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SC Aadorf


Aktuelle Resultate und Ranglisten


Die schlechteste Saisonleistung
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Wenn man nach 15 Minuten daheim mit 0 : 3 in Rückstand gerät, wird es schwer noch etwas zählbares zu holen ! Im letzten Spiel dieser Vorrunde, bei dem es immerhin darum ging den Anschluss ans Spitzenquartett zu halten, geriet der Heimklub bereits nach 7 Minuten in Rücklage.

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Wenn man nach 15 Minuten daheim mit 0 : 3 in Rückstand gerät, wird es schwer noch etwas zählbares zu holen ! Im letzten Spiel dieser Vorrunde, bei dem es immerhin darum ging den Anschluss ans Spitzenquartett zu halten, geriet der Heimklub bereits nach 7 Minuten in Rücklage.

Pires der brandgefährliche rechte Flügel der Flawiler setzte sich gegen Serafino durch und bediente in der Mitte Edipi der die Kugel im Aadorfer Tor unterbrachte. Nur vier Minuten später hiess es schon 0:2 für die aggressiveren Gäste. Gibanica stieg nach einem Eckball am 2. Pfosten am höchsten und köpfte das Leder in die Maschen. Weitere 4 Minuten danach legte Serafino den wirbligen Pires im Strafraum, was einen Strafstoss zur Folge hatte. Den verwandelte Musay souverän. Nach 18 Minuten gaben die Aadorfer ein erstes Lebenszeichen von sich, der Versuch Ammanns wurde aber zunichte gemacht. In der 25. Minute wurde Serafino, der sich auch noch leicht verletzt hatte erlöst und durch Pippo Moser ersetzt. Nur eine Minute später schlitterten 2 Aadorfer Spieler an einer raffinierten Kopfballvorlage von Bannwart vorbei. In Minute 32 kam es zur nächsten vielversprechenden Aktion. Luginbühl sonst ein guter Freistosschütze zirkelte den Ball aus 17 Meter weit übers Tor. 5 Minuten später zeigten die Flawiler erneut wie es geht, nach einem blitzschnell vorgetragenen Angriff erzielten sie das 0:4. Kurz vor dem Pausentee scheiterte Narciso einmal mehr an der Latte und Egli sah seinen Alleingang vom Flawiler Torhüter gehalten. Dann endlich in der letzten Minute von Durchgang 1 konnte Kapitän Meier das runde Leder per Kopf über die Linie drücken.

Die 2 . Hälfte hatten dann die Platzherren mehr Ballbesitz und waren sichtlich bemüht das Resultat zu korrigieren, aber viel mehr als ein herrlicher Schuss von Egli der glänzend pariert wurde, sprang nicht heraus. Im Gegenteil, der FC Flawil blieb weiter gefährlich und traf in der 68. Minute nur den Pfosten. Und als Schlusspunkt in der 87. Minute nach einem schönen Alleingang zum brutalen 1:5. Zu diesem Spiel passte , dass der eingewechselte Selimi in der 95. Minute alleine vor dem Flawiler Hüter in die Wolken schoss.

Fazit : Nach 3 Niederlagen in Serie ist die erste Mannschaft und der Staff des SC Aadorf brutal auf den Boden der Realität zurückgeholt worden. Am Schluss der Vorrunde passte nicht mehr viel zusammen. Da muss der SC Aadorf in der Winterpause über die Bücher und analysieren. Trotz dieser durchzogenen Vorrunde gibt es auch Lichtblicke : Der gerade erst 17 gewordene Severin Weber zeigte bei seinem ersten Einsatz im Fanionteam als Rechter Verteidiger einen gelungenen Einstand und spielte trotz Krämpfen 95 Minuten durch. Noch ein Jahr jünger, nämlich erst zarte 16 Jahre alt, feierte Blertan Aliti mit einem viertelstündigen Einsatz seine Feuertaufe in der ersten Mannschaft des SC Aadorf. Beides Versprechen für die Zukunft !

Tore : 7. Minute 0 : 1 Edipi / 11. Minute 0 : 2 Gibanica / 15. Minute 0 : 3 Musay / 35. Minute 0 : 4 Imper / 45. Minute 1 : 4 Meier / 89. Minute 1 : 5 Stäbler

Aufstellung : A. Bitzer / D. Messina / M. Meier / S. Serafino / S. Weber / R. Bannwart / D. Luginbühl / M. Narciso / M. Ammann / M. Egli / J. Dölger

Wechsel : 24. Minute P. Moser für S.Serafino / 52. Minute L. Gianforte für J. Dölger/ 60. Minute A. Selimi für M. Narciso / 75. Minute B. Aliti für D.Luginbühl / 78.Minute V. Traxler für M. Ammann

Gelbe Karten : 37. Minute M. Meier / 62. Minute D. Luginbühl

Die nächste Niederlage
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Nach dem 2:3 beim bisher eher enttäuschenden Absteiger Tobel  Affeltrangen, rutscht der SC Aadorf auf den 5. Tabellenrang ab. Vor zwei Wochen noch stolzer Leader , haben sich die Jungs von Trainer Sepp Roth mit der 2. Niederlage in Folge von der Tabellenspitze verabschiedet.

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Nach dem 2:3 beim bisher eher enttäuschenden Absteiger Tobel  Affeltrangen, rutscht der SC Aadorf auf den 5. Tabellenrang ab. Vor zwei Wochen noch stolzer Leader , haben sich die Jungs von Trainer Sepp Roth mit der 2. Niederlage in Folge von der Tabellenspitze verabschiedet.

Eines hat diese Partie auf schwerem Geläuf gezeigt: solche Spiele werden auch ihm Kopf entschieden! Denn etwas hatten die fussballerisch teils limitierten Platzherren ihren Kontrahenten voraus: Sie wollten diesen Sieg um jeden Preis, sie fighteten um jeden Ball und dazu war Ihnen jedes Mittel recht. Dabei hatte es für die Gäste wunschgemäss begonnen: In der 14. Minute schickte Luginbühl Narciso auf die Reise, und dieser krönte seinen tollen Sololauf mit dem Führungstreffer. Statt mit dieser Führung im Rücken das Spiel zu kontrollieren, verlor man zu viele Zweikämpfe und gab das Spiel aus der Hand. In der 21. Und 27. Minute drehten die Platzherren die Partie. Bei beiden Toren sahen die Aussenverteidiger der Gäste nicht gut aus. Kurz darauf setzte sich Egli endlich mal am Flügel durch, seine Hereingabe traf aber Luginbühl nicht wunschgemäss. Nach 45 Minuten beendete der Unparteiische die erste Hälfte mit dem 2:1 Zwischenstand für die Platzherren.
Dann musste es wohl ziemlich laut geworden sein in der Aadorfer Kabine, denn die Gäste nahmen jetzt endlich die Zweikämpfe an und dominierten die Partie. Schöne Distanzschüsse von Ammann und Luginbühl verfehlten das Ziel nur knapp, und als dann in der 52. Minute der Torhüter von Tobel endlich bezwungen schien, klatschte der Flachschuss von Egli an den Pfosten. Das war bereits der 6. Aluminiumtreffer in dieser Vorrunde des SC Aadorf. Dann ereignete sich in der 70. Minute wohl eine spielentscheidende Szene: Der kurz zuvor eingewechselte Dölger stürmte alleine auf den Tobler Goalie zu, umspielte diesen und wurde klar gelegt. Foulelfmeter und Rot oder Gelb wäre das einzig richtige Verdikt nach dieser Szene gewesen, aber die Pfeiffe des Schiedsrichters blieb stumm. Die Gäste haderten wohl noch immer mit diesem Fehlentscheid, und liessen sich im Gegenzug mit dem 3:1 eiskalt erwischen. Nun wurde das Spiel noch hektischer; beinharte Zweikämpfe, verbale Entgleisungen und Zuschauer die den Matchball nicht mehr ins Spiel zurück gaben um Zeit zu gewinnen, prägten die Schlussphase dieses Krimis. In der 88. Minute keimte nochmals Hoffnung auf, als der eingewechselte Lima für den wirbligen Dölger auflegte, der zum Anschlusstreffer einschoss. Es waren zu diesem Zeitpunkt mit Nachspielzeit immer noch 6 Minuten zu spielen, aber der SC Aadorf belohnte sich nicht mehr für seine gute 2. Hälfte. Nach 94 Minuten war Schluss und der SC Aadorf bezog in diesem gehässigen Derby seine zweite Niederlage in Serie.

Fazit : Hätten die Gäste von Beginn weg so gefightet wie nach der Pause, wären Sie wohl nicht als Verlierer vom Platz. Jetzt heisst es zum Abschluss der Vorrunde im Heimspiel gegen den FC Flawil  nochmals alle Kräfte zu bündeln, um diese Partie erfolgreich zu gestalten, damit man den Anschluss nicht ganz verliert.

Tore : 14. Minute 0 : 1 Narciso / 21. Minute 1 : 1 / 27. Minute 2 : 1 / 72. Minute 3 : 1 / 88. Minute 3 : 2 Dölger
Aufstellung : A.Bitzer / D. Messina / M. Meier / M. Ammann / S. Serafino / R. Bannwart / V. Traxler / A. Serafino / M. Narciso / D. Luginbühl / M. Egli

Wechsel : 53. Minute L. Gianforte für A. Serafino / 68. Minute J. Dölger für V. Traxler / 76. Minute P. Moser für S. Serafino / 80. Minute M. Lima für M. Ammann, Ohne Einsatz : A. Selimi / M. Otto

Gelbe Karten : 37. Minute D. Luginbühl / 75. Minute J. Dölger

Bittere Heimpleite
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Am Ende dieser aufreibenden Partie standen die Thurgauer mit leeren Händen da. Die schlechte Tagesform einiger Leistungsträger, das frühe verletzungsbedingte Ausscheiden des Abwehrchefs Stalder, fehlendes Wettkampfglück und zwei, drei unglückliche Entscheidungen des Unparteiischen waren die Gründe für diese höchst unglückliche Niederlage.

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Am Ende dieser aufreibenden Partie standen die Thurgauer mit leeren Händen da. Die schlechte Tagesform einiger Leistungsträger, das frühe verletzungsbedingte Ausscheiden des Abwehrchefs Stalder, fehlendes Wettkampfglück und zwei, drei unglückliche Entscheidungen des Unparteiischen waren die Gründe für diese höchst unglückliche Niederlage.

Das Spiel begann schon denkbar schlecht für den SC Aadorf. Bereits nach drei Minuten wurde ein weiter Einwurf der Wattwiler unterlaufen, und die flache Hereingabe konnte ein Toggenburger in der Mitte unbedrängt einschieben. Nur drei Minuten später hätte es bereits 0 : 2 heissen können, doch der Wattwiler Kopfball zischte knapp über das Gehäuse. Nun erwachten auch die Platzherren und kamen nach und nach zu Ihren Möglichkeiten: 12. Minute Chance Bannwart , gehalten. 13. Minute Glänzender Freistoss von Luginbühl ans Lattenkreuz. 17. Minute Kopfball von Meier nach Flanke Ammann, knapp daneben. Dann in der 29. Minute war es endlich soweit, gut getimter Eckball von A.Serafino auf den Kopf von Stalder,1 : 1. Endlich wurden die Bemühungen des Heimclubs belohnt. Kurz vor dem Tee hatte Egli noch eine Chance, vergab aber knapp.
Gleich nach Wiederanpfiff hatte Kapitän Meier nochmals zwei gute Möglichkeiten , die Kugel wollte aber einfach nicht ins Tor. Und so kam es wie so oft in solchen engen Partien, die eigenen Chancen nicht genutzt und hinten kassierst du ein unnötiges Tor. Denn in Minute 58 verhängte der Schiri, nach einem normalen Zweikampf, zum Entsetzen aller Aadorfer einen Foulfreistoss. Dieser von der Seite getretene Ball, der wohl als Flanke gedacht war, landete ohne von Freund und Feind berührt zu werden im Kasten der Thurgauer. Ein mehr als ärgerlicher Treffer zu diesem Zeitpunkt. Die Platzherren bäumten sich nochmals energisch gegen die drohende Pleite auf, aber der Wattwiler Torhüter entschärfte die Gewaltschüsse von Gianforte und A. Serafino. Kurz vor dem Ende als man hinten aufmachte und alles riskierte konnten 3 Wattwiler alleine auf Bitzer zustürmen und hatten keine Mühe das entscheidende 3 : 1 zu erzielen.
Fazit : Eine höchst unglückliche Niederlage gegen einen unbequemen Gegner wie es die Wattwiler an diesen Tag abgaben. Der Sieg ist aber aufgrund der grösseren Routine und Abgeklärtheit der Wattwiler sicher nicht gestohlen. Mit etwas mehr Wettkampfglück und Effienz vor dem gegnerischen Tor wäre mehr drin gelegen aber es war nicht der Tag des SC Aadorf. Nun muss man nach vorne schauen, denn am Samstag wartet das schwere Auswärtsspiel bei Tobel Affeltrangen auf die Roth – Truppe.

Tore : 3. Minute 0 : 1 / 28. Minute 0 : 2 Stalder / 57. Minute 1 : 2 / 86. Minute 1 : 3
Aufstellung : A.Bitzer / F. Stalder / D. Messina / P. Moser / M. Ammann / M. Meier / R. Bannwart / A. Serafino / M. Narciso / D. Luginbühl / M. Egli

Wechsel : 35. Minute V.Traxler für F. Stalder / 52. Minute L. Gianforte für P. Moser / 67. Minute J. Dölger für M. Egli / 81. Minute M. Lima für M. Narciso / 90. Minute T. Incontrada für D. Luginbühl
Gelbe Karten : 38. Minute P. Moser / 60. Minute M. Egli / 85. Minute D. Luginbühl

Der SC Aadorf erobert sich die Tabellenspitze zurück
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Die Jungs von Trainer Sepp Roth haben mit einer grandiosen 1. Hälfte den Grundstein zu diesem wichtigen Auswärtssieg in Zuzwil gelegt. Der Start ins Spiel gelang den Thurgauern einmal mehr optimal. Nach zwölf Minuten bediente Kapitän Meier den schnellen Narciso und der krönte seinen sehenswerten Alleingang mit dem bereits 8. Treffer in dieser Spielzeit.

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Die Jungs von Trainer Sepp Roth haben mit einer grandiosen 1. Hälfte den Grundstein zu diesem wichtigen Auswärtssieg in Zuzwil gelegt. Der Start ins Spiel gelang den Thurgauern einmal mehr optimal. Nach zwölf Minuten bediente Kapitän Meier den schnellen Narciso und der krönte seinen sehenswerten Alleingang mit dem bereits 8. Treffer in dieser Spielzeit.

Die Aadorfer powerten weiter, und hatten in der 19 . Minute die nächste grosse Möglichkeit: Toller Rückpass auf Luginbühl, der schiesst aber knapp übers Tor. Nach gut einer halben Stunde musste der Aadorfer Schlussmann erstmals eingreifen. Eine hochkarätige Chance der Zuzwiler machte er aber mit unglaublichem Reflex zunichte. Das wars dann aber schon mit den gefährlichen Aktionen der St. Galler in der 1. Hälfte, denn jetzt waren die Aadorfer wieder am Drücker. 35. Minute: Toller Schlenzer von Ammann, der Zuzwiler Torwart lenkt in Extremis um den Pfosten. 40. Minute: Egli taucht alleine vor dem Zuzwiler Tor auf, der Schlussmann rettet mirakulös zur Ecke. 42. Minute : Der einmal mehr gut getretene Corner landet am hinteren Pfosten bei Neuzugang Messina ,der keine Mühe hatte das Leder über die Linie zu spedieren. Das 2:0 zu einem perfekten Zeitpunkt !
In der Pause schwor man sich ein nicht nach zu lassen und das 3:0 anzustreben. Aber dieses Unterfangen sollte sich als äusserst schwierig herausstellen, zumal noch der brandgefährliche Egli mit Verdacht auf Zerrung ausgewechselt werden musste. Jetzt agierten die Zuzwiler aggressiver und brachten auch eine gewisse Härte ins Spiel. Mit vor allem weiten Bällen und gefährlichen Standards versuchten die St. Galler den Anschlusstreffer zu erzielen. Aber die Defensivarbeit der Aadorfer war an diesem Tag vorbildlich. Mitte der 2. Hälfte hatten auch die Thurgauer ihre 2, 3 Möglichkeiten, die aber allesamt nicht sauber ausgespielt wurden. Es brauchte dann in der 83. Minute schon einen Freistoss an der Strafraumgrenze um die Zuzwiler nochmals Hoffnung zu schöpfen lassen. Patrick Gähwiler verwandelte diesen an der wohl schlecht postierten Mauer vorbei. Dieses Tor sollte eine hektische Schlussphase einläuten , aber Bitzer und seine gute Hintermannschaft behielten jederzeit die Ruhe und konnten sich nach 95 Minuten über den erlösenden Schlusspfiff freuen.
Fazit : Ein verdienter und auch wichtiger Sieg auf dem nicht einfach zu spielenden kleinen Platz in Zuzwil. Die Aadorfer haben um jeden Ball gefightet und wollten diesen Sieg unbedingt. Zur Belohnung winkt am nächsten Samstag daheim der nächste Spitzenkampf gegen Wattwil Bunt.

Tore : 13. Minute 0 : 1 Narciso / 42. Minute 0 : 2 Messina / 83. Minute 1 : 2
Aufstellung : A.Bitzer / F.Stalder / D.Messina / S.Serafino / Y.Düring /M.Meier / R. Bannwart / M. Narciso / M. Ammann / D.Luginbühl / M. Egli
Wechsel : 45. Minute A. Serafino für M. Egli / 72. Minute L. Gianforte für M. Narciso / 80 . Minute P. Moser für Y. Düring / 82. Minute V. Traxler für S.Serafino /91. Minute M. Lima für M. Ammann
Gelbe Karten : 68. Minute F. Stalder

„Er ist für mich ein „halber“ Papi“
„Er ist für mich ein „halber“ Papi“
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Unter den Anbietern von Fussball-Camps nimmt jenes von „Axpo by Bernd Voss“ eine führende Stellung ein. Bei jährlich über 4‘500 Kindern ist Aadorf mit derzeit 156 Beteiligten schweizweit erneut der beliebteste aller 45 Standorte.

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Unter den Anbietern von Fussball-Camps nimmt jenes von „Axpo by Bernd Voss“ eine führende Stellung ein. Bei jährlich über 4‘500 Kindern ist Aadorf mit derzeit 156 Beteiligten schweizweit erneut der beliebteste aller 45 Standorte.

 

Auf ihren blauen Leibchen prangen grosse Rückennummern, darüber etwa die Namen Yannik, Justin, Jason, Noé, Xenia, Lias, Keemo, Leon und Jamie. So unterschiedlich diese Bezeichnungen sind, so verbindend ist ihre Vorliebe zum Fussball. In Hosen, die bis über die Knie herunter reichen, jagen die 5- bis 15-jährigen Buben und Mädchen den Bällen nach. Die Kids kommen aus dem gesamten Kanton Thurgau und dem angrenzenden Kanton St.Gallen, nicht aber aus dem grenznahen Kanton Zürich, wo die Ferien noch nicht begonnen haben. Deshalb – und weil gleichzeitig auch das Pfarreilager stattfindet - hält sich die Teilnehmerzahl in vertretbaren Grenzen. In Aadorf sind es während der ersten Ferienwoche wiederum über 156 Kinder, die ihre Leidenschaft mit grosser Spielfreude ausdrücken. Ein Eindruck, der selbst aussenstehende Betrachter immer wieder ins Staunen versetzen lässt. Nicht nur das, sondern auch die Art und Weise, wie es gelingt, die anscheinend wilde Horde zu bändigen. Musik und klare Durchsagen über den Lautsprecher sind dazu hilfreiche Elemente, worüber sich allerdings vereinzelte Anwohner beklagen.

In verschiedenen Rollen
Unangefochtener Leader des sogenannten „Axpo Fussball- und Erlebniscamps“ ist Bernd Voss. Der Deutsche ist mehr als nur sportlicher Leiter, sondern übt die Rolle als Dompteur, Showmaster, Comedian, Zampano und Vaterfigur aus, was ihn geradezu zu einem Liebling aller macht. Der sechsjährige Münchwiler Pascal Eggmann bezeichnet ihn gar als „halben“ Papi. Dabei zählt Voss auf 15 Trainer und Trainerinnen, überwiegend aus dem nördlichen Nachbarland. Gleichzeitig findet auch noch ein Camp in Vaduz und Rheinfelden statt. „Vor 16 Jahren, als ich mit der Leitung begonnen habe, waren es jährlich 1‘100 Kinder, heute ist die Teilnehmerzahl auf 4'600 gestiegen. Dabei zeichnet sich ein Trend zu jüngeren Jahrgängen ab“, sagt Bernd Voss. Ein Blick über die Fussballfelder „Unterwiesen“, wo zahlreiche Dreikäsehochs am Werk sind, bestätigt diese Aussage. Der Hort, wo Kinder von morgens 10 Uhr bis gegen abends 18 Uhr bestens aufgehoben sind, kostet die Eltern rund 300 Franken. Zur Betreuung kommen gesunde Verpflegung sowie eine komplette Ausrüstung mit Leibchen, Hosen, Stulpen, Trinkflasche und ein Ball hinzu. Ausserdem gibt es Pokale und Diplome für gute Leistungen zu gewinnen.

Einst Teilnehmer, jetzt Trainer
Operativer Leiter ist der einstige Nationaltorwart und ex-GC Goalie Stefan Huber, der neben den Teilnehmenden die 37 involvierten Trainer und Trainerinnen administriert. Zum achten Mal teil nimmt der 16-jährige Aadorfer Fabio Hasler, zum dritten Mal bereits in der Rolle als Trainer. „Einen besseren Ferienjob als einsatzfreudige Kinder zu trainieren gibt es nicht. Es macht Spass und ist erst noch lukrativ. Die Kinder profitieren von mir und ich von ihnen. Was ich als Teilnehmer gelernt habe, versuche ich weiterzugeben“, sagt der Absolvent der Pädagogischen Maturitätsschule Kreuzlingen und Fussballer der U-18 des FC Winterthur. Fabienne Nick aus Münchwilen ist eine der nur drei Teilnehmerinnen. Weshalb es dieses Jahr so wenige Mädchen sind, lässt sich nicht erklären. „Ich bin zum vierten Mal hier, und es hat mir immer besser gefallen. Ich werde von den Buben voll akzeptiert, was ich besonders schätze. Es ist mein Ziel, etwas Neues dazu zu lernen und solange wie möglich Fussball zu spielen“, sagt die 15-jährige Spielerin, die es bereits in die St.Galler Auswahl geschafft hat. Der 15-jährige Niko Bieli aus St.Gallen wohnt diese Woche bei einer befreundeten Familie in Guntershausen. „Mir gefällt alles: Die vielseitigen Übungen machen Spass, man lernt viel und wird nicht gleich kritisiert, wenn man einen Fehler macht. Gut finde ich zudem die strikten Regeln und das freundliche Klima“, sagt der C-Junior des FC Speicher.

 

KURT LICHTENSTEIGER