Der FC Gossau kämpfte weiter aufopferungsvoll, schien aber mit Fortdauer der Partie langsam an seine Grenzen zu stossen. Nur noch selten tauchten das Team von Trainer Zürcher im gegnerischen Strafraum auf und verzeichnete somit kaum mehr nennenswerte Abschlüsse. Am Ende sollte eine Standardsituation für die Entscheidung in dieser ausgeglichenen Partie sorgen. 71 Minuten waren absolviert, als ein präzis getretener Eckball von Ammann am hinteren Torpfosten den Kopf von P. Bitzer fand, welcher mit einem Hechtsprung zum viel umjubelten 1:0 einköpfte. In den verbleibenden 20 Minuten gelang es dem SCA, den letzten Aufopferungen des Gegners Stand zu halten und seinerseits mit einem Konter in der 93. Minuten den Deckel drauf zu machen. Luginbühl markierte auf Zuspiel von Oliviera die Entscheidung zum 2:0.

Die junge Aadorfer Mannschaft darf somit auf einen positiven Saisonstart zurückblicken, ist nun aber sogleich gefordert, in den kommenden Spielen die guten Resultate zu bestätigen. Nach dem Cupspiel auswärts gegen den FC Teufen (30.08.2016) ist der SCA in der Meisterschaft am kommenden Samstag, 03. September zu Gast beim FC Wattwil-Bunt.

SC Aadorf – FC Gossau II 2:0 (0:0) – Unterwiesen – 160 Zuschauer – SR: Kojadinovic. Tore: 71. P. Bitzer, 90+3. Luginbühl 2:0. SC Aadorf: A. Bitzer, Serafino, Bannwart, P. Bitzer, E. Moser; Traxler (Carosella); Narciso (Oliviera), Meier (Stalder), Luginbühl, Ammann (Incontrada); Holenstein (Johne). FC Gossau II: Waldburger; Baumann, Kocher, Kovacevic, Schneeberger; Mauchle, Rutz, Jost, Schmid; Keller, Bakacsi. Verwarnungen: Waldburger (Unsportlichkeit), 52. Rutz (Foul), 80. Carosella (Foul), 81. Stalder (Foul), 90+2. E. Moser (Unsportlichkeit).

Verheissungsvoller Saisonstart

Der SC Aadorf bekam es zum Saisonstart 2016/17 gleich mit einem echten Kaliber zu tun. Die Thurgauer trafen auswärts auf den FC Eschenbach, welcher die vergangene Saison auf dem zweiten Tabellenplatz abschloss.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Der Spielplan wollte es so, dass sich die beiden Teams, nach dem man bereits anlässlich des letzten Meisterschaftsspiel der Saison 2015/16 aufeinander traf, gleich zum Saisonstart wieder ein Duell lieferten. Rund acht Wochen zuvor war es der FC Eschenbach, welcher nach einer animierten Partie am Ende knapp mit 3:2 gewinnen konnte. Der SCA hatte somit noch eine offene Rechnung zu begleichen und war gewillt, mit einem positiven Resultat in die neue Spielzeit zu starten.

SCA kalt geduscht

Die Matchuhr hatte kaum eine Zeigerumdrehung absolviert, da wurden aus Aadorfer Sicht all die guten Vorsätze ein erstes Mal über den Haufen geworfen. Eschenbachs Innenverteidiger Dürst düpierte mit seinem langen Ball die gesamte SCA Hintermannschaft. Stürmer Stojanov profitierte von der präzisen Vorlage seines Teamkollegen und lobte den Ball mustergültig zur frühen 1:0 Führung über Keeper A. Bitzer hinweg in die Maschen. Ein Start nach Mass für die Gastgeber. Es sollte dann aber vorerst die letzte nennenswerte Aktion des FC Eschenbach gewesen sein. Die Gäste aus dem Thurgau liessen sich vom frühen Gegentreffer nicht aus dem Konzept bringen und begannen fortan das Spieldiktat an sich zu reissen. Spielerisch versiert versuchte das Team von Cheftrainer Stahel, die kassierte Hypothek bald möglichst wett zu machen. Die Bemühungen sollten noch vor Ablauf der ersten 30 Minuten belohnt werden. Den Gästen aus dem Thurgau wurde nach einem Handspiel von FCE Verteidiger Steiner im eigenen Strafraum folgerichtig ein Elfmeter zugesprochen. Spielmacher Luginbühl nahm Anlauf und drosch die Kugel trocken zum 1:1 Ausgleich in die Maschen. Bis zum Pausenpfiff des streng aber souverän pfeifenden Unparteiischen bot sich beiden Teams nochmals je eine Grosschance. Zuerst vergaben die Aadorfer nach einem mustergültig vorgetragenen Konter schon fast fahrlässig die 1:2 Führung. Torschütze Luginbühl hatte Schlussmann Hofstetter bereits umspielt, sein Zuspiel auf Teamkollege Holenstein war dann aber zu ungenau, sodass dieser im Abschluss nicht reüssieren konnte. Kurze Zeit später bekundete auf der Gegenseite Stojanov mit seinem Abschluss an den Innenpfosten grosses Pech.

Auf des Messers Schneide

Auch nach dem Seitenwechsel waren es wiederum die Gäste, welche spielerisch die feinere Klinge führten und sich dadurch leichte Vorteile erarbeiten konnten. Die Platzherren agierten vorwiegend mit langen Bällen in die Spitze, wobei der agile Stojanov und der grossgewachsene Meier die SCA Hintermannschaft stets zu beschäftigen wussten. Torchancen waren in der zweiten Halbzeit mehrheitlich Mangelware. Das Spielgeschehen verlagerte sich zunehmend in die Zone zwischen den beiden Strafräumen, wobei die Gangart zugleich ruppiger wurde. Den negativen Höhepunkt setze dabei Eschenbachs Helbling, welcher nach einer rüden Attacke gegen Aadorfs Carosella folgerichtig mit der Ampelkarte unter die Dusche geschickt wurde. Zwar spielte der junge Akteur den Ball, nahm aber bei seiner Aktion eine schwere Verletzung des Gegenspielers in Kauf. Der SCA konnte aus der nummerischen Überzahl in den verbleibenden Minuten keinen Profit mehr schlagen. Zwar verzeichnete man noch die eine oder andere gute Möglichkeit, verpasste es aber den berühmt berüchtigten Lucky Punch zu markieren. Im Gegenteil, nach einem Durcheinander im Strafraum benötigte es in der Schlussphase noch eine Glanztat von Keeper A. Bitzer, welcher mir seiner Parade den hoch verdienten Punktgewinn festhielt. Die Leistung der jungen Aadorfer Mannschaft wusste an diesem sommerlichen Sonntag zu gefallen. Moral, Kampfbereitschaft und Solidarität, gepaart mit dem nötigen Spielwitz liessen dem SCA am Ende ein gutes Zeugnis auszustellen. Gelingt es dem Team von Trainer Stahel und Assistent Schaub auch in den kommenden Wochen an diese Leistungen anzuknüpfen, sollte einem gelungenen Saisonstart nichts im Wege stehen.

FC Eschenbach – SC Aadorf  1:1 (1:1) – Eschewies – 120 Zuschauer – SR: Carmine. Tore: 1. Stojanov 1:0, 28. Luginbühl 1:1 (Elfmeter). FC Eschenbach: Hofstetter, Steiner, Dürst, Federspiel (Küng), Müller (Grob), Y. Helbling, Stojanov, D. Meier (T. Helbling), Nyangpo (Elmer), Hefti, Gojani. SC Aadorf: A. Bitzer; Serafino (Stalder), Bannwart, Gianforte, E. Moser; Traxler (Carosella); Narciso (Alvarez Toro), Meier, Luginbühl, Ammann; Holenstein (Oliviera). Verwarnungen: 7. Gianforte (Foul), 29. Meier (Reklamieren), 52. Grob (Foul), 65. Müller (Reklamieren), 67. Steiner (Foul), 86. Oliviera (Foul). Platzverweis: 82. Helbling (Foul).