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79. Generalversammlung vom 22.02.2013

Zwei neue Vorstandsmitglieder im SC Aadorf

Eine zahlenmässig zufällige Duplizität an der Generalversammlung des SC Aadorf: Die 79. GV vereinigte haargenau 79 Stimmberechtigte. Diese wählten David Moser zum Aktuar und Sascha Montagna zum Seniorenobmann.

AADORF – Nach den Rücktritten von Urs Koch (7 Jahre als Aktuar) und André Lehmann (9 Jahre Seniorenobmann) präsentiert sich der SCA-Vorstand wieder komplett. David Moser und Sascha Montagna schliessen die Lücke. Präsident Hans-Joerg Schaub kann neben den neuen weiterhin auf die acht bisherigen Mitglieder zählen, worunter drei Frauen, nämlich Andrea Blöchlinger (Finanzen), Uschi Ehrensberger (Werbung, Information) und Isabelle Ringli (Veranstaltungen). Dazu gesellen sich Andreas Gehrig (Infrastruktur, Vize) Heinz Könitzer (Juniorenobmann), Patrick Bitzer (Sportchef) und Christian Bannwart (Schiedsrichterobmann).

Solidarische Mitglieder
Aus dem präsidialen Jahresbericht ging hervor, dass nebst den Mitgliederbeiträgen der Aktiven und Junioren die Bandenwerbung und der Kiosk die wichtigsten Einnahmequellen sind. Dazu kommen die Jugendförderbeiträge der Gemeinde und die J+S Beiträge des Sportamtes. Die Einnahmen aus den Turnieren, aus dem Fastnachtsumzug und im letzten Jahr von der Aadorfer Mäss, trugen ebenfalls dazu bei, dass ein Gewinn resultierte. Dies trotz der beträchtlichen Aufwändungen für Trainer-Entschädigungen, Tenüs, Bälle, Infrastruktur, Reparaturen und Unterhalt. Die Nebenkosten von 28‘000 Franken für Gasheizung, Wasser, Platzbeleuchtung und Reinigung sind ebenfalls ein grosser Posten.

Den Unterhalt des Sportplatzes liegt für die nächsten drei Jahre beim SC Aadorf. Die Gemeinde beteiligt sich mit einem Pauschalbetrag. Für die Rasenpflege wird ein Mähroboter angeschafft.

Vor wegweisender Abstimmung
Für die 140 Aktivmitglieder, 200 Junioren und 80 nichtspielenden Mitglieder ist der Ausgang der kommenden Abstimmung über den geplanten Bau des Garderobengebäudes und die Umnutzung des bestehenden Clubhauses von entscheidender Bedeutung. Wohl niemand zweifelt an der Notwendigkeit, die unbefriedigende Situation endgültig aus dem Weg zu räumen. Was umliegende Landvereine bieten können, sollte doch auch in Aadorf möglich sein, sagte man sich. Das Projekt sei ausgereift und vernünftig, so dass auf das Verständnis der Stimmbürger gehofft werde. Nicht zuletzt diene eine angepasste Infrastruktur den Kindern und Jugendlichen, denen der SCA Gelegenheit zur sportlichen Betätigung bietet und damit eine unschätzbare Integrationsaufgabe erfüllt. Um die Kosten möglichst tief zu halten, werde auf den grössten Aadorfer Verein einiges an Eigenleistung zukommen. Doch das seien sich die Mitglieder gewohnt, denn noch nie hätten sie sich davor gescheut. So etwa lautete der Tenor aus vielen Versammlungsteilnehmern im Speisesaal des Aaheims.

Kurt Lichtensteiger

79. Generalversammlung vom 22.02.2013