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SC Aadorf


Aktuelle Resultate und Ranglisten


SCA-Schiedsrichter Nico Gianforte an den EUSA-Games in Kroatien
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Der SC Aadorf darf stolz sein auf seine Schiedsrichter: Nico Gianforte (1. Liga) konnte im vergangenen Sommer bei den EUSA-Games in Kroatien wichtige Erfahrungen sammeln.               
Der OFV begleitete ihn dabei. Den exklusiven Bericht mitsamt einem Interview findest du im Bericht.

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Der SC Aadorf darf stolz sein auf seine Schiedsrichter: Nico Gianforte (1. Liga) konnte im vergangenen Sommer bei den EUSA-Games in Kroatien wichtige Erfahrungen sammeln.               
Der OFV begleitete ihn dabei. Den exklusiven Bericht mitsamt einem Interview findest du im Bericht.

Übrigens: Unter der Rubrik "Schiedsrichter" findest du die Übersicht über sämtliche Referees, die Woche für Woche für den SCA im Einsatz stehen. Ohne sie könnte keine einzige SCA-Mannschaft am Spielbetrieb teilnehmen. Bei Interesse, dieser tollen Gruppe beizutreten, meldest du dich bitte direkt beim Schiedsrichter-Obmann Christian Bannwart (christianbannwart@bluewin.ch, 078 853 53 57)

Erfolgreicher Vorrundenabschluss
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Anlässlich des letzten Spiels vor der Winterpause empfing der SC Aadorf auf heimischem Terrain das Schlusslicht aus Bütschwil. Mit einem weiteren Sieg wollten die Thurgauer eine starke Vorrunde erfolgreich abschliessen. Die Stahel-Elf erlegte ihre Pflicht dabei ohne jegliche Probleme und gewann am Ende verdient mit 4:0.

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Anlässlich des letzten Spiels vor der Winterpause empfing der SC Aadorf auf heimischem Terrain das Schlusslicht aus Bütschwil. Mit einem weiteren Sieg wollten die Thurgauer eine starke Vorrunde erfolgreich abschliessen. Die Stahel-Elf erlegte ihre Pflicht dabei ohne jegliche Probleme und gewann am Ende verdient mit 4:0.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Fünf Siege in Serie standen für den SCA vor dem letzten Spiel der Vorrunde 2016/17 bereits zu Buche. Zudem hatte der Tabellenzweite bis dahin jedes seiner Heimspiele in der laufenden Meisterschaft gewonnen. Bütschwil seinerseits belegte vor der Partie den letzten Platz, konnten aber in den Wochen zuvor aus seinem Tief finden und gewann die letzten beiden Spiele mit einem Torverhältnis von 9:0. Man durfte gespannt sein, wie der Favorit aus Aadorf seine Pflichtaufgabe lösen würde.

Die Weichen gestellt

Trotz anhaltendem Dauerregen und winterlich kalten Temperaturen fanden zahlreiche Zuschauer den Weg auf den Sportplatz Unterwiesen, um dieser fast schon geschichtsträchtigen Partie zwischen Aadorf und Bütschwil beizuwohnen. Die beiden Teams duellieren sich seit nunmehr fast einem Jahrzehnt immer wieder aufs Neue. Waren es früher oftmals die Toggenburger, welche das bessere Ende für sich behielten, konnte der SCA die Bilanz in den Duellen der näheren Vergangenheit deutlich zu seinen Gunsten aufbessern. Es entwickelte sich dann sogleich eine unterhaltsame Partie, bei der beide Teams bemüht waren, rasch den Tritt zu finden. Bütschwil zeigte sich gestärkt vom neu gewonnen Selbstvertrauen und störte das Heimteam bereits früh im Spielaufbau. Nach gewonnen Zweikämpfen schalteten die Gäste jeweils rasch um und konnten dadurch den SCA, zumindest in der Startphase, teilweise vom eigenen Kasten fernhalten. Nach einer ausgeglichenen Startviertelstunde mit zögerlichen Torabschlüssen auf beiden Seiten war es anschliessend aber der heimische SCA, welcher das Tempo zu verschärfen wusste. Der Ball zirkulierte immer wieder ansehnlich durch die eigenen Reihen, bevor mit gezielten Pässen in die Schnittstellen der FCB Defensive das Leben schwer gemacht wurde. Der Führungstreffer nach gut einer halben Stunde war die logische Folge der SCA-Tempoverschärfung. Ammann entwischte auf der linken Seite seinem Gegenspieler, zog in unwiderstehlicher Manier in den Strafraum und behielt auch vor Schlussmann Oswald ruhig Blut – 1:0. Fünf Zeigerumdrehung später doppelte der quirlige Flügelspieler nach und besorgte mit einer beinahe Kopie des ersten Tors die 2:0 Führung für seine Farben.

Sieg zu keiner Zeit in Gefahr

Die beiden Gegentreffer schienen beim FC Bütschwil ihre Spuren hinterlassen zu haben. Der mutige Auftritt aus der Startphase war verflogen, die Gäste fanden spätestens nach dem ersten Gegentor kein Rezept mehr, den SCA am sechsten Sieg in Serie zu hindern. Offensiv präsentierte sich das Schlusslicht zwar gewillt, fand aber zu keiner Zeit ein Mittel, um die gegnerische Defensive ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. SCA Keeper A. Bitzer kämpfte an diesem regnerischen Abend wohl vielmehr gegen die Kälte, als dass er von gegnerischen Abschlüssen geprüft wurde. An dieser Tatsache änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nichts. Die Platzherren hatten die Partie zu jeder Zeit im Griff und boten den anwesenden Zuschauern erfrischenden Offensivfussball. Für die endgültige Entscheidung war nach gut einer Stunde Gianforte besorgt. Mustergültig von Ammann bedient, schob der SCA Stürmer nach einem Angriff über links freistehend zum 3:0 ein. Dass der eingewechselte Alvarez in der Nachspielzeit, nach einem stehenden Ball von Moser, ebenfalls noch seinen persönlichen Treffer markierte und damit für den 4:0 Endstand besorgt war, zeugt unter anderem von der quantitativ sowie qualitativ guten Breite des Aadorfer Kader.

Mit 25 Punkten, 8 Siegen, einem Remis und nur zwei Niederlagen verabschiedet sich der SCA auf dem 2. Tabellenplatz in die Winterpause. Die junge Mannschaft konnte in der abgelaufenen Vorrunde, mit Ausnahme von zwei Spielen, fast durchwegs überzeugen. Der Lohn dafür lässt sich sehen und dürfte der Mannschaft zusätzlich Motivation verleihen, die intensive Vorbereitung für die zweite Saisonhälfte in Angriff zu nehmen. Im Frühling 2017 will das junge Team optimal vorbereitet wieder auf Punktejagd gehen.

SC Aadorf – FC Bütschwil 4:0 (2:0) – Unterwiesen – 160 Zuschauer – SR: Hasler. Tore: 27. Ammann 1:0. 32. Ammann 2:0, 61. Gianforte 3:0, 90+2. Alvarez 4:0. SC Aadorf: A. Bitzer; Düring (70. Fischbacher), Stalder, P. Bitzer, Moser; Serafino (82. Incontrada), Meier, Bannwart, Ammann (68. Narciso, 75. Alvarez); Carosella; Gianforte (68. Ziegler). FC Bütschwil: Oswald; Schefer, Breitenmoser, Domgjoni, Oberholzer; Wiprächtiger, Aschwanden, Fäh, Marjakaj; Segmüller, Gajic. Ersatzspieler: Egli, Acklin, El Daly, Hollenstein, Waldvogel. Verwarnungen: 29. Segmüller (Foul), 32. Oswald (Foul).

SCA gewinnt auch in Kirchberg
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Der SC Aadorf reitet seit Wochen auf einer Erfolgswelle. Auswärts beim FC Kirchberg dominieren die Hinterthurgauer nach Belieben und gewinnen am Ende verdient mit 1:5. Gleich fünf verschiedene Akteure reihten sich in die Torschützenliste ein.

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Der SC Aadorf reitet seit Wochen auf einer Erfolgswelle. Auswärts beim FC Kirchberg dominieren die Hinterthurgauer nach Belieben und gewinnen am Ende verdient mit 1:5. Gleich fünf verschiedene Akteure reihten sich in die Torschützenliste ein.

PATRICK BITZER

Fussball. „Wenn man wie wir aktuell von Erfolg zu Erfolg eilt, besteht durchaus die Gefahr, dass man gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner etwas nachlässt und am Ende dafür bestraft wird. Wir haben aber heute unsere Pflicht voll und ganz erfüllt, dafür gebührt meiner Mannschaft ein grosses Kompliment.“ SCA Cheftrainer Matthias Stahel zeigte sich nach Spielschluss zufrieden und glücklich ab der Leistung seiner jungen Mannschaft, welche zu keiner Zeit Fragen über den Sieger der Partie aufkommen liess.

Nicht aus der Ruhe zu bringen

Der FC Kirchberg hat schwierige Wochen hinter sich. Nach zunächst vielversprechendem Saisonstart mit 10 Punkten aus fünf Spielen gingen die letzten vier Partien allesamt verloren. In der Tabelle rutschten die Toggenburger bis in Strichnähe ab und wollten nach beendeter Olmazeit endlich wieder auf die Siegerstrasse zurückkehren. Mit dem SC Aadorf war an diesem herbstlich kalten Samstagabend jedoch ein Gegner auf der Sonnmatt zu Gast, welcher mit dem Selbstvertrauen von zuletzt vier Siegen in Serie anreiste. Der Ausgangslage entsprechend entwickelte sich rasch eine einseitige Partie. Die Gäste aus dem Thurgau rissen das Zepter sofort an sich und spielten munter nach vorne. Immer wieder gelang es dem SCA, mit klugen Pässen die gegnerische Defensive in Bedrängnis zu bringen. Der erste Treffer war folglich nur eine Frage der Zeit. Spielmacher Carosella war es nach 23 Minuten vorbehalten, seine Farben in Front zu schiessen. Nach einem stehenden Ball stand der Mittelfeldspieler auf den Abpraller goldrichtig und schob abgeklärt zum 0:1 ein. Etwas überraschend stand es neun Zeigerumdrehungen später plötzlich 1:1. F. Schefer hatte freistehend zum Ausgleich getroffen. Dem Ausgleichstor voraus ging allerdings eine Offside Position des Kirchbergers Passgebers. Die Gäste liessen sich von diesem Rückschlag aber keineswegs aus der Ruhe bringen und reagierten prompt. Lediglich vier Minuten hatte der alte Spielstand Gültigkeit, bis der quirlige Ammann nach schönem Zuspiel von P. Bitzer seinen Bewachern enteilte und eiskalt an FCK Keeper Iten vorbei zum 1:2 einschob. Weil vor dem Pausenpfiff, nach sehenswerter Vorarbeit von Aussenverteidiger Moser, auch noch Serafino seinen persönlichen Treffer zum 3:1 markierte, war die Partie bereits frühzeitig entschieden.

Nichts mehr anbrennen lassen

Zwar schienen die Platzherren gleich nach Wiederanpfiff noch einmal ihre Kräfte zu mobilisieren, wurden aber sogleich eiskalt geduscht. 37 Sekunden waren in der zweiten Halbzeit gesielt, als SCA Stürmer Gianforte mit seinem Treffer den Deckel auf eine einseitige Partie machte. Vorausgegangen war eine herrliche Kombination über mehrere Stationen, welche der Neostürmer am Ende der Kette mustergültig mit einem Schlenzer ins hohe Toreck abschloss. Dem FC Kirchberg wurde damit auch noch der letzte laue Luftstoss aus den Segel genommen. Die Gäste aus Aadorf konnten es sich erlauben, fortan etwas Tempo aus dem Spiel zu nehmen und sich vorwiegend darauf zu konzentrieren, keinen zweiten Gegentreffer einzufangen. Abgesehen von wenigen Phasen, in welchen sich die Thurgauer etwas zu passiv verhielten und dem FCK dadurch etwas Raum für Offensivaktion gewährten, gelang dies ohne grössere Problem. Aadorfs Schlussmann A. Bitzer verbrachte über weite Strecken einen geruhsamen Abend. Den Schlusspunkt hinter eine einseitige Partie setzte nach einer Stunde der omnipräsente Meier. Bilderbuchmässig lancierten die Gäste nach einem Eckball von Kirchberg den Konterangriff und bejubelten nur Sekunden später den fünften und letzten Treffer an diesem Abend.

Der SC Aadorf bleibt mit dem fünften Vollerfolg in Serie weiter auf den Fersen von Leader Wängi und wird am kommenden Samstag, 05. November versuchen, die Vorrunde mit einem weiteren Sieg abzuschliessen. Zu Gast auf dem heimischen Unterwiesen ist Schlusslicht Bütschwil. Die Toggenburger konnten ihrerseits zuletzt zweimal in Folge gewinnen und werden bestrebt sein, den Anschluss an den Strich noch vor der Winterpause herzustellen. Anpfiff zum letzten SCA-Heimspiel der ersten Saisonhälfte ist um 17 Uhr.

FC Kirchberg – SC Aadorf 1:5 (1:3) – Sonnmatt Kirchberg – 120 Zuschauer – SR: Eugster. Tore: 23. Carosella 0:1, 32. Schefer 1:1, 36. Ammann 1:2, 42. Serafino 1:3, 46. Gianforte 1:4, 60. Meier 1:5. FC Kirchberg: Iten; Wohlgensinger, Bouwmeester, Dal Molin, Nagel; F. Schefer, Kuhn, Widmer, P. Schefer; Brändle, Bürge (Rohner, Grauso, Lima, Lusti). SC Aadorf: A. Bitzer; Düring, Stalder, P. Bitzer, Moser; Serafino (73. Oliviera), Bannwart, Meier, Ammann (80. Incontrada); Carosella (55. Narciso); Gianforte (80. Alvarez). Verwarnungen: keine.

Vierter Sieg in Serie für den SCA
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Der SC Aadorf reitet weiterhin auf seiner Erfolgswelle und feiert dank dem 1:3 Auswärtserfolg beim FC Eschlikon den vierten Sieg in Folge. Den Derbysieg verdiente sich der SCA mit drei Toren nach dem zwischenzeitlichen 1:0 Rückstand.

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Der SC Aadorf reitet weiterhin auf seiner Erfolgswelle und feiert dank dem 1:3 Auswärtserfolg beim FC Eschlikon den vierten Sieg in Folge. Den Derbysieg verdiente sich der SCA mit drei Toren nach dem zwischenzeitlichen 1:0 Rückstand.

PATRICK BITZER

Fussball. Die Leistung gegen den unter dem Strich klassierten FC Eschlikon war aus Sicht der Aadorfer nicht unbedingt berauschend. Auf dem vom Regen durchnässten Terrain taten sich die Gäste immer wieder schwer, ihre spielerische Klasse in gute Aktionen umzumünzen. Und dennoch reichte es der Mannschaft von Cheftrainer Matthias Stahel am Ende, um zum insgesamt sechsten Mal in dieser Saison als Sieger vom Platz zu schreiten.

Eschlikon früh in Front

Beim Derby zwischen den beiden Dorfnachbarn ging es gleich von Beginn weg zur Sache. Rasch war festzustellen, dass die Gäste aus Aadorf spielerisch die feinere Klinge führten und das Heimteam seinerseits versuchte, über Kontermöglichkeiten zum Erfolg zu finden. Die Taktik der Eschliker schien zunächst besser aufzugehen. Der SCA bekundete im Mittelfeld immer wieder Mühe, das Spielgerät zu kontrollieren und lief nach Ballverlusten einige Male Gefahr, auf dem falschen Fuss erwischt zu werden. So auch in der 12. Spielminute, als die Gäste in der Vorwärtsbewegung den Ball verloren und dafür prompt mit dem Gegentreffer zum 1:0 bestraft wurden. Michael Schneider wurde mustergültig freigespielt und traf mit einem satten Flachschuss zur frühen Führung für seine Farben. Die junge Aadorfer Mannschaft schien in der Folge aber ihre Lehren aus der schwachen Starphase gezogen zu haben und war nach dem Gegentor zu einer Reaktion fähig. Lediglich vier Minuten hatte die FCE Führung bestand, bis Routinier Holenstein das Skore mit seinem Treffer zum 1:1 wieder ausglich. Nach einem abgefälschten Freistoss von Captain Bannwart landete die Kugel vor den Füssen des Stürmers. Dieser bekundete aus kurzer Distanz keine Mühe um freistehend einzuschieben. In der Folge drückten der SC Aadorf weiter aufs Tempo, tauchte aber nur zeitweise gefährlich vor dem Kasten von FCE Keeper Kreier auf. Erst kurz vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Passeri fiel der zweite Aadorfer Treffer dann doch noch. Mittelfeldspieler Serafino ging nach einem präzisen Freistoss von Meier in der Eschliker Defensive komplett vergessen, sodass der eigentlich kleingewachsene Akteur prompt per Kopf zum 2:1 einnetze.

Frühzeitige Entscheidung verpasst

Auf Seiten der Gäste brachte Trainer Stahel nach dem Pausentee zwei frische Kräfte, welche in den Personen von Ammann und Carosella sogleich für neuen Schwung sorgten. Immer wieder gelang es dem SCA im zweiten Umgang, die heimische Defensive vor grössere Probleme zu stellen. Einzig der dritte Treffer wollte den Aadorfern lange Zeit nicht gelingen. Zuerst vergab Holenstein nach schönem Steilpass von P. Bitzer alleinstehend vor Keeper Kreier, bevor einige Minuten später nach einem schönem Sololauf die Hereingabe von Ammann im Strafraum knapp an Freund und Feind vorbei segelte. Die mangelnde Chancenauswertung hätte sich aus Sicht des SCA in der Schlussphase durchaus noch rächen können. Dem FC Eschlikon wurden nach Foulspielen eine handvoll Freistösse aus vielversprechenden Positionen zugesprochen. Zum Erfolg führte allerdings keiner der Versuche, präsentierte sich doch die gegnerische Abwehr stets auf der Höhe ihrer Aufgabe. Zwei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit entschied der Favorit aus Aadorf das Derby dann endgültig zu seinen Gunsten. Carosella setzte sich an der Strafraumgrenze gleich gegen zwei Gegenspieler durch und bediente mit seinem Zuspiel den mitgelaufenen Ammann optimal. Aadorfs Nummer 10 wahrte die nötige Ruhe und bezwang Eschlikons Schlussmann mit einem satten Flachschuss zum Schlussresultat von 1:3.

Mit dem vierten Sieg in Folge rückt der SCA in der Tabelle weiter vor und belegt neu mit nur drei Punkten Rückstand auf Leader Wängi den zweiten Platz. Am kommenden Samstag, 29. Oktober sind die Thurgauer erneut auswärts gefordert. Zu Gast im Toggenburg beim FC Kirchberg strebt die Stahel-Elf den siebten Saisonsieg an. Anpfiff zu dieser Partie ist um 18 Uhr auf dem Sportplatz Sonnmatt.

FC Eschlikon – SC Aadorf  1:3 (1:2) – Herdern – 140 Zuschauer – SR: Passeri. Tore: 12. M. Schneider 1:0, 16. Holenstein 1:1, 45. Serafiono 1:2, 88. Ammann 1:3. FC Eschlikon: Kreier: Schmucki, Baumberger, Stark, Müller; Huber, Ziltener; P. Schneider, M. Schneider, Dübi; Häni (Hasler, Büchi, Müller, Mirzakhani). SC Aadorf: A. Bitzer: Düring, Stalder, P. Bitzer, Moser; Narciso (46. Ammann), Bannwart, Meier, Serafino (80. Ziegler); Gianforte (46. Carosella); Holenstein (85. Alvarez). Verwarnungen: 41. Bannwart (Foul), 51. Häni (Foul), 54. Carosella (Foul), 75. P. Bitzer (Unsportlichkeit), 82. Ziltener (Reklamieren).

SCA Chlausabend 2016

SCA Chlausabend 2016

25 Jahre Supporter-Vereinigung des SC Aadorf

Die vor 25 Jahren gegründete Supporter-Vereinigung des SC Aadorf ist zu einem bemerkenswerten ideellen und finanziellen Standbein des Sportclubs Aadorf geworden. Am Sonntag feierten rund 90 Mitglieder das Jubiläum in geeignetem Rahmen.

 

AADORF – Im Festzelt, für das Grümpelturnier beim Sportplatz „Unterwiesen“ erstellt, spielten am Sonntagvormittag schon zum Apéro die Haselberg-Musikanten auf. Noch bevor ein köstliches Mittagessen aufgetischt wurde, wandte sich Supporterpräsident Charly Meichtry an die Gästeschar. Mit einer Powerpoint-Präsentation blickte er auf die Anfänge der Supporterbewegung zurück. In Häuslenen nämlich hatten sich vor 25 Jahren sechs idealistisch gesinnte Geschäftsleute, nämlich Kurt Krämer, René Currat, Heinz Ochsner, Mike Stutz, Hans Schär und  Ruedi Michel zusammen gefunden, um die Supporter-Vereinigung zu gründen. In den Statuten wurde festgesetzt, hauptsächlich die Juniorenbewegung im Speziellen und die sportlichen Bestrebungen des SC Aadorf im Allgemeinen zu fördern. Die vier damaligen Gründungsmitglieder Krämer, Currat, Schär und Ochsner sind noch bis heute  im Vorstand verblieben.

Unterstützten vorerst 32 Mitglieder den Verein, so stieg im Laufe der Jahre die Anzahl auf 80, wozu 31 Firmen, 16 Privat- und 33 SCA-Mitglieder zählen. Diese leisten nicht nur grosszügige finanzielle Beiträge, sondern kommen auch regelmässig in den Genuss gesellschaftlicher Anlässe, sportlicher wie kultureller Natur. In den 25 Jahren sind es rund 50 Veranstaltungen geworden.

 

Ein gelungenes Konstrukt

Charly Meichtry, mit launigen Worten wie eh und je, bezeichnete die Supporter-Vereinigung als äusserst gelungenes „Konstrukt“. Beim darauf folgenden  Interview  konnte dies Clubpräsident Hans-Joerg Schaub nur unterstreichen und hob dabei die Bedeutung der Vereinigung hervor: „Deren Verdienste sind unschätzbar, kann die Juniorenkasse doch jährlich mit Beiträgen zwischen 6‘000 und 8‘000 Franken rechnen. Zudem hat die Vorstandsetage für spezielle Wünsche meist ein offenes Ohr, so etwa für den Bau der Pergola und des Kiosks, die ohne Unterstützung kaum hätten realisiert werden können. Nun haben wir zusammen mit dem Garderobetrakt eine Top-Infrastruktur, nur sollten wir mehr Tore schiessen“, antwortete schalkhaft Schaub, der massgebend fürs Erstere verantwortlich war, für die Torflaute der vergangenen Spielsaison.  

Eine besondere Ehre war danach Gründungsmitglied René Currat beschieden, der im Jahre 1958 dem Verein als C-Junior beigetreten ist. Eine steile Karriere im Fussball blieb der Zukunftshoffnung zwar versagt, doch als Funktionär leistete er dem Verein unschätzbare Dienste, zuerst als Sekretär, dann als Vorstandsmitglied, Clubpräsident und Supporter-Präsident. Mit einer Selektion von ausgewähltem Whisky, seinem Lieblingsgetränk, und anerkennendem Beifall wurde das Ehrenmitglied bedacht. An seine Stelle wird Köbi Winkler treten.

Und was ist mit der häufig aufgeworfenen Frage um eine automatische Resultat-Anzeigetafel auf dem Sportplatz? „Diese wird erst spruchreif, wenn der SCA in der Zweiten Liga spielt“, versprach Charly Meichtry, nun Supporter-Präsident seit zehn Jahren. Als dann das Dessertbuffet zum Zugreifen verlockte, spielten die Haselberg-Musikanten immer noch flott auf, so dass sich das Festzelt erst am späteren Nachmittag leerte.

 

Kurt Lichtensteiger

Bilder Supportervereinigung

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