| Vom Punkt aus die Ruhe bewahrt. |
| Nach torlosen 120 Minuten im Spiel, konnte das Fanionteam letztendlich vom Elfmeterpunkt aus die Cup Partie gegen den FC Tobel für sich entscheiden. |
Die Voraussetzungen für diese Prestige prächtige Partie konnten unterschiedlicher nicht sein. Die Gäste aus Aadorf absolvierten bis zum Cupspiel bereits deren 4 Vorbereitungsspiele, bei welchen man allesamt nicht als Verlierer vom Platz musste. Die Platzherren aus Tobel hingegen bestritten noch kein einziges Spiel seit Saisonende 09/10. Klare Verhältnisse also? Weit gefehlt, dazu aber später. Aadorf startete besser in die Partie und erarbeitete sich in der ersten Halbzeit einige gute Torchancen. Am Wenigsten zur Führung fehlte bei Maccarones Direktabnahme nach einem Corner von Staffieri. Er sah seinen Abschluss von der Querstange abprallen. Gastgeber Tobel vermochte im ersten Durchgang zwar einigermassen gut mitzuhalten, Offensivaktionen blieben aber aus. Auffälligster Akteur in den ersten 45 Minuten war der Spielleiter. Haarsträubend und absolut unverständlich zu welchen Entscheidungen er jeweils fähig war. Dies sollte sich auch im zweiten Durchgang nicht ändern. SCA: Stäger; Graf, Maccarone, Hermann, Steiner; Narciso (70’ Suozzi), Schaub (58’ Streich), Bitzer, Schwendimann; Ziegler, Staffieri Tore: (im Elfmeterschiessen) 0:1 Ziegler, 1:1 Tobel, 1:2 Staffieri, 2:2 Tobel, 2:3 Maccarone, 2:4 Bitzer
Kurz nach dem Pausentee musste der Unterklassige bereits seine letzten Kräfte mobilisieren. Dies tat er aber vehement und mit Überzeugung. Innert Minuten vergab der FC Tobel zwei hochkarätige Torchancen grob fahrlässig. Die Gäste aus Aadorf mussten froh sein, nicht einem unnötigen Rückstand hinterher laufen zu müssen. Mit der Fortdauer der Partie schwanden die Kräfte beim 4. Ligisten immer mehr. Krampferscheinungen beim Grossteil der Akteure. Der SCA auf der anderen Seite vermochte trotz guter Sommervorbereitung keinen Profit daraus zu schlagen. Zwar waren die Aadorfer zunehmend wieder Spiel bestimmend, gingen aber mit ihren Torchancen mindestens gleich fahrlässig um wie der Gegner. Der Reihe nach scheiterten Bitzer, Ziegler und Staffieri am Torhüter, ihrem eigenen Unvermögen oder der Torumrandung. Die Gastgeber kämpften sich also mit grossem Willen in die Verlängerung. Wie schon nach mageren 90 Spielminuten zuvor, wollte auch hier kein Tor fallen. So musste die Entscheidung letztendlich vom Elfmeterpunkt aus fallen. Ziegler eröffnete das Skore für Aadorf souverän. Bei Tobel scheiterte Almer. Sein Schuss verfehlte das Gehäuse klar. Vorteil Aaadorf. Streich, der zweite SCA-Schütze scheiterte dann aber am Tobler Schlussmann. Nachdem der zweite FCT-Schütze getroffen hatte, gestaltete sich die Partie nach je zwei Schützen 1:1 ausgeglichen. Staffieri nahm für Aadorf Anlauf und markierte das 1:2. Tobel glich postwendend zum 2:2 aus. SCA’s Neuzugang Maccarone eiskalt zum 2:3. Dann rückte Aadorfs Schlussmann Stäger in den Mittelpunkt. Er ahnte die Ecke des vierten Tobler Schützen genau richtig und parierte dessen Schuss mustergültig mit einer schönen Flugeinlage. Die Bahn war also frei für den letzten Schützen der Aadorfer. Bitzer verwandelte souverän und konnte so das entscheidenden 2:4 markieren.
Den zahlreichen Zuschauern auf der Tobler Breite wurde magere Fussballkost geboten. Jedoch lebte das Spiel bis zum Schluss von der Spannung und den Emotionen. Der Oberklassige behielt am Schluss doch verdient das bessere Ende für sich. Nun bleibt SCA’s Chef an der Linie noch eine Woche Zeit um sein Team perfekt auf den Meisterschaftsstart am kommenden Samstag, 14. August 2010 einzustellen. Aufsteiger Rickenbach wird dann zu Gast auf dem Löhracker sein. Spielbeginn ist um 17:00 Uhr. Das Team bedankt sich für die tolle Unterstützung am Cupmatch und hofft auf eine Wiederholung am kommenden Wochenende. (pb)