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Kantersieg zum Saisonabschluss

Der SC Aadorf verabschiedet sich gegen die AS Calcio Kreuzlingen II mit einem 0:11 Auswärtssieg in die Sommerferien. Das Spiel gegen den bereits fest stehenden Absteiger entwickelte sich rasch zu einer einseitigen Angelegenheit.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Die AS Calcio stand bereits seit einigen Wochen als sicherer Absteiger aus der 3. Liga Gruppe 3 fest. Dementsprechend dürftig waren denn auch ihre Leistungen in den vergangenen Wochen. Alleine aus den Spielen gegen Tobel-Affeltrangen und den FC Zuzwil kassierten die Grenzstädter 18 Gegentreffer. Für den SC Aadorf ging es sportlich gesehen auch nicht mehr um sehr viel und dennoch wollten sich die Hinterthurgauer mit einem positiven Resultat in die Sommerpause verabschieden.

 

Spiel auf ein Tor

Die Gäste legten gleich von Beginn weg wie die Feuerwehr. Von ihren Gegenspieler kaum einmal ernsthaft in die Mangel genommen, nutzte der SCA die sich bietenden Freiräume geschickt aus und lancierte einen Angriff nach dem anderen in Richtung gegnerischen Kasten. Drei Zeigerumdrehungen hatte die Matchuhr zurückgelegt, als es das erste Mal hinter ASC Keeper Manzari einschlug. Den perfekt getretenen Freistoss von Ammann nickte Hermann bei seinem letzten Aktivspiel am vorderen Pfosten sehenswert zum 0:1 in die Maschen. Danach dauerte es gut 20 Minuten, bis die Aadorfer ihr Zielvisier justiert hatten und noch vor Ablauf der ersten 30 Minuten mit zwei Toren in Front lagen. Stürmer Holenstein traf sehenswert zum 2:0. Es sollte sein erster von insgesamt sieben persönlichen Treffern an diesem sommerlich heissen Sonntag sein. Unmittelbar vor dem Pausentee wurde den Gästen nach einem Foulspiel an Ammann korrekterweise ein Strafstoss zugesprochen. Beim Stand von 0:4 erlaubte sich der ebenfalls abtretende SCA Keeper Stäger in seinem letzten Aktivspiel seinen ersten Pflichtspieltreffer zu markieren. Souverän verwandelte der Schlussmann gegen seinen Kollegen zum 0:5 Pausenstand.

Stängeli wird Tatsache

Die Vorstellung des AS Calcio Kreuzlingen glich über die gesamte Spieldauer hinweg einer einzigen Fussballkatastrophe und war in dieser Art und Weise einer 3. Liga Mannschaft nicht würdig. Auch nach dem Pausentee wurde, abgesehen von einzelnen Entlastungsangriffen, ausschliesslich auf ein Tor gespielt. Fünf weitere Treffer durch Holenstein, sowie einer durch Neostürmer Ammann besiegelten am Ende den, auch in dieser Höher völlig verdienten, 0:11 Auswärtserfolg. Das scheidende Trainerduo Hasler/Reinhard zeigte sich nach dem Schlusspfiff hoch zufrieden und glücklich über das von der Mannschaft bescherte Abschiedsgeschenk.

Mit 30 Punkten, einem Torverhältnis von 52:32, 9 Siegen, drei Unentschieden und zehn Niederlagen beendet der SC Aadorf die 3. Liga Saison 2014/15 auf dem mittelmässigen 6. Tabellenrang. Schwache Leistungen gegen vermeintlich weniger starke Gegner kosteten die Thurgauer am Ende einen Platz in der oberen Tabellenregion. Nichts desto trotz darf die Mannschaft positiv in die Zukunft schauen, hat sie doch im vergangenen Jahr allen voran im spielerischen und physischen Bereich einen grossen Schritt nach vorne gemacht.

AS Calcio Kreuzlingen – SC Aadorf 0:11 (0:5) – Döbeli – 100 Zuschauer – SR: Brändle. Tore: 3. Hermann 0:1, 27. / 37. / 54. / 66. / 69. / 75. / 90. Holenstein 0:2 / 0:3 / 0:6 / 0:7 / 0:8 / 0:9 & 0:11, 44. Ziegler 0:4, 45. + 1 Stäger 0:5 (Foulpenalty), 78. Ammann 0:10. AS Calcio Kreuzlingen: Manzari (46. Reichle); Vasic, Cambeiro, Bilir, M. Franco; Campana (55. D’Agostino), Foti, Portela, Berisha; Belardo, F. Franco. SC Aadorf : Stäger ; Moser, Bitzer, Hermann (48. Gabriel), Gianforte ; Gjergji (48. Narciso), Christen, Ebneter, Ziegler (58. Meier), Ammann, Holenstein. Verwarnungen: 44. Campana (Foul, 75. Belardo (Reklamieren).

Heimniederlage bei der Dernière

Der SC Aadorf verliert sein letztes Heimspiel der Saison 2014/15 gegen den FC Münsterlingen knapp mit 1:2. Aufgrund der erspielten Torchancen wäre ein Sieg durchaus im Bereich des Möglichen gewesen.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Geht die Saison langsam aber sicher zu Ende, kommt jeweils auch die Zeit der Verabschiedungen. Noch vor Anpfiff des sportlich unbedeutenden Spiels zwischen dem SCA und Münsterlingen wurden zwei langjährige Aadorfer Akteure von ihrem Verein anlässlich des letzten Heimspiels offiziell verabschiedet und verdankt. Verteidiger Michael Hermann sowie Torhüter Paul Stäger werden am kommenden Wochenende ihre Aktivkarriere beenden. Beide Spieler gehörten weit über 10 Jahre zum Stamm des Fanionteams und erlebten während ihrer Aktivzeit Höhen und Tiefen der 1. Mannschaft. Nebst den beiden Akteuren galt der Dank auch dem scheidenden Trainerduo Hasler und Reinhard.

Kampf gegen die Hitze

Die Partie startete zunächst verhalten. Schon schnell wurde deutlich, dass beide Teams erst einmal mit den hitzigen Temperaturen und den äusserst hart zu bespielendem Terrain klar kommen mussten. Ungenauigkeiten im Spielaufbau und viele überhastete Abschlüsse waren das Resultat davon. Das Heimteam fand dann aber zunehmend besser ins Spiel und kreierte eine Handvoll gute Torchancen. Nach rund einer Viertelstunde hätte die grösste dieser Chancen eigentlich zum 1:0 verwertet werden müssen. Den Schuss von Luginbühl aus kurzer Distanz parierte FCM Keeper Lang jedoch mirakulös und bewahrte dadurch seine Farben vor einem Rückstand. Die Aadorfer verpassten es somit, während ihrer Druckphase Zählbares heraus zu holen und gewährten den Gästen dadurch zeitgleich die Chance, selber in Front zu gehen. Genauso sollte es dann auch kommen. In der 35. Minute nutzte FCM Routinier Sovric einen kurzen Moment der Aadorfer Unachtsamkeit, schlich sich im Rücken seines Bewachers weg und wurde prompt mit einem hohen Ball bedient. Diesen traf er zwar nicht wunschgemässe, es reichte jedoch trotzdem, um die Kugel zum 0:1 über die Linie zu drücken.

SCA drückt auf Punktgewinn

Auch nach dem Seitenwechsel waren es die Platzherren, welche mehr vom Spiel hatten und gleich von Beginn weg versuchten, den eingefangenen Rückstand wieder wett zu machen. Es schien jedoch nicht der Tag des SCA zu sein. Knapp vor Ablauf der ersten Stunde nutzten die Gäste einen Ballverlust der Aadorfer im Mittelfeld geschickt aus um einen Konter zu fahren. Govric bediente den mitgelaufenen Forster, welcher alleinstehend vor Stäger zum 0:2 einschob. Der SCA damit kalt geduscht und einen weiteren Schritt weg vom angestrebten Sieg. Wie schon vor Wochenfrist gegen den FC Tobel-Affeltrangen steckten die Hinterthurgauer aber auch dieses Mal nicht auf und versuchten zu reagieren. Entweder war es der ungenügende Schiedsrichter Kojadinovic, welcher die Aadorfer mit seinen fragwürdigen Entscheidungen mehrere Male um gute Abschlussmöglichkeiten brachte oder dann waren es die heimischen Akteuren selber, welche vor dem Tor ihre Chancen nicht verwerteten. Aus dem Spiel heraus wollte der Mannschaft von Cheftrainer Hasler an diesem sommerlich heissen Sonntag auf alle Fälle kein Treffer mehr gelingen.

Ein einziger Lichtblick sollte in der 84. Spielminute aber doch noch folgen. Nachdem Narciso im Strafraum regelwidrig gestoppt wurde, verwertete der abtretende Hermann in seinem letzten Heimspiel den fälligen Elfmeter souverän zum 1:2 Endresultat.

SC Aadorf – FC Münsterlingen 1:2 (0:1) – Unterwiesen – 120 Zuschauer – SR: Kojadinovic. Tore: 35. Sovric 0:1, 59. Forster 0:2, 84. Hermann 1:2. SC Aadorf: Stäger (78. P. Moser); E. Moser, Bitzer, Hermann, Düring (57. Narciso); Gianforte, Ebneter, Christen, Ammann; Luginbühl (63 Gjergji), Holenstein. FC Münsterlingen: Lang; Tirtas, Spirjak, Beck, Ottiger; Forster, Longo, Meister, Ulmer (50. Gasser); Sovric (72. Epper), Strahm (90. Affolter). Verwarnungen: 65. Ottiger (Unsportlichkeit), 78. Gianforte (Reklamieren), 85. Bitzer (Unsportlichkeit), 85. Beck (Unsportlichkeit)

SCA ärgert das nächste Spitzenteam

Nachdem der SC Aadorf vor Wochenfrist den damaligen Leader Weinfelden-Bürglen geschlagen und somit entthront hatte, musste am vergangenen Wochenende nun auch der FC Tobel-Affeltrangen Federn lassen. Die beiden Teams trennen sich nach einem unterhaltsamen Derby 2:2.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Die Freude bei den Gästen aus Aadorf war nach dem Schlusspfiff des gut pfeifenden Unparteiischen gross. Dank zweier Treffer in den letzten zehn Minuten erkämpfte sich die Mannschaft der Trainer Hasler und Reinhard einen wertvollen Punkt im prestigeträchtigen Derbyduell gegen den FCTA. Des einen Freud, des anderen Leid. Die Einheimischen hatten bis kurz vor Schluss die vermeintlichen drei Punkte bereits im Trockenen. Ein Spiel dauert aber bekanntlich 90 Minuten plus Nachspielzeit und wer nach dreiviertel der Partie, aufgrund eines 2:0 Vorsprungs, den Spielbetrieb beinahe gänzlich einstellt darf sich am Ende nicht wundern wenn er dafür bestraft wird.

FCTA früh in Front

Für das Heimteam hatte zunächst alles wie geplant begonnen. Bereits nach vier Minuten und einem ungenügend abgewehrten Eckball konnte Bachmann seine Farben in Front schiessen. Die Kopfballabwehr der Aadorfer landete dem Stürmer genau vor den Füssen. Sein Abschluss zum 1:0 in die weite Ecke unhaltbar für SCA Keeper Stäger. In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene und stets fair geführte Partie, wobei die Gäste aus Aadorf Mühe bekundeten, auf den frühen Rückstand konstruktiv zu reagieren. Die Tobler ihrerseits, welche sich drei Runden vor Schluss mitten im Aufstiegsrennen befinden, verwalteten ihren Vorsprung bis dahin geschickt ohne ihrerseits offensiv vollends zu überzeugen. Der zweite Treffer zugunsten des FCTA sollte dennoch noch vor dem Pausenpfiff Tatsache werden. Nach einem schönen Vorstoss über die rechte Seite bediente Bachmann den mitgelaufenen Strebel, welcher im Strafraum völlig freistehend das 2:0 markieren konnte. Praktisch mit dem Pausenpfiff hatte das Team von Trainer Ruedi Eisenhut die Weichen auf Sieg gestellt.

SCA steckt nicht auf

Wie schon über weite Strecken in den ersten 45 Minuten, gelang beiden Mannschaften auch nach dem Pausentee in der Offensive nur wenig. Die Defensivreihen beider Teams zeigten eine solide Leistung und sorgten somit dafür, dass nennenswerte Torchancen Mangelware blieben. Nach rund 75 gespielten Minuten, sollte sich dies allerdings schlagartig ändern. Das Heimteam begann fortan markant abzubauen, was dem SCA schlagartig Aufwind verlieh. Es waren nun die Gäste, welche ihr spielerisches Potential geschickt in konstruktive Angriffsbemühungen ummünzten und die Tobler Defensive damit arg in Bedrängnis brachten. Einige Zeigerumdrehungen später war der Anschlusstreffer Tatsache. Christen bediente den schnellen Ammann mit einem schönen Zuspiel in die Tiefe. Dieser nutzte seine Schnelligkeit, zog an seinem Gegenspieler vorbei in die Mitte und verwertete mit etwas Glück zum 2:1. Kaum war der Aadorfer Jubel verstummt, war Torschütze Ammann bereits wieder im Mittelpunkt der Geschehnisse. Zwei Zeigerumdrehungen nach seinem Tor bediente er Holenstein mit einer präzisen Flanke, welche der Topskorer eiskalt zum 2:2
Ausgleich verwertete.

Die verbleibenden neun Minuten entwickelten sich zu einem Nervenkitzel sondergleichen. Unmittelbar nach dem Ausgleich bot sich den Gästen gar die Chance zur Führung. Eine Konterchance mit drei Aadorfern gegen einen Tobler blieb aber ungenutzt. Auf der Gegenseite erwachte das Heimteam nach dem Zweitore-Schock wieder aus seinem Tiefschlaf und warf in den Schlussminuten nochmals alles nach voran. Ein mirakulös abwehrender Aadorf Keeper Stäger sorgte jedoch dafür, dass es bis zum Schlusspfiff bei der letztendlich verdienten Punktetrennung beider Teams blieb.

FC Tobel-Affeltrangen – SC Aadorf 2:2 (2:0) – Breite – 130 Zuschauer – SR: Passeri. Tore: 4. Bachmann 1:0, 45 + 2. Strebel 2:0, 83. Ammann 2:1, 85. Holenstein 2:2. FC Tobel-Affeltrangen: M. Schmid; Wagner, Rieser, Pfister, Schwarz (80. Hagenbüchli); Kistler, R. Schmid (67. Böhi), Jungblut; Bachmann, Breitenmoser, Strebel (75. Caprio). SC Aadorf: Stäger; Moser, Reinhard (46. Gabriel), Bannwart, Ammann; Gianforte (46. Narciso), Ebneter, Christen, Meier, Gjergji (68. Düring), Holenstein. Verwarnungen: 60. Wagner (Foul)

SC Aadorf bezwingt den Leader

Am vergangenen Pfingstwochenende gastierte mit dem FC Weinfelden-Bürglen der aktuelle Leader der 3. Liga Gruppe 3 auf dem Aadorfer Unterwiesen. Mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung und vier Toren in der zweiten Halbzeit gelang dem SCA ein letztendlich verdienter Sieg.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Bis hin zur 58. Spielminute deutete in dieser Partie rein gar nichts auf ein Spiel mit Torspektakel hin. Die Gäste aus Weinfelden, als aktueller Leader mitten im Rennen um den Aufstieg in die 2. Liga, schienen an diesem frühlingshaften Samstag etwas gehemmt und wurden ihrer Rolle als Favorit nur selten gerecht. Mag durchaus auch daran gelegen zu haben, dass der SCA mit einer kompakten Teamleistung und defensiv solider Fussballkost seinem Gegner das Leben schwer gemacht hatte. Im letzten Drittel der Partie sollten die Tore jedoch im Überfluss fallen.

Weinfeldens fehlender Wille

Mit einem Sieg hätte die spielstarke Truppe von FCWB Cheftrainer Ueli Heeb ihre Position an der Tabellenspitze weiter festigen oder gar ausbauen können. In der Regel lassen sich solche Mannschaften im Schlussspurt der Meisterschaft nur noch selten die Butter vom Brot nehmen. Mit dem möglichen Aufstieg vor Augen ist es für die gegnerische Mannschaft oftmals fast unmöglich, erfolgreich dagegen zu halten. Nicht so aber die Weinfelder, welche an diesem Samstag über weite Strecken nicht den Eindruck vermittelten, als wollen sie nächste Saison um jeden Preis eine Liga höher agieren. Der SCA seinerseits spielt salopp gesagt nur noch um die goldene Ananas. Es ist der Mannschaft um die beiden Trainer Hasler und Reinhard deshalb hoch anzurechnen, mit welcher Einstellung sie in die Partie gegen den aktuellen Leader stiegen und diese über die gesamte Spielzeit hinweg auf den Platz brachten.

Holenstein in Torlaune

Bis hin zur 58. Spielminute neutralisierten sich die beiden Mannschaft über weite Strecken. Offensiv hatte der Gast aus Weinfelden leichte Vorteile, ohne aber vollends zu überzeugen. Nennenswerte Torchancen bekamen die zahlreich anwesenden Zuschauer kaum zu sehen. Dann aber brach die 59. Minute an, der Torreigen sollte endlich eröffnet werden. Nach einem mustergültig vorgetragenen Angriff über die rechte Seite spielte Holenstein überlegt zur Mitte, wo Ziegler anbrauste und keine Mühe bekundete zum 1:0 für den SCA einzuschieben. Vier Zeigerumdrehungen später stand es bereits 2:0. Nach einem fatalen Ballverlust des Innenverteidigers war der Passgeber zum 1:0 dieses Mal gleich selber zur Stelle und verwertete eiskalt. Der Doppelschlag hatte dem Leader das Genick gebrochen. Zwei weitere, herrlich vorgetragene Konter durch die Platzherren sowie deren eiskalte Verwertung durch Holenstein bescherte dem Stürmer einen lupenreinen Hattrick, sowie dem SCA drei wohl verdiente Punkte. Der Treffer von Isejni in der 91. Minute zum zwischenzeitlichen 3:1 dürfte die Gäste am Ende wenig getröstet haben.

Durch den Sieg der Aadorfer, welche als Team, inklusive ihrer Einwechselspieler vollends überzeugen konnten, bleibt das Rennen um den Aufstieg in der 3. Liga Gruppe 3 weiterhin spannend. Vier Teams haben bis zum Schluss die Möglichkeit, am Ende als lachender Sieger dazustehen. Einer davon ist der FC Tobel-Affeltrangen, bei welchem der SCA am kommenden Samstag, 30. Mai 2015 gastiert.

SC Aadorf – FC Weinfelden-Bürglen 4:1 (0:0) – Unterwiesen – 140 Zuschauer – SR: Meier. Tore: 59. Ziegler 1:0, 63. Holenstein 2:0, 72. Holenstein 3:0, 90. Isejni 3:1, 92. Holenstein 4:1. SC Aadorf: Stäger; Moser, Bitzer, Hermann, Ebneter (46. Ammann), Gianforte, Christen, Bannwart, Ziegler (76. Düring), Narciso (61. Gjergji), Holenstein. FC Weinfelden-Bürglen: Wieland; Racaniello, Saygili, St. Petrovic; Dzaferi (68. Berisa), Dietrich, D. Petrovic, Schmid (47. Misini); Stalder, Sabirli (47. Isejni), Kubiak. Verwarnungen: 24. Bitzer (Foul), 36. Dietrich (Foul). Ausschluss: 77. Saygili (Tätlichkeit)

SCA gegen Romanshorn zu harmlos

Der SC Aadorf verliert beim Aufstiegsaspiranten Romanshorn gleich mit 3:0 und bezieht damit die zweite Niederlage in Folge. Nach einer guten ersten Halbzeit bauten die Aadorfer nach dem Seitenwechsel zunehmend ab.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Das Spiel gestaltete sich zunächst noch ausgeglichen. Auf einem perfekt bespielbaren Terrain und bei frühlingshaftem Wetter waren beide Mannschaften bemüht, mittels gepflegtem Kombinationsspiel die Partie an sich zu reissen. Dieses Vorhaben wollte zunächst keinem der beiden Teams gelingen, standen doch die Defensivreihen äusserst kompakt und liessen vor dem eigenen Kasten kaum gefährliche Aktionen zu.

Romanshorn in Front

So überraschte es dann auch nicht, dass ein stehender Ball zum ersten Treffer der Partie führte. Fuscos gut getretener Eckball fand den Weg direkt in die Maschen zum 1:0. Mit der prallen Sonne im Gesicht gelang es SCA Keeper Reusser nicht, die Hereingabe rechtzeitig zu entschärfen. Ein unglückliches Gegentor für die Gäste, hatten sie doch die ersten 20 Minuten gegen einen der vier Aufstiegsaspiranten durchaus überzeugt. Offensiv tat sich die Mannschaft von Andi Hasler aber relativ schwer. Bis hin zum gegnerischen Strafraum wusste das Gezeigte zwar zu gefallen, ab da fehlten jedoch die Entschlossenheit und das nötige Glück für einen ernsthaft gefährlichen Torabschluss. Das Heimteam seinerseits agierte vorwiegend mit langen Bällen, konnte damit die gegnerische Hintermannschaft aber zu keiner Zeit in wirkliche Bedrängnis bringen.

Doppelschlag bringt Entscheidung

Die Gäste aus Aadorf stellten für die zweite Halbzeit ihr System etwas um. Fortan nur noch mit drei anstatt vier Verteidigern und dafür offensiver agierend, wollte der SCA die Platzherren in den zweiten 45 Minuten unter Druck setzen. Das Vorhaben konnte jedoch von den Akteuren auf dem Platz nur bedingt umgesetzt werden. Zwar kamen die Gäste, wie schon zu Beginn des Spiels, nach Wiederanpfiff erneut gut in die Gänge, brachten aber im Spiel nach vorne kaum Zählbares zu standen. Der FCR wartete seinerseits geduldig ab und konnte nach gut einer Stunde die zusätzlich erhaltenen Räume in der Offensive ein erstes Mal ausnutzen. Fusco traf nach einer Hereingabe von rechts zum 2:0. Vorausgegangen war allerdings ein klares Foul des Passgebers an SCA Verteidiger Gabriel, welches vom Unparteiischen ungeahndet blieb. Als sieben Zeigerumdrehungen später Krasniqi im dritten Versuch, SCA Keeper Reusser hatte zuvor zweimal bravourös abgewehrt, auch noch zum 3:0 traf, war die Partie entschieden.

Die Gäste stellten in der Folge wieder auf eine Viererkette um, spielten die Partie solide zu Ende, ohne dabei aber eine späte Wende in Griffnähe zu haben. Die grösste Chance zum Ehrentreffer vergab Bannwarte nach einer Hereingabe von rechts. Sein Schuss aus zentraler Position segelte über die Querstange und so blieb es bis zum Schluss beim verdienten 3:0 Heimerfolg für den FC Romanshorn.

FC Romanshorn - SC Aadorf 3:0 (1:0) – Weitenzelg – 100 Zuschauer – SR: Tuncay. Tore: 20. Fusco 1:0, 61. Fusco 2:0, 68. Krasniqi 3:0. FC Romanshorn: Brändle; Abächerli, Senn, Lang, Osterwalder; Petti (70. Muscari), Sallmann, Stamm (77. Steuri); Krasniqi; Steuri, Fusco. SC Aadorf: Reusser; Gabriel, Bitzer, Hermann, Ebneter; Gianforte (86. Reinhard), Christen, Bannwart; Narciso; Gjergji (63. Ziegler); Holenstein. Verwarnungen: 65. Petti (Foul), 84. Gianforte (Unsportlichkeit)

Aadorfer Siegesserie ist beendet

Der SC Aadorf verliert nach zuletzt drei Siegen wieder einmal und muss sich auswärts gegen St. Otmar SG mit 4:2 geschlagen gegeben. Die Niederlage hätte mit ein wenig mehr Biss durchaus verhindert werden können.

PATRICK BITZER

Fussball. Nach einer turbulenten Schlussphase, in welcher sich dem SCA mehrere Male die Möglichkeit bot, das Spiel nach einem 3:1 Rückstand doch noch auszugleichen, setzte Buccoliero in der 94. Spielminute mit seinem Treffer zum 4:2 den Deckel auf den Sieg seiner Farben. Danach war Schluss, die St. Galler feierten im Abstiegskampf einen wichtigen Dreier. Der SC Aadorf seinerseits hatte nicht seinen besten Tag eingezogen und war lag bereits früh in der Partie im Rückstand.

Gäste schwächen sich selbst
Bereits in der 5. Spielminute skorte der schnelle Basic zum 1:0. Nach einem Pass in die Tiefe zog er seinem Bewacher davon und überwand zuletzt auch SCA Schlussmann Stäger sicher zum frühen Führungstreffer. In der Folge waren es allerdings die Gäste aus dem Thurgau, welche mit gefälligem Kombinationsspiel immer besser ins Spiel fanden. Resultat der Bemühungen war der Ausgleichstreffer durch Holenstein in der 21. Spielminute. Nach einer schönen Ballstafette über die linke Seite brauchte der Stürmer in der Mitte nur noch einzuschieben. Die Aadorfer Druckphase brach in der Folge jedoch wieder ab und so dauerte es lediglich neun Zeigerumdrehungen und einen weiteren Fehler in der Defensive, bis das Heimteam wieder in Front lag. Auf der linken Seite wurde ein St. Otmar Akteur komplett vergessen. Dieser nutzte seine Freiheiten gekonnt aus und bediente den mitgelaufenen Hochreutener, welcher zum 2:1 einnetze. Als dann kurz vor der Pause SCA Spielmacher Luginbühl nach seiner zweiten gelben Karte innert Minuten noch frühzeitig des Feldes verwiesen wurde, war eine verkorkste Aadorfer Halbzeit perfekt.

Otmar SG zittert sich zum Sieg
SCA Trainer Andi Hasler handelte in der Pause und stellte die Abwehr von vier auf drei Mann um. Unter anderem durch diese Massnahme entwickelte sich nach dem Seitenwechsel ein offener Schlagabtausch zwischen den beiden Teams. Trotz nummerischer Unterzahl gelang es den Gästen aus dem Thurgau immer Mal wieder, gefährlich vor dem gegnerischen Kasten aufzutauchen. Hinter dem entscheidenden Abschluss steckte dann aber oftmals zu wenig Entschlossenheit. Der FCO, welcher sich mitten im Abstiegskampf befindet, war sich der Wichtigkeit dieser Partie bewusst und war stets bestrebt, mit einem dritten Treffer alles klar zu machen. Es dauerte allerdings bis zur 71. Minute und einem schönen Sololauf von Sourdis, bis sich die Nerven der Einheimischen langsam aber sicher beruhigten.

In den verbleibenden 20 Minuten sollte aber nochmals gewaltig Feuer auf dem Lerchenfeld entfachen. Die Aadorfer brauchten scheinbar über eine Stunde, um endlich in der Partie anzukommen. Fortan gab es nur noch eine Richtung, diejenige zum Tor von FCO Keeper Graf. Als dann Gianforte in der 84. Minute mittels Elfmeter noch der Anschlusstreffer gelang, war endgültig wieder alles offen. Die Querlatte sowie eine Grosschance von Holenstein, welche ungenutzt blieb, verhinderten allerdings einen SCA Punktgewinn in letzter Minute.

FC St. Otmar SG - SC Aadorf 4:2 (2:1) – Lerchenfeld – 100 Zuschauer – SR: Pädi. Tore: 5. Basic 1:0, 21. Holenstein 1:1, 30. Hochreutener 2:1, 71. Sourdis 3:1, 84. Gianforte 3:2 (Elfmeter), 90 + 4. Buccoliero 4:2. FC St. Otmar SG: Graf; Batista (65. Mähler), Schmid, Rizos, Schefer; Schöllhorn, Namnick (74. Cordero), Hochreutener; Buccoliero, Basic, Sourdis (81. Vittorini). SC Aadorf: Stäger; Düring (21. Moser), Bannwart, Bitzer (75. Reinhard), Ebneter; Narciso, Christen, Gjergji, Ziegler (60. Gianforte), Luginbühl, Holenstein. Verwarnungen: 18. Düring (Foul), 26. Namnick (Foul), 31. Luginbühl (Reklamieren), 52. Bitzer (Reklamieren). Ausschluss: 43. Luginbühl (gelb/rot).

SCA gewinnt zum dritten Mal in Folge

Nach zunächst missglücktem Saisonstart mit zwei Niederlagen hat sich das Fanionteam gefangen und am vergangenen Wochenende bereits zum dritten Mal in Serie gewonnen. Der Sieg gegen das Schlusslicht Zuzwil war am Ende völlig verdient.

PATRICK BITZER

Fussball. Die Freude über die soeben gewonnenen drei Punkte war den SCA Akteuren nach dem Schlusspfiff des gut pfeifenden Unparteiischen deutlich ins Gesicht geschrieben. Bereits vor dem Spiel war man sich im Lager der Aadorfer bewusst, dass der Ligaerhalt mit einem Sieg gegen den Tabellenletzten bereits frühzeitig gesichert werden kann. Mehr noch, konnte doch mit den drei eingefahrenen Vollerfolgen der Rückstand auf den 5. Tabellenplatz bis auf 6 verbleibende Punkte verkürzt werden.

Einmal mehr ein stehender Ball
Die Gäste aus dem Thurgau starteten gut in die wegweisende Partie und setzten die Platzherren bereits von Beginn weg unter Druck. Auf dem relativ kurzen Platz in Zuzwil und dem zusätzlich stark einsetzenden Regenfall war an ein gepflegtes Fussballspiel allerdings nur selten zu denken. Nichts desto trotz gelang es dem SCA, immer mal wieder mit gefälligen Kombinationen zu überzeugen und sich so Toraktionen zu erarbeiten. Die grösste Chance ergab sich jedoch nach einem fahrlässigen Ballverlust der Zuzwiler Hintermannschaft. Ein kurz ausgeführter Abstoss von Torhüter Böni wurde zur Beute von Ziegler. Er luchste seinem Gegenspieler den Ball ab und tauchte umgehend alleine vor dem heimischen Schlussmann auf. Dieser zeigte sich allerdings auf der Höhe seiner Aufgabe und parierte den Abschluss sehenswert. Das Heimteam seinerseits tat sich schwer im Spiel nach Vorne und tauchte nur selten gefährlich vor dem Aadorfer Tor auf. Die beste Aktion ereignete sich kurz vor der erwähnten SCA Grosschance. Nach einem zunächst abgewehrten Freistoss hämmerte Schönenberger den Abpraller Richtung Aadorfer Tor. Dort war Keeper Stäger allerdings zur Stelle und entschärfte das Geschoss. Zehn Zeigerumdrehungen vor der Pause sollten die Gäste aus dem Thurgau dann die Früchte für ihre Bemühungen ernten. Bitzers präzis geschlagener Freistoss erlief der aktive Ziegler noch vor dem heraus eilenden Zuzwil Schlussmann und bekundete danach keine Mühe, die Kugel zum verdienten 0:1 in die Maschen zu befördern.

Spannung bleibt bis zum Schluss
Was zehn Minuten vor dem Pausentee geklappt hatte, sollte dem Team von Trainer Andi Hasler und Assistent Raphael Reinhard auch zehn Minuten nach dem Seitenwechsel wieder gelingen. Ein herrlicher Pass in die Tiefe lancierte Stürmer Luginbühl, welcher alleinstehend vor Schlussmann Böni keine Nerven zeigte und das Leder gekonnt zum 0:2 in die Maschen schob. Es sollte sogleich die Entscheidung in dieser Partie sein, auch wenn sich diese noch knapp 40 Minuten heraus zögern sollte. Mit dem Messer am Hals begannen sich Einheimischen in den verbleibenden Spielminuten plötzlich zu wehren und realisierten in der 61. Minute, nach einem schön getretenen Freistoss, prompt den Anschlusstreffer. Stürmer Kuhn nickte die präzise Hereingabe von Bossert wuchtig zum 1:2 in die Maschen.

Es war zeitgleich die letzte nennenswerte Aktion in einer stets umkämpften und fair geführten Partie bleiben. Die souverän auftretenden Aadorfer liessen in der Folge nicht mehr viel zu und verwalteten ihren knappen Vorsprung geschickt über die Runden.

FC Zuzwil - SC Aadorf  1:2 (0:1) – Gemeindesportplatz – 100 Zuschauer – SR: Trajkovic Tore 35. Ziegler 0:1, 55. Luginbühl 0:2, 61. Kuhn 1:2. FC Zuzwil: Böni, Buchreiter, Thalmann (A. Rivela), Keller, Jud; Moser (Grau), Schönenberger, Bossert, Oswald; Fritsche, Kuhn. SC Aadorf: Stäger, Moser, Bitzer, Bannwart, Düring; Ziegler (85. Schreiber), Christen, Bannwart, Narciso (46. Gjergji), Luginbühl (75. Uka), Holenstein. Verwarnungen: 41. Jud, 81. Kuhn (beide Foul)

Souveräner SCA Heimsieg

Der SC Aadorf kann seinen Aufwärtstrend bestätigen und gewinnt vor heimischem Publikum gegen ein schwaches Fortuna SG verdient mit 2:0. Der Sieg hätte durchaus deutlicher ausfallen können, vergaben die Thurgauer doch diverse Chancen zu weiteren Treffern.

PATRICK BITZER

Fussball. In der Vorrunde hatte sich die Mannschaft von Trainer Andreas Hasler am FC Fortuna SG trotz deutlich mehr Spielanteilen noch 90 Minuten lang die Zähne aus gebissen und am Ende gar mit 2:1 verloren. Dieses Missgeschick sollten dem SCA am vergangenen Samstag beim Rückspiel auf dem heimischen Unterwiesen nicht noch einmal widerfahren. Gleich von Beginn weg legten die Aadorf los wie die Feuerwehr und hätten bereits in der ersten Spielminute in Führung gehen können. Der omnipräsente Ziegler überlief ein erstes Mal seinen Gegenspieler, stürmte in den Strafraum, wo sein Abschluss in letzter Sekunde noch auf Kosten eines Eckballs geklärt werden konnte.

Führungstreffer kurz vor der Pause
Die Partie entwickelte sich in der Folge zu einer einseitigen Angelegenheit. Zu bescheiden waren die Bemühungen der Gäste, um die Aadorfer Defensive aus der Reserve zu locken. SCA Keeper Stäger verbrachte einen äusserst geruhsamen Nachmittag und brauchte während den gesamten 90 Spielminuten nicht einmal ernsthaft einzugreifen. Ganz anders das Bild auf der Gegenseite. Fortuna Keeper Alder und seine Vorderleute gerieten nach schnell vorgetragenen Angriffen immer wieder unter Druck und mussten froh sein, nicht schon nach Ablauf der ersten 30 Minuten deutlich geschlagen zu sein. SCA Stürmer Holenstein vergab die grösste Chance zum Führungstreffer, nachdem er vom spielstarken Luginbühl mittels Pass in die Tiefe herrlich lanciert wurde. Somit musste sich das Heimteam, wie schon vor Wochenfrist in Uzwil, auf seine Stärke bei den stehenden Bällen verlassen. Es war bereits die Nachspielzeit der ersten Halbzeit angebrochen, als Bannwart an der Strafraumgrenze zu einem Freistoss antreten konnte. Dessen Abschluss flog herrlich über die Mauer hinweg zur verdienten 1:0 Führung in die obere Torecke.

Effizienz mangelhaft
Am Spielgeschehen änderte sich auch nach dem Seitenwechsel kaum etwas. Aadorf dominierte praktisch nach Belieben und kam mehrfach zu hochkarätigen Torchancen. Wie schön beim Führungstreffer war es aber auch diesmal wiederum ein stehender Ball der zum Erfolg führte. Auf Luginbühls präzisen Eckball stieg Ziegler in der Mitte am höchsten und nickte am vorderen Pfosten zum 2:0 ein. Das alles entscheidende dritte Tor wollte den Einheimischen in der Folge allerdings nicht mehr gelingen. Mehrere ausgelassene Torchancen sowie ein verschossener Foulpenalty verhinderten einen noch deutlicheren Heimsieg.

Mit der gezeigten Leistung und den gewonnen drei Punkten durfte man auf Seiten des SCA am Ende sicherlich zufrieden sein. Die Fortunesen ihrerseits bleiben mit 12 Punkten weiterhin im Tabellenkeller hangen und werden in den kommenden Wochen um den Ligaerhalt kämpfen müssen.

SC Aadorf  - FC Fortuna SG 2:0 (1:0) – Unterwiesen – 80 Zuschauer – SR: Zeiss. Tore 45 + 1. Bannwart 1:0, 54. Ziegler 2:0. SC Aadorf: Stäger; Moser, Bitzer, Bannwart (65. Gjergji), Düring (58. Narciso); Gianforte, Christen, Ebneter, Ziegler; Luginbühl (77. Reinhard), Holenstein. FC Fortuna SG: Alder; Kern, Egli, Sturzenegger, Schwitter; Krasniqi, Vollmeier, Hörler, P. Enzler; Gutzwiller, M. Enzler. Verwarnungen: 13. M. Enzler (Foul), 43. Gianforte (Foul), 65. A. Sturzenegger (Foul), 75. P. Enzler (Reklamieren).

SCA ist zurück auf der Siegerstrasse

Nach zwei schmerzhaften Niederlagen zum Rückrundenauftakt ist dem SC Aadorf gegen den FC Uzwil 2a der Befreiungsschlag geglückt. In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel setzen sich die Thurgauer auswärts knapp mit 0:1 durch.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Beim SC Aadorf scheinen sich die Leistungen und Resultate aus der Vorrunde praktisch eins zu eins in der zweiten Saisonhälfte zu wiederholen. Drei Spiele sind nun seit der Winterpause absolviert und das Drehbuch ist exakt dasselbe wie im vergangenen Sommer 2014. Eine zunächst gute Leistung ohne Punktgewinn gegen Bronschhofen, dann eine unterirdische Leistung mit der verdienten Niederlage gegen Pfyn und nun im dritten Spiel die Reaktion gegen den FC Uzwil 2a mit einer starken Mannschaftsleistung und drei hart verdienter Punkte.

Ruhender Ball bringt Entscheidung

Der grosse Platz mit seinem weitläufigen Umschwung auf der Sportanlage Rüti ist zwar optisch und vom Ambiente her toll zu geniessen, allerdings für ein temporeiches Fussballspiel nur mässig günstig. Immer wieder rollt der Ball, nachdem er das Seitenaus passiert hat, noch einige Meter weiter ins Grüne, sodass der Spielfluss oftmals darunter leidet und es einige Zeit dauert, bis die Kugel wieder rollt. Die Gäste aus Aadorf machten sich diese Tatsache bereits von Beginn weg optimal zum Nutzen und organisierten ihre Defensive während den kurzen Unterbrechungen immer wieder aufs Neue. Das spielstarke Heimteam kam dadurch kaum zum gewünschten Raum um sich entsprechend spielerisch zu entfalten. Der SCA seinerseits versuchte immer mal wieder über ihre Flügelspieler Gefahr zu erzeugen, um so die gross gewachsenen Innenverteidiger des Gegners aus dem Spiel zu nehmen. Abgesehen von diversen Eckbällen, welche für die Gäste aus den Offensivbemühungen resultierten, fiel der Erfolg relativ mässig aus. Dennoch sollte einer dieser stehenden Bälle für die Entscheidung an diesem kühlen Samstagabend sorgen. In der 23. Spielminute erreichte Bannwarts lang gezogener Eckball am hinteren Pfosten Bitzer. Dieser stieg höher als sein Gegenspieler und nickte zum 0:1 für seine Farben ein.

Aadorf verpasst Entscheidung

Der Pausentee hatte beim Heimteam offensichtlich den gewünschten Effekt erreicht. Der FC Uzwil präsentierte sich nach dem Seitenwechsel deutlich aggressiver und glänzte fortan auch mit Laufbereitschaft. Die Aadorfer ihrerseits liessen sich dadurch etwas verunsichern und kamen zunehmend unter Druck. Klare Torchancen auf Seiten der Platzherren blieben dennoch Mangelware, verpassten sie doch meist den entscheidenden Moment zur Schussabgabe. Durch die offensivere Ausrichtung der Uzwiler eröffnete sich den Gästen die eine oder andere Kontermöglichkeit. Gjergji und der eingewechselte Meier vergaben nach schnell vorgetragenen Angriffen die besten Möglichkeiten zur frühzeitigen Entscheidung.

Die Spannung sollte somit bis zum Schlusspfiff des souverän auftretenden Schiedsrichters Trivigno halten. Als auch die letzten Uzwiler Torversuche nicht im Erfolg fruchteten war der Auswärtserfolg der Aadorfer nach hartem Kampf effektiv Tatsache. Der SCA feierte einen wichtigen Sieg und wird sich nun daran machen, das Drehbuch aus der Vorrunde neu zu schreiben. Am kommenden Samstag, 25. April 2015 soll zuhause gegen den FC Fortuna SG nämlich ein Sieg her – und nicht wie in der Vorrunde eine Niederlage.

FK Srbija Uzwil - SC Aadorf 0:1 (0:1) – Rüti – 115 Zuschauer – SR: Trivigno. Tore: 23. Bitzer 0:1. FK Srbija Uzwil: Stanojevic; Susic, Vidovic, Djokovic; Stojanovic (46. Mayer), Demirci (76. Tomic), Orfanidis, Golubovic; Hitz (65. Tesic), Kilic, Vasic. SC Aadorf: Stäger; Moser, Bitzer, Bannwart, Ammann; Ziegler (63. Meier), Christen, Ebneter, Gianforte; Gjergji, Holenstein (88. Schreiber). Verwarnungen: 37. Orfanidis (Reklamieren), 41. Christen (Foul), 45. Hitz (Foul), 54. Vidovic (Foul), 56. Demirci (Reklamieren), 72. Gianforte (Unsportlichkeit).

Unglückliche Niederlage für den SCA

In einem packenden Nachtragsspiel zwischen den beiden Sportclubs aus Bronschhofen und Aadorf behalten am Ende die Gastgeber das bessere Ende für sich. Dies dank zweier Treffer in den letzten zehn Spielminuten. Bis dahin sah es zunächst nach einem Vollerfolg für die Aadorfer aus.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Mit hängenden Köpfen schlichen die Gäste aus Aadorf nach dem Schlusspfiff des gut leitenden Schiedsrichters Scherrer Richtung Kabine. Zehn Minuten zuvor hatte das junge Team von Trainer Andi Hasler in der Partie gegen Bronschhofen noch mit 1:2 geführt und bis dahin eine einwandfreie Leistung abgeliefert. Die Punkte waren für die Aadorfer zum Greifen nah und doch standen sie am Ende wiederum mit leeren Händen da. Fast schon tragisch, wiederholte sich doch die Geschichte aus der Vorrunde beinahe eins zu eins.

Harziger Beginn

Die Partie startete zunächst auf beiden Seiten eher verhalten. Das Heimteam besass zunächst deutlich mehr Ballbesitz, bekundete aber Mühe, diesen in konstruktive Angriffsbemühungen umzuwälzen. Die Gäste ihrerseits präsentierten sich im Gegensatz zur inakzeptablen Leistung gegen Pfyn gleich von Beginn entschlossen, gaben jedoch nach Ballgewinn den Vorteil meist umgehend wieder preis. Nach 17 Zeigerumdrehungen war es der SC Bronschhofen, welcher in Führung ging. Nach einem Einwurf agierte die SCA Defensive für einmal ungenügend, der Ball kam zur Mitte wo Hanselmann freistehend im Strafraum zum 1:0 einschieben konnte. Der Gegentreffer schien die Gäste zusätzlich angestachelt zu haben. In der Folge gelang es den Aadorfern vermehrt den Ball in den eigenen Reihen zu halten und daraus viel versprechende Angriffe zu lancieren. Die besten Chancen zum Ausgleich boten sich gleich zweimal der 16-Jährige Gjergji. Nach schönen Einzelaktionen verzog der Youngster aber beide Male knapp. Für das 1:1 Remis zur Pause zeichnete sich auf Seiten des SCA letztendlich ein anderer, noch sehr junger Spieler verantwortlich. Verteidiger Ammann mit Jahrgang 1997 hämmerte die Kugel in der 34. Minute aus gut 25 Metern von seitlicher Position herrlich in die obere Torecke. Mit diesem verdienten Spielstand schritten beide Teams zum Pausentee.

Doppelschlag bringt Entscheidung

Nach dem Seitenwechsel waren es die Aadorfer, welche zunächst wieder besser in die Partie fanden und für ihre Bemühungen in der 55. Spielminute belohnt wurden. Bitzer setzte mit seinem Freistoss in den Strafraum Gianforte in Szene. Dieser setzte sich gekonnt gegen seinen Gegenspieler durch und flankte den Ball zur Mitte. Dort stieg Meier am höchsten und nickte zum umjubelten 1:2 ein. Dieses Resultat sollte in der Folge bis nach der 80. Spielminute Bestand haben. In dieser Zeit gestaltete sich die stets fair geführte Partie auf gutem 3. Liga Niveau relativ ausgeglichen. Bronschhofen besass zwar wie schon zu Beginn mehr Ballbesitz, der SCA seinerseits verzeichnete aber immer Mal wieder gute Aktionen vor dem gegnerischen Kasten. Die grösste Chance zum vorentscheidenden 3:1 vergab Christen per Kopf nach einem Eckball von Moser.

So kam es, dass der SCB bis zur 83. Minute einige heikle Situationen schadlos überstanden hatte und danach seinerseits eiskalt zuschlug. Zunächst war es der eingewechselte Wild, welcher mit einem sehenswerten Abschluss zum 2:2 Ausgleich traf, bevor dann auch noch der sonst über weite Strecken abgemeldete Freid nach einem Angriff über links im Strafraum auftauchte und zum siegbringenden 3:2 einschob. Geschockt vom Doppelschlag kurz vor Schluss gelang den Gästen, abgesehen von einem Freistoss auf die Oberkannte des Lattenkreuzes, keine Reaktion mehr. Trotz erneut guter Leistung gegen Bronschhofen standen die Aadorfer zum zweiten Mal in dieser Saison am Ende mit leeren Händen da. Eine Punkteteilung zwischen zwei Teams auf Augenhöhe wäre durchaus verdient gewesen.

SC Bronschhofen - SC Aadorf 3:2 (1:1) – Ebnet – 100 Zuschauer – SR: Scherrer. Tore: 17. Hanselmann 1:0, 34. Ammann 1:1, 55. Meier 1:2, 83. Wild 2:2, 87. Freid 3:2. SC Bronschhofen: Hagmann, R. Schwager, Ott, Lehner, P. Schwager; Hanselmann (55. Wild), Kliebens (57. Flammer), Freid, Näf (70. Sarantaenas); Kaiser, Dancic. SC Aadorf: Stäger; Meier (63. Narciso), Bannwart, Moser, Ammann; Gianforte (80. Schreiber), Ebneter, Christen, Ziegler (45. Bitzer), Gjergji, Holenstein. Verwarnungen: 55. Lehner (Foul), 70. Moser (Foul), 93. Freid (Foul).

SCA verliert zum Rückrundenstart

Auf heimischem Terrain zieht der SC Aadorf im ersten Rückrundenspiel gegen den FC Pfyn mit 2:3 den Kürzeren. Trotz früher Führung vermochte der SCA über die gesamte Partie hinweg kaum zu überzeugen und brachte sich so am Ende selbst um den Lohn.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Bei nahezu perfekten äusseren Bedingungen und vor zahlreich erschienen Zuschauern startete der SC Aadorf am vergangenen Samstag gegen den FC Pfyn in die lang ersehnte Rückrunde. Der Beginn hätte dann auch kam besser ausfallen können. Knapp drei Minuten waren absolviert, als Innenverteidiger Moser einen Freistoss aus 20 Metern wuchtig in die Maschen drosch und seine Farben somit früh mit 1:0 in Front brachte.

Torfestival in Halbzeit 1

Der Treffer bildete den Startschuss zu ereignisreichen 45 Minuten. Trotz frühem Erfolgserlebnis gelang es den Aadorfern in der Folge aber nicht, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Im Gegenteil, es waren die Gäste, welche nach dem Rückstand umgehend eine Reaktion zeigten. Noch vor Ablauf der ersten zehn Spielminuten glichen die Pfyner unter gütiger Mithilfe des SCA wieder aus. Nachdem die Aadorfer den Ball im eigenen Strafraum nicht aus der Gefahrenzone brachten war es Torschütze Moser, welcher mit einem missglückten Rettungsversuch seinen eigenen Schlussmann zum 1:1 Ausgleich überlistete. In der Folge flachte das Spiel zunehmend ab. Einziger Aufreger bis zum Ablauf der ersten halben Stunde blieb der Energieanfall von Aadorfs Ziegler. Nach einem beachtlichen Sololauf wurde der SCA Stürmer vom Pfyner Verteidiger im Strafraum von den Beinen geholt. Wohl für alle Beteiligten eine klare Sache. Der Unparteiische sah dies allerdings nicht so und entschied auf Abstoss zugunsten der Gäste.

Pfyns unbedingter Wille

In der Folge überschlugen sich die Ereignisse bis zum Pausentee. 32 Minuten waren gespielt, als der FC Pfyn zum ersten Mal in Front lag. Nach einem Eckball verwertete Leupin per Kopf zum 2:1. Wie schon beim ersten Gegentreffer müssen sich die Platzherren den Vorwurf gefallen lassen, in der Defensivarbeit völlig vernachlässigt ans Werk gegangen zu sein. Auf der Gegenseite die Pfyner, welche trotz bescheidener spielerischer Mittel an den Erfolg glaubten und ihre Angriffe sowie Zweikämpfe konsequent zu Ende spielten. Es sollte am Ende des Tages der kleine aber feine Unterschied zwischen Aadorf und Pfyn sein. Mit der Wut im Bauch reagierte die Mannschaft von Trainer Andi Hasler sechs Zeigerumdrehungen später. Nach einem hohen Ball legte Ziegler für Sturmpartner Holenstein auf, welcher die Kugel zum 2:2 Ausgleich in die Maschen drosch. Pause war zu diesem Zeitpunkt allerdings noch immer nicht. Die Gäste schienen sich dieser Tatsache bewusst und überlisteten zwei Minuten vor dem Unterbruch die SCA Abwehr mit einem einfachen Pass in die Tiefe. Der heraus eilenden SCA Keeper Stäger konnte nur noch halbwegs klären, Ott war zur Stelle und schob den Ball zum 2:3 ins verwaiste Tor.

Da nach dem Seitenwechsel abgesehen von einem Abschluss durch Aadorfs Holenstein kaum mehr nennenswerte Aktionen zu verzeichnen waren, blieb es bis zum Schluss beim knappen Pfyner Erfolg. Diesen hatten sich die Gäste durch ihren vorbildlichen Kampfgeist auf dieser Art und Weise verdient.

SC Aadorf – FC Pfyn 2:3 (2:3) – Unterwiesen – 140 Zuschauer – SR: Fust. Tore: 3. Moser 1:0, 9. Moser 1:1 (Eigentor), 32. Leupin 1:2, 38. Holenstein 2:2, 43. Ott 2:3. SC Aadorf: Stäger; Ammann, Streich, Moser, Düring (45. Ebneter); Gjergji (45. Narciso), Christen, Bannwart, Gianforte (75. Schreiber); Ziegler, Holenstein. FC Pfyn: Gonzales;  Frei, Thoma, Carniel; Rüeger (72. Keller), Wettach, Bisig, Stutz (93. Blum); Leupin, Ott, Stalder (78. Knobel).

Mit Kantersieg in die Winterpause

Im letzten Spiel der Vorrunde 14/15 siegt der SC Aadorf auf heimischen Terrain gegen den AS Calcio Kreuzlingen gleich mit 6:0. Den Grundstein für den deutlichen Erfolg legte der SCA mit fünf Toren innert 20 Minuten.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Nachdem beide Mannschaften im bisherigen Verlauf der Vorrunde immer wieder Rückschläge erleiden mussten und deshalb in der hinteren Tabellenregion angesiedelt waren, sollte zum Vorrundenabschluss ein Erfolgserlebnis her. Der Gast aus Kreuzlingen startete zunächst sehr engagiert in die Partie und liess keine Zweifel aufkommen, dass sie an diesem herbstlich schönen Samstag als Sieger vom Platz wollten. Es war allerdings ein kurzes Strohfeuer, welches auf Seiten der Gäste entflammte. Die Platzherren benötigten rund fünf Minuten um in der Partie anzukommen und danach ihrerseits mächtig aufzudrehen.

SCA ausser Rand und Band

Kaum zehn Minuten waren absolviert, als der schnelle Ziegler kurz nach der Mittellinie seinen Gegenspielern mit hohem Tempo entwischte und alleine auf Calcio Keeper D‘Agostino loszog. Der Aadorfer Stürmer machte die Chance aber gleich selber zunichte indem er sich den Ball zu weit vorlegte und dem gegnerischen Schlussmann so ermöglichte, die Gefahr zu bannen. Der Startschuss für ein SCA Feuerwerk war nichts desto trotz gefallen. Nur Momente später setzte sich der agile Gianforte auf der linken Seite durch und tauchte alleine im Strafraum auf. Dessen Hereingabe liess dann aber die nötige Präzision vermissen, sodass Holenstein und Ziegler beide nicht an den Ball kamen. Wie schon vor Wochenfrist gegen Münsterlingen liess die Mannschaft von Trainer Andi Hasler diverse Grosschancen liegen. Den heimischen Fans schwante wohl bereits wieder Böses. Die Zweifel sollten dieses Mal allerdings unbegründet sein. Was das Heimteam in den ersten zwanzig Minuten noch versäumte, sollte es in der gleichen Zeit bis zum Pausentee im Überfluss noch nachholen. 21 Minuten waren gespielt, als Holenstein nach einem Eckball zur längst überfälligen 1:0 Führung einnickte. Direkt nach Wiederanpfiff verloren die Gäste gleich wieder Kugel, der nächste Eckball war Tatsache. Erneut brachte Bannwart das Leder präzise zur Mitte, wo Bitzer am hinteren Pfosten bereit stand und auf 2:0 erhöhte. Routinier Holenstein mit seinem zweiten Treffer sowie Ebneter und Ziegler verwerteten weitere Angriffe erfolgreich und stellten bis zum Pausentee auf 5:0. Die Partie war innert 20 Minuten und noch vor dem Halbzeitpfiff des guten Schiedsrichter Neuenschwander entschieden.

Die Gäste fangen sich

Hätten die Platzherren in den ersten 45 Minuten konsequent ihre Chancen verwertet, wäre zur Pause wohl bereits ein so genanntes Stängeli zu Buche gestanden. Der Gast aus Kreuzlingen wies vor Allem in der Defensive eklatante Schwächen auf und präsentierte sich abgesehen von den Startminuten zu keiner Zeit als 3. Liga würdige Mannschaft. Die drohende Blamage vor Augen, gelang es den Hafenstädtern nach dem Seitenwechsel, etwas Ordnung in ihre Hintermannschaft zu bringen und so den Schaden im halben Dutzend Bereich zu halten. Offensiv sorgte der AS Calcio zum Vorrundenabschluss lediglich einmal für Gefahr, als sie nach einer Unachtsamkeit in der SCA Defensive zum Abschluss kamen und die Kugel von der Querlatte zurück ins Feld sprang. Ein Ehrentreffer sollte den Hafenstädtern somit verwehrt bleiben.

Ungefährdeter Sieg

Die Aadorfer hatten sich in den zweiten 45 Minuten deutlich zurückgenommen und nicht mehr ganz so konsequent nach Vorne gespielt wie noch vor dem Pausentee. Torchancen ergaben sich allerdings weiterhin. Eine und gleichzeitig die letzte in einem einseitigen Spiel nutzte Gianforte mit seinem 6:0. Nachdem er im Strafraum schön freigespielt wurde, fackelte der Youngster nicht lange und drosch den Ball wuchtig in die Maschen. Der SCA verabschiedet sich somit einem deutlichen und auch in dieser Höhe verdienten Erfolg in die lange Winterpause und wird im Frühling 2015 versuchen, mit guten Leistungen rasch möglichst den Anschluss an das vordere Mittelfeld herzustellen.

SC Aadorf – AC Calcio Kreuzlingen 6:0 (5:0) – Sportplatz Unterwiesen – 120 Zuschauer – Sr. Neuenschwander. Tore: 21. Holenstein 1:0, 22. Bitzer 2:0, 38. Holenstein 3:0, 42. Ebneter 4:0, 44. Ziegler 5:0, 92. Gianforte 6:0. SC Aadorf: Stäger; Moser, Hermann (56. Meier), Bitzer, Streich; Mayer, Ebneter (52. Ammann), Bannwart, Gianforte; Ziegler (63. Narciso), Holenstein. AC Calcio Kreuzlingen: D’Agostino; Scarascia, M. Franco, Idrizi (46. Tassone), Bilir (46. Milosevic); Campana, Racaniello (51. Affolter), Hintermayer, Aygör; Nemeth, F. Franco. Verwarnungen: 27. Bilir (Foul), 81. F. Franco (Reklamieren)

Hart umkämpfte Punkteteilung

Auf äusserst schwer bespielbarem Terrain erkämpft sich der SC Aadorf auswärts beim FC Münsterlingen einen Punkt. Mit einer effizienteren Chancenverwertung wären durchaus auch drei Punkte möglich gewesen.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Bei der Platzbesichtigung vor dem Spiel war bereits klar, dass die folgenden 90 Minuten einzig und alleine über den Kampf führen konnten. An ein gepflegtes Fussballspiel war bei diesen Verhältnissen kaum zu denken. Die Partie startete dann auch gleich von Beginn weg sehr kampfbetont, geprägt von vielen Ballverlusten im Mittelfeld. Die Gäste aus Aadorf fanden sich mit den widrigen Bedingungen aber relativ rasch zurecht und rissen das Zepter an sich.

SCA vergibt Führung

Allen voran über die rechte Seite, wo der quirlige Mayer seinen Gegenspieler mehrfach vor Probleme stellte, gelang es den Gästen immer wieder, die Münsterlinger Hintermannschaft zu überlisten. Die präzisen Hereingaben konnten dann aber von der FCM Hintermannschaft meist geklärt werden. Nach einer guten Viertelstunde brennte es dann aber lichterloh vor dem heimischen Kasten. Nach einer Hereingabe vergaben der Reihe nach Holenstein und Ebneter aus kürzester Distanz. Man musste die Angreifer an diesem herbstlichen Samstag allerdings etwas in Schutz nehmen. Durch den seifigen Untergrund schien es beinahe unmöglich, die Kugel unter Kontrolle zu bringen, geschweige denn präzise abzuschliessen. Die Gastgeber ihrerseits probierten ihr Glück deshalb oftmals mit langen Bällen auf ihren gross gewachsenen Stürmer Sovric, welcher von der kopfballstarken SCA Defensive allerdings über weite Strecken abgemeldet wurde. Nachdem kurz vor dem Pausenpfiff nach einem Eckball der Kopfball von Aadorfs Bitzer nur knapp am Münsterlinger Gehäuse vorbei strich, war die torlose erste Halbzeit Tatsache.

Münsterlingen unter Druck

Auch nach dem Seitenwechsel waren es meist die Gäste aus dem Hinterthurgau, welche mehr Ballbesitz verzeichneten und immer wieder zu guten Torchancen kamen. Wenn auch oftmals die Genauigkeit im Abschluss zu wünschen übrig liess, fehlendes Engagement konnte man keinem der beiden Teams vorwerfen. Nach gut 70 Minuten und einem herrlichen Steilpass auf den schnellen Narciso, waren die Aadorfer auf gutem Weg, endlich für ihre Bemühungen belohnt zu werden. Der junge Stürmer entwischte seinem Bewacher und zog alleine auf FCM Keeper Lang los. Verteidiger Forster sah sich gezwungen, in letzter Sekunde seinen Gegenspieler mittels Notbremse zu Fall zu bringen um ihn so am Torabschluss zu hindern. Logische Folge war der Platzverweis gegen den FCM Akteur und Freistoss für die Aadorfer an der Strafraumgrenze. Diesen zirkelte Bannwart mustergültig über die Mauer, verfehlte das Tor jedoch knapp.

Offener Schlagabtausch

Nur Zeigerumdrehungen später hätten die Gäste aber endgültig in Führung gehen müssen. Holenstein legte im Strafraum auf den anrauschenden Ebneter zurück, welcher aus knapp 10 Metern den Ball nicht wunschgemäss traf und seinen Abschluss neben den Torpfosten setzte. Auf der Gegenseite tauchte der robuste Sovric noch zweimal gefährlich vor Torhüter Stäger auf, konnte diesen mit seinen wuchtigen Abschlüssen allerdings nicht überwinden. Wie schon vor dem Pausenpfiff, verzeichnete Bitzer auch in der zweiten Halbzeit die letzte Aktion, konnte aber ebenfalls nicht reüssieren. Somit endete eine kampfbetonte Partie nach 90 Minuten torlos und ohne Sieger. Der FC Münsterlingen und der SC Aadorf teilen sich die Punkte.


FC Münsterlingen – SC Aadorf 0:0 – Hafenfeld – 120 Zuschauer – Sr. Meier. FC Münsterlingen: Lang; Panucci (65. Gasser), Ryter, Forster, Ottiger; Krause, Longo, Strahm (85. Spirjak), Ulmer; Sovric, Forster. SC Aadorf: Stäger; Moser, Bitzer, Hermann, Ebneter; Streich (65. Ammann), Christen (46. Gianforte), Bannwart, Mayer; Narciso, Holenstein. Verwarnungen: 57. Forster (Foul), 60. Streich (Foul), 78. Bannwart (Foul), 86. Gasser (Foul), 93. Spirjak (Reklamieren). Platzverweise: 73. Forster (Notbremse), 93. Spirjak (Unsportlichkeit).

Gut gekämpft, schlecht belohnt

Ein packendes und emotionales Derby bot sich den zahlreich anwesenden Zuschauern am vergangenen Samstag auf dem Sportplatz Unterwiesen in Aadorf. Der Gast aus Tobel-Affeltrangen hatte am Ende das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite und gewann mit 1:2.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. „Wie schon vor Wochenfrist kann ich meiner Mannschaft kaum Vorwürfe machen. Bitter allerdings, das wir auch heute am Ende des Tages wieder ohne Ertrag da stehen“. Die Einschätzung zum Spiel von Trainer Andi Hasler war passend und sogleich bitter für die Aadorfer. Mit dem FC Tobel-Affeltrangen wartete ein formstarkes Team auf den SCA, mit welchem man über weite Strecken mithalten konnte und in der Viertelstunde vor dem Pausentee gar deutliche Vorteile besass.

FCTA zunächst bestimmend

Zu Beginn der Partie deutete vorerst noch nicht viel auf eine gute Leistung der Platzherren hin. Die Gäste präsentierten sich vor Allem in den Zweikämpfen deutlich präsenter als ihre Gegenüber und gewannen folgerichtig zunehmend an Spielanteilen. Immer wieder war es auf der rechten Seite der agile Bachmann, welcher die Aadorfer Hintermannschaft mit seinen Vorstössen vor ernsthafte Probleme stellte. Pires und Sturmpartner Breitenmoser konnte aber vorerst noch nicht von den Zuspielen ihres Mitspielers profitieren und scheiterten mit ihren Abschlüssen deutlich. So war es dann nach zehn Minuten Bachmann selber, welcher seine Farben in Führung schoss. Nach einem Eckball brachte das Heimteam den Ball nicht aus der Gefahrenzone, sodass der Tobler aus dem Gewühl heraus zur 0:1 Führung einschieben konnte. In der Folge benötigte der SCA weitere zwanzig Minuten, bevor auch er in der Partie angekommen waren. Plötzlich fielen die hart aber meist fair geführten Zweikämpfe zugunsten der Platzherren aus, was den Aadorfern nun auch ermöglichte seine spielerischen Qualitäten auszunutzen. Nach einem herrlich vorgetragenen Angriff tauchte Routinier Staffieri nach rund 40 Minuten alleinstehend vor FCTA Keeper M. Schmid auf, schoss diesen allerdings an und vergab somit die grosse Möglichkeit zum Ausgleich. Dieser sollte allerdings doch noch vor der Pause Tatsache sein. Zuvor im Abschluss gesündigt, glänzte Staffieri in der 44. Minute als Vorbereiter und bediente Holenstein mustergültig mit der Vorlage zum 1:1. Den Pausenpfiff hätten die Einheimischen wohl gerne nach hinten verschoben. Just in dem Moment, als der SCA die Überhand gewann, pfiff Schiedsrichter Bössler nach 45 Minuten zum Tee.

SCA bringt sich um Punkte

Die Gäste schienen die richtigen Schlüsse aus der Aadorfer Druckphase gezogen haben und zeigten sich nach dem Seitenwechsel hellwach. Lediglich drei Minuten nach Wiederanpfiff profitierte der junge Breitenmoser von einem Geschenk der SCA Verteidigung, brachte den Ball in seinen Besitz und schob aus spitzem Winkel zum 1:2 ein. Wie schon vor Wochenfrist sah sich der SCA nach seinem Ausgleichstreffer wieder einem erneuten Rückstand gegenüber. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes und hart umkämpftes Derby, bei welchem der Unparteiische es teilweise verpasste, mit den richtigen Entscheidungen hitzige Aktionen zu unterbinden. Durch die offensivere Spielweise des Heimteams eröffneten sich den Gästen immer wieder viel versprechende Kontermöglichkeiten. SCA Keeper Stäger hielt seine Mannschaft allerdings mit zahlreichen Topparaden bis zum Schluss im Spiel.

Reaktion gefordert

Trotz guter Möglichkeiten auf beiden Seiten wollte bis zum Schlusspfiff kein weiterer Treffer fallen. Der FCTA schiebt sich mit diesem Sieg auf Platz 2 in der Tabelle, während dessen die Aadorf einmal mehr etwas unglücklich verloren und somit in der hinteren Tabellenhälfte verweilen. Dem SCA bietet sich in den verbleibenden zwei Partien bis zur Winterpause nun noch die Möglichkeit, eine Reaktion auf die zuletzt negativen Resultate zu zeigen und sich mit zwei Siegen vom Trennstrich zu entfernen.

SC Aadorf – FC Tobel-Affeltrangen 1:2 (1:1) – Sportplatz Unterwiesen – 140 Zuschauer – Sr. Bössler. Tore: 10. Bachmann 0:1, 44. Holenstein 1:1, 48. Breitenmoser 1:2. SC Aadorf: Stäger; Reinhard (52. Ammann), Hermann, Bitzer, Moser; Narciso, Christen, Mayer, Streich (82. Y. Düring); Staffieri, Holenstein. FC Tobel-Affeltrangen: M. Schmid; Lopes, Rieser, R. Schmid, Wagner; Bachmann, Vetter (77. Caprio), Pfister, Jungblut (67. Strebel); Breitenmoser, Pires (92. Hegglin). Verwarnungen: 26. Hermann (Unsportlichkeit), 26. Pires (Unsportlichkeit), 41. Mayer (Foul), 82. Moser (Foul).

Weitere Auswärtsniederlage für SCA

Der Sportclub Aadorf verliert auch sein drittes Auswärtsspiel in dieser Saison und unterliegt dem neuen Tabellenführer Weinfelden-Bürglen knapp mit 2:1. Zwei Gegentreffer nach Standards kosteten den SCA zumindest einen verdienten Punkt.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Der bisherige Saisonverlauf des SCA gleicht einer Achterbahnfahrt. Begonnen mit einem Negativtrend und zwei Niederlagen zum Saisonauftakt, gelang dem Team von Trainer Andi Hasler in der Folge langsam aber sicher der Aufstieg. Den Höhepunkt erreichten die Thurgauer dann vor Wochenfrist, als sie mit einer vorbildlichen Mannschaftsleistung den damaligen Leader aus Romanshorn verdient mit 3:1 besiegen konnten. Nun, eine Woche später, befindet sich das junge Team resultatmässig wieder in den Talregionen. Unter der Woche ging trotz klarem Chancenplus zunächst die Cup-Partie gegen Bütschwil mit 1:2 verloren, bevor man am vergangenen Samstag auch in der Meisterschaft knapp den Kürzeren zog.

FCWB mit Vorteilen

Das Gastspiel auf der Weinfelder Güttingersreuti begann aus Sicht der Gäste denkbar schlecht. Gleich von Beginn weg setzte das Heimteam immer wieder Akzente und tauchte gefährlich vor SCA Keeper Stäger auf. Die Aadorfer bekundeten in der Startphase grosse Mühe, ihr eigenes Spiel anzukurbeln. Die heimische Dominanz sollte nach knapp zwanzig Minuten durch einen Torerfolg belohnt werden. Nach einem gut getretenen Freistoss war es im Strafraum Manuel Schmid, welcher vergessen ging und die Kugel freistehend zum 1:0 in die Maschen beförderte. Die Führung ging zu diesem Zeitpunkt absolut in Ordnung, verzeichneten die Platzherren doch deutlich mehr Spielanteile. Zum ärgerlichen Gegentreffer gesellten sich auf Seiten der Gäste in der Folge auch noch zwei notgedrungene Auswechslungen. Für Bitzer und Bannwart war bereits vor dem Pausenpfiff verletzungsbedingt Feierabend, was Trainer Andi Hasler frühzeitig zum Handeln zwang. Einzig weiterer Aufreger bis zum Pausentee war die Aktion in der 35. Minuten mit Beteiligung von Aadorfs Ziegler. Der schnelle Flügel wurde vom bereits verwarnten Saygili im Strafraum von den Beinen geholt. Elfmeter und Platzverweis gegen den FCWB Akteur hätte das korrekte Verdikt gelautet. Stattdessen blieb der Pfiff des Unparteiischen aus, die Aktion blieb ungestraft.

Aadorf kommt auf

Angefressen von der dürftigen Leistung in der ersten Halbzeit, gelang den Aadorfern nach dem Pausentee der Turnaround. Aufsässiger in den Zweikämpfen und spielerisch deutlich verbessert gelang es dem jungen Team, die Weinfelder vermehrt vor Probleme zu stellen. Die logische Folge war der Ausgleichstreffer nach Ablauf einer Spielstunde. Nach einer schönen Kombination bediente Routinier Holenstein mit einem schönen Zuspiel den eingewechselten Narciso. Der quirlige Flügelspieler war auch mit Ball am Fuss schneller als sein Gegenspieler, zog diesem unwiderstehlich davon und schlenzte die Kugel an Torhüter Wieland vorbei zum 1:1 Ausgleich in die Maschen. Auch in den folgenden zehn Minuten waren es die Gäste, welche mehr von der Partie hatten und den Eindruck erwecken liessen, die Partie zu ihren Gunsten zu drehen. Dann aber folgte die 73. Spielminute und ein Freistoss zugunsten des FCWB. Aus der eigenen Platzhälfte heraus, rund 65 Meter vom gegnerischen Gehäuse entfernt, schlugen die Einheimischen den Ball in Richtung SCA Tor. Zum Staunen aller lag der Ball Sekunden später in den Maschen. Misini war auf den langen Ball am höchsten gestiegen und profitierte davon, dass SCA Keeper Stäger nicht optimal postiert war. Der Ball senkte sich hinter dem Torhüter, etwas entgegen dem Spielverlauf der zweiten Halbzeit, zur erneuten Führung für das Heimteam in die Maschen.

Fehlende Reaktion
Der Treffer sollte sogleich den Schlusspunkt einer, über weite Strecken durchschnittlichen 3. Liga Partie bilden. Die Gäste schienen zwar bemüht, doch noch einen verdienten Punkt mit nach Hause zu nehmen, liessen dafür aber die nötige Entschlossenheit in der Schlussviertelstunde vermissen. Auf Seiten der Platzherren schwanden zunehmend die Kräfte, das Team von Trainer Ueli Heeb schien konditionell nicht ganz auf der Höhe und dürfte froh gewesen sein, dass der knappe aber nicht unverdiente Vorsprung am Ende über die Runden gebracht werden konnte.

FC Weinfelden-Bürglen – SC Aadorfer 2:1 (1:0) – Güttingersreuti – 150 Zuschauer – Sr. (unbekannt). Tore: 19. Schmid 1:0, 60. Narciso, 1:1, 73. Misini 2:1. FC Weinfelden-Bürglen: Wieland; St. Petrovic (75. Ameti), Klarer, Rosa, Saygili; Dzaferi, Dietrich, D. Petrovic, Schmid (81. Wanzenried); Isejni (59. Sabirli), Misini. SC Aadorf: Stäger; Hermann, Moser, Bitzer (25. Gianforte), Streich; Ziegler, Christen, Bannwart (37. Narciso), Mayer; Staffieri (78. Ammann), Holenstein. Verwarnungen: 31. Gianforte (Foul), 33. Saygili (Foul), 52. Schmid (Foul), 62. D. Petrovic (Foul), 74. St. Petrovic (Foul).

Unglückliches Cup-Out

Für den SC Aadorf ist der Traum von der Cup-Hauptrunde im 1/8-Final geplatzt. Die Thurgauer unterliegen auf heimischem Terrain dem FC Bütschwil mit 1:2. Die Entscheidungen zugunsten der Toggenburger fiel erst kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit.

PATRICK BITZER

Fussball. Vom Regen durchnässt schlichen die Aadorfer nach dem Schlusspfiff mit betrübter Miene vom Platz. Man war sich einig in den Reihen des SCA, dieses Cup-Out war unnötig zustande gekommen. Der Gast aus Bütschwil seinerseits freute sich über den etwas glücklich erkämpften Sieg und steht nun lediglich noch zwei Siege von einem möglichen Traumlos in der Cup-Hauptrunde entfernt.

SCA legt vor
Beide Mannschaften konnten ihre Meisterschaftsspiele am vergangenen Wochenende gewinnen und starteten entsprechend selbstbewusst in die Partie. Nachdem das Heimteam zunächst einige Minuten brauchte, bis es in der Partie angekommen war, übernahm es in der Folge zunehmend das Zepter. Immer wieder überzeugte der SCA mit schönen Kombinationen und kreierte fortlaufend Torchancen. Einer dieser Angriffe führte nach gut zehn Minuten zur frühen Führung für die Platzherren. Verteidiger Ammann kombinierte sich über mehrere Stationen bis in den gegnerischen Strafraum und verwerte anschliessend freistehend vor dem Bütschwil Schlussmann sehenswert zum 1:0. Ein Angriff wie aus dem Lehrbuch. Den Gästen aus Bütschwil bekam der frühe Gegentreffer offenbar nicht sonderlich gut. Der Schwung aus den ersten Minuten schien verblast, nur noch selten gelang es dem Team von Hansueli Gerig, gefährlich vor dem gegnerischen Kasten aufzutauchen. Auf der anderen Seite verpassten die Einheimischen, bis zum Pausenpfiff ihre Führung auszubauen. Narciso, Ziegler und Holenstein vergaben die besten Chancen für die Platzherren.

Alte Fussballer Weisheit bewährt sich
Das Spielgeschehen sollte sich nach dem Seitenwechsel neu gestalten. Der FCB kam engagierter aus den Kabinen und schien gewillt, die Partie in den zweiten 45 Minuten an sich zu reissen. Die Aadorfer sahen sich, wie schon zu Beginn des Spiels, einer längeren Bütschwiler Druckphase ausgesetzt. Just in dieser Phase hätte die Mannschaft von SCA Trainer Andi Hasler das Duell der beiden alten Rivalen allerdings frühzeitig für sich entscheiden müssen. Innerhalb von fünf Minuten und zwei schnörkellos vorgetragenen Konterangriffen konnte Aadorf Topscorer Holenstein zweimal alleine auf den gegnerischen Schlussmann losziehen. Beides Mal war der Torhüter dann auch bereits geschlagen, die Kugel allerdings strich zum Entsetzen der zahlreich anwesenden SCA Fans ebenso am Torpfosten vorbei. Anstatt 3:0 lautete das Resultat einige Minuten später 1:1. Bütschwil Captain Stefan Sennhauser verwertete ein Zuspiel in den Strafraum in der 62. Minute allleinstehend vor dem Tor routiniert zum Ausgleich. In der Folge verlor die Partie bei einsetzendem Regen zunehmend an Niveau, die beiden Teams neutralisierten sich weitgehend. Als sich die anwesenden Zuschauer langsam aber sicher auf eine Verlängerung eingestellt hatten, kam es dann doch noch so, wie es eine alte Fussballer Weisheit schon lange besagt. Wer die Tore vorne nicht macht, kriegt sie hinten rein.

Bütschwil schockt SCA
In der 90. Spielminute und nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung der Platzherren wurde dem Gastteam auf fahrlässige Art und Weise eine letze Konterchance zugestanden. Mit etwas Glück gelang der Ball zum mitgelaufenen Scherrer, welcher am hinteren Torpfosten vergessen ging und somit einfaches Spiel hatte, die Kugel zum entscheidenden 1:2 in die Maschen zu befördern. Sinnbildlich für die Aadorfer Chancenverwertung an diesem Abend vergaben in der Nachspielzeit auch noch Youngster Mayer und Captain Christen hochkarätige Torchancen zum Ausgleich in letzter Sekunde. Der Fussballgott schien den Thurgauern in diesem Spiel nicht sehr hold.

SC Aadorf – FC Bütschwil 1:2 (1:0) – Sportplatz Unterwiesen – 100 Zuschauer – Sr. Braunwalder. Tore: 12. Ammann 1:0, 62. S. Sennhauser 1:1, 90. 1:2 Scherrer. SC Aadorf: A. Bitzer; Gianforte, Hermann (70. Leutert), Moser, Ammann; Ziegler, Bannwart, Christen, Mayer; Narciso (75. Staffieri), Holenstein.

Aadorf besiegt den Leader

Im Spiel gegen den Tabellenführer Romanshorn überzeugt der SC Aadorf durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und gewinnt am Ende verdient mit 3:1. Die Aadorfer sind damit wettbewerbsübergreifend seit vier Spielen ungeschlagen.

PATRICK BITZER

Fussball. „Ich muss meiner Mannschaft für die heutige Leistung ein grosses Kompliment aussprechen. Obwohl im Vorfeld und gleich zu Beginn der Partie nicht alles unbedingt für uns gelaufen ist, hat das Team enorm viel Charakter bewiesen und sich den Sieg redlich verdient“, so SCA Cheftrainer Andi Hasler nach Spielschluss zur Leistung seiner Jungs. In der Tat musste das Heimteam verletzungsbedingt diverse Absenzen beklagen, bekundete damit aber keinerlei Mühe. Der SCA war in einer intensiv geführten Partie über die gesamte Dauer das aktivere Team und hatte die bisher ungeschlagenen Romanshorner weitgehend im Griff.

Intensive erste Halbzeit
Gleich von Beginn weg schenkten sich die beiden Mannschaften auf dem gut bespielbaren Terrain keinen Zentimeter. Viele hart aber meist fair geführte Zweikämpfe sorgten für den nötigen Pfiff in der Partie. Bereits nach zehn Minuten wurden die Platzherren zu einer ersten Auswechslung gezwungen. Abwehrchef Bitzer verliess verletzungsbedingt frühzeitig das Feld. Die Reaktion der Aadorfer auf den frühen Rückschlag viel allerdings umso heftiger aus. Drei Zeigerumdrehungen später, nach einer schönen Hereingabe nickte Ziegler am hinteren Pfosten mustergültig zur 1:0 Führung für seine Farben ein. Der Torschütze selber war es, welcher in der Folge praktisch im Minutentakt mit seinen pfeilschnellen Antritten die Gäste Defensive vor gewaltige Probleme stellte. Ein zweiter Treffer sollte den Aadorfern allerdings vorerst verwehrt bleiben. Mehr noch, denn nach einer halben Stunde war die Partie wieder ausgeglichen. Fusco profitierte von einer Unachtsamkeit in der SCA Defensive, luchste dem Verteidiger den Ball an der Grundlinie ab und bediente mustergültig da Silva. Dieser bekundete keine Mühe, den Ausgleich zum 1:1 zu markieren. Wer nun Bedenken um den SCA hatte, sah sich schwer getäuscht. Erneut fiel die Reaktion des Heimteams auf einen zwischenzeitlichen Rückschlag heftig aus. 35 Minuten waren absolviert, als der spielstarke Mayer seinen Sturmpartner Holenstein mustergültig in die Tiefe schickte und letzterer die Kugel trocken zur erneuten Führung unter die Querlatte drosch. Kurz vor dem Pausenpfiff kam dann noch einmal Hektik auf. SCA Torschütze Ziegler hatte Romanshorns Stamm im Strafraum mit dem Oberkörper angegangen, worauf dieser zu Fall kam und auf den Elfmeterpfiff des Unparteiischen wartete. Dieser blieb allerdings aus, was zu heftigen Protesten auf Seiten der Gäste führte.

SCA besteht souverän
Man durfte gespannt sein, wie die Romanshorner nach dem Seitenwechsel auf den Rückstand reagieren würde, lag doch der Leader der 3. Liga Gruppe 3 bis dahin in dieser Saison noch nie im Rückstand. Wie schon vor dem Pausentee gestaltete sich die Partie auch nach dem Seitenwechsel sehr intensiv, geprägt durch viele Zweikämpfe im Mittelfeld, wobei der SCA stets Vorteile besass. Captain Christen mit seinem Schlenzer aus 20 Metern verzeichnete nach knapp einer Stunde die gefährlichste Aktion für den SCA. Sein Abschluss streifte allerdings haarscharf am linken Torpfosten vorbei. Die Gäste ihrerseits bekundeten Mühe mit der aufsässigen Spielweise der Einheimischen und verzeichneten kaum Torchancen.

Holenstein sorgt für Entscheidung
Eine Viertelstunde vor Schluss fiel dann die definitive Entscheidung zugunsten der Aadorfer. Gianfortes langer Ball fand im Strafraum Routinier Holenstein. Wie schon bei seinem ersten Treffer fackelte der Stürmer nicht lange und knallte die Kugel zum siegesbringenden 3:1 in die Maschen. Abgesehen von einem gefährlichen Abschluss und der folgenden, reflexstarken Parade von SCA Keeper Stäger fanden die Romanshorner im Anschluss keine Mittel mehr, um doch noch Punkte aus Aadorf zu entführen.

SC Aadorf – FC Romanshorn 3:1 (2:1) – Sportplatz Unterwiesen – 100 Zuschauer – Sr. Zanatta. Tore: 14. Ziegler 1:0, 30. Da Silva 1:1, 35. Holenstein 2:1, 76. Holenstein 3:1. SC Aadorf: Stäger; Reinhard (57. Narciso), Bitzer (11. Ammann), Moser, Streich; Gianforte, Christen, Bannwart, Ziegler; Mayer, Holenstein (78. Staffieri). FC Romanshorn: Brändle; Osterwalder (25. Veit), Lang, Marini; Sallmann (55. Züllig), Senn, M. Lieberherr, Stamm (63. Steuri), Petti; Fusco , da Silva. Verwarnungen: 37. Sallmann (Folu), 53. Petti (Reklamieren), 58. Ziegler (Unsportlichkeit), 58. Brändle (Reklamieren), 74. Mayer (Foul).

Kantersieg für den SC Aadorf

Nach durchzogenem Saisonstart und nur vier Punkten aus den ersten fünf Spielen, gelang dem SCA am vergangenen Wochenende ein deutlicher Befreiungsschlag. Der Gast St. Otmar SG wurde gleich mit einer 8:1 Packung wieder nach Hause geschickt.

PATRICK BITZER

Fussball. Rundum zufriedene Gesichter waren auf Seiten der Aadorfer nach dem Schlusspfiff zu erkennen. Man hatte soeben den vermutlich höchsten Pflichtspielsieg der letzten 15 Jahre gefeiert und sich mit den gewonnen drei Punkten in der Tabelle etwas Luft nach hinten verschafft. Auf der Gegenseite wirkten die Gäste aus St. Gallen niedergeschlagen und ratlos zugleich. Man hatte sich, trotz ansprechendem Start, regelrecht abschlachten lassen.

Ausgeglichene Startphase
Zunächst deutete rein gar nichts auf ein derart klares Schlussresultat hin. Die Partie startete ausgeglichen, wobei der SCA zu Beginn etwas Mühe mit der aufsässigen Spielart der Gäste bekundete. Nichts desto trotz gelang dem Heimteam bereits nach fünf Zeigerumdrehungen der erste Treffer. Nach dem schnell vorgetragenen Angriff über die rechte Seite wurde Ziegler im Strafraum mustergültig freigespielt und schob abgeklärt zur frühen Führung für seine Farben ein. Der Gegentreffer schien den FCO allerdings nicht zu kränken, sondern zusätzlich anzustacheln. Es sollten die stärksten 20 Minuten der St. Galler folgen. Immer wieder gelang es den Gallusstädtern, für Unruhe in der SCA Hintermannschaft zu sorgen und diese zunehmend zu beschäftigen. Der Ausgleichstreffer nach 20 Minuten war somit die logische Folge. Einen zugesprochenen Freistoss an der Strafraumgrenze verwertete Steinemann sehenswert zum 1:1 ins Lattenkreuz. Als fünf Minuten später der FCO Stürmer nach einer Hereingabe mit seinem Abschluss das leer stehende SCA Tor verpasste, mussten die Gastgeber gar froh sein, nicht in Rückstand geraten zu sein. Die ausgelassene Riesenmöglichkeit sollte für den Gast fatale Folgen haben. Anstatt in Front zu liegen, sah man sich noch vor dem Seitenwechsel wieder mit einem Rückstand konfrontiert. Aadorfs Bitzer zog nach einem Abpraller im Mittelkreis alleine auf Otmar Keeper Dunjic los und bezwang diesen durch die Beine hindurch zum etwas glücklichen 1:2 für die Gastgeber.

SCA demütigt Gäste
Die Gäste schienen auch nach dem Pausentee noch immer mit der unglücklich verlaufenen ersten Halbzeit zu hadern. Anders ist kaum zu erklären, was die anwesenden Zuschauer in den folgenden 45 Minuten zu sehen bekamen. Kaum war die Partie wieder angepfiffen, übersprintete der schnelle Ziegler die halbe FCO Hintermannschaft, brachte die Kugel aus spitzem Winkel zur Mitte, wo der Ball an die Beine von Verteidiger Maniglio und von dort zum 3:1 ins eigene Tor sprang. Noch vor Ablauf der vollen Spielstunde sorgte SCA Stürmer Holenstein mit seinem wuchtigen Schuss unter die Querlatte für die definitive Vorentscheidung. Das Aadorfer Schaulaufen konnte beginnen. Innert 17 Minuten gelangen den Thurgauern weitere vier Treffer durch Holenstein, Bannwart, dem eingewechselten Narciso und Captain Christen zum letztendlich haushohen 8:1 Heimsieg. Jeder Angriff ein Treffer lautete das Motto. Der FC St. Otmar musste am Ende gar froh sein, nicht ein Stängeli verkraften zu müssen.

Schwierige Spiele stehen an
Für den SCA kam der deutliche Heimsieg zur richtigen Zeit, stehen doch in den kommenden Wochen schwierige Spiele gegen die Teams aus der vorderen Tabellenregion an. Am kommenden Samstag, 04. Oktober gastiert der Leader aus Romanshorn auf dem Unterwiesen in Aadorf. Möchte das Team vom Trainerduo Hasler/Reinhard den Anschluss an die Spitze nicht aus den Augen verlieren, ist ein Sieg fast Pflicht. Sicherlich ein schwierige aber dennoch lösbare Aufgabe.

SC Aadorf – FC St. Otmar SG 8:1 (2:1) – Sportplatz Unterwiesen – 100 Zuschauer – Sr. Lauber. Tore: 5. Ziegler 1:0, 20. Steinemann 1:1, 38. Bitzer 2:1, 50. Maniglio 3:1 (Eigentor), 59. & 65. Holenstein 4:1 / 5:1, 67. Bannwart 6:1, 72. Narciso 7:1, 77. Christen 8:1. SC Aadorf: Stäger; Ammann (51. Narciso), Bitzer, Moser, Streich; Ziegler (68. Leutert), Christen, Bannwart, Gianforte; Mayer, Holenstein (78. Reinhard). FC St. Otmar: Dunjic; Schöllhorn, Schefer, Jusufi, Maniglio; Steinemann (70. Lüdin), Kuppelwieser (61. Mustafa), Morciano, Cikotic; Buccoliero, Wielander. Verwarnungen: 38. Dunjic (Reklamieren), 90. Schefer (Foul)

SCA tritt an Ort und Stelle

Nach dem durchzogenen Saisonstart findet der SC Aadorf auch im Spiel gegen Aufsteiger Zuzwil nicht zur Normalform und muss sich am Schluss mit einer torlosen Punkteteilung begnügen.

PATRICK BITZER

Fussball. Man durfte gespannt sein, wie die Reaktion des Heimteams nach dem dürftigen Auftritt vom vergangenen Wochenende gegen Fortuna, ausfallen würde. Eine weitere Niederlage hätte die Aadorfer bereits früh in der Saison in eine unangenehme Lage gebracht. Dass SCA Trainer Andi Hasler für das Spiel gegen Zuzwil fast ein Dutzend abwesende Kadermitglieder zu beklagen hatte, liess die Hoffnung auf einen Vollerfolg auch nicht besser werden.

Zuzwil verpasst Führung

Obwohl sich die Platzherren für das vorgezogene Spiel gegen den Aufsteiger einiges vorgenommen hatten, starteten sie sichtbar verunsichert in die Partie. Kaum war die Partie freigegeben, wurde der SCA von den aufsässigen Zuzwilern gleich unter Druck gesetzt und nur nach wenigen Sekunden ein erstes Mal arg in Bedrängnis gebracht. Oftmals fehlte im Verlaufe der ersten Halbzeit die Ordnung im Spiel der Aadorfer, wobei man froh sein musste, bis zum Pausenpfiff nicht schon vorentscheidend im Rückstand zu liegen. Der Gast präsentierte sich von der ersten Sekunde weg sehr präsent und kam vor Allem nach Standards immer wieder zu gefährlichen Aktionen vor dem SCA Tor. Die Thurgauer beanspruchten mehrere Mal die Nerven ihrer Fans, nachdem sie in den Zweikämpfen vielfach zu spät kamen. Die beste Möglichkeit für den FC Zuzwil vereitelte SCA Verteidiger Bannwart indem er den Kopfball des Stürmers kurz vor der Torlinie aus der Gefahrenzone schlug. Der SCA seinerseits verzeichnete in den ersten 45 Minuten zwar einige verheissungsvolle Angriffsbemühungen, liess allerdings nicht zum ersten Mal in dieser Saison, die nötige Entschlossenheit vor dem gegnerischen Tor vermissen.

SCA mit Steigerungslauf

Die Pausenansprache in der Heimkabine dürfte nach der mageren Vorstellung im ersten Umgang deutlich ausgefallen sein. Mit einem veränderten System, neuem Mut und der Wut im Bauch erschienen die Platzherren nach dem Seitenwechsel wieder auf dem Platz. Es muss der Mannschaft dann doch angerechnet werden, dass sie sich ihrem Schicksal nicht kampflos ergeben wollte. Die Veränderungen gegenüber den ersten 45 Minuten waren dann auch schnell ersichtlich. Das Heimteam begann die Zweikämpe anzunehmen, diese für sich zu entscheiden und konnte so auch zunehmend seine spielerischen Vorteile ausnutzen. Die Gäste ihrerseits beschränkten sich im zweiten Umgang auf ein solides Defensivverhalten und verzeichneten nur noch wenige Nadelstiche in der Offensive.

Lucky Punch bleibt aus

In der temporeichen Schlussphase der Partie hätten auf beiden Seiten noch Tore fallen können. Für den SCA vergab Narciso nach schöner Vorlage von Bitzer die beste Möglichkeit freistehend im Strafraum und auf der Gegenseite brauchte es einen hellwachen Stäger um die Zuzwiler Führung zu vermeiden. So blieb es bis zum Schlusspfiff in einer mässigen Partie beim torlosen Unentschieden.

SC Aadorf – FC Zuzwil 0:0 (0:0) – Sportplatz Unterwiesen – 100 Zuschauer – Sr. Arben. SC Aadorf: Stäger; Fischbacher (46. Ammann), Bannwart, Streich, Moser; Mayer, Christen, Holenstein, Gianforte (80. Reinhard), Bitzer, Lourenco (60. Narciso)

Weiterer Rückschlag für den SCA

Noch vor Wochenfrist gelang dem SC Aadorf mit dem Sieg gegen den FC Uzwil ein erster Saisonerfolg. Im Spiel gegen das Tabellenschlusslicht Fortuna SG hätte danach die Bestätigung folgen sollen. Am Ende standen die Thurgauer allerdings zum dritten Mal seit Saisonbeginn mit leeren Händen da.

PATRICK BITZER

Fussball. Die Enttäuschung war den Aadorfern nach dem Schlusspfiff deutlich ins Gesicht geschrieben. Trotz mehrerer Grosschancen und weitgehend grösseren Spielanteilen mussten sie am Ende das Spielfeld als Verlierer verlassen. Unmittelbar daneben war die Freude bei den Fortunesen umso grösser, hatten sie doch soeben ihren ersten Meisterschaftssieg erkämpft.

Aadorf startet druckvoll

„Wir wollten den angeschossenen Löwen, als welchen wir den heutigen Gegner ansahen, gar nicht mehr aufstehen lassen, sondern ihn gleich gänzlich erledigen“, so SCA Trainer Andi Hasler auf die Frage zum Marschplan für die Partie gegen Fortuna SG. In der Tat befanden sich die St. Galler vor dieser Partie in einem heftigen Formtief, welches bereits seit Monaten oder gar saisonübergreifend anhielt. Zu Beginn der Partie sah es dann auch nicht so aus, als würde an diesem sommerlich schönen Samstag etwas an dieser Tatsache ändern. Die Gäste aus dem Thurgau starteten sehr druckvoll in die Partie und kamen mit dem ersten Eckball gleich zu einem gefährlichen Torabschluss. Streichs wuchtiger Kopfball wurde allerdings vom aufmerksamen Fortuna Keeper Alder sehenswert über die Querlatte gelenkt. Etwas entgegen dem Spielverlauf lagen die Platzherren nach gut einer Viertelstunde plötzlich in Front. Jovic genoss an der Strafraumgrenze etwas gar viele Freiräume und wusste diese sogleich auszunützen. Mit einem mustergültigen Schlenzer in die entfernte Torecke brachte er seine Farben mit 1:0 in Front. Der weitere Verlauf bis zum Pausentee war geprägt von vielen Foulspielen der Einheimischen, wobei es denn Aadorfern nur selten gelang, aus den stehenden Bällen produktive Aktionen zu generieren.

Fortuna’s Lucky Punch

Kaum waren die Seiten gewechselt, wurden die Gäste aus dem Thurgau ein zweites Mal eiskalt geduscht. Fortunas auffälligster Akteur, Matthias Gutzwiller, wurde an der Strafraumgrenze frei gespielt, vernaschte seinen Bewacher mustergültig und behielt anschliessend auch vor SCA Torhüter Stäger ruhig Blut. Eiskalt schob der Stürmer zum viel umjubelten 2:0 für Fortuna SG ein. Der SCA sah sich also schon kurz nach dem Pausentee mit einem Zweitore Rückstand konfrontiert. Lange sollte dieses Resultat allerdings nicht Bestand haben. Drei Zeigerumdrehungen später verkürzte der kurz zuvor eingewechselte Ziegler bereits wieder auf 2:1. Der Anschlusstreffer sorgte allerdings auf Seiten der Fortunesen für heftige Diskussionen mit dem Unparteiischen. Der Ball soll vor der Hereingabe von Aadorfs Gianforte bereits deutlich hinter der Grundlinie gewesen sein, was eigentlich einen Torabstoss zugunsten des Heimteams zur Folge gehabt hätte. Der Schiedsrichter aber zählte den Treffer, die Gäste hatten den Anschluss wieder hergestellt.

SCA ohne Abschlussglück

In der Folge entwickelte sich eine aufreibende Partie, wobei der spielerische Glanz auf beiden Seiten etwas auf der Strecke blieb. Die Aadorfer kamen bis zum Schlusspfiff in regelmässigen Abständen zu guten Torchancen, konnten diese allerdings nicht in dringend benötigte Tore ummünzen. Der Reihe nach liessen Holenstein, Ziegler und zu guter Letzt noch Streich mit seinem Kopfball ihre Chancen ungenutzt und haderten am Ende mit dem Schicksal. Das Heimteam seinerseits kämpfte aufopferungsvoll, holte mit seinen bescheidenen Mitteln am Ende das Maximum heraus und brachte das knappe Resultat am Ende doch auch verdient über die Runden. Sogleich konnte die rote Laterne an den SC Aadorf abgegeben werden, welcher sich in den kommenden Spielen nochmals deutlich steigern muss, will man bis zur Winterpause nicht weiter in der hinteren Tabellenregion versumpfen.

FC Fortuna SG – SC Aadorf 2:1 (1:0) – Kreuzbleiche – 90 Zuschauer – Sr. (unbekannt). Tore: 16. Jovic 1:0, 47. Gutzwiller 2:0, 50. Ziegler 2:1. FC Fortuna SG: Alder; B. Schwitter (55. Städler), Mijatovic, Egli, Kern; Probst (49. Enzler), Götz, Frick (66. Bühler), Gutzwiller, Jovic; T. Schwitter. SC Aadorf: Stäger; Ammann (49. Ziegler), Bannwart, Streich, Fischbacher; Gianforte, Holenstein, Christen, Narciso; Mayer (68. Grob); Bitzer. Verwarnungen: 34. B. Schwitter (Foul), 66. Götz (Foul), 68. Bitzer (Reklamieren), 72. Gianforte (Foul), 82. T. Schwitter (Foul), 92. Alder (Unsportlichkeit).

SC Aadorf holt ersten Saisonsieg

Nach dem dürftigen Saisonstart mit zwei Niederlagen und einem Torverhältnis von 0:5 ist dem SC Aadorf am vergangenen Samstag ein erster Vollerfolg geglückt. Die Thurgauer schlagen die serbische Fraktion des FC Uzwil letztendlich verdient mit 3:0.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Man durfte gespannt sein, wie sich der SCA nach der dürftigen Leistung vor Wochenfrist in Pfyn gegen die spielstarken Uzwiler aus der Affäre ziehen würden. Von einer möglichen Verunsicherung war zu Beginn der Partie allerdings nichts zu sehen. Die Platzherren versuchten sogleich, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken und präsentierten sich allen voran in den Zweikämpfen entschlossener als auch schon. Der Gast seinerseits hatte zu Beginn Mühe, seine technischen Qualitäten in Vorteile umzumünzen und sah sich in der Anfangsphase mehrfach in der eigenen Defensive beschäftigt.

Elfmeter bringt die Führung

Nach rund 20 Minuten war es der junge Gianforte, welcher nach einem schönen Seitenwechsel für die erste nennenswerte Aktion vor dem Uzwiler Kasten besorgt war. Der 17-Jährige suchte den direkten Weg auf das gegnerische Tor und konnte dabei vom Gegenspieler nur noch mittels Foulspiel gestoppt werden. Folgerichtig zeigte der Unparteiische umgehend auf den Elfmeterpunkt. Ziegler übernahm die Verantwortung und brachte seine Farben sicher mit 1:0 in Front. Der Gegentreffer schien auch bei der Gastmannschaft etwas ausgelöst zu haben, hatten sie doch von diesem Zeitpunkt weg deutlich mehr vom Spiel als noch in den ersten 20 Minuten. Allerdings verpassten die Gäste, trotzt zweier Möglichkeiten, die Partie bis zum Pausentee wieder auszugleichen. Zuerst verpasste D. Vasic nach einem schön vorgetragenen Angriff über die Aussenbahn das Leder in der Mitte lediglich um eine Haaresbreite bevor dann auch noch der Kopfball eines Uzwiler Spielers von der Querlatte zurück ins Spielfeld sprang.

Doppelschlag bringt Entscheidung

Was den Aadorfern in den ersten zwei Partien über 180 Minuten nicht einmal gelang, sollte an diesem Samstag dafür umso effizienter umgesetzt werden. Das Tore Schiessen, welches im Fussball letztendlich über Sieg oder Niederlage entscheidet. Vorerst hatten die Platzherren nach dem Seitenwechsel allerdings eine erneute Druckphase des FK Srbija Uzwil zu überstehen. Mehrere Male kombinierte sich die serbische Formation durch die gegnerische Hintermannschaft, konnte daraus allerdings keinen entscheidenden Profit schlagen. Als sich der SCA seinerseits wieder gefangen hatte, machte er sich sogleich daran, die Partie frühzeitig zu entscheiden. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff war es Captain Christen, welcher alleinstehend vor dem heraus eilenden Uzwil Schlussmann Gajic auftauchte, diesem keine Abwehrchance liess und den Torhüter mustergültig zum 2:0 überwand. Als lediglich sechs Zeigerumdrehungen später Aadorfs Holenstein am hinteren Pfosten vergessen wurde und dies sogleich zum 3:0 auszunutzen wusste, war die Partie bereits nach einer guten Stunde vorzeitig entschieden.

Auch defensiv solid

Somit konnten sich die Einheimischen für die letzte halbe Stunde darauf konzentrieren, auch in der Defensive schadlos zu bleiben und den ersten Saisonsieg zu null einzufahren. Wirklich gefordert wurde die Aadorfer Defensive dabei nur noch selten, war doch der Siegeswille beim Gegner nach dem dritten Gegentreffer nicht mehr ganz so ausgeprägt wie noch zu Beginn der Partie.

SC Aadorf – FK Srbija Uzwil 3:0 (1:0) – Sportplatz Unterwiesen – 130 Zuschauer – Sr. Bössler. Tore: 19. Ziegler 1:0 (Elfmeter), 58. Christen 2:0, 64. Holenstein 3:0. SC Aadorf: Stäger; Ammann (65. Fischbacher), Hermann, Bannwart, Moser; Ziegler, Christen, Streich (46. Bitzer), Gianforte (78. Ebneter); Mayer, Holenstein.  FK Srbija Uzwil: Gajic; Jojic, N. Gavrilovic, M. Susic; Golubovic, Latinovic, Vidovic, Tesic (80. Tomic); B. Susic, Vasic, Orfanidis. Verwarnungen: 19. M. Susic (Foul), 48. Golubovic (Reklamieren), 75. Latinovic (Foul), 93. N. Gavrilovic (Foul).

Aadorf verliert auch gegen Pfyn

Nach einer über weite Strecken unter durchschnittlichen Leistung gibt es für den SCA auswärts in Pfyn auch im zweiten Saisonspiel keine Punkte. Das Heimteam verdient sich den Sieg mit einer kämpferisch geschlossenen Mannschaftsleistung.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Nachdem man vor Wochenfrist nach einer guten Leistung das Glück nicht auf seiner Seite hatte und gegen Bronschhofen als Verlierer vom Platz musste, war das Motto bei den Aadorfern für das zweite Saisonspiel klar. Man wollte die solide Leistung vor Wochenfrist steigern und sich mit einem Sieg definitiv in der Meisterschaft anmelden. Was die Mannschaft von Trainer Andi Hasler dann in der Folge allerdings ablieferte, bedarf an Erklärungen. Während den gesamten 90 Minuten brachten es die Hinterthurgauer kaum fertig, Pfyn Keeper Gonzales ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Petrus spielt wieder mit

Die Partie startete zunächst noch relativ ausgeglichen. Beide Mannschaften waren bedacht, vorerst die eigene Defensive zu stabilisieren und im Spielaufbau keine unnötigen Ballverluste zu verzeichnen. Den Platzherren aus Pfyn gelang dies bereits von Beginn weg erstaunlich gut, wurden sie doch vor Wochenfrist gegen Münsterlingen noch mit 1:6 vom Platz gefegt. Noch mehr, das Heimteam trat äusserst selbstbewusst auf und brachte die Aadorfer mit seinem aggressiven Zweikampfverhalten mehrfach in Bedrängnis. Einzig wenn der SCA seine Angriffe mit hohem Tempo über die Aussenbahnen lancierte, entstand so etwas wie Gefahr für die Pfyner Hintermannschaft. Die beste Chance für die Gäste vergab Stürmer Holenstein nachdem er die schöne Hereingabe von der rechten Seite nicht wunschgemäss auf das gegnerische Tor lenken konnte. Die Pfyner ihrerseits verzeichneten ihre gefährlichste Aktion durch einen Freistoss unmittelbar an der Strafraumgrenze. SCA Keeper Stäger parierte allerdings den präzis getretenen Ball mit einer sehenswerten Parade. Nach 20 Minuten präsentierte sich der Hauptdarsteller dann, wie schon vor Wochenfrist, wieder von oben. Petrus öffnete seine Tore und liess es sprichwörtlich Katzen regen. Entsprechend liess das Niveau nach, die Partie gestaltete sich bis zum Pausenpfiff relativ ausgeglichen.

SCA im Tiefschlaf

Die heftigen Regenschauer hatten nach der 15 minütigen Pause etwas nachgelassen, die zahlreich erschienen Zuschauer durften gespannt sein, welchen Ausgang die Partie nehmen würde. Die erste nennenswerte Aktion liess dann auch nicht lange auf sich warten. Aadorfs Luginbühl, nach der Pause neu ins Spiel gekommen, prüfte Pfyn Keeper Gonzales mit seinem Abschluss aus rund 20 Metern. So richtig lanciert wurde das Spiel dann ab der 65. Minute. Nach einem langen Ball der Pfyner Verteidigung spekulierte Leupin richtig und luchste SCA Verteidiger Bitzer an der Strafraumgrenze den Ball ab. Letzterer verpasste es, das Leder aus der Gefahrenzone zu bringen und leitete damit den schmerzlichen Gegentreffer ein. Der Stürmer bedankte sich und hämmerte die Kugel ohne zu zögern zum sehenswerten 1:0 in die Maschen. Lediglich fünf Zeigerumdrehungen später folgte der nächste Schock für den SCA. Wiederum agierte die Hintermannschaft unglücklich, sodass der eingewechselte Serafini profitieren konnte und alleine vor Torhüter Stäger auftauchte. Der Schlussmann war zwar mit den Fingerspitzen noch am Ball, konnte den zweiten Gegentreffer allerdings auch nicht mehr verhindern.

Pfyn macht den Sack zu
Als in der 78. Minute nach einem sehenswert vorgetragenem Angriff auch noch Knobel zum 3:0 traf, war der Mist endgültig geführt. Die Pfyner hatten den Aadorfer Tiefschlaf innert 13 Minuten eiskalt ausgenutzt und mit drei Treffern den Sieg verdientermassen in trockene Tücher gebracht. Für den SCA ist somit der klassische Fehlstart Tatsache. Nach zwei Spielen stehen nebst 0 Punkten auch ein Torverhältnis von 0:5 zu Buche. Die Mannschaft wird sich schleunigst steigern müssen, will man nicht weiter am Tabellenende festsitzen und definitiv in eine Negativspiral gelangen.

FC Pfyn – SC Aadorfer 3:0 (0:0) – Obere Wiide – 150 Zuschauer – Sr. Elvis Smajovik. Tore: 65. Leupin 1:0, 70. Serafini 2:0, 78. Knobel 3:0. FC Pfyn: Gonzales; Rast, Frei, Thoma, Carniel; Leupin, Wettach, Bisig (47. Stutz), Jusufi; Keller (61. Serafini), Fäh (77. Knobel) SC Aadorf: Stäger; Ammann (50. Fischbacher), Bannwart, Bitzer, Grob (60. Lima); Gianforte, Christen (46. Luginbühl), Ebneter, Narciso; Mayer, Holenstein. Verwarnungen: 60. Bitzer (Unsportlichkeit), 67. Rast (Foul), 83. Frei (Foul), 90. Mayer (Reklamieren).

Niederlage zum Saisonstart

Zum Auftakt der neuen Saison 14/15 ist der SC Aadorf am vergangenen Samstag auf den Sportclub aus Bronschhofen getroffen und konnte dabei nicht reüssieren. Nach einer ausgeglichenen Partie behielten die Gäste am Ende das bessere Ende für sich.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Der Himmel über dem Sportplatz Unterwiesen hatte kräftig geweint. Nebst starken Regenfällen zogen auch Gewitterfronten mit regelmässigen Blitzeinschlägen über den Hinterthurgau. Dies veranlasste Schiedsrichter Meier dazu, die erste Halbzeit bereits nach 38 Minuten frühzeitig zu beenden und die Spieler in die regengeschützten Garderoben zu schicken. Bis dahin bot sich den zahlreich anwesenden Zuschauern trotz garstiger Bedingungen ein Regionalderby mit gutem Unterhaltungswert und spielerisch ansprechendem Niveau.

SCA mit Vorteilen

Man durfte gespannt sein, welcher der beiden ambitionierten Sportclubs zum Saisonstart besser aus den Startlöchern finden würde. Das Heimteam seinerseits schien auf alle Fälle von der ersten Sekunde weg bereit und versuchte sogleich Druck auf den Gegner aus zu üben. Die Aadorfer besassen zwar zu Beginn der Partie mehr Ballbesitz, konnten dadurch die gegnerische Hintermannschaft aber nur selten ernsthaft in Bedrängnis bringen. Oftmals fehlte nach den schnell vorgetragenen Ballstafetten am Ende die letzte Entschlossenheit vor dem Tor. Die Platzherren mussten sich zu diesem Zeitpunkt aber einzig vorwerfen lassen, trotz mehr Ballbesitz und diverser Standards keine Gefahr auf das Tor des SC Bronschhofen erzeugt zu haben. Die Gäste ihrerseits versuchten über das spielstarke Mittelfeld in die Partie zu finden, konnten aber oftmals ihre Sturmspitzen nicht wie gewünscht in Szene setzen. Das Spiel bewegte sich auf hohem Niveau, einzig die klaren Torchancen blieben bis zur vorgezogenen Pause nach 38 Minuten aus.

Platzverweis bringt die Wende

Nachdem die Gewitterfront weitergezogen und auch die letzten Regenschwaden zu Boden gefallen waren, konnte es nach dem Seitenwechsel mit dem zweiten, 52 Minuten dauernden Durchgang weitergehen. Weiterhin gaben sich die beiden Defensivreihen keine Blösse und liessen den gegnerischen Angreifern keinen Raum, um sich zu entfalten. Die gefährlichste Aktion ging nach rund 55 Minuten auf das Konto der Gastgeber. Den präzis getretenen Freitstoss von Mayer lenkte SCB Keeper Hagmann mit einer starken Parade über die Querlatte und bewahrte seine Farben so vor einem Rückstand. Nach 70 Zeigerumdrehungen sollte dann die spielentscheidende Szene folgen. Die Gäste konnten einen Aadorfer Angriff im Keim ersticken und lancierten ihrerseits postwendend den Gegenangriff. Der Ball gelangte auf Höhe der Mittellinie zum eingewechselten Flammer, welcher sogleich Richtung Aadorfer Tor losziehen wollte. SCA Verteidiger Moser, der bis dahin eine starke Leistung gezeigt hatte, zögerte einen Moment bevor er sich dann dennoch für ein Tackling entschied. Dieses missglückte allerdings komplett, Moser kam zu spät und unterband den gegnerischen Angriff mit einem harten Foulspiel. Schiedsrichter Meier quittierte die Aktion mit der Ampelkarte und schickte den Aadorfer frühzeitig unter die Dusche. Sicherlich ein harter Entscheid zu Ungunsten des SCA, bedenkt man zudem, dass bis zu diesem Vorfall keine einzige Verwarnung ausgesprochen wurde und das Spiel in äusserst fairem Rahmen ablief.

Bronschhofen nutzt die Vorteile

Der Gast konnte sich auf einen Schlag aus der gegnerischen Umklammerung lösen und verbuchte fortan deutlich mehr Ballbesitz als zuvor. Zwar tauchten die Aadorfer trotz Unterzahl noch einige Mal gefährlich vor dem gegnerischen Kasten auf, verpassten es aber, den Lucky Punch zu erzielen und sich so Luft für die Schlussphase zu verschaffen. Im Gegenteil, sieben Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit sollte die Entscheidung zu Gunsten des SCB fallen. Nach einem Angriff über die rechte Seite, konnte die heimische Defensive ausgehebelt werden, sodass der kurz zuvor eingewechselte Bortoluzzi alleinstehend im Strafraum vor Aadorf Hüter Stäger auftauchte und letzterem keine Abwehrchance liess. Der Stürmer schob überlegt zur 0:1 Führung in die Maschen ein und markierte in der 95. Minute mit dem letzten Angriff des Spiels auch gleich noch seinen zweiten persönlichen Treffer zum 0:2 Endstand.

SC Aadorf – SC Bronschhofen 0:2 (0:0) – Sportplatz Unterwiesen – 150 Zuschauer – Sr. Meier. Tore: 83. Bortoluzzi 0:1, 95. Bortoluzzi 0:2. SC Aadorf: Stäger; Ammann, Hermann, Bitzer, Moser; Gianforte (38. Luginbühl), Bannwart, Ebneter, Narciso (60. Düring); Mayer (76. Sonderegger), Ziegler. SC Bronschhofen: Hagmann; Schwager, S. Ott, M. Ott, Huber; Freid, Kaiser, Kliebens, Hanselmann (70. Flammer); Degasperi (60. Wild), Nater (82. Bortoluzzi). Verwarnung: 87. Bortoluzzi (Foul). Ausschluss: 70. Moser (Foul).

Souveräner Cup-Erfolg

Der Sportclub Aadorf gestaltet sein erstes Pflichtspiel der Saison 14/15 erfolgreich und besiegt auf heimischem Terrain St. Otmar SG gleich mit 4:0. Die Thurgauer waren über die gesamte Partie hinweg das deutliche bessere Team.

 

PATRICK BITZER

 

Fussball. Alles neu macht der Sommer, heisst es doch so schön. Das Sprichwort trifft in diesem Jahr durchaus auch auf den SC Aadorf zu. Mit neuen Matchtrikots, einem neuen Trainergespann, einigen neuen Gesichtern auf dem Feld und nicht zuletzt in einer neuen Gruppe werden die Hinterthurgauer am kommenden Samstag, 16. August 2014 in die Meisterschaft starten. Dass mit dem FC St. Otmar SG am vergangenen Wochenende ein Team im Cup-Wettbewerb auf den SCA wartete, welches die Mannschaft von Trainer Andi Hasler auch in der Meisterschaft fordern wird, machte die Affiche gleich doppelt spannend.

Hitzige Startphase

Der Gast aus St. Gallen war nicht in den Thurgau gereist, um sich zu schonen oder allenfalls letzte Experimente vor dem Meisterschaftsstart in einer Woche vorzunehmen. Im Gegenteil, die Gäste stiegen gleich von Beginn weg äusserst rustikal in die Zweikämpfe und versuchten so, den Platzherren den Schneid abzukaufen. Die Aadorfer liessen sich allerdings nur bedingt beeindrucken, nahmen sie doch von der ersten Minute weg das Zepter in die Hand und glänzten in regelmässigem Abstand mit schön vorgetragenen Angriffen. Einzig der letzte Pass wollte am Ende noch nicht wie gewünscht beim Mitspieler ankommen. Das erste Tor sollte dennoch noch vor Ablauf der ersten halben Stunde fallen. Aadorfs Ziegler schaltete nach einer missglückten Abwehraktion der St. Otmar Defensive am schnellsten und konnte aus rund 30 Metern alleine auf Torhüter Dunjic losziehen. Der Routinier liess sich die Chance nicht entgehen und drosch die Kugel kaltschnäuzig am machtlosen Schlussmann vorbei in die Maschen zum 1:0. Weil Holensteins mustergültiger Kopfball knapp am Torpfosten vorbei strich und auch die weiteren Offensivakzente der Einheimischen nicht von Erfolg gekrönt waren, blieb es bis zum Pausentee bei der knappen SCA-Führung. Dies alledings nur, weil der sonst beschäftigungslose Aadorf Keeper Stäger kurz vor dem Pausentee einen fragwürdig gepfiffenen Strafstoss entschärfte und so seinen Farben die Führung festhielt.

SCA macht den Sack zu

Kaum hatten die zahlreich erschienenen Zuschauer auf dem Unterwiesen ihre Bratwurst verköstigt, ging es nach dem Seitenwechsel auch schon wieder rund. Aadorf Neuzugang Mayer macht es seinem Kollegen Ziegler gleich und reagierte nach einem gegnerischen Ballverlust am schnellsten. Der junge Edeltechniker zog postwendend alleine auf den gegnerischen Schlussmann los. Wiederum liessen sich die Platzherren nicht zweimal bitten und erhöhten das Skore auf 2:0. In der Folge gestaltete sich die Partie zunehmend ausgeglichener. Die Gäste ihrerseits kamen allerdings über die gesamte Spieldauer hinweg nur selten zu nennenswerten Aktionen. Oftmals wurden die langen Bälle in die Sturmspitzen zur sicheren Beute der sattelfesten Aadorf Verteidigung. Für die definitive Entscheidung sollten dann zwei Einwechselspieler sorgen. In der 70. Minute netzte Fischbacher freistehend im Strafraum eine Hereingabe zum 3:0 ein, bevor Streich nach 82 Zeigerumdrehungen mittels herrlichem Schlenzer für den 4:0 Endstand besorgt war.

Prüfstein zum Saisonbeginn

Der Sieg war am Ende auch in dieser Höhe durchaus verdient, hatte die Elf des Neutrainer-Duo’s Hasler/Reinhard doch über die gesamte Spieldauer mit offensivem Fussball geglänzt und unzählige Torchancen kreiert. Zum Saisonstart am kommenden Samstag, 16. August 2014 wartet mit dem SC Bronschhofen ein echter Prüfstein auf die Aadorfer. Mit einer wiederum starken Teamleistung dürfte aber auch gegen diesen Gegner einiges möglich sein. Spielbeginn ist um 17 Uhr auf dem Sportplatz Unterwiesen.

SC Aadorf – FC St. Otmar SG 4:0 (1:0) – Sportplatz Unterwiesen – 120 Zuschauer – Sr. Burak. Tore: 27. Ziegler 1:0, 48. Mayer 2:0, 70. Fischbacher 3:0, 82. Streich 4:0. SC Aadorf: Stäger; Ammann, Hermann, Bitzer (60. Fischbacher), Moser; Ziegler (73. Grob), Bannwart, Ebneter, Narciso (46. Streich); Mayer, Holenstein. FC St. Otmar SG: Dunjic; Maniglio (65. Ferrise), Schmid, Mustafa (46. Schefer), Wielander; Cikotic, Lüdin (79. Senese), Hochreutener, Schöllhorn; Steinemann, Namnick. Verwarnungen: 43. Mustafa (Foul), 56. Wielander (Foul).

Neuer Trainerstaff für die 1. Mannschaft vorgestellt

Der Sportclub Aadorf ist auf der Suche nach einem neuen Trainerstaff für die 1. Mannschaft fündig geworden. Ab der kommenden Saison 2014/2015 wird sich ein Trainerduo für die sportliche Leitung des Fanionteams verantwortlich zeichnen.

Neuer Cheftrainer wird der 47-Jährige Aadorfer Andreas Hasler. Er wird somit nach den Jahren 2003 – 2005 bereits zum zweiten Mal die Geschicke der 1. Mannschaft leiten. Der ausgebildete SFV-Fussballinstruktor und Inhaber der UEFA A-Lizenz war in der Vergangenheit auch beim FC Kirchberg und dem SC Veltheim als Cheftrainertrainer tätig. Ihm zur Seite steht mit Raffael Reinhard als zweiter Trainer ein bisher noch unbekanntes Gesicht im Ostschweizer Fussball. Der 32-Jährige Winterthurer wird nach insgesamt über 12 Jahren beim Sportclub Veltheim die Kantonsgrenze überschreiten und ab der kommenden Spielzeit sein ausgewiesenes Fachwissen beim SC Aadorf einbringen. Reinhard ist Inhaber des  C+ Diplom, war selbst aktiver 2. & 3. Liga Fussballer und verfügt bereits über mehrjährige Trainererfahrungen in sämtlichen Altersgruppen. Für die Torhüter wird sich weiterhin Urs Meier als Torwarttrainer verantwortlich zeichnen. Der bald 52-Jährige steigt somit in seine sechste Saison beim SCA. Neu wird das Fanionteam zudem von einem Teamcoach in der Personalie des bisherigen Assistenztrainer Marco Schaufelberger unterstützt.

„Wir freuen uns, mit Andreas Hasler und Raffael Reinhard, zwei ausgewiesene Fachleute für den
SC Aadorf begeistert und gewonnen zu haben. Die beiden Trainer konnten den Vorstand mit ihrem Konzept vollends überzeugen und geniessen unser vollstes Vertrauen.  Zudem wird der Trainerstaff durch Urs Meier und Marco Schaufelberger optimal ergänzt und komplettiert“, so Sportchef Patrick Bitzer zur neu präsentierten Lösung. Bezüglich der definitiven Kaderzusammensetzung wird der SCA in den kommenden Wochen detailiert informieren. Sicher ist bereits jetzt, dass der Kern des Teams auch in der kommenden Spielzeit bestehen bleibt und punktuell verstärkt werden soll.


Aadorf, 27. Mai 2014
Vorstand SC Aadorf