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SC Aadorf


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Verdienter Derby-Sieg für den SCA
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Aufgrund der Aadorfer-Mäss, welche am kommenden Wochenende stattfindet, wurde die Partie der. 4 Runde zwischen dem SC Aadorf und dem FC Wängi auf den vergangenen Dienstag vorgezogen. Trotz parallel laufendem Länderspiel zwischen der Schweiz und Portugal lockte das Derby der Dorfnachbarn viele Zuschauer auf den Sportplatz Unterwiesen.

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Aufgrund der Aadorfer-Mäss, welche am kommenden Wochenende stattfindet, wurde die Partie der. 4 Runde zwischen dem SC Aadorf und dem FC Wängi auf den vergangenen Dienstag vorgezogen. Trotz parallel laufendem Länderspiel zwischen der Schweiz und Portugal lockte das Derby der Dorfnachbarn viele Zuschauer auf den Sportplatz Unterwiesen.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Viele Jahre war es her, seit sich die beiden Mannschaften anlässlich einer Meisterschaftspartie zum letzten Mal gegenüber standen. Kam es nach der Jahrtausendwende noch regelmässig zu packenden Derbys, trennten sich die sportlichen Wege der beiden Clubs im Jahr 2006 nach dem Aufstieg des FC Wängi in die 2. Liga. Nun, rund 10 Jahre später war es wieder soweit, der SCA und der FCW gaben sich in einer Meisterschaftspartie die Ehre.

SCA mit Vorteilen

Beide Mannschaften hatten am Wochenende zuvor auf ärgerliche Weise Punkte liegen gelassen und waren auf Wiedergutmachung aus. Es war zu Beginn der Partie das Heimteam, welches schnell den Rhythmus fand und mit gefälligem Kombinationsspiel in der Offensive zu überzeugen wusste. Nach einer Viertelstunde trugen die Bemühungen der Aadorfer ein erstes Mal Früchte. Ammann, welcher die Wängener Defensive während der gesamten Partie überforderte, vernaschte am linken Flügel seinen Gegenspieler und bediente mit seinem präzisen Zuspiel Teamkollege Holenstein. Am hinteren Torpfosten positioniert nahm der Routinier volles Risiko und drosch die Kugel zum 1:0 in die Maschen. Die Führung zu diesem Zeitpunkt war durchaus verdient, hatte das Heimteam bis dahin deutlich mehr in die Partie investiert. Der Gast aus Wängi schien den Tritt bis dahin noch nicht richtig gefunden zu haben und präsentierte sich vor Allem in der Offensive zu harmlos. Zwar konnte das Team von Cheftrainer Bernhardsgrüter vor der Pause einen Gang höher schalten, gefährliche Torraumszenen blieben aber bis zum Pausenpfiff Mangelware.

Ereignisse überschlagen sich

Trotz Derby-Affiche gestaltete sich die Partie in den ersten 45 Minuten weitgehend ruhig und fair. Dies sollte sich im zweiten Umgang merklich ändern. Der erste Paukenschlag folgte wenige Sekunden nach Wiederanpfiff. Wängis Böhi traf mit einer Mischung aus Flanke und Schuss sehenswert zum 1:1 Ausgleich in den Winkel. Die Partie begann wieder von vorne. Bemerkenswert wie sich die junge Aadorfer Mannschaft von diesem Rückschlag nicht aus dem Konzept bringen liess und fortan sogleich wieder aufs Tempo drückte. 55 Minuten waren absolviert, da war die erneute Führung für den SCA wieder hergestellt. Wängi Verteidiger Germann verpasste einen langen Ball von P. Bitzer unglücklich. Profiteur Ammann nutzte die Gunst der Stunde, zog in den Strafraum und bediente den mitgelaufenen Luginbühl, welcher aus kurzer Distanz zum 2:1 einschieben konnte. Ab diesem Zeitpunkt schaltete sich der bis anhin souverän leitende Unparteiische mit in die Partie ein. Innerhalb weniger Minuten kassierte SCA Verteidiger P. Bitzer zwei gelbe Karten, wobei vor Allem die zweite Verwarnung äusserst umstritten war. Dem SCA nützte all dies nichts, er musste sich fortan mit zehn Mann über die Runden kämpfen, machte dies aber vorzüglich. Der FC Wängi fand trotz nummerischer Überzahl kein Mittel gegen die gut organisierten Platzherren und verzeichnete praktisch über die gesamte Partie hinweg keinen gefährlichen Torabschluss. Als dem SC Aadorf eine Viertelstunde vor Schluss ein streng gepfiffener Elfmeter zugesprochen wurde und Luginbühl seinen persönlichen Doppelpack zum 3:1 schnürte, schien der Mist geführt. 10 Minuten vor dem Ende kam widererwarten nochmals Spannung auf. Schiedsrichter Steger verwies den zweifachen SCA Torschützen Luginbühl ebenfalls frühzeitig vom Feld. Auch dieser Entscheid war zumindest umstritten. Am Geschehen auf dem Platz änderte der Entscheid trotzdem nicht mehr viel. Zwar versuchte der Gast nochmals zurück ins Spiel zu finden, präsentierte sich dabei aber weitgehend ideenlos.

Das Team von Cheftrainer Matthias Stahel verdiente sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und spielerisch ansprechenden Darbietung die drei Punkte im Derby gegen den FC Wängi und schliesst in der Tabelle zu den vorderen Plätzen auf. Einziger Wehrmutstropfen sind die drei gelb/roten Karten innerhalb von zwei Partien. Beim nächsten Spiel gegen den FC Uznach vom 25. September 2016 wird der SCA auf sein breites Kader angewiesen sein.

SC Aadorf – FC Wängi 3:1 (1:0) – Unterwiesen – 160 Zuschauer – SR: Steger. Tore: 16. Holenstein 1:0, 46. Böhi 1:1, 55. Luginbühl 2:1, 74. Luginbühl 3:1 (Elfmeter). SC Aadorf: A. Bitzer, Serafino, Stalder (Düring), P. Bitzer, E. Moser; Meier; Narciso, Carosella (Traxler), Luginbühl, Ammann (Incontrada); Holenstein (Oliviera). FC Wängi: Meiler; R. Widmer, Sandmeier, Germann (Oertle), Thalmann; Böhi (J. Widmer), Holenstein, Burgermeister (Ljatifi); Gantenbein, Pelusi (Martic), Derungs (Rauber). Verwarnungen: 31. Serafino (Foul), 34. Derungs (Foul), 42. Holenstein (Foul), 58. P. Bitzer (Foul), 68. Carosella (Foul), 77. Luginbühl (Reklamieren), 88. A. Bitzer (Unsportlichkeit). Platzverweise: 65. P. Bitzer (gelb/rot), 82. Luginbühl (gelb/rot).

Schmerzliche Auswärtsniederlage
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Auswärts im Toggenburg verliert der SC Aadorf nach einer turbulenten Partie am Ende unglücklich mit 5:2. Der FC Wattwil-Bunt war an diesem Tag keineswegs die bessere aber deutlich die glücklichere Mannschaft.

 

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Auswärts im Toggenburg verliert der SC Aadorf nach einer turbulenten Partie am Ende unglücklich mit 5:2. Der FC Wattwil-Bunt war an diesem Tag keineswegs die bessere aber deutlich die glücklichere Mannschaft.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Der Frust bei den Gästen aus Aadorf war der gesamten Mannschaft nach Spielende deutlich anzusehen. Trotz einer über weite Strecken guten Mannschaftsleistung stand man am Ende mit leeren Händen da. Was ansonsten selten bis nie als Ausrede gilt, durfte der SCA am vergangenen Samstag für einmal geltend machen – die Schiedsrichterleistung war in allen Belangen absolut inakzeptabel und hatte an der Aadorfer Niederlage seinen gewichtigen Anteil geleistet.

Kaltstart für Aadorf

Wie schon beim Saisonauftakt auswärts gegen Eschenbach, erwischte der SC Aadorf auch beim dritten Meisterschaftsspiel einen klassischen Fehlstart. Gerade einmal zwei Minuten waren absolviert, als Wattwil-Bunt Stürmer Seferi seine Farben in Front brachte. Nach einem Pass in die Tiefe bekundete der Angreifer keine Mühe, das Leder zum 1:0 in die Maschen zu schieben. Es sollte auf Seiten der Einheimischen die letzte nennenswerte Aktion in der ersten Halbzeit bleiben. Der Gast aus dem Thurgau hatte sich vom frühen Schock rasch erholt, riss das Zepter an sich und dominierte fortan die Partie fast nach Belieben. Einzig was die Chancenverwertung anging, muss sich das Team von Cheftrainer Stahel im Nachgang den Vorwurf gefallen lassen, zu wenig effizient gewesen zu sein. Trotz mehrerer Möglichkeiten gelang es den Gästen bis zum Pausentee nicht, die Partie resultatmässig wieder auszugleichen.

Turbulentes Spiel

Auf Seiten des SCA war die Marschrichtung für den zweiten Umgang deutlich vorgegeben. Bald möglichst wollte sich die junge Mannschaft für ihre Bemühungen belohnen und die Partie zu ihren Gunsten drehen. Vorderhand galt es aber wenige Minuten nach dem Pausentee den zweiten Rückschlag einzustecken. Mitten in der Aadorfer Druckphase markierte Kipfer aus Offside verdächtiger Position das 2:0. Es sollte der endgültige Startschuss für eine eindrückliche Aufholjagd sein. Angefressen vom fehlenden Wettkampfglück reagierten die Aadorf postwendend. Nach einem Eckball von Ammann drückte Innenverteidiger Stalder in der 54. Minute die Kugel zum 1:2 über die Linie. Acht Zeigerumdrehungen später war die Partie wieder ausgeglichen. Nach einer herrlichen Kombination zwischen Bitzer und Ammann verwertete Letzterer alleinstehender vor FCWB Keeper Skrijeli sicher zum 2:2. Die Weichen für den SCA schienen nun deutlich auf Sieg gestellt zu sein. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Kaum war die Partie wieder angepfiffen, lag das Heimteam zum dritten Mal an diesem Tag in Front. Schiedsrichter Schoop liess die heimischen Angreifer trotz deutlicher Abseitsposition gewähren, sodass Seferi letztendlich ungehindert zum 3:2 einschieben konnte. Der Mann mit der Pfeife hielt es zudem für notwendig, im Anschluss an den Treffer den bereits verwarnten SCA Stürmer Holenstein wegen einer lapidaren Bemerkungen in Richtung seines Teamkollegen mit gelb/rot frühzeitig unter die Dusche zu schicken. Der Grund dafür bleibt wohl das Geheimnis des Schiedsrichters. Ein individueller Fehler sowie ein weiteres Abseitstor, welches wiederum für regelkonform befunden wurde, beschlossen am Ende aus Sicht der Aadorfer die bittere 5:2 Auswärtsniederlage.

Es gibt solche Tage, an denen läuft nicht viel zusammen. Dem SC Aadorf blieb es vergönnt, sich mit einem weiteren Sieg punktemässig in eine gute Ausgangslage für die kommenden Spiele zu bringen. Das Derby vom Dienstag, 06. September 2016 zuhause gegen den FC Wängi wird damit zur Bewährungsprobe für das junge Team. Mit einer erneut geschlossenen Mannschaftsleistung möchte man sich selbst belohnen und wichtige drei Punkte ergattern.

FC Wattwil-Bunt – SC Aadorf  5:2 (1:0) – Grüenau – 100 Zuschauer – SR: Schoop. Tore: . Seferi 1:0, 52. Kipfer 2:0, 54. Stalder 1:2, 62. Ammann 2:2, 63. Seferi 3:2, 74. Marino 4:2, 85. Yorulmaz 5:2. FC Wattwil-Bunt: Skrijeli; Quinter, Santhiyapillai, Mladenovic, Redzic; Marino, Kipfer, Schneider, Pfister; Monteiro, Seferi. SC Aadorf: A. Bitzer; Serafino, Stalder, P. Bitzer, E. Moser; Narciso (Oliviera), Meier (Traxler), Carosella (Düring), Ammann; Luginbühl (Incontrada); Holenstein. Verwarnungen: 19. Luginbühl (Foul), 56. Holenstein (Reklamieren), 63. A. Bitzer (Reklamieren), 78. Pfister (Foul), 87. Yorulmaz (Foul). Platzverweis: 66. Holenstein gelb/rot (Reklamieren).

SCA gewinnt Hitzeschlacht
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Bei Temperaturen deutlich über der 30 Grad Marke empfing der SC Aadorf am vergangenen Samstag zum ersten Heimspiel der neuen Saison die Reserven des FC Gossau SG. Eine Hitzeschlacht, bei welcher das Heimteam am Ende den kühleren Kopf bewahrte.

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Bei Temperaturen deutlich über der 30 Grad Marke empfing der SC Aadorf am vergangenen Samstag zum ersten Heimspiel der neuen Saison die Reserven des FC Gossau SG. Eine Hitzeschlacht, bei welcher das Heimteam am Ende den kühleren Kopf bewahrte.

 

PATRICK BITZER

 

Erleichtert und glücklich über den soeben errungenen Heimsieg stellte SCA Cheftrainer Matthias Stahel nach Spielschluss fest, dass sein Team eine starke Willensleistung abgeliefert hatte. „Wir fanden zunächst nicht gut in die Partie und bekundeten Mühe mit dem gut organisierten Gegner. Trotz der grossen Hitze war meine Mannschaft nach der Pause aber im Stande, nochmals einen Gang höher zu schalten und so bis zum Schluss die angestrebten drei Punkte einzufahren.“ Der zufriedenstellende Saisonstart mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen ist für die Aadorfer damit Tatsache.

Gossau startet gut

Wenige Wochen zuvor, als sich beide Teams anlässlich eines Testspiels gegenüber standen, war es der SC Aadorf, welcher die Partie über weite Strecken dominierte und am Ende deutlich mit 3:0 gewann. Der FC Gossau schien seine Lehren aus diesem Spiel aber gezogen zu haben und präsentierte sich am vergangenen Samstag merklich besser organisiert. Das Heimteam wurde immer wieder am erfolgreichen Spielaufbau gehindert und bekundete in den ersten Minuten sichtlich Mühe mit der aufsässigen Spielweise des Gegners. Zusätzlich gelang es den St. Gallern, auch in der Offensive zwischendurch Akzente zu setzen. Die beste Möglichkeit für Gossau vergab Büsser nach rund 20 Minuten. Nach einem Pass in die Tiefe zog er alleine Richtung SCA Kasten los, zögerte mit seinem Abschluss aber zu lange und gab der gegnerischen Defensive somit die Chance, den erfolgreichen Angriff in letzter Sekunde doch noch zu vereiteln. Auf Seiten der Platzherren war es Captain Bannwart, welcher zweimal haarscharf den Führungstreffer für seine Farben verpasste. Zunächst sah er seinen Freistoss nach gut 30 Minuten von der Torumrandung abgewehrt, bevor er unmittelbar vor dem Pausenpfiff nach einem Eckball von Luginbühl mit dem Kopf aus kürzester Distanz nicht reüssieren konnte.

SCA bewahrt kühlen Kopf

Nach dem Seitenwechsel fand das Heimteam zunehmend besser in die Partie. Allen voran der zur Pause eingewechselte Carosella lieferte eine starke Leistung ab und kurbelte das SCA Spiel mit seinen Aktionen immer wieder von neuem an. Nach rund einer Stunde war es Luginbühl, der nach einer schönen Kombination an der Strafraumgrenze zum Abschluss kam. Sein Schlenzer strich nur knapp am linken Torpfosten vorbei. Der FC Gossau kämpfte weiter aufopferungsvoll, schien aber mit Fortdauer der Partie langsam an seine Grenzen zu stossen. Nur noch selten tauchten das Team von Trainer Zürcher im gegnerischen Strafraum auf und verzeichnete somit kaum mehr nennenswerte Abschlüsse. Am Ende sollte eine Standardsituation für die Entscheidung in dieser ausgeglichenen Partie sorgen. 71 Minuten waren absolviert, als ein präzis getretener Eckball von Ammann am hinteren Torpfosten den Kopf von P. Bitzer fand, welcher mit einem Hechtsprung zum viel umjubelten 1:0 einköpfte. In den verbleibenden 20 Minuten gelang es dem SCA, den letzten Aufopferungen des Gegners Stand zu halten und seinerseits mit einem Konter in der 93. Minuten den Deckel drauf zu machen. Luginbühl markierte auf Zuspiel von Oliviera die Entscheidung zum 2:0.

Die junge Aadorfer Mannschaft darf somit auf einen positiven Saisonstart zurückblicken, ist nun aber sogleich gefordert, in den kommenden Spielen die guten Resultate zu bestätigen. Nach dem Cupspiel auswärts gegen den FC Teufen (30.08.2016) ist der SCA in der Meisterschaft am kommenden Samstag, 03. September zu Gast beim FC Wattwil-Bunt.

SC Aadorf – FC Gossau II 2:0 (0:0) – Unterwiesen – 160 Zuschauer – SR: Kojadinovic. Tore: 71. P. Bitzer, 90+3. Luginbühl 2:0. SC Aadorf: A. Bitzer, Serafino, Bannwart, P. Bitzer, E. Moser; Traxler (Carosella); Narciso (Oliviera), Meier (Stalder), Luginbühl, Ammann (Incontrada); Holenstein (Johne). FC Gossau II: Waldburger; Baumann, Kocher, Kovacevic, Schneeberger; Mauchle, Rutz, Jost, Schmid; Keller, Bakacsi. Verwarnungen: Waldburger (Unsportlichkeit), 52. Rutz (Foul), 80. Carosella (Foul), 81. Stalder (Foul), 90+2. E. Moser (Unsportlichkeit).

Verheissungsvoller Saisonstart
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Der SC Aadorf bekam es zum Saisonstart 2016/17 gleich mit einem echten Kaliber zu tun. Die Thurgauer trafen auswärts auf den FC Eschenbach, welcher die vergangene Saison auf dem zweiten Tabellenplatz abschloss.

 

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Der SC Aadorf bekam es zum Saisonstart 2016/17 gleich mit einem echten Kaliber zu tun. Die Thurgauer trafen auswärts auf den FC Eschenbach, welcher die vergangene Saison auf dem zweiten Tabellenplatz abschloss.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Der Spielplan wollte es so, dass sich die beiden Teams, nach dem man bereits anlässlich des letzten Meisterschaftsspiel der Saison 2015/16 aufeinander traf, gleich zum Saisonstart wieder ein Duell lieferten. Rund acht Wochen zuvor war es der FC Eschenbach, welcher nach einer animierten Partie am Ende knapp mit 3:2 gewinnen konnte. Der SCA hatte somit noch eine offene Rechnung zu begleichen und war gewillt, mit einem positiven Resultat in die neue Spielzeit zu starten.

SCA kalt geduscht

Die Matchuhr hatte kaum eine Zeigerumdrehung absolviert, da wurden aus Aadorfer Sicht all die guten Vorsätze ein erstes Mal über den Haufen geworfen. Eschenbachs Innenverteidiger Dürst düpierte mit seinem langen Ball die gesamte SCA Hintermannschaft. Stürmer Stojanov profitierte von der präzisen Vorlage seines Teamkollegen und lobte den Ball mustergültig zur frühen 1:0 Führung über Keeper A. Bitzer hinweg in die Maschen. Ein Start nach Mass für die Gastgeber. Es sollte dann aber vorerst die letzte nennenswerte Aktion des FC Eschenbach gewesen sein. Die Gäste aus dem Thurgau liessen sich vom frühen Gegentreffer nicht aus dem Konzept bringen und begannen fortan das Spieldiktat an sich zu reissen. Spielerisch versiert versuchte das Team von Cheftrainer Stahel, die kassierte Hypothek bald möglichst wett zu machen. Die Bemühungen sollten noch vor Ablauf der ersten 30 Minuten belohnt werden. Den Gästen aus dem Thurgau wurde nach einem Handspiel von FCE Verteidiger Steiner im eigenen Strafraum folgerichtig ein Elfmeter zugesprochen. Spielmacher Luginbühl nahm Anlauf und drosch die Kugel trocken zum 1:1 Ausgleich in die Maschen. Bis zum Pausenpfiff des streng aber souverän pfeifenden Unparteiischen bot sich beiden Teams nochmals je eine Grosschance. Zuerst vergaben die Aadorfer nach einem mustergültig vorgetragenen Konter schon fast fahrlässig die 1:2 Führung. Torschütze Luginbühl hatte Schlussmann Hofstetter bereits umspielt, sein Zuspiel auf Teamkollege Holenstein war dann aber zu ungenau, sodass dieser im Abschluss nicht reüssieren konnte. Kurze Zeit später bekundete auf der Gegenseite Stojanov mit seinem Abschluss an den Innenpfosten grosses Pech.

Auf des Messers Schneide

Auch nach dem Seitenwechsel waren es wiederum die Gäste, welche spielerisch die feinere Klinge führten und sich dadurch leichte Vorteile erarbeiten konnten. Die Platzherren agierten vorwiegend mit langen Bällen in die Spitze, wobei der agile Stojanov und der grossgewachsene Meier die SCA Hintermannschaft stets zu beschäftigen wussten. Torchancen waren in der zweiten Halbzeit mehrheitlich Mangelware. Das Spielgeschehen verlagerte sich zunehmend in die Zone zwischen den beiden Strafräumen, wobei die Gangart zugleich ruppiger wurde. Den negativen Höhepunkt setze dabei Eschenbachs Helbling, welcher nach einer rüden Attacke gegen Aadorfs Carosella folgerichtig mit der Ampelkarte unter die Dusche geschickt wurde. Zwar spielte der junge Akteur den Ball, nahm aber bei seiner Aktion eine schwere Verletzung des Gegenspielers in Kauf. Der SCA konnte aus der nummerischen Überzahl in den verbleibenden Minuten keinen Profit mehr schlagen. Zwar verzeichnete man noch die eine oder andere gute Möglichkeit, verpasste es aber den berühmt berüchtigten Lucky Punch zu markieren. Im Gegenteil, nach einem Durcheinander im Strafraum benötigte es in der Schlussphase noch eine Glanztat von Keeper A. Bitzer, welcher mir seiner Parade den hoch verdienten Punktgewinn festhielt. Die Leistung der jungen Aadorfer Mannschaft wusste an diesem sommerlichen Sonntag zu gefallen. Moral, Kampfbereitschaft und Solidarität, gepaart mit dem nötigen Spielwitz liessen dem SCA am Ende ein gutes Zeugnis auszustellen. Gelingt es dem Team von Trainer Stahel und Assistent Schaub auch in den kommenden Wochen an diese Leistungen anzuknüpfen, sollte einem gelungenen Saisonstart nichts im Wege stehen.

FC Eschenbach – SC Aadorf  1:1 (1:1) – Eschewies – 120 Zuschauer – SR: Carmine. Tore: 1. Stojanov 1:0, 28. Luginbühl 1:1 (Elfmeter). FC Eschenbach: Hofstetter, Steiner, Dürst, Federspiel (Küng), Müller (Grob), Y. Helbling, Stojanov, D. Meier (T. Helbling), Nyangpo (Elmer), Hefti, Gojani. SC Aadorf: A. Bitzer; Serafino (Stalder), Bannwart, Gianforte, E. Moser; Traxler (Carosella); Narciso (Alvarez Toro), Meier, Luginbühl, Ammann; Holenstein (Oliviera). Verwarnungen: 7. Gianforte (Foul), 29. Meier (Reklamieren), 52. Grob (Foul), 65. Müller (Reklamieren), 67. Steiner (Foul), 86. Oliviera (Foul). Platzverweis: 82. Helbling (Foul).

25 Jahre Supporter-Vereinigung des SC Aadorf

Die vor 25 Jahren gegründete Supporter-Vereinigung des SC Aadorf ist zu einem bemerkenswerten ideellen und finanziellen Standbein des Sportclubs Aadorf geworden. Am Sonntag feierten rund 90 Mitglieder das Jubiläum in geeignetem Rahmen.

 

AADORF – Im Festzelt, für das Grümpelturnier beim Sportplatz „Unterwiesen“ erstellt, spielten am Sonntagvormittag schon zum Apéro die Haselberg-Musikanten auf. Noch bevor ein köstliches Mittagessen aufgetischt wurde, wandte sich Supporterpräsident Charly Meichtry an die Gästeschar. Mit einer Powerpoint-Präsentation blickte er auf die Anfänge der Supporterbewegung zurück. In Häuslenen nämlich hatten sich vor 25 Jahren sechs idealistisch gesinnte Geschäftsleute, nämlich Kurt Krämer, René Currat, Heinz Ochsner, Mike Stutz, Hans Schär und  Ruedi Michel zusammen gefunden, um die Supporter-Vereinigung zu gründen. In den Statuten wurde festgesetzt, hauptsächlich die Juniorenbewegung im Speziellen und die sportlichen Bestrebungen des SC Aadorf im Allgemeinen zu fördern. Die vier damaligen Gründungsmitglieder Krämer, Currat, Schär und Ochsner sind noch bis heute  im Vorstand verblieben.

Unterstützten vorerst 32 Mitglieder den Verein, so stieg im Laufe der Jahre die Anzahl auf 80, wozu 31 Firmen, 16 Privat- und 33 SCA-Mitglieder zählen. Diese leisten nicht nur grosszügige finanzielle Beiträge, sondern kommen auch regelmässig in den Genuss gesellschaftlicher Anlässe, sportlicher wie kultureller Natur. In den 25 Jahren sind es rund 50 Veranstaltungen geworden.

 

Ein gelungenes Konstrukt

Charly Meichtry, mit launigen Worten wie eh und je, bezeichnete die Supporter-Vereinigung als äusserst gelungenes „Konstrukt“. Beim darauf folgenden  Interview  konnte dies Clubpräsident Hans-Joerg Schaub nur unterstreichen und hob dabei die Bedeutung der Vereinigung hervor: „Deren Verdienste sind unschätzbar, kann die Juniorenkasse doch jährlich mit Beiträgen zwischen 6‘000 und 8‘000 Franken rechnen. Zudem hat die Vorstandsetage für spezielle Wünsche meist ein offenes Ohr, so etwa für den Bau der Pergola und des Kiosks, die ohne Unterstützung kaum hätten realisiert werden können. Nun haben wir zusammen mit dem Garderobetrakt eine Top-Infrastruktur, nur sollten wir mehr Tore schiessen“, antwortete schalkhaft Schaub, der massgebend fürs Erstere verantwortlich war, für die Torflaute der vergangenen Spielsaison.  

Eine besondere Ehre war danach Gründungsmitglied René Currat beschieden, der im Jahre 1958 dem Verein als C-Junior beigetreten ist. Eine steile Karriere im Fussball blieb der Zukunftshoffnung zwar versagt, doch als Funktionär leistete er dem Verein unschätzbare Dienste, zuerst als Sekretär, dann als Vorstandsmitglied, Clubpräsident und Supporter-Präsident. Mit einer Selektion von ausgewähltem Whisky, seinem Lieblingsgetränk, und anerkennendem Beifall wurde das Ehrenmitglied bedacht. An seine Stelle wird Köbi Winkler treten.

Und was ist mit der häufig aufgeworfenen Frage um eine automatische Resultat-Anzeigetafel auf dem Sportplatz? „Diese wird erst spruchreif, wenn der SCA in der Zweiten Liga spielt“, versprach Charly Meichtry, nun Supporter-Präsident seit zehn Jahren. Als dann das Dessertbuffet zum Zugreifen verlockte, spielten die Haselberg-Musikanten immer noch flott auf, so dass sich das Festzelt erst am späteren Nachmittag leerte.

 

Kurt Lichtensteiger

Bilder Supportervereinigung

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