Sportclub Aadorf - since 1934
 

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Klarer Auswärtssieg im 1. Cupspiel

Am vergangenen Sonntag stand für das Fanionteam der erste Ernstkampf an. In der 1. Cup-Vorrunde traf das 1eis auf den 4. Ligisten FC St. Otmar. Die Zielsetzung des neuen Cheftrainer Fabio Staffieri war klar: Einzug in die 2. Cuprunde. Der SC Aadorf konnte nach schläfrigen Auftaktminuten aufdrehen und gewann das Gastspiel schlussendlich verdient mit 1:7.

 

Nach einem turbulenten Sommer mit einigen Veränderungen im Kader steckt das Fanionteam weiterhin in der Vorbereitung auf die Meisterschaft 2019/20. Für das Cupspiel wurde demzufolge nebst gestandenen Spielern vorallem auch auf die Jugend gesetzt. Die Startelf war gespickt mit Neuzugängen aus den eigenen A-Junioren. Durchschnittsalter der Startelf war gerade einmal 21.6 Jahre.

In den ersten Minuten versuchte der SC Aadorf sein kontrolliertes Passspiel aufzuziehen. Durch viele Ungenauigkeiten im Spielaufbau und schlechtem Umschaltspiel durfte der Gastgeber jedoch einige Konter fahren. Bereits in der 8. Minute fiel das 1:0 für das Heimteam aus St. Gallen. Nach einem Ballverlust in der gegnerischen Hälfte schaltete das Mittelfeld zu langsam um. Der Otmarer-Stürmer legte für Vuagniaux auf, welcher sich aus der Distanz ein Herz fasste. Torwart Otto musste nach einem unglücklichen Ablenker seines Verteidigers bereits hinter sich greifen. Der frühe Rückstand forderte eine Reaktion unserer Mannschaft. Sofort wurde engagiert und mit viel Tempo nach vorne gespielt. Keine Zeigerumdrehung später schickte Braun Mittelfeldspieler Meier auf die Reise, welcher anschliessend für Gianforte auflegte. Dieser nahm den halbhohen Ball dankend an und drosch ihn Volley zum 1:1 in die Maschen. Wiederum zwei Minuten später fand Gianforte den anbrausenden Neo-Aadorfer S. Stadler, welcher den Ball auf dem 1. Pfosten eiskalt über die Linie schob. In den Folgeminuten wurde der SC Aadorf seiner Favoritenrolle gerecht. Der Ball wurde grösstenteils in den eigenen Reihen laufen gelassen. Nach 28 Minuten sprintete Gehrig in die Gasse, wurde von Meier lanciert und vollendete kaltschnäuzig in die kurze Ecke. Der SC Aadorf gefiel zu diesem Zeitpunkt mit viel Ballbesitz und einigen guten Torraumszenen. Die fehlende Konsequenz in den Umschaltbewegungen bei Ballverlust liess dem FC St. Otmar jedoch weiterhin die Chance zu einigen Offensivaktionen. In der 42. Minute waren unsere beiden Aussenverteidiger für die 1:4 Führung besorgt. Nach einem Eckball setzte Eitzinger im gegnerischen 16er energisch nach und gewann den Ballbesitz umgehend zurück. Danach tankte er sich an der Grundlinie gegen zwei Gegenspieler durch und legte quer, wo Braun am zweiten Pfosten in Stürmermanier lauerte und einschob. Kurz vor Pausentee setzte sich Gianforte auf dem rechten Flügel gegen seinen Kontrahenten durch, behielt die Übersicht und legte zurück auf den aufgerückten Meier. Dieser liess sich nicht zweimal bitten und verwandelte nach stolpriger Ballannahme souverän ins kurze Eck zum 1:5 Pausenresultat.

Nach dem Seitenwechsel zollten die beiden Mannschaften den heissen Temperaturen Tribut. Das Spiel flachte weitgehend ab. Der SC Aadorf war bemüht, den Ball in den eigenen Reihen zu halten und somit die Kontrolle über das Spiel nicht aus den Händen zu geben. Die Heimmannschaft glaubte nicht mehr an das Wunder von St. Gallen, weshalb auch sie sich mit dem müden Kick in Halbzeit Zwei zufriedengaben. Nach einer Stunde setzte Meier den gegnerischen Mittelfeldspieler früh unter Druck und spielte den gewonnenen Ball auf Stürmer Gehrig, welcher schnörkellos zum 1:6 einnetze. Für den 1:7 Endstand waren Captain Luginbühl und Stürmer Gehrig besorgt. Beide pressten die gegnerische Verteidigung früh in ihrer eigenen Hälfte. Gehrig eroberte schlussendlich den Ball und legte für Captain Luginbühl zurück. Dieser nahm die Einladung an und schob das Spielgerät über die Linie.

Trainer Staffieri zog nach dem Schlusspfiff ein verhalten positives Fazit. «Viele Ansätze in der Offensive waren durchwegs positiv. Kompliment an die starke Reaktion nach dem frühen Rückstand. Nichtsdestotrotz müssen wir an den Automatismen sowie dem Umschaltspiel arbeiten. Ich freue mich auf das nächste Cupspiel vom kommenden Samstag zu Hause um 17:00 Uhr gegen den Ligakonkurrenten FC Flawil und hoffe auf viele Zuschauer und ein unterhaltsames Fussballspiel.»

Telegramm:

FC St. Otmar – SC Aadorf 1:7 (1:5) – Lerchenfeld – Tore: 8. Vuagniaux 1:0, 9. Gianforte 1:1, 11. S. Stalder 1:2, 28. Gehrig 1:3, 42. Braun 1:4, 45.+1. Meier 1:5, 61. Gehrig 1:6, 85. Luginbühl 1:7. FC St. Otmar: Ajdinovic; Mähler, Krüsi, Faé; Sourdis, Vuagniaux, Marques, Blagojevic; Di Nunzio, Schmid, Khalaf. Einwechslungen: Pettinger, Kostadinovic, Althaus. SC Aadorf: Otto; Eitzinger, Arnegger, F. Stalder, Braun; Luginbühl, Eberhart, Meier; Gianforte, Gehrig, S. Stalder. Einwechslungen: Moser, Weber, Schreiber, Aliti. Verwarnungen: 20. Faé (Foul), 38. Luginbühl (Foul), S. Stalder (Unsportlichkeit)



Trainerwechsel beim Sportclub Aadorf

In der kommenden Saison wird Patrick Bitzer die Drittliga-Mannschaft nicht mehr als Cheftrainer betreuen. An dessen Stelle tritt der bisherige Assistent Fabio Staffieri, unterstützt von Mirco Meier.

 

Die 76 Versammlungsteilnehmer nahmen den Rücktritt von Patrick Bitzer, Trainer und Sportchef in Personalunion, mit nicht geringer Überraschung entgegen, auch wenn die sportliche Ausbeute aus der vergangenen Saison nicht unbedingt für eine Weiterverpflichtung sprach. Sein Engagement für den Verein und seine Fussballkenntnisse waren allerdings unbestritten. Mit dem 5. Tabellenrang wurden indessen die Erwartungen bei weitem nicht erfüllt. Bitzer führte dafür vielfältige Gründe ins Feld, so unter anderem die mangelnde Einstellung vereinzelter Kaderspieler und die unterdurchschnittliche Trainingspräsenz bis letztlich hin zum fehlenden Rückhalt seitens einiger junger Spieler. Als Knackpunkt bezeichnete er das Spiel gegen den Absteiger Bütschwil, wo der SCA nach einer 1:2 Pausenführung noch mit 7:3 sozusagen unterging. Eine genauere Analyse der abgelaufenen Saison und mögliche Anpassungen stellte Bitzer, der bis auf Weiteres Sportchef bleibt, in Aussicht.

Mit den einheimischen Fabio Staffieri als Cheftrainer und Mirco Meier, spielender Assistenztrainer und gleichzeitig A-Juniorentrainer, hat der SCA-Vorstand eine geeignete clubinterne Lösung präsentieren können. Das Trainerduo ist im Besitz der nötigen Diplome und wird mit einem Kader von 23 Spielern in die neue Saison starten. Den Wechseln von Alessio Russo und Max Ammann zum FC Frauenfeld sowie Fadil Goli und Xhe Sacipi zum FC Witikon steht der Zuzug von Michel Egli (Bassersdorf) und Sandro Stalder (Frauenfeld) gegenüber. Sechs Junioren aus der eigenen Juniorenabteilung kommen dazu, so dass das zweifellos vorhandene spielerische Potenzial nur gering einen Abstrich erfahren dürfte.

 

Sportliche Talfahrt stoppen

Präsident Hans-Joerg Schaub, in seinem 24. Amtsjahr, mochte sich nicht an eine gesamthaft gesehen derart enttäuschend verlaufene Saison erinnern: Die 2. Mannschaft konnte dem Abstieg in die 5. Liga nicht entgehen, und die 3. Mannschaft zerriss auch keine Stricke, wofür der letzte Platz zeugte. Für einen Lichtblick sorgten einzig die A-Junioren, die dank bemerkenswert wenigen Strafpunkten in die höhere Stärkeklasse aufstiegen. Die B- und Ca-Junioren hingegen konnten einen Abstieg nicht verhindern, wobei festgehalten werden muss, dass beide Teams in der «Promotion» agierten, wo das Niveau sehr hoch ist. Die beiden D-Juniorenmannschaften reihten sich gar ganz zuhinterst ein. Nach dem Rücktritt zweier Juniorenobmänner wurden nun die Aufgaben einer sechsköpfigen Sportkommission zugeteilt. Fachlich ausgewiesene Personen mit Beraterfunktion sollen für neuen Schwung im Nachwuchsbereich sorgen. Das Projekt ist bereits sehr gut angelaufen und verspricht für die Zukunft eine positive Entwicklung im Juniorenbereich.

Deutlich erfreulicher lief es bei der «älteren Garde». Die Senioren 30+ und 40+ erfüllten die Erwartungen und schafften nach der Vorrunde die angestrebte Meisterklasse. Um allen, auch älteren Spielern, Gelegenheit zur Ausübung ihres Lieblingssports zu bieten, wurde gar die Bildung einer Plauschmannschaft in Aussicht gestellt.

An moralischer und finanzieller Unterstützung seitens der SCA-Supportervereinigung fehlt es auch nicht. Diese ermöglichte den Kauf eines Rasentraktors, bisher im Besitz der Schule Wittenwil. Ein Clubangehöriger mäht zukünftig den Platz 3 in Eigenregie, derweil der Roboter die Rasenpflege der beiden anderen Plätze übernimmt.


Erfolgreicher auf Nebenschauplätzen Zwei Schiedsrichter mit Strahlkraft

Ein Präsident im 24. Amtsjahr sowie die beiden Schiedsrichter Nico Gianforte und Christian Bannwart, Aufsteiger der letzten Jahre, waren das Bemerkenswerteste an der 85. Generalversammlung des SC Aadorf, besucht von 98 Mitgliedern.

Schauplatz Spielbetrieb: Fussballerisch bildet der SC Aadorf mit seinen neun Mannschaften auf dem grünen Rasen eher Mittelmass. So ist etwa das Aushängeschild in der 3. Liga von einem Spitzenplatz weit entfernt. Allein die Ca-Junioren wuchsen über sich hinaus und schafften erstmals die Promotion und damit auch die Nominierung zum Aadorfer Anerkennungspreis.

Nebenschauplatz: Wenn eben nicht die Spieler, so sorgen Vereinsvertreter aus der Schiedsrichtergilde für Aufsehen: Nico Gianforte wird erstmals ein Challenge-League Spiel arbitrieren, derweil es Christian Bannwart in die Erste Liga-Promotion schaffte. Genügend Grund für Präsident Hans-Joerg Schaub, die Verdienste der beiden zu würdigen. «Aadorf scheint für das Schiedsrichterwesen ein gutes Pflaster zu sein. Mit 8 Schiedsrichtern wurde das Kontingent mehr als erfüllt. Um eine solch komfortable Lage kommen nur wenige Vereine herum. Dass Gianforte gleich auch noch den Vorstandssitz von Schiriobmann Bannwart übernimmt, ist für mich eine zusätzliche Freude», sagte Präsident Schaub. Und gab noch einen drauf: «Ich fasse auch noch das 25. Amtsjahr ins Auge, denn Baustellen gibt es genug und zur Routinearbeit ist das Präsidium auch nicht geworden», betonte der inzwischen Pensionierte Amtsträger des grössten Aadorfer Vereins mit seinen 420 Mitgliedern. Natürlich im gesellschaftlichen Dorfleben seit Jahren eine feste Grösse.

 

Noch mehr Erfreuliches

Die von Daniel Keller präsentierte Rechnung 2018 weist einen Gewinn von rund 1'500 Franken aus, womit auch im kommenden Jahr gerechnet wird. Ohne Anstrengungen und grossen Einsatz an Freiwilligenarbeit käme man nicht auf einen grünen Zweig. Das Fundament an Einnahmen bilden der in Eigenregie geführte Kioskbetrieb, die Mitgliederbeiträge, das Turnier-Wochenende, das Axpo-Fussballcamp, das Hallenfuss­ballturnier, der Fasnachtsumzug und die Unterstützung der Supporter-Vereinigung und der Sponsoren. Bei all den Anlässen stehen erfreulicherweise neun Frauen an vorderster Front, was für den SCA ohne Frauenabteilung doch bemerkenswert ist.

Den 29 Neueintritten mit mehreren multinationalen Namen standen lediglich vier Rücktritte gegenüber, so dass der Mitgliederbestand auf 140 Aktive angewachsen ist, was mit den 190 A- bis G-Junioren zur stattlichen Anzahl von 330 Spielern führt.

Im neunköpfigen Vorstand bleibt lediglich die Funktion des Juniorenverantwortlichen vakant, da Co-Leiter Gaetano Russo den Trainerposten der 2. Mannschaft übernahm. Handlungsbedarf besteht indessen auf der Ebene Marketing. Für Werbezwecke stehen noch einige Plätze für Bandenwerbung zur Verfügung.

Im bis auf den letzten Platz gefüllten Kleinkunstsaal des Gemeindezentrums wurden nach der gut einstündigen Versammlung noch «Kalte Platten» und Getränke aufgetischt, was die knappe Hundertschaft mit Wohlgefallen zum Zugreifen lockte.

KURT LICHTENSTEIGER

Die Schiedsrichter Nico Gianforte (li.) und Christian Bannwart wurden von Präsident Hans-Joerg Schaub geehrt und belohnt

Auf dem besten Weg nach ganz oben

Der Aadorfer Nico Gianforte hat auf Beginn dieses Jahres einen weiteren Karriereschritt zum Spitzenschiedsrichter getan: Wohl im kommenden März wird er sein erstes Spiel in der Challenge-League leiten.

Das Jahr 2019 hat für einige Aadorfer Sportler vielversprechend begonnen: Die beim SC Aadorf gross gewordenen Fussballer Joel Untersee und Noah Blasucci haben bei Super-League Vereinen einen Vertrag bekommen. Der eine beim FC Zürich, der andere beim FC Sion. Und die Aadorfer SRF-Sportmoderatorin Annette Fetscherin ist neuerdings das Aushängeschild bei der Fernsehsendung «sportaktuell». In die Reihe der Aufgestiegenen, die in und über Sportlerkreisen hinaus Bekanntheit erlangen, darf zweifellos auch der 25-jährige Fussball-Schiedsrichter Nico Gianforte zählen. Nicht unerwartet gehört er zu den jüngsten Spitzenschiedsrichtern im Kader der Swiss Football League (SFL). Die erste Aufgabe im Profi-Fussball, nämlich die Leitung eines Challenge-League Spiels, steht kurz bevor. Die Qualifikation ist ihm aber beileibe nicht in den Schoss gefallen. Sie ist das Ergebnis einer beharrlichen Fokussierung auf die verantwortungs- und anspruchsvolle Tätigkeit.

 

Eng begleitet

Nico Gianforte spielte von den F- bis hin zu den A-Junioren beim SC Aadorf. So wie seine zwei jüngeren Brüder. «Mit 15 Jahren wollte ich aber den Fussball von einer anderen Sichtweise kennenlernen, nämlicher jener des Schiedsrichters. Der Besuch eines dreitägigen Grundkurses sollten mir als Referee neue Perspektiven eröffnen, ohne ganz auf den Umgang mit dem Ball verzichten zu müssen. Positive Beurteilung von Inspizienten, die gute Kameradschaft unter Schiedsrichterkollegen und die Freude an der Spielleitung bestärkten mich in der Folge auf dem eingeschlagenen Weg. Dermassen, dass ich Saison für Saison eine Liga höher stieg und dadurch den wichtigen Übertritt vom Ostschweizer Fussballverband (OFV) zum Schweizerischen Fussballverband (SFV) machen konnte» sagte Nico Gianforte. Die Kritiken von seinem Vater Lucio nahm er gerne entgegen, zumal sich dessen Analysen kaum von jenen der Inspizienten abhoben. Je höher die Liga war, desto mehr wurde er von renommierten Coaches inspiziert und gecoacht, meist gar bei jedem zweiten Match.

 Vielfältige Anforderungen

Mit 25 Jahren für den Studenten an der ZHAW eine beachtliche Karriere, die für seine Nebentätigkeit allerlei voraussetzt: Es ist nicht damit getan, einfach die 17 Regeln aus dem 130-seitigen Regelbuch auswendig zu lernen. Aber auch darin ist Sattelfestigkeit unabdingbar und in Tests immer wieder unter Beweis zu stellen. Dies gilt auch für seine körperliche Verfassung. Schliesslich legt er pro Spiel bis zu 14 km zurück und gehört zudem unter seinesgleichen zu den Schnellsten. Eine GPS-Uhr zeichnet jeweils die Daten auf und erlaubt ihm und den Verantwortlichen, die nötigen Rückschlüsse aus der Trainingsarbeit zu  ziehen.     

Neben seiner Grösse von 1.85 Meter zählt er auf seine natürliche Ausstrahlung, genügend Selbstsicherheit, Durchsetzungsvermögen, Fingerspitzengefühl, Entscheidungsvermögen und Selbstkritik. «Am meisten kann ich mich noch im Stellungsspiel verbessern, einer Fähigkeit, in der man nie ausgelernt hat», sagt Nico Gianforte, der bodenständig geblieben ist und auf dem Platz eine natürliche Autorität ausstrahlt.   

Tiefschläge und Höhepunkte

«Mit 17 war ich drauf und dran, die Schiedsrichterpfeife an den Nagel zu hängen. Ich musste wegen Ausschreitungen ein Spiel in der 5. Liga abbrechen, was auch noch ein Polizeiaufgebot auf den Platz rief. Es ist zwar nicht viel passiert, aber dennoch hat mich das Geschehen so aufgewühlt, dass ich eine weitere Tätigkeit in Frage stellte. Zum Glück liess ich es nicht so weit kommen», so Gianforte.

Lieber erinnere ich mich an die bisherigen Höhepunkte: So etwa an die Aufstiegsspiele von der 1. Liga Classic in die 1. Liga Promotion, ausgetragen zwischen Münsingen und Solothurn sowie Bellinzona gegen Lausanne-Ouchy. «Vor Tausenden von Zuschauern brachte ich die Spiele gut über die 90 Minuten. Zum Schluss erhielt ich ein positives Feedback von Spielern, Zuschauern und den Inspizienten. Mit ein Grund, dass sich der Weg zum Aufstieg ebnete. Ein grossartiges Erlebnis war zudem der Einsatz auf internationaler Bühne: An den EUSA-Games 2016 im kroatischen Zagreb durfte ich einer multinationalen Delegation angehören. Mein Ziel ist es, als Halb-Profi tätig zu sein und längerfristig als FIFA-Schiedsrichter homologiert zu werden». Daneben verfolgt Nico Gianforte auch berufliche Ziele. Nach dem Bachelor in «Business Engineering» und dem Master-Abschluss in «Banking and Finance» im Jahr 2020 arbeitet der Student im Investment Banking in einem 40-Prozent Teilpensum bei «Baader Helvea» in Zürich. Ein gutes Beispiel also, wie sich Beruf und Hobby vereinbaren lassen.  

KURT LICHTENSTEIGER



Aktuelle Termine
 

Hier finden Sie alle wichtigen Termine rund um den Sportclub Aadorf.

29. Sept bis 03. Okt 2019 Zirkus Stey beim Sportplatz Sportplatz Unterwiesen, Aadorf
16./17. November 2019 Hallenfussballturnier Sporthalle Löhracker
14. Dezember 2019 Weihnachtsmarkt Zeltdörfli Gemeindeplatz, Aadorf
9. Februar 2020 Fasnachtsumzug Gemeindezentrum, Aadorf
28. Februar 2020 86. Generalversammlung SC Aadorf Gemeindezentrum, Aadorf (Kleinkunstsaal) - 19.45 Uhr
19. - 21. Juni 2020 Grümpelturnier Sportplatz Unterwiesen